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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 13. November 2012

Wo man auch hinschaut – vielfältige Probleme

Posted by krisenfrei - 13/11/2012

von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge)

In Deutschland lassen sich die Mangelsituationen nicht mehr länger übertünchen. Bundesverkehrsminister Ramsauer fehlen 4 Milliarden Euro, um überhaupt das Schienen- und Straßennetz in Ordnung zu halten und die dringendsten Reparaturen durchzuführen. Die Verkehrswege sind zum Teil in einem beklagenswerten Zustand. Von 38.750 Brücken In der BRD müssen in den nächsten Jahren etwa Zehntausend saniert und repariert werden. Da geht es ihm nicht anders, als den Rentnern. Hier stellt sogar das systemtreue Handelsblatt besorgt fest, dass die gesetzliche Rente bei Weitem nicht mehr ausreicht, um im Alter ein anständiges Leben zu finanzieren. Die Inflation nagt heftig an der Kaufkraft der Altersgelder, sowohl an der staatlichen Rente, als auch an den privat gebildeten Rücklagen. Schon heute, so berichtet die BILD, beginnt die Abschiebung der zahlungsschwachen Alten nach Osteuropa. Bereits 10.000 deutsche Ruheständler leben in osteuropäischen Altersheimen, weil ihre monatlichen Bezüge in Deutschland nicht mehr reichen, um einen Heimplatz zu finanzieren. Eine alte Dame mit nur 1500 Euro Rente musste die Hälfte des Gehaltes ihrer Tochter beanspruchen, um ihren Heimplatz mit 3200 Euro bezahlen zu können. Die jedoch konnte das auf Dauer nicht finanzieren. So fand sich die alte Mutter eines Tages in der Slowakei wieder. Dort versteht sie die Pflegerinnen nicht und liegt in einem Zimmer mit zwei Mitbewohnerinnen, mit denen sie ebenfalls nicht kommunizieren kann. Sie weint oft bitterlich in der Nacht vor Einsamkeit.

Die Vermögenssteuer und Vermögensabgabe, um die es in letzter Zeit so still wurde, sind längst nicht vom Tisch, sondern gehen ihren Weg durch die Institutionen. Ein Entwurf des Gesetzes (E-VAG) zur Vermögensabgabe ist von den Grünen am 25. 09. 2012 vorgelegt worden. Für diejenigen, die glauben, man können dann ja immer noch rechtzeitig seinen „Reichtum“ in Sicherheit bringen sei angemerkt, dass der Festsetzungsstichtag der 01.01.2012 sein wird. Es ist bereits jetzt zu spät. Als abgabepflichtiges Vermögen gilt das Gesamtvermögen einer Person. Zurzeit liegt die Grenze zur Abgabepflicht bei einer Million Euro pro Person, um den Großteil der Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen, und entschiedene Gegenwehr zu verhindern. Es ist jedoch absehbar, dass die Kosten zur Aufrechterhaltung des Euro und der EU noch sehr viel höher steigen werden, und die Schwelle unvermeidlich immer tiefer angesetzt wird. Dann ist es aber zu spät, noch etwas dagegen zu unternehmen.

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Ein Rettungsschirm für die Lebensversicherung (II)

Posted by krisenfrei - 13/11/2012

Tageskommentar 12. November 2012: Dr. Norbert Leineweber,
Woran noch keiner denkt :
Ein Rettungsschirm für die Lebensversicherung Tei II von II – Ein Handlungsvorschlag für das BaFin und die EZB

 

von Dr. Norbert Leineweber (fortunanetz)

Wir haben die Diskussion zum Anlageprodukt Lebensversicherung auch deswegen in den Focus genommen, weil der Gesetzgeber die Ausschüttung von Bewertungsreserven neu geregelt hat. Allerdings schützt das die Versicherungsunternehmen nicht mehr, wenn sich die Eurokrise verschärft.

Die Maßnahme des Gesetzgebers, die vorzeitige Kündigung der Lebensversicherung nach einem Stichtag weniger attraktiv zu machen, geht in die richtige Richtung. Auch wenn man die Versicherungswirtschaft als Lobby begreift, hier wurde für die bestehenden, weitergeführten Lebensversicherungen eine Art Abfederungsschutz gewährt. Das hat einen einfachen Gund: Die Festverzinslichen im Anlageportfeulle sind im Kurs extrem gestiegen, was hohe stille Reserven bedeutet (einen entsprechenden Einduck vermittelt der Stand des Bundfutures). Es ist ein historischer Einmaleffekt, der quasi geglättet wird. Was historisch einmalig ist, muss zurecht von einer Komplettausschüttung ausgenommen werden.Die Neuanlagen werfen nämlich nur noch magere Renditen ab. Insofern ist hier ein Ausgleich sachgerecht. Es ist auch ein Beispiel wie der Staat sinnvoll regulieren kann. Wir verweisen auf den Artikel und halten ihn für so anschaulich,dass wir uns weitere Ausführungen ersparen.

Die gestrigen Ausführungen zum Garantiezins sind quasi analog zum neuen Gesetz gestrickt, aber eben nur einen Schritt weiter gedacht.

3) Wir halten einen anderen Aspekt für brisanter, nämlich einen kaum kontrollierbaren Wertberichtigungsbedarf in Euroanlagen.
Kommt es zu einem default oder Schuldenschnitt für den ganzen Euroraum oder auch nur Teilen davon, was wir für wahrscheinlich halten, machen die Lebensversicherer in diesem Anlagebereich horrende Verluste. Der Abschreibungsbedarf wird dann auch zahlungswirksam, d.h. die Lebensversicherer erhalten den vollen Kurswert ihrer Anlagen nicht mehr zurück. Griechenlandanlagen sind von 100 auf 10 gefallen, das bedeutet 90% Verlust. Damit wären die Versicherungssummen nicht mehr gedeckt und die Auszahlungsansprüche der Kunden wären höher als die vorhandenen Vermögenswerte. Dieses Szenario muss man durchspielen, weil es so unwahrscheinlich nicht ist.

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Gewidmet dem deutschen Volk

Posted by krisenfrei - 13/11/2012

bezugnehmend auf den Blogeintrag „Merkel ist in Portugal persona non grata“ und
Merkels Regierung will öffentliche Ausstrahlung eines Videos über Portugals Sparpolitik verhindern hier das Video:

 

Und was sagen Sie dazu, Frau Merkel? Sie sagen sicherlich gar nichts dazu und sitzen das aus, wie schon Ihr Ziehvater es seinerzeit getan hat. Schämen Sie sich!

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Die US- Wahlen und Syrien

Posted by krisenfrei - 13/11/2012

von Thierry Meyssan

Die westliche Presse und die der Golfstaaten berichteten über die Wahlen in den Vereinigten Staaten, so als seien sie der Beweis für die Vitalität „der mächtigsten Demokratie der Welt„. Stattdessen beschrieben sie zu Beginn des Jahres das Referendum und die Parlamentswahlen in Syrien als „Witz“ und riefen auf zum Sturz der „Diktatur„. Wie ist dem nun wirklich? Vergleichen Sie die beiden Pläne mit den gleichen Kriterien, obwohl der eine so viel mächtiger ist als der andere, den man sich in der Regel verbietet zu kritisieren.

Die Verfassung der Vereinigten Staaten wurde im Namen des Volkes verkündet, doch erteilt sie die Souveränität den Föderierten Staaten und nicht den Bürgern. Infolgedessen sind die Vereinigten Staaten keine Demokratie im Sinne von Lincoln („die Regierung des Volkes durch das Volk, für das Volk„), sondern ein Bund zwischen dem Volk und einer Oligarchie. Vor kurzem hat die Occupy Bewegung und ihr Slogan, „Wir sind die 99 %„, daran erinnert, dass in den USA der Reichtum und die Macht von weniger als 1% der Bevölkerung monopolisiert werden. Im Vergleich dazu anerkennt die neue Verfassung von Syrien die Souveränität des Volkes, das ihre Führer wählt, aber – um mit einer Situation von einem regionalen permanenten Krieg fertigzuwerden – stellt sie eine undurchsichtige Regierungsweise ein, die das Volk der Kontrollmittel beraubt, die für eine tägliche demokratische Funktionsweise nötig sind.

Nach der Verfassung der Vereinigten Staaten wird der Präsident nicht vom Volk, sondern von einem Gremium von 538 Wählern, die die Föderierten Staaten vertreten, gewählt. Jedoch setzte sich im Laufe der Zeit die Idee durch, dass die Gouverneure ihre Einwohner konsultieren müssten, bevor sie die Vertreter ihres Staates im Wahlkollegium ernennen. In einigen Staaten ist diese Konsultation obligatorisch, in anderen ist sie jedoch nur beratend, der Gouverneur kann daher machen was er will. Wie auch immer, die Wahl vom 6. November hatte keinen konstitutionellen Wert. Und man erinnert sich, dass im Jahr 2000 der Oberste Gerichtshof die Abstimmung der Einwohner von Florida ignoriert, und den Sieg von Bush Jr. gegen Gore verkündet hatte.

Die Hauptfunktion der Umfrage, die wir nun erlebten, ist nicht, einen Präsidenten zu wählen, sondern den nationalen Pakt zu erneuern. Durch die Teilnahme der US-Bürger bestätigen sie ihre Zustimmung zu den Institutionen. Allerdings nimmt sie weiter ab (außer bei den Wahlen 2008). So beteiligten sich nur etwa 120 Millionen Erwachsene von 230 an der Wahl. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung, die viel niedriger ist als diejenige, die bei dem Referendum und den Parlamentswahlen in Syrien konstatiert wurde, obwohl die Wahl in vier in Krieg befindlichen Bezirken nicht stattfinden konnte.

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