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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for August 2012

Bankenkontrolle durch EZB = Währungsreform ?

Posted by krisenfrei - 31/08/2012

Tageskommentar 31. August 2012: Dr. Norbert Leineweber,
Das neue Kontenparadigma: Wann weiß die EZB alles über sie? Oder: Von der Stagflation in der Eurozone direkt in die Währungsreform

Dass die Eurozone unter der Schwelle des Null–Wachstums liegt ist ja bekennt. Wir haben auch schon seit geraumer Zeit erklärt, dass sich die Rezession durch die ganze Eurozone durchfressen wird.

Nach Angaben der Europäischen Kommission fiel Der Economic Sentiment Indicator (ESI) der Europäischen Kommission auf den niedrigsten Wert seit 3 Jahren.
Das sind die schlechtesten konjunkturellen Erwartungen für die Wirtschaftsentwicklung seit der Finanzkrise. Wir sind also auf den Krisenmodus zurückgefallen, ohne dass dies in den Medien thematisiert wird. Schließlich wäre das auch eine bittere Niederlage für alle Euroromantiker

Erstaunlich ist jedoch, dass trotz der schlechten Konjunktur die Inflationsrate in der EU auf 2,6% gestiegen ist.

Diese Ausprägung der konjunkturellen Indikatoren (Wachstumsrate und Inflationrate) nennt man Stagflation, also eine stagnierde Wirtschaft verbunden mit einer Inflation. Das hatten wir in den 70-er und 80-er Jahren, verbunden mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit von 0,5 auf 3 Millionen. Wenn die Wirtschaft stagniert und gleichzeitig das Realeinkommen durch die Inflation weggeknabbert wird, die Kaufkraft also definitiv nicht steigt, sondern stagniert oder fällt, bedeutet das auch mittelfristig für den Wirtschaftsraum nichts gutes. Es ist also kein kurzfristiges Problem!

Außerdem hat die Arbeitslosigkeit ein neues Rekordhoch erreicht. 18 Millionen Arbeitslose und eine Arbeitslosenquote von 11,3 % im Euroraum. Eine solche Arbeitslosenquote hatten wir in Deutschland unter Schröder, und da kann sich sicher jeder Leser noch erinnern, wie damals die Angst grassierte den Job zu verlieren. Und diese Situation haben wir nun europaweit. Die Krise steuert auf den Höhepunkt zu. Und um es unmissverständlich auf den Punkt zu bringen: Die Krise hat ihren Ursprung in den falschen Wechselkursen, die das System Eurozone falsch gesteuert haben. Und erst durch diese Verzerrungen hat sich die Schuldendramatik verschärft, was am Beispiel Griechenland am besten zu sehen ist. Dort ist der Wechselkurs am weiteten von einem Gleichgewichtswechselkurs entfernt, wie er sich bei flexiblen Wechselkursen bilden würde.

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Am kommenden Donnerstag wird es ernst

Posted by krisenfrei - 31/08/2012

von Manfred Gburek

Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Fed, traf am Freitag mit seiner Rede in Jackson Hole für Goldanleger den richtigen Ton, indem er andeutete, Q 3 sei möglich, und dies auffallend deutlich auch mit der hohen Arbeitslosigkeit begründete. Q 3 ist das Kürzel für Quantitative Easing (mengenmäßige Lockerung, in diesem Fall die dritte, die nach den schon stattgefundenen Q 1 und Q 2 aber noch nicht realisiert ist). Es handelt sich um eine nette Metapher für das Gelddrucken – offenbar ohne Limit, sonst wäre der Goldpreis als Reaktion auf Bernankes Rede nicht wie von der Tarantel gestochen hochgeschnellt.

Viele Anleger setzen also auf die weitere Abwertung von Papiergeld gegenüber dem Gold. Das heißt, sie erwarten, dass die Kaufkraft des Dollars, aber auch anderer Währungen, gegen Null tendieren wird. Diese Erwartung wird von einer anderen konterkariert, einer offiziellen sozusagen: Dass es gelingen wird, irgendwann in der Zukunft Q 1, Q 2 und Q 3 wieder einzufangen. Etwa auf die Weise, wie die EZB das von ihr in den Kauf bestimmter Anleihen investierte Geld durch den Verkauf anderer Anleihen und die Verknappung von Krediten an Geschäftsbanken mittelbar wieder aus dem Verkehr gezogen hat – bisher, aber ohne Garantie für die kommenden Monate und Jahre.

Die Hoffnungsträger in diesem gefährlichen Spiel sind Ben Bernanke und EZB-Chef Mario Draghi. Sie bilden zusammen mit den ihnen unterstellten anderen Zentralbankern jeweils eine Art Schattenregierung. Nur dass Bernanke sich im Zweifel allein mit US-Präsident Barack Obama abzustimmen braucht, während Draghi dies mit den Staats- und Regierungschefs des Euroraums 17-mal tun muss und obendrein nicht die EU-Bürokratie in Brüssel vernachlässigen darf.

Es kommt noch dicker, denn Draghi muss sich gleich aus drei Gründen beeilen und wird deshalb schon am nächsten Donnerstag ein umfangreiches Programm zur Eurorettung vorlegen: 1. Um das nicht erst dann vorzulegen, wenn es zur Preisinflation kommt und die Stabilitätsbefürworter im EZB-Rat unter Führung von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann Oberwasser bekommen könnten, 2. um den Streit mit Weidmann, der strikt gegen weitere Anleihenkäufe durch die EZB ist, nicht eskalieren zu lassen, und um 3. nicht noch mehr unter Druck seitens des USA und Chinas zu geraten.

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Ich will Europa …

Posted by krisenfrei - 31/08/2012

… aber keine EU-Diktatur!

Hier bitte reinschauen!

ICH WILL EUROPA

Solche Kommentare gibt es dort u.a. zu lesen.

Sebastian
„Ich will Europa, ohne wenn und aber. Ein Weg zurück ist reaktionär – nicht visionär.“

Ulla
„Die Werte auf die sich die Europäische Union gründet, Freiheit, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Wahrung der Menschenwürde und Achtung der Menschenrechte sind für mich die wichtigsten im Zusammenleben. Wir in Europa haben die Chance und die Pflicht die Zukunft nach diesen Grundsätzen zu gestalten. Das kann nur gemeinsam gelingen. Ich bin Europäerin!“

Lars
„Europa ist Zukunft. Europa ist Frieden. Europa ist Identifikation. Europa ist Vielfalt von Kulturen unter einem gemeinsamen Dach. Europa ist Demokratie. Dafür engagiere ich mich. Das Ziel ist noch nicht erreicht – wir benötigen eine gemeinsame Wirtschafts- und Steuerpolitik, eine europäische Verfassung der Bürger, nicht der Märkte und eine Sprache zu essentiellen Punkten, nach innen wie außen. Es gibt keine Alternative zu Europa. Es ist der logische Schritt aus dem Schrecken des 20. Jahrhunderts. Insbesondere für Deutschland.“

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Und weil’s so schön ist, jetzt noch dreieinhalb Minuten EU-Propaganda

 

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Erwartet uns ein stürmischer Herbst ?

Posted by krisenfrei - 30/08/2012

Hängt das Schicksal der Eurozone am BVerfG?

Geschrieben von Heiner

Ganz gleich wie die Richter in Karlsruhe entscheiden, der Lauf der Ereignisse wird davon nur marginal beeinflusst.

Dass die Richter den ESM in Bausch und Bogen ablehnen, ist nicht zu erwarten. Sie werden der Politik gewisse Auflagen machen, vielleicht sogar nur einen Kommentar abgeben. Die Deutschen werden murren. Solange sie mit ihren papiernen Schuldscheinen Urlaub, Cappuccino und Benzin bezahlen können, wird die Kanzlerin den Unmut getrost aussitzen.

Nicht mehr lange!!!

Ob mit ESM oder ohne ESM: Italien und Spanien müssen in den nächsten zwei Jahren 703 Milliarden Euro refinanzieren. Dazu kommen neue Kreditaufnahmen für die laufenden Haushalte. Die Gelder des ESM wären damit mehr als erschöpft. Von Portugal, Griechenland, Zypern und wahrscheinlich auch Frankreich ganz zu schweigen. Die Schuldenkrise wird sich weiter durch die Finanzmärkte fressen.

Ab September ist die Sommerruhe vorbei. Vor der Athener Niederlassung der griechischen Nationalbank läutete am 27. August die erste Bombe den stürmischen Herbst ein. Es wird unruhig werden – nicht nur bei den Griechen. Spanier, Italiener, auch Franzosen und wahrscheinlich sogar die Deutschen werden nicht mehr einfach hinnehmen, was an Steuern, Einsparungen und Inflation auf sie zukommt. Der Zusammenbruch des alten Kontinents kündigt sich an. Das alte Europa wird in einem endlos scheinenden zähen Kollaps durch Wahnsinn und Insolvenz verwüstet werden.
Weder geheime Mächte noch irgendwelche subversiven Elemente steuern diesen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch passiert durch das Handeln der Menschen. Geheime Mächte und Smartmoney aber raffen Werte, um den Untergang zu überleben oder noch aus dem Untergang Kapital zu schlagen.
Die Entwicklung ist der Politik aus dem Ruder gelaufen. Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Was und wie sie in Sachen Finanz- und Eurokrise entscheidet, der Ausgang bleibt in jedem Fall katastrophal.

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Frau Merkel, öfter mal Peter Ziemann’s Kommentare lesen…

Posted by krisenfrei - 30/08/2012

… wie z.B. diesen:

Die vermeintliche Erpressbarkeit Deutschlands

Wenn einer wie Wolfgang Münchau, eines der Sprachrohre der Londoner Banken-Oligopole, Deutschland in einem seiner Aufsätze etwas Gutes tun möchte, dann ist besondere Vorsicht angebracht.

Wie heute in seiner SPIEGEL ONLINE Kolumne Die Spur des Geldes unter dem Titel Deutschland ist erpressbar geworden.

Was hören wir da für Schmeicheleien, Warnungen und Empfehlungen an die deutsche Politik in einem Absatz: Angela Merkel wird noch immer als Europas mächtigste Politikerin hofiert, doch die Kanzlerin hat in der Schuldenkrise ihr Blatt überreizt. Deutschland ist erpressbar geworden, denn wir können uns einen Bruch der Euro-Zone nicht mehr leisten. Wenn es knallt, leiden alle, aber die Bundesrepublik am meisten.

Zuckerbrot und Peitsche!

Der Euro ist alternativlos – wie oft haben wir dieses abgedroschene Argument seit über einem Jahr über uns ergehen lassen. Anstelle der mehrmals versprochenen Beruhigung der Märkte und Stabilisierung des Euros folgte einer Krise immer eine noch gravierendere nach.

Und die Versprechen der Sünder in der Euro-Südschiene werden auch nicht eingehalten.

Totale Verarschung könnte man vulgärdeutsch resümieren. Das trifft den Kern der Sache nur zu gut. Zu lange hat sich die deutsche Politik von den vermeintlichen Experten aus sogenannten wirtschaftswissenschaftlichen Instituten, Nobelpreis-Trägern, Lobbyisten der Großindustrie und natürlich auch den Banken-Vertretern an der Nase herumführen lassen.

Dabei hat die deutsche Großindustrie schon zwei Mal mit einer völlig falschen Einschätzung der Lage erst die Politik und dann die Nation in die Katastrophe getrieben – die zwei verlorenen Weltkriege waren zum großen Teil ein Verdienst der alternativlosen Empfehlungen der Großindustriellen und ihrer Wegbereiter.

Die Fehleinschätzung des Euros wird für die Wirtschaftsverbände der dritte große verlorene Krieg innerhalb eines Jahrhunderts werden. Dummheit ist nicht nur eine Eigenschaft der niederen Schichten der Gesellschaft – sondern sie feiert gerade im Kreise der deutschen Großunternehmen neue Urstände.

Die von der Großindustrie finanzierte <<Ich-will-Europa>> Kampagne basiert auf einer völligen Fehleinschätzung der Lage wie vor der Machtergreifung der National-Sozialisten die Harzburger Front. Nicht Julius Streicher hat das intellektuelle Grundgerüst der Nazi-Barberei konstruiert, sondern die Vertreter der konservativen Revolution. Und das waren Monarchisten und Großindustrielle.

Deshalb bin ich im Umgang mit den Problemen der Demokratie zwar hart – aber in der Entwicklung vermeintlich besserer Modelle sehr vorsichtig. Insbesondere wenn ein sogenannter <<Plan B>> Dogmen der Scientology Sekte enthält. Anstelle von Schwundgeld-Theorien und einem bedingungslosen Grundeinkommen schwöre ich dann noch lieber auf die Demokratie – die entschleunigt zumindest den Weg in den Hubbard-Staat.

Natürlich wird ein Crash des Euros auch für Deutschland mit einem Schrecken enden: Aber die Maßnahmen der letzten Monate haben nur dazu geführt, dass sich die Ausmaße dieses Schreckens für Deutschland immer weiter ausweiten.

Bleibt also für Merkel nur die Strategie: Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende. Und mit immer schlimmer werdenden Ausgang, je länger das sowieso unvermeidbare Ende des Euros weiter hinausgeschoben wird.

Nicht Merkel blufft, sondern die Hochfinanz der Ostküste und der Londoner City. Steigt Deutschland nämlich aus dem Euro aus, dann verbleibt zumindest eines im Land, was viele Länder des Westens schon gar nicht mehr besitzen: Eine umfangreiche industrielle und auch agrarwirtschaftliche Infrastruktur. Die ist zwar in bestimmten Bereichen durch die Exportlastigkeit aufgebläht, kann aber dem wirklichen Bedarf angepasst werden.

Spanien, Griechenland, Portugal, Italien & Co., sollten sich nicht zu stark auf Münchaus Einschätzung ihrer relativen Stärke gegenüber Deutschland verlassen. Denn mit dem Ende des Euros werden die Importmärkte für Rohstoffe, Agrarprodukte und industrielle Produkte für diese Länder schnell sehr eng werden. Dann dürfen die ihre Goldvorräte verramschen – wenn sie noch welche besitzen sollten – um weiterhin Benzin, Diesel, Strom beziehen zu können und nicht in eine mächtige Abwärtsspirale zu geraten.

Ich denke: Deutschland sollte auf diesen Bluff nicht hereinfallen. Am Ende könnten sogar Hungersnöte und der vollständige Zusammenbruch der Infrastruktur der Südländer die Folge sein.

Von dem Tod der britischen und amerikanischen Banken, die in den Südländern des Euro-Raums besonders betroffen wären, einmal ganz zu schweigen.

Auch die Vereinigten Staaten müssen mit ihrem völlig überdruckten US-Dollar aufpassen, dass ihnen eine neue Deutsche Mark nicht den Rang abläuft und zu einer Massenflucht aus dem Dollar führt.

Quelle: bullionaer

Ansonsten, Frau Merkel, wenn Sie Deutschland nicht komplett ruinieren wollen, empfehle ich Ihnen kompetente Berater. Ihre Aussage, „Scheitert der Euro, scheitert Europa“, ist dummes Geschwafel. Fakt ist vielmehr:

Europa scheitert am Euro!

Denken Sie mal darüber nach!

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Vollbeschäftigung in Marinaleda

Posted by krisenfrei - 29/08/2012

Rächer der Entrechteten und Friedensutopist

von Matthias FeCC: comcinco / flikr.com commons.wikimedia.orgrsterer

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters des beachtenswerten Hamburger Verlags Edition Nautilus (siehe Interview mit Verleger Lutz Schulenburg in Oya 12) wurde ich auf eine ganz besondere Geschichte aus Spanien aufmerksam: »Juan Manuel Sánchez Gordillo, ›anarchistischer Bürgermeister‹ des andalusischen Dorfes Marinaleda, ergreift Partei gegen die ungerechte Verteilung der Krise und verteidigt eine Protestaktion, bei der Familien ihre vollen Einkaufswagen an den Supermarktkassen vorbeischoben, ohne zu bezahlen«, heißt es darin. Es gehe darum, auf die Armut im Land aufmerksam zu machen, erklärte der Bürgermeister gestern in einem Bericht im Deutschlandfunk.

Der moderne Robin Hood mit dem notorischen Palästinensertuch sitzt für die sozialistische Partei »Izquierda Unida« (Vereinigte Linke) im andalusischen Regionalparlament. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Sánchez Gordillo (60) Bürgermeister von Marinaleda. Nach dem Ende des Francoregimes baute der kämpferische Anarchist und visionäre Träumer in der Nähe von Sevilla ein selbstverwaltetes Städtchen mit einer Gemüsekooperative und Wohnungsbaugenossenschaft auf. Bisher entstanden dort 350 Wohnhäuser, die für einen symbolischen Preis gepachtet, jedoch nicht verkauft werden dürfen. In Marinaleda gibt es Vollbeschäftigung. Fast jeder arbeitet für gleichen Lohn in der Kooperative, das Land ist im Gemenschaftsbesitz. Marinaleda hat keine Polizei, und die Straßenreinigung wird alle paar Wochen von den Einwohnern in freiwilligen Aktionen übernommen. Sánchez Gordillo bezeichnet sein Städtchen als »Friedensutopie«.

Ebenso wie der sagenumwobene Rächer der Witwen und Weisen lebt auch Sánchez Gordillo nicht ungefährlich: Er hat sieben Gefängnisstrafen abgesessen und überlebte zwei Anschläge, einen von einem Rechtsextremisten und einen von einem amoklaufenden Polizisten. Am 16. August begab sich Sánchez Gordillo auf dreiwöchigen Protestmarsch in Richtung Madrid, um gegen das Sparprogramm der Regierung zu demonstrieren. Auf dem Weg will er Banken besetzen und Lokalverwaltungen zum Ausstieg aus Sparmaßnahmen bewegen.

Mehr über das utopische Städtchen und seinen Bürgermeister ist in dem soeben auf Deutsch in der Edition Nautilus erschienen Buch »Pfade durch Utopia« von Isabelle Fremaux und John Jordan und dem auf DVD beiliegenden Dokumentarfilm zu erfahren. Buch und Film beleuchten utopische Gemeinschaftsprojekte in Europa, darunter ein Londonder Klimacamp, besetzte Fabriken in Serbien, die dänische Freistadt Christiania und die Lebensgemeinschaft ZEGG in Bad Belzig. John Jordan und Isabelle Fremeaux befinden sich derzeit mit Buch und Film auf Deutschland-Tournee.

Quelle: oya

Weitere Infos über Marinaleda im Interview mit uhupardo

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Interview mit uhupardo

Posted by krisenfrei - 29/08/2012

Interview mit uhupardo

 

krisenfrei.de
Sehr geehrte Damen und Herren von Uhupardo,
Sie betreiben den deutschsprachigen Blog uhupardo mit überwiegend spanischen Themen. Was hat Sie dazu veranlasst, spanische Probleme für deutschsprachige Leser ins Netz zu stellen? Lag es vielleicht daran, dass die deutschen Systemmedien sich ziemlich zurückhalten, was die vielfältigen Probleme in Spanien anbetrifft?

Uhupardo
Wir haben  private und berufliche Verbindungen zwischen Spanien und Deutschland und in beiden Ländern lange gelebt. So gab es die Chance, spanische Anliegen in deutscher Sprache aufzubereiten und so hoffentlich auf beiden Seiten Verständnis zu fördern. Nicht einmal über riesige Protest-Aktionen in Madrid wird in den deutschen Massenmedien nennenswert berichtet, da war Handlungspotential. Aktuell ist vor allem Berlin federführend in der fatalen Kaputtspar-Politik Europas (während die viel mehr verschuldeten USA immer mehr Netto-Schulden machen), deswegen ist es uns wichtig, deutschsprachige Leser über Spanien zu informieren und immer wieder die Beziehungen zwischen beiden Ländern aufzuzeigen.

 

krisenfrei.de
Im Juni 2012 gab es eine Interview-Anfrage von Ihnen an mich. Ich war sehr überrascht davon. Was hat Sie zu diesem Interview mit krisenfrei bewogen?

Uhupardo
Ihre Seite krisenfrei.de ist beinahe unverzichtbar, wenn man sich über die aktuelle Lage informieren will. Da die Beiträge täglich handverlesen und in der Anzahl überschaubar sind, eine wirklich gute Quelle. Derjenige, der diese Seite betreibt, muss zwangsläufig mit der Zeit einen besseren Überblick gewonnen haben als fast jeder andere. Deswegen das Interview. Wie sich danach am grossen Leserinteresse zeigte, das immer noch besteht, war das die richtige Idee.

 

krisenfrei.de
Es ist noch nicht lange her (November 2011), da hat die spanische Bevölkerung ein neues Parlament gewählt. Liest man Ihre Blogbeiträge, so ist zu vermuten, dass die spanischen Bürger nach noch nicht einmal einem Jahr Regierungszeit von Rajoy und seiner PP die Nase gehörig voll haben. Ist damit zu rechnen, dass Rajoy seine Amtszeit von vier Jahren nicht übersteht?

Uhupardo
Die politisch nicht besonders gebildete Bevölkerung – darin unterscheiden wir uns nicht zu Deutschland – hat kein Programm gewählt, denn es gab keins. Rajoy hat sich auch im Wahlkampf um jede klare Aussage herum gedrückt. Die Idee war so schlicht wie absehbar falsch, weil damals ganz andere wirtschaftliche Voraussetzungen herrschten: „Damals unter Aznar ging´s uns gut, jetzt nicht mehr so, also zurück zur Partido Popular.“
Jetzt hat Rajoy von den wenigen Wahlversprechen alle gebrochen bis auf eins: die Rentensenkung kommt noch. Es ist beinahe ausgeschlossen, dass der Regierungschef seine Legislaturperiode zu Ende bringen kann. Im Lande gärt es so deutlich wie nirgendwo anders in Europa, wie Sie unserer Berichterstattung sicher entnommen haben.

 

krisenfrei.de
Ja, es ist nicht zu übersehen, die spanische Gemütsseele kocht. Ich war vor etwa 30 Jahren über ein Jahrzehnt lang jedes Jahr 1-2 mal in Spanien und habe sehr freundliche und lebenslustige Menschen kennengelernt. Mein symbolischer Eindruck der spanischen Mentalität war: Der spanische Stier ist ein freundliches und lebenslustiges Wesen, reizt du ihn, nimmt er dich gnadenlos auf seine Hörner!
Trifft mein Eindruck zu und welche Möglichkeiten hätte die spanische Bevölkerung, Rajoy vom Regierungsthron zu stürzen?

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Der Staat hat Angst

Posted by krisenfrei - 29/08/2012

von Michael Winkler (396. Pranger)

Es ist schon einige Zeit her, da habe ich einen Tierfilm gesehen. So eine Art Eidechse – ich bin kein Biologe, also fragen Sie besser nicht, was das genau gewesen war – kriecht ins Bild, bäumt sich auf und faucht. Die ist aber übel drauf, habe ich mir gedacht, ein wahres Bild von Aggression und Wehrhaftigkeit, dem man besser nicht zu nahe kommt. In der nächsten Einstellung war selbige Eidechse bereits erlegt und wurde gerade aufgefressen. Sie war demnach gar nicht aggressiv gewesen, sondern hatte das nur vorgetäuscht, um übermächtige Gegner abzuschrecken. Zu ihrem Leidwesen hat es nicht funktioniert.

Betrachten wir ein anderes Auslaufmodell der Evolution, einen alt gewordenen Dinosaurier, der sich überlebt hat: die BRD GmbH, die sich so gerne als Staat bezeichnet. Seien wir gnädig und billigen ihr diesen Begriff zu, denn solange das Deutsche Reich, der tatsächliche Staat, mangels Organen nicht funktioniert, ist diese Simulation das, was die staatlichen Aufgaben erfüllt. Leider behauptet diese BRD GmbH auch, eine Demokratie zu sein, und das ist sie ganz und gar nicht.

Ich halte die Demokratie nicht für die ideale Staatsform, dafür ist sie zu anfällig für Manipulationen und Demagogen. Man kann eine Demokratie jedoch so konstruieren, daß sie ihrem eigenen Anspruch der Volksherrschaft gerecht wird. In der BRD ist das mitnichten der Fall. Der jeweilige Abgeordnete repräsentiert die Bewohner seines Wahlkreises. Haben Sie diesen Abgeordneten ausgesucht? Nein, das hat die jeweilige Partei getan. Haben Sie dem Abgeordneten gesagt, wie er in Ihrem Namen abstimmen soll? Nein, das schreibt ihm seine Partei vor, die ihm bekanntlich das Gewissen ersetzt. Hat das Volk in der BRD jemals seinen Kanzler gewählt? Natürlich nicht, gewählt wird der Herrscher von den Parteien. Haben Sie, die Wähler, die diesen Herrschaften das Gehalt bezahlen, die Richter und Staatsanwälte ausgesucht? Oh, nein, darüber bestimmen die Ministerien, auch über die Beförderungen, also letztlich die Parteien.

Im Ergebnis ist das keine Herrschaft des Volkes, sondern eine Herrschaft der Parteien, die in sich wiederum nicht demokratisch, sondern eher wie eine Geheimgesellschaft organisiert sind, also eine Loge bilden. Eine Demokratie funktioniert von unten nach oben, die in der Mehrheit des Volkes konzentrierte Macht wird schrittweise nach oben delegiert, unter Auflagen und gegen Verpflichtungen. In der BRD GmbH und allen „westlichen“ Demokratien gibt es unten, an der Basis, keinerlei Macht, sondern nur die Auflagen, die oben als Gesetze beschlossen worden sind, und zudem die Verpflichtungen, mit Steuern, bei Bedarf auch mit dem gesamten Eigentum und mit Leib und Leben für das einzustehen, was oben, ohne Einfluß des Volkes entschieden wurde.

Glauben Sie, daß der amerikanische Ex-Soldat, der als Krüppel ins angebliche Mutterland der Demokratie heimgekehrt ist, dafür gestimmt hat, gegen Afghanistan in den Krieg zu ziehen? Er mag nach jenem 11. September im patriotischen Überschwang mitgebrüllt haben, als ihm die Propaganda-Medien erklärt haben, die Afghanen seien schuld, daß ein inoffizieller Mitarbeiter der CIA namens Osama bin Laden Saudi-Araber dazu angestiftet hat, mit zwei Flugzeugen drei einem Juden gehörende und bestens versicherte Gebäude zum Einsturz zu bringen. Ja, vielleicht war er damals jung und verblendet genug gewesen, doch als er seinen Marschbefehl bekommen hat, wird er darüber schon anders gedacht haben.

Meinungsvielfalt in einem demokratischen Staat bedeutet, daß jedes Regierungsmitglied frei entscheiden kann, ob es Jawohl, Sehr wohl oder Zu Befehl, Frau Bundeskanzler sagt. Das ist nicht etwa der Ausdruck des Respekts gegenüber der Bundeskanzlerin, sondern schlicht und einfach der Sachzwang des Regierens. Die Damen und Herren, die angeblich regieren und alles bestimmen, haben längst begriffen, daß sie bei weitem in der Unterzahl sind. Sie können es sich nicht leisten, untereinander uneins zu sein. Aus demselben Grund haben wir in der BRD keine Opposition mehr, sondern sechs sozialistische Einheitsparteien im Bundestag, die sich in ihren Zielen und Absichten nur noch bei genaustem Hinsehen unterscheiden lassen.

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Hoffentlich bald: Am Tag, als der Dollar starb

Posted by krisenfrei - 28/08/2012

Die deutsche Fassung des NIA-Videoclips „the day the dollar died“. So oder so ähnlich könnte es in nicht allzuferner Zukunft geschehen. Und dann wird es nicht beim Dollar bleiben. Auch der Euro ist ja eine ungedeckte Währung, die ihr Vertrauen auf Dollarreserven gründet. Mit freundlicher Genehmigung der NIA haben wir das Video deutsch synchronisiert, um aufzuzeigen, wie schnell ein System kollabieren kann. Immer in der Geschichte sind Systemabbrüche, Revolutionen oder Crashs in der Endphase innerhalb von Tagen oder gar Stunden abgelaufen.


 

So oder ähnlich wird es kommen. Alles nur eine Frage der Zeit.
Besser heute als morgen. Je länger der Crash hinausgeschoben wird, desto schlimmer die Folgen.
Bereiten sie sich auf den Tag X vor.

 

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Der Vorteil der Vogelperspektive

Posted by krisenfrei - 27/08/2012

von Thomas Straub

Die Seriosität der in unseren Marktberichten („Orientierung“ und „Wann fällt das Kartenhaus zusammen?“) enthaltenen Hinweise auf das unglaubliche Ausmaß der zur Goldpreisdrückung  verwendeten Goldbestände der westlichen Zentralbanken wird durch aktuelle Berichte glaubwürdiger Quellen (Milliardär Eric Sprott,.…) bestätigt, welche für die letzten 10 Jahre eine Menge von circa 25.000 Tonnen Gold feststellen, die von diversen Großbanken aus geld- und machtgierigen Motiven (Milliardengewinne durch Papierhandel mit „Short-Kontrakten“ zum Nachteil von Investoren, welche nicht über „Insiderwissen“ verfügen, Aufrechterhaltung eines zum Nachteil des überwiegenden Teils der Bevölkerung gereichenden Schuldgeldsystems…) zum Nachteil der Eigentümer (Volk) durch Leasing und Verkauf eingesetzt wurden. Diese Menge ergibt sich aus der Differenz der geschätzten weltweiten jährlichen Nachfrage nach physischem Gold von circa 6.500 Tonnen bei einem weltweiten jährlichen Angebot (Produktion und Recycling) von circa 4.000 Tonnen.

Der Einsatz des Hausverstandes, welcher sich fragt woher denn die große Menge an Gold, welche China die letzten Jahre gekauft hat, stammt (die eigene Goldproduktion liegt nur bei etwas über 300 Tonnen jährlich), untermauert auf jeden Fall die Glaubwürdigkeit dieser Angaben.

Steht dem Inhalt der Quartalsberichte der GFMS (Gold Fields Mineral Services), deren Angaben zur weltweiten Angebot- und Nachfragesituation bis heute nicht nur die Mainstream-Presse, sondern offensichtlich auch der überwiegende Teil der Edelmetallexperten unkritisch vollen Glauben geschenkt hat, somit dasselbe Maß an Glaubwürdigkeit zu wie den Angaben der Notenbanken zur Inflation ? Ist ein Bericht, welcher einen weltweiten Nachfragerückgang nach physischem Gold im Ausmaß von 7 Prozent für das 2. Quartal 2012 bekannt gibt, aber diese Tatsachen nicht erwähnt, das Paper wert, auf welchem er geschrieben ist ? Oder liegt sein größter Wert in der Unterstützung der negativen Medienpropaganda der Papiergeldindustrie gegenüber Gold ?

Die Tatsache eines bereits seit vielen Jahren bestehenden erheblichen Nachfrageüberhangs am physischen Goldmarkt, welcher nur durch versteckten Missbrauch staatlicher Goldreserven ausgeglichen werden konnte, ist auf jeden Fall als enorm „bullisch“ für die weitere Goldpreisentwicklung anzusehen.

Aller Unkenrufe der Papiergeldindustrie zum Trotz ist die in den letzten Marktberichten angekündigte Entwicklung der Edelmetallpreise eingetreten. Diese Entwicklung stellt den Beginn einer neuen Phase des Bullenmarktes der Edelmetalle und des Bärenmarktes der Papierwährungen Euro und Dollar dar. Für die Edelmetalle werden von seriösen Experten, die nicht im Dienste der Papiergeldindustrie stehen, Preisziele von circa $4.500 für Gold und $150,- für Silber genannt, welche am Ende dieser Anstiegsphase stehen sollen.

© TAURUS-Edelmetall-Gruppe

Quelle: deutsche-edelmetallkasse

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