krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 23. November 2012

Mit Gold gegen den teuflischen Pakt

Posted by krisenfrei - 23/11/2012

von Manfred Gburek

Vor einer Woche habe ich das Thema Geduld (in Bezug auf die Geld- und Goldanlage) nur kurz gestreift. Es ist gerade jetzt ein paar weitere Bemerkungen wert. Denn der seit über 15 Monaten im Trend (nach Glättung der Ausschläge) seitwärts gerichtete Goldpreis verlangt geradezu danach, weil er aktuell beachtlich nach oben dreht. Viele Goldanleger werden allmählich nervös, weil sie hochgeschraubte Preiserwartungen hatten und nun sogar an den Verkauf ihrer Bestände denken. Das wäre allerdings ein Fehler, den sie schon bald sehr bereuen würden. Warum, versuche ich im Folgenden zu erklären.

Die großen Käufergruppen sind weitgehend bekannt: börsengehandelte Goldfonds, die Schmuckindustrie, Chinesen, Inder und Asiaten aus einer ganzen Reihe anderer Länder, zunehmend auch Zentralbanken. Die großen Verkäufergruppen sind ebenfalls bekannt: Minen und Altgoldbesitzer. Die Nachfrage der Goldfonds schwankt in großen Zyklen, die der Schmuckindustrie ist recht stabil, während der Trend der Goldkäufe aus Asien trotz manch hektischer Schwankungen seit Jahren nach oben gerichtet ist. Aus all dem hat sich der erwähnte geglättete Seitwärtstrend des Goldpreises ergeben.

Seitwärtstrends machen viele Anleger mürbe, seien es auf der einen Seite – wie im vorliegenden Fall – Goldbesitzer, seien es auf der anderen Seite Anleger, die hoffen, der Goldpreis möge fallen, um das Edelmetall dann in großem Stil zu kaufen. Seit August 2011 ist die Preisgefahr vor allem von Goldfonds ausgegangen, in denen auch viel spekulatives Kapital steckt. Für die meisten Spekulanten ist aus Seitwärtsbewegungen weniger Gewinn herauszuschlagen als aus hektischen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen. Folglich spekulieren sie seit einiger Zeit lieber mit volatilen Industriemetallen und Agrarrohstoffen. Am Freitag haben es sich jedoch einige von ihnen anders überlegt: Sie haben das Gold wiederentdeckt.

Gibt es also überhaupt noch eine Gefahr für den Goldpreis? Kurzfristig immer wieder mal, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben, aber der Spuk dauerte dann immer nur wenige Tage. Auf Sicht von einigen Monaten kann es zwar zu Wellenbewegungen kommen, aber aus der Preisentwicklung der besagten 15 Monate geht hervor, dass die Wellen immer wieder nach oben schlugen, sobald der Goldpreis irgendwo unter 1600 Dollar je Feinunze einen Boden gefunden hatte. Das war ja im Herbst 2008 ähnlich, nur dass der Boden damals in der Zone um 750 Dollar lag. Am interessantesten wird es, wenn man die mögliche Preisentwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren abwägt: Sie verheißt einen Ausbruch des Goldpreises nach oben, und der kann sogar schon am Freitag seinen Ausgang genommen haben.

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Die Europäer opfern ihre Freiheit einem autoritären Pakt

Posted by krisenfrei - 23/11/2012

Ein wirklich gelungener Beitrag zu unserem Zeitgeschehen, Herr Lachmann. Unsere geld- und machtgierigen Politiker sollten sich diesen Beitrag wirklich mal zu Herzen nehmen und ernsthaft darüber nachdenken, was sie den Menschen angetan haben und noch weiter zumuten. Der Zerfall der sozialen und zivilen Gesellschaft ist schon lange nicht mehr zu ertragen. Man kann nur hoffen, dass die Völker langsam aufwachen und diesem zerstörerischen Treiben entgegen treten.

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von Günther Lachmann

Der zwischen Politik und Finanzmacht geschlossene Herrschafts-Pakt verändert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse radikal. Er nimmt den Menschen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er beraubt sie ihrer Freiheit und führt in die Knechtschaft.

 Ein Kennzeichen dieser von Krisen geschüttelten Zeit ist eine zunehmende Furcht der Politik vor der Freiheit. Viele der Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, beschneiden auf eklatante Weise die Selbstbestimmungsrechte von Bürgern, Unternehmern und sogar Staaten. Statt ihnen Möglichkeiten der Mitsprache einzuräumen, entzieht die Politik die Regierungsgewalt mehr und mehr der Kontrolle derer, die sie gewählt haben und denen sie verantwortlich sind, und verlagert sie auf den Rat der Staats- und Regierungschefs in Europa. Sie flüchtet also in Gipfelbeschlüsse, ruft nach Sparkommissaren, die staatliche Haushalte kontrollieren, schafft eine Finanzbehörde wie den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der juristisch kaum belangbar und so gut wie jeglicher parlamentarischen Kontrolle entzogen ist, und zwingt den um Hilfe ersuchenden Mitgliedsstaaten der Euro-Zone drakonische Sparprogramme auf.

Damit schafft die Politik eine autoritäre Staatlichkeit, die nicht nur in den südlichen Ländern Europas, sondern auch in Großbritannien kritisch betrachtet wird. Der BBC-Kommentator Simon Jenkins spricht in diesem Zusammenhang von einer „Kommandowirtschaft“ eines elitären Kreises von EU-Mitgliedern unter deutscher Führung. „Ein autoritäres Projekt von solchen Ausmaßen hat es in Westeuropa seit 1945 nicht mehr gegeben“, sagt er.

Ihr Handeln glaubt die Politik durch die Krise legitimiert. Die Notlage zwinge es geradezu, argumentiert sie, wohl wissend, dass vielen Entscheidungen von weiten Teilen der europäischen Bevölkerung abgelehnt werden. Ließe man die Menschen darüber abstimmen, wären für viele der getroffenen Beschlüsse möglicherweise kaum Mehrheiten zu erwarten. Also hebelt die Politik die Demokratie und damit die freie Entscheidung der Bürger über das eigene Schicksal aus.

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Mehr Demokratie wagen …

Posted by krisenfrei - 23/11/2012

Das ist mal wieder ein Ziemann-Kommentar so ganz nach meinem Geschmack.

Lieber Herr Ziemann, Sie sollten sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren wie in diesem Fall und nicht so häufig die Gold- und Silberpreise kommentieren. Unsere Zentralbankster und Politmarionetten werden mit Gewissheit dafür sorgen, dass sich unser Papiergeld früher oder später in Luft auflösen wird. Das war schon immer so. Deren IQ ist nun einmal sehr beschränkt.

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von Peter Ziemann

Verbrannte Erde der demokratischen Gutmenschen

Wie ein König haben sich unsere demokratischen Berufs-Politiker gefreut, als im Rahmen des sogenannten arabischen Frühlings ein Regime nach dem anderen beseitigt wurde. Besonders stolz war man auf Ägypten, das sich des langjährig wie ein Alleinherrscher regierenden Präsidenten Hosni Mubarak entledigt hatte.

Dabei hatte sich das Mubarak-Regime nur durch Vetternwirtschaft und Wahlbetrug ausgezeichnet und war nicht so autoritär, wie andere Systeme in der Region. Vor allen Dingen haben die damaligen Regierenden die Machtübernahme der Fundamental-Islamisten der Muslimbruderschaft verhindern können.

Nun zeigt in diesem Land die Demokratie ihre wahre Fratze – und die ist nicht freiheitlich geprägt, sondern zeugt von einem Übermaß an diktatorischen Qualitäten.

Der SPIEGEL titelte seinen heutigen Bericht über den neuen Herrscher Präsident greift nach der absoluten Herrschaft und resümiert: Für Ägyptens Präsident Mursi ist es eine lästige Erscheinung der Demokratie – das Prinzip der Gewaltenteilung. Deshalb hat der Muslimbruder jetzt entschieden: Mir macht keiner Vorschriften, weder Gerichte noch andere Behörden. Außerdem hat er den Generalstaatsanwalt entlassen.

Dass die Gewaltenteilung in der Demokratie nur ein Placebo ist, um den absolutistischen Anspruch der Demokratie zwecks des Eingreifens in alle Bereiche des gesellschaftlichen und politischen Lebens zu rechtfertigen, wissen wir ja spätestens seit den Euro-Rettungsbemühungen unserer Geliebten Führerin. Angela Merkel schaltete dabei im Alleingang das Parlament – der Tempel der Selbstvergötzung des Pöbels – und unsere deutschen demokratischen Justizhuren aus. Gleichzeitig lassen sich die schlimmsten Mitglieder ihres Regimes, angefangen bei dem bösen Rollstuhlfahrer und ihrer mit immer mehr Maßnahmen aus der sozialistischen Mottenkiste herbeikommende Sozial- und Arbeitsministerin von Presse, Funk und Fernsehen als die beliebtesten Politiker Deutschlands feiern.

Wer hätte das gedacht, dass der Führerkult nach über siebzig Jahren seine Renaissance erleben würde.

Wenigstens ist Mohammed Mursi so ehrlich, dass er der demokratischen Staffage ihre wirkliche Macht und Bedeutung kurzerhand aberkennt.

Die Konsequenzen werden demnächst fürchterlich für die Ägypter werden. Wenn der Islam die Macht übernimmt, dann duldet er keinen Widerspruch – und vor allen Dingen keine anderen Religionsgruppen wie beispielsweise die christlichen Kopten. Mit demokratisch legitimierter Mehrheit wird er alles platt machen, was ihm und seinen radikalislamischen Brüdern einfallen wird. Es wird sogar davon gesprochen, die Pyramiden niederzureißen. Nur weil diese nicht die vermeintliche Größe des Islam repräsentieren.

So ist das eben mit unseren demokratischen Gutmenschen: Die versuchen ein Problem zu lösen und hinterlassen schließlich in fremden Ländern verbrannte Erde. Vor allen Dingen bei denjenigen Gruppen der dortigen Bevölkerung, die unserer eigenen westlichen und christlichen Lebensweise und Kultur am Nächsten sind.

Hier sieht man wieder einmal, dass die Demokratie ein System der Selbstvergötzung des Pöbels ist, der die Minderwertigen an die Spitze aller Entscheidungen setzt. Und sich dann wundert, wenn die gutmenschlichen Handlungen zu genau dem Gegenteil führen, was man ursprünglich anstrebte.

Vielleicht meinen die aber auch mit dem Ausspruch Mehr Demokratie wagen, dass die absolute Herrschaft der Politikerkaste weiter verstärkt werden solle und alle gesunden gesellschaftlichen Prozesse durch demokratische Zersetzung gebrochen werden.

Quelle: bullionaer

 

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Diese Regierung hat die beste DDR geschaffen, die es je gab

Posted by krisenfrei - 23/11/2012

Sie sagen es, Herr Winkler.  Die „beste Regierung seit der Wiedervereinigung“ hat absolut Bemerkenswertes geleistet. Der Hosenanzug hat es fertiggebracht, aus der BRD eine DDR 2.0 zu machen. Und das Volk ist von ihr begeistert. So zumindest verkünden es die Medienhuren „Bertelsmann“ und „Springer“.

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von Michael Winkler (Tageskommentar 23.11.12)

Die beste Regierung seit der Wiedervereinigung hat absolut Bemerkenswertes geleistet: Sieben Millionen erwachsene Analphabeten in Deutschland, runde zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Der Kaiser hätte da den zuständigen Minister Spießruten laufen lassen, es extra für ihn wieder eingeführt. Wir hingegeben bedanken uns artig bei Frau Schavan und bei Frau Merkel, ihrer Chefin. 38 Prozent der Deutschen fürchten Altersarmut. Da ist leider nichts zu machen, wenn die Löhne nun mal so wettbewerbsfähig niedrig sind, dann ist das nun mal so. Einstmals hieß es „in Lohn und Brot stehen“, doch dank dieser Regierung zählt nur der Lohn für die Statistik und das Brot gibt es als Aufstockung über Hartz IV. Da bedanken wir uns doch ganz artig bei Frau von der Leyen und bei Frau Merkel, ihrer Chefin. Wir feiern einen Steuereinnahmen-Rekord nach dem anderen, trotzdem braucht diese Regierung immer noch zusätzliches Geld, weil penetrant mehr ausgegeben als eingenommen wurde. Noch nie waren so viele Kommunen so pleite wie heute, noch nie war die Staatsverschuldung höher als heute. Da bedanken wir uns doch ganz artig bei Herrn Schäuble, allen seinen Ministerkollegen und natürlich bei Frau Merkel, der Chefin dieses Haufens.

Ja, diese Regierung hat die beste DDR geschaffen, die es je gab. Die staatlichen Schnüffelbehörden sind deutlich besser organisiert und ausgerüstet als zu alten Stasi-Zeiten, die Meinungsfreiheit ist nur wichtig in Rußland und China, nicht aber in Merkeldeutschland. Nie waren Deutsche rechtloser im eigenen Land, nie war die deutsche Justiz ruchloser gegen die eigene Bevölkerung. Wir gedenken der Juden, wir gedenken der Roma und Sinti, wir gedenken der Schwulen und Lesben, wir gedenken den vereinzelten Ausländern, die bei uns zu Schaden gekommen sind, doch wir verweigern jedes Gedenken an unsere eigenen Eltern und Großeltern, wir verweigern das Gedenken an jene Soldaten, die bei völlig überflüssigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr ums Leben gekommen sind, und wir verweigern das Gedenken an die zahlreichen Deutschen, die Schäden durch Ausländer erlitten haben, die sich auf unsere Kosten als die neuen Herren des Landes aufspielen. Wenn das schon die erfolgreichste Regierung seit der Wiedervereinigung ist, dann gnade uns Gott vor dem, was diese Regierung noch in den Abgrund wirtschaften mag.

Neues aus der Seehoferei: Die Studiengebühren sollen künftig nachgezahlt werden, also nach dem Studium, wenn die Damen und Herren Jungakademiker Geld verdienen. Tja, lieber Horsti, das ist irgendwo der falsche Weg. Auf Bayrisch: deppert, hirnrissig, saubleed. Wer verdient denn nach dem Studium noch richtig Geld? Genau, die Techniker, die händeringend gesucht werden. Und wer verdient nichts? Ja, wieder richtig, die Diskussionswissenschaftler, die kein Mensch braucht. Also, Horsti, Techniker abkassieren und Rumlaberer für lau ausbilden, ist nicht sooo gut. Das ist genau der falsche Lenkungsimpuls. Oh… Vielleicht kann Dir ja der Dobrindt dieses schwere Wort näher erklären, oder der Söder.

Noch hält die Waffenruhe in Israel, das Raketenabwehrsystem Iron Dome hat seine Generalprobe für den nächsten Krieg gegen den Iran gut bewältigt. Alle fühlen sich jetzt als große Sieger, sogar Westerwelle. Den empfinde ich übrigens als eine Art internationalen Troubadix: Sobald er gefesselt und geknebelt im Baum hängt, können die diplomatischen Verhandlungen beginnen.

Quelle: michaelwinkler

 

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