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Archive for 13. Juni 2012

Es reicht: Gesetze aus Brüssel verseuchen die Menschen !

Posted by krisenfrei - 13/06/2012

Zum folgenden Dokumentarfilm über die Energiesparlampen, die wir unseren Eurokratten aus Brüssel zu verdanken haben, erspare ich mir jeden Kommentar. Ich will mich nicht noch mehr über die Hohlköpfe in Brüssel aufregen.
Schaut selbst!

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Süsser Traum: Das bedingungslose Grundeinkommen

Posted by krisenfrei - 13/06/2012

Rudolf Strahm / 12. Jun 2012
Die Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation und die exorbitanten Kosten dieses Konstrukts lösen Kopfschütteln aus.

(Red.) Die im April 2012 lancierte Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen hatten die Medien schlecht aufgenommen. Rudolf Strahm lehnt ein solches Grundeinkommen ebenfalls klar ab, doch nimmt er die Argumente der Befürworter in diesem exklusiven Beitrag ernst und geht auf sie ein. Vor ihm hatte Oswald Sigg, Mitglied des Initiativ-Komitees, mit einem Beitrag auf Infosperber Argumente für ein bedingungsloses Grundeinkommen dargelegt.

Auf den ersten Blick eine visionäre Idee

Rudolf Strahm. Ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle? Auf den ersten Blick entsteht eine Faszination für diese visionäre Idee. Denn sie verkörpert den ewigen Menschheitstraum vom selbst bestimmten Leben, von Autonomie und von der Flucht aus der entfremdenden Arbeit.

Auf den zweiten Blick kommt Ernüchterung auf bei der konkreten Vorstellung, dass Menschen vom Staat lebenslänglich als Berufsrentner unterhalten werden sollen.

Doch ein dritter, näherer Blick mag auch Kopfschütteln über die gesellschaftlichen Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation und die exorbitanten Kosten eines solchen realitätsfremden Konstrukts auslösen.

Das Initiativprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist nach der Lancierung im April 2012 bei den Medien schlecht aufgenommen worden. Von der Ökonomenzunft wird es als realitätsfremde Utopie mit Häme ignoriert. Wenn ich mich – wenn auch kritisch – mit einem derart utopischen Projekt auseinandersetze, signalisiere ich, dass ich einer Utopie eine Diskussionswürdigkeit und Wertschätzung zugestehe.

Was heisst überhaupt «bedingungsloses Grundeinkommen»?

Viele Leute verwechseln das bedingungslose Grundeinkommen mit dem gesetzlichen Mindestlohn, wie dies die Gewerkschaften mit einer bereits eingereichten Volksinitiative fordern. Der gesetzliche Mindestlohn will eine Arbeitsentschädigung, die Allen zum Leben reicht. Das sind etwa 22 Franken Stundenlohn.

Das bedingungslose Grundeinkommen jedoch will jedem Bewohner über 18 Jahre ein Grundeinkommen vom Staat garantieren, ohne Bedingung, ohne Arbeitsleistung, ohne Befristung, eine lebenslängliche, automatische Rente, die zum Leben reicht. Im Verfassungstext ist die Höhe nicht beziffert, aber die Initianten sprechen in der Pressepräsentation und im Begleitbuch von 2500.- Franken Monatsrente für jede erwachsene Person und 625.- Franken für jedes Kind und jeden Jugendlichen in der Schweiz (Müller/Straub: Die Befreiung der Schweiz. Ueber das bedingungslose Grundeinkommen. Limmat Verlag Zürich 2012). Die Höhe soll laut Verfassungstext «der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen». Diese Einheitsrente aus einer einzigen Quelle soll dann die andern, bisherigen Sozialversicherungen und Sozialinstitutionen ablösen.

Hinter dem Konzept steht eine Vision, nämlich ein selbstbestimmtes Leben, eine Befreiung von entfremdeter Arbeit. Es geht «in erster Linie um Menschenwürde» (Oswald Sigg). Die Utopie der «Befreiung der Schweiz», wie die Initianten sie etikettieren, steht in der Tradition des Thomas Morus oder des André Gorz, der mit seinen früheren Schriften («Abschied vom Proletariat») von einer Verbannung der «heteronomen Sphäre» (also der Entfremdung im Marx’schen Sinne) suchte. Die Verteidiger des Konzepts auf der andern Seite werfen den Kritikern Angst vor Utopien vor, ja sogar «Kontrollverlust vor dem Neuen».

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