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Archive for 27. November 2012

Erst das FED, dann die EZB, jetzt die BoE und dann …

Posted by krisenfrei - 27/11/2012

Goldman Sachs festigt seine wirtschaftliche Übernahme Europas

Paul Joseph Watson

Mit seiner »überraschenden« Ernennung zum neuen Gouverneur der Bank of England festigt der Kanadier Mark Carney, der 2012 am Treffen der Bilderberger teilnahm, den beherrschenden Einfluss der Investmentbank Goldman Sachs auf alle größeren europäischen Volkswirtschaften.

Diese Ernennung war für viele, die davon ausgegangen waren, der derzeitige stellvertretende Gouverneur der britischen Zentralbank, Paul Tucker, würde den Chefposten übernehmen, ein Schock. Aber bereits im April dieses Jahres wurde berichtet, dass man hinter den Kulissen dabei sei, Carney , der noch im November 2011 für weitere drei Jahre zum kanadischen Zentralbankchef ernannt worden war und zugleich Vorsitzender des so genannten Financial Stability Board der G20 ist, für diese Funktion in Position zu bringen.

Carney gehörte früher 13 Jahre zur Führungsriege bei Goldman Sachs und spielte 1998 in der russischen Finanzkrise eine wichtige Rolle. Diese Krise wurde von Goldman Sachs noch dadurch verschärft, dass das Unternehmen Russland einerseits beriet, andererseits aber an Finanzwetten beteiligt war, die darauf setzten, Russland werde seine Schulden nicht bezahlen können.

Vor knapp sechs Monaten hatte Carney an einem Treffen der Bilderberg-Gruppe in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia teilgenommen. Auf diesen mindestens alljährlich stattfindenden informellen Treffen kommen mehr als 100 der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt zusammen. Dort geht es natürlich auch um Absprachen zur personellen Besetzung wichtiger Positionen in Politik, Wirtschaft und Finanzwelt. Möglicherweise wurde die »Causa Carney« hier schon diskutiert.

Die britische Tageszeitung The Guardian berichtete, Carney sei außerhalb der abgeschiedenen Kreise der Zentralbanker und der Finanzaufsicht nur wenig bekannt. Aus diesem Grunde sei seine Ernennung auch für viele eine Überraschung gewesen. Das gilt auch für Malcolm Barr von JPMorgan, für den Paul Tucker als sicherer Favorit für den Posten galt.

Als einer der Gründe für den Überraschungseffekt der Ernennung Carneys wurde auch dessen kanadische Staatsbürgerschaft angeführt, aber auch als Kanadier ist er Untertan der britischen Königin, die seine Ernennung bestätigte, nachdem er ihr vom Premierminister David Cameron vorgeschlagen worden war.

Seine Teilnahme am diesjährigen Treffen der Bilderberger hat sicherlich dazu beigetragen, sein Ansehen innerhalb der weltweiten Elite zu stärken und ihm damit die Position als Chef der Bank of England zu sichern. Auch andere Personen profitierten in ihrem Karrierestreben von ihrer Aufnahme in diesen illustren Kreis. So stieg Herman Van Rompuy nur wenige Tage nach seiner Teilnahme an einem Abendessen der Bilderberg-Gruppe zum ersten ständigen Präsidenten des Europäischen Rates auf.

Die Ernennung Carneys zum britischen Zentralbankchef markiert auch den vorläufigen Abschluss der Bemühungen von Goldman Sachs, in praktisch jeder wichtigen europäischen Volkswirtschaft über die Besetzung von Schlüsselpositionen die Kontrolle an sich zu reißen.

Erst im vergangenen Jahr wurde der frühere EU-Kommissar Mario Monti dazu auserlesen, den demokratisch gewählten italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zu ersetzen. Monti gehört zur internationalen Beratergruppe von Goldman Sachs und ist europäischer Vorsitzender der u.a. von David Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission und ebenfalls ein führendes Mitglied der Bilderberg-Gruppe. »Hier handelt es sich um eine Bande von Kriminellen, die uns diese finanzielle Katastrophe beschert haben. Genauso gut könnte man Brandstifter auffordern, das Feuer zu löschen«, kommentierte der Il-Journale-Chefredakteur Alessandro Sallusti.

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Obama II : die Säuberung und das Abkommen

Posted by krisenfrei - 27/11/2012

von Thierry Meyssan

Da Präsident Barack Obama durch seine Wiederwahl eine gestärkte Legitimität genießt, bereitet er sich auf eine neue Außenpolitik vor: nach der Einsicht über die relative wirtschaftliche Abschwächung der Vereinigten Staaten, verzichtet er auf seine Allein-Herrschaft über die Welt. Seine Kräfte verfolgen ihren Abzug von Europa und ihren teilweisen Rückzug aus dem Nahen Osten, um rund um China Stellung zu nehmen. Mit diesem Blickwinkel will er sowohl die in Ausbildung stehende russisch-chinesische Allianz lockern, als auch die Bürde des Nahen Ostens mit der Russischen Föderation teilen. Er ist daher bereit, das am 30. Juni in Genf beschlossene Abkommen über Syrien umzusetzen (d.h. Bereitstellung einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen, hauptsächlich aus Truppen aus der CSTO bestehend, Beibehaltung von Baschar Al-Assad an der Macht, wenn er von seinen Landsleuten bestätigt wird).

Diese neue Außenpolitik stößt auf starken Widerstand in Washington. Im Juli hatten Presse-Indiskretionen das Genfer Abkommen zum Scheitern gebracht und Kofi Annan zum Rücktritt gezwungen. Die Sabotage scheint von einer Gruppe von hohen Offizieren ausgebrütet worden zu sein, die das Ende ihres Traums vom Weltreich nicht akzeptierten.

Zu keinem Zeitpunkt wurde dieses Problem während der Präsidentschaftswahl-Kampagne angeschnitten, die beiden führenden Kandidaten waren sich über die gleiche politische Wende einig und stritten nur über die Art und Weise es zu präsentieren.

Daher hatte auch Barack Obama den Abend seines Sieges abgewartet, bevor er das Signal einer diskret monatelang vorbereiteten Säuberungsaktion gab. Der Rücktritt von General David Petraeus vom Amt als Generaldirektor der CIA wurde weithin publik gemacht, aber es war nur die Vorspeise. Viele andere hochrangige Offiziere werden der Länge nach hinfallen.

Die Säuberung betrifft zunächst den NATO-Oberbefehlshaber und Kommandeur des EuCom (Admiral James G. Stravidis), der seine Runde beendet und seinen geplanten Nachfolger (General John R. Allen). Sie geht weiter mit dem ehemaligen Kommandant des AfriCom (General William E. Ward) und seinem Nachfolger seit einem Jahr (General Carter Ham). Sie sollte auch den Raketen-Schild-Chef (General Patrick J. O’Reilly) und andere von untergeordneter Bedeutung mit sich reißen.

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Der fatale Glaube an staatliche Gerechtigkeit

Posted by krisenfrei - 27/11/2012

von Peter Ziemann

Mein Beitrag vom letzten Freitag, wo ich die Vorstellungen des linken US-Professors Paul Krugman kritisiert hatte, scheint unerwarteten Widerspruch geerntet zu haben.

Zur Erinnerung: Krugman will die Zeiten der 50er-Jahre wiederbeleben, wo die höheren Einkommen mit bis zu 91 Prozent besteuert wurden.

Interessanterweise äußerte sich Warren Buffett ähnlich im Schweizer Tagesanzeiger – wobei er sich mit 35 Prozent begnügen wolle. Ein Autor aus dem Gelben Forum kommentierte dieses Ansinnen wie folgt: Die Angst der *Reichen* und damit auch von Buffett ist die Vermögenssteuer, die es weltweit kaum gibt (meist nur Grundsteuern etc) und die wenig Fürsprache erhält (auch Steinbrück ist explizit dagegen).
Werden also Einkommen höher besteuert, dann wird es schwieriger, zu den Vermögenden aufzuschliessen – der alte Konflikt zwischen den Tüchtigen (hohe Einkommen) und den Legitimen (hohen Vermögen).

Aber aus Sicht des Platin-Investors sei eine 91-prozentige Grenzbesteuerung für die Nicht-Kapitalbesitzer durchaus gerechtfertigt: Um die 91% Grenzbesteuerung unter Eisenhower zu verstehen, müssen Sie sich in die Tricks und Kniffe des rechten Eckes des keynesianischen Spektrums hineinversetzen, und die Gerechtigkeit der UNGLEICHBEHANDLUNG von 1 Million $ Angestelltengehalt mit 1 Million $ Unternehmergewinn verstehen: Der Unternehmer konnte von der Steuerberechnungsbasis fast jede Ausgabe abschreiben und der Angestellte (CEO) gar nichts, in der Folge zahlte der Unternehmer fast gar nichts und der CEO 91% und das weil der eine sein Geld riskiert und der andere nicht. In der weiteren Folge war ganz oben in der Gesellschaft das Unternehmertum und nicht- seit vermeintlich „rechtere“ Steuersystemideologien herrschen- eine sich selbst quer ernennende CEO- Oligarchenclique, die keinen Groschen riskiert bzw. nur Milliarden, die ihr nicht gehören. Die Unternehmer in der Eisenhowerzeit hatten Großjachten und Privatinseln, die CEOs ein 5 Meter Boot.

Das klingt nach einer Gerechtigkeit-Debatte aus Sicht eines Salon-Kommunisten.

Hier werden dem Staat magische Fähigkeiten zugeschrieben, die vermeintlich guten Einkommen in Töpfchen – der niedrigen Grenzsteuer-Belastung – und die angeblich schlechten Einkommen in das Kröpfchen der 91 Prozent sortieren zu wollen.

Ist der Immobilien-Spekulant oder Trader nun ein guter Unternehmer – aber der Vorstandsvorsitzende eines Pharmazie-Unternehmens oder Chemie-Konzerns ein böser Angestellter? Während der eine heimtückisch seine Kunden zu bescheißen versucht und keine Waren produziert, sorgt der andere für die Herstellung heilender Produkte.

Man sieht – diese Schwarz/Weiß-Diskussion ist ziemlich akademisch und erst recht überflüssig.

Genau das ist aber der fatale Fehler, den Viele in der heutigen Zeit machen: Dem Staat die Hoheit über die praktisch willkürliche Besteuerung von verschiedenen Einkommens- und Vermögenswerten überlassen zu wollen.

Schuld ist die etatistische Denkweise, die besonders stark bei frankophonen Bürgern verbreitet zu sein scheint. Ich lehne den Etatismus gänzlich ab, weil er nur eine Vorstufe zum Sozialismus beziehungsweise Kommunismus ist, der die Bürger gängeln und schließlich versklaven möchte, wie auch Ludwig von Mises erkannt hat: Das Gesellschaftsideal des Etatismus ist ein besonders gestaltetes sozialistisches Gemeinwesen. … Für Selbstständigkeit des Unternehmers ist im Staatssozialismus aller Spielarten kein Raum. … Die gesellschaftlichen Dinge werden ihrer Meinung nach vom Staate gestaltet. Das Gesetz vermag alles, und nirgends gibt es ein Gebiet, auf dem die Interventionen des Staates nicht alles richten könnte.

Der Staat hat hier grundsätzlich äußerste Zurückhaltung zu üben – das heißt eine Flat-Tax für Alle ist die einzig richtige Antwort.

Dann braucht es im Staats-Apparat auch nicht Massen von Beamten, die Wirtschaftszweige, Unternehmer, Exekutives und Angestellte nach nicht nachvollziehbaren Gründen entweder bevorzugt oder bestraft. Denn das führt auf der anderen Seite dazu, dass sich ein Heer bezahlter Lobby-Gruppen bilden, die staatliche Benachteiligungen gegen sich verhindern wollen.

Am Ende haben wir einen riesigen Apparat der Nichtsnutze, die nur um das Optimum der Steuergerechtigkeit philosophiert. In einer solchen Gesellschaft wird der produktiv Schaffende immer mehr zu Ausnahme als zur Regel. Wir sehen den Effekt dieser Politik gerade in Frankreich, wo sich der Staat wie ein gewaltiger Krake immer weiter ausbreitet. Wobei das derzeitige Frankreich-Bashing insbesondere der deutschen und anglo-amerikanischen Medien nur von den eigenen Problemen ablenken soll. Denn wir sind genauso wie Frankreich auf demselben fatalen Weg.

Merke: Staatlich verordnete Gerechtigkeit ist ein Widerspruch in sich.

Quelle: bullionaer

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