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Archive for 29. November 2012

Netanyahus Kriegsverbrechen

Posted by krisenfrei - 29/11/2012

Philip Giraldi

 Die Frage, wer den jüngsten Kampf in und um Gaza „gewonnen“ hat, ist bereits ausführlich diskutiert worden, obwohl diese Frage an sich gar nicht relevant ist, nachdem beide Seiten weitgehend zum vorhergehenden Zustand zurückgekehrt sind. Hamas hat sich tatsächlich als fähig erwiesen, Widerstand gegen Israel zu leisten und dadurch den Respekt der arabischen Nachbarn erworben, während ihr politischer Gegner Fatah wieder einen schwachen und unentschlossenen Eindruck gemacht hat. Von einigen wird auch als entscheidend angeführt, dass viele der häufig hausgemachten Raketen Gazas die israelischen Verteidigungsanlagen durchdringen konnten und sogar in der Nähe von Tel Aviv eingeschlagen haben, aber in Wirklichkeit war der tatsächliche Impakt eher psychologisch als tödlich. Israel musste klein beigeben, weil sich herausstellte, dass es in Gaza keine wirklich militärischen Ziele mehr gab und nur Zivilisten, viele von ihnen Kinder, getötet wurden. Die Luftangriffe weiterzuführen oder eine Bodeninvasion zu beginnen hätte nur zu einem größeren Public Relations-Sieg der Palästinenser vor dem Gericht der Weltmeinung geführt. 

Experten, die ihre Stichworte direkt vom israelischen Außenministerium bekamen, waren nicht unbedingt dieser Meinung und behaupteten schnell, dass Israel gewonnen habe, denn bei eigenen kleinen Verlusten von nur sechs Toten richtete es großen Schaden an der Infrastruktur Gazas an und tötete 163 palästinensische „Terroristen.” Die israelische Regierung behauptete steif und fest, dass „alle Ziele erreicht worden sind,“ was vermutlich heißen soll, dass die Fähigkeit der Bewohner Gazas, weiterhin hausgestrickte Raketen nach Israel zu schicken, ernsthaft eingeschränkt wurde, was sein kann oder auch nicht. Auf einer politischen Ebene war Netanyahus raue Vorgangsweise gegen Gaza ursprünglich als Stimmengewinner in Hinblick auf die Wahlen im Januar betrachtet worden, eine Überlegung, die sicher in seine Bereitschaft einging, in den Krieg zu ziehen, obwohl jetzt viele Israelis darüber enttäuscht sind, dass er nicht weit genug gegangen ist. 

Aber die Raketen zu stoppen und eine Aufführung militärischen Heldenmuts vor einer Wahl waren vielleicht nicht die wahren Motive. Bedrohlicher als das, einige Medien haben sowohl in Israel als auch in den Vereinigten Staaten von Amerika Timing und Natur des Angriffs auf Gaza als Testlauf für einen Angriff auf den Iran beschrieben. Wenn das das wahre Motiv hinter der israelischen Attacke war, dann heißt das, das ein Krieg einfach begonnen worden sein könnte, nur um Israels Raketenabwehrsystem unter realistischen Bedingungen zu testen. Sollte das so sein, dann wäre „Operation Säule der Verteidigung“ vergleichbar mit den Deutschen und Italienern, welche spanische „lebende Ziele“ benutzten, um 1937 die Leistung ihrer neuen Waffen zu beurteilen.

Andere Berichte aus Israel und auch einige Analysen des Kampfes durch amerikanische Experten enthüllen, dass Premierminister Benhamin Netanyahu anscheinend in Betracht gezogen hat, die Fähigkeit seines Landes, viele Raketen aus Gaza abzufangen, als Hinweis darauf zu nehmen, dass iranische Raketen, sollte er dieses Land angreifen wollen, in ähnlicher Weise abgewehrt werden könnten, was die absurden Behauptungen seiner Regierung untermauern würde, dass ein Krieg gegen den Iran nicht mehr als 500 Israelis töten würde. Die israelische Regierung hat steif und fest behauptet, dass zwischen 84% und 90% der Raketen aus Gaza abgefangen wurden, aber eine Berechnung des Verteidigungsministeriums ergibt abweichend davon: „Seit Beginn der Operation Säule der Verteidigung haben laut Berichten der Armee 1.382 in Gaza abgefeuerte Raketen Israel getroffen, wobei weitere 389 vom Iron Dome-Raketenabwehrsystem abgefangen wurden. Aus dieser Anzahl trafen 138 Raketen Israel am Dienstag und töteten zwei Israelis. Weitere 51 wurden von Iron Dome abgefangen, gab das Militär bekannt.“ Andere Schätzungen besagen, dass 70% der Geschosse und Raketen aus Gaza in Israel einschlugen, ohne abgefangen zu werden.  

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Bilderberger, Friedensnobelpreisträger und Kriegsverbrecher

Posted by krisenfrei - 29/11/2012

Von wem ist hier wohl die Rede?
Die Antwort ist nicht schwer.

Zwölf Jahre lang leitete der mit allen diplomatischen Wassern gewaschene Kissinger die Geschicke der amerikanischen Außenpolitik. Doch der Journalist Christopher Hitchens fordert, ihn als Kriegsverbrecher vor Gericht zu stellen. Gleichzeitig versucht eine Gruppe von Juristen, den Fall Kissinger vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen.

Der Film erläutert die Vorwürfe Hitchens gegen Kissinger anhand reichhaltigen Archivmaterials aus Vietnam, Kambodscha, Chile und Osttimor, das zum Teil spektakuläre neue Beweise für die Verantwortung eines Mannes für eine ganze Reihe illegaler Machenschaften und Menschenrechtsverletzungen erbringt. Und der Film zeigt den geistreichen Kämpfer Kissinger — nach wie vor graue Eminenz der amerikanischen Außenpolitik -, wie er mit prominenten Gästen auf Galaempfängen scherzt und sich mit dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan über Moral unterhält.

 

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Die größten Euro-Lügen

Posted by krisenfrei - 29/11/2012

von Peter Ziemann

Das Gold-Kartell hat sich heute kurz nach Eröffnung des New Yorker COMEX-Handels zurückgemeldet. Denn der Goldpreis brach pünktlich um 14:20 Uhr MEZ um zwanzig Dollar ein und wurde in der zweiten Drückungsrunde zum Londoner P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ auf $1.708,00 (€1.325,78) gedrückt. Das war dann aber wohl der Tagestiefstand.

Das liegt wohl daran, dass die Inflation beispielsweise im Euro-Raum im Rückwärtsgang ist. Jedenfalls wollen uns das die veröffentlichten Statistiken sagen.

Die Wahrheit: 13,8 Prozent Strompreiserhöhung und private Krankenversicherung (Frau) plus 45,8 Prozent. Kein Wunder, dass unter diesen günstigen Rahmenbedingungen Gold sinken muss.

Der Euro – Dieses Geld wird eine große Zukunft haben, prophezeite unser Kanzler der Einheit im Jahr 2001 der Euro-Einführung. Stimmt, Herr Kohl. Denn der Euro hat es geschafft, aus dem bisherigen Friedensgebilde Europa nationale Tollhäuser zu machen und gegenseitige Ressentiments wiederzubeleben.

Die zehn größten Euro-Lügen, titelte die Wirtschaftswoche ihren heutigen Bericht über die Gemeinschafts-Währung. Eine dieser zehn Lügen habe ich gerade zitiert.

Noch so eine Euro-Lüge kommt aus dem Mund des griechischen Ex-Regierungschefs Giorgios Papandreou. Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld zurück – und zwar mit hohen Zinsen. Da stecken schon mehrere Lügen in einer Aussage. Denn der erste Schuldenschnitt war kurz nach Papandreous Statement im Jahr 2011. Da hat es allerdings nur die privaten Gläubiger getroffen. War also nichts mit dem Zurückzahlen jedes Cents. Und da private Investoren in griechischen Staatsanleihen inzwischen kaum mehr vertreten sind, wird der nächste Schuldenschnitt die Staaten und EZB selbst treffen. Am Ende fragt man sich wie viel Cent von jedem geliehenen Euro übrigbleiben werden, die überhaupt zurückgezahlt werden.

Die Mär von den hohen Zinsen, mit denen unser Bundesfinanz-Minister angeblich einen Gewinn machen würde, ist seit kurzem auch der bitteren Realität gewichen. Denn damit die Regierungschefs den zweiten Schuldenschnitt noch bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr verschleppen können, wurden die ehemaligen Zinsvorteile nun wieder Griechenland gutgeschrieben.

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