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Krieg gegen den Iran

Posted by krisenfrei - 27/03/2012

Von Michael Winkler

Der Hauptteil dieses Artikels wird aus Spekulationen bestehen, doch das geht den Generalstäben nicht anders. Sobald der erste Schuß fällt, lösen sich strategische Planungen unter dem Ansturm der Realität auf, da wird aus dem Agieren schnell ein Reagieren.

Wie sehen die Fakten aus? Israel wähnt sich bedroht, folglich schreibt die Weltpresse den Iran zum furchteinflößenden Aggressor hoch. Ein Schelm, wer jetzt an die Protokolle der Weisen von Zion denkt, nur weil in diesen ach so gefälschten Schriften die Kontrolle und Gleichschaltung der Presse so wunderbar beschrieben wird. Die andere Fälschung, wonach Irans Präsident Ahmadinedschad gesagt habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, ist zwar längst aufgeflogen, sie wird allerdings noch immer von der kontrollierten und gleichgeschalteten Presse wiederholt.

Die Ausgangsbasis ist der Atomwaffensperrvertrag, den Iran unterschrieben hat, Israel jedoch nicht. Infolgedessen wurden Israels Atomanlagen niemals kontrolliert. Die Juden bestreiten deshalb noch offiziell den Besitz von Atomwaffen, während seriöse Schätzungen dem Judenstaat zwischen 100 und 400 Atomsprengköpfe zuschreiben. Das Trägersystem Jericho III, das mit einer Reichweite von 6.500 km ganz Europa bedroht, wäre ohne Nuklearwaffen ein überflüssiges Hobby. Dank großzügiger Geschenke der Regierungen Schröder und Merkel verfügt Israel sogar über eine Zweitschlagskapazität, hochmoderne Unterseeboote, die in Deutschland mit speziellen Ausstoßrohren für atomare Marschflugkörper mit 1.500 km Reichweite versehen worden sind. Auch damit kann Israel aus dem Mittelmeer, dem Atlantik und der Nordsee jede Stadt in Europa auslöschen.

Der Iran hat den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und seine Atomanlagen wurden von internationalen Kommissionen kontrolliert. Nach offiziellen Meldungen von CIA und dem jüdischen Geheimdienst Mossad hat der Iran seit 2003 sein Atomwaffenprogramm eingestellt, seine Atomforschung dient ausschließlich friedlichen Zwecken. Die internationale Atomenergiebehörde möchte trotzdem ständig durch die persischen Atomanlagen stöbern. Daß diese Atomanlagen anschließend als militärische Ziele auf israelischen Generalstabskarten auftauchen und iranische Atomwissenschaftler an Bombenanschlägen sterben, sind natürlich reine Zufälle.

Israel ist ein hochgerüsteter Militärstaat, der bei sieben Millionen Einwohnern in seiner Schlagkraft an Nummer vier der Welt gesetzt wird, nach den USA, Rußland und China, aber noch vor Großbritannien, Frankreich und Indien. Israel besitzt eine sehr gut ausgestattete Luftwaffe, die allerdings in den letzten Jahrzehnten nur noch Zivilisten und unverteidigte Ziele bombardiert hat. Israel verfügt über Raketenabwehrsysteme, umfangreiche, modern ausgestattete Bodentruppen und eine Marine, die bei Überfällen auf Hilfskonvois in internationalen Gewässern ihre Fähigkeiten zu Piraterie eindrucksvoll bewiesen hat.

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Eurokrise ungelöst

Posted by krisenfrei - 27/03/2012

Von Nick Beams 27. März 2012

Letzte Woche sagte der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, einer deutschen Zeitung, es gäbe zwar in der Krise der Eurozone noch Risiken, aber das Schlimmste sei vorbei und die Situation habe sich stabilisiert. Dieses rosige Szenario ist weit von der Realität entfernt. Die Furcht vor einer Verlängerung der Krise wächst, da die Situation sich in Spanien und Portugal noch verschlechtert hat.

Kurzfristig gesehen haben die Finanzmärkte Grund zum Feiern. Durch das Rettungspaket für Griechenland wurde ein Großteil der Schulden, die die Banken und Finanzinstitute angehäuft haben, dem Staat übertragen, der die griechische Bevölkerung dafür mit immer schärferen Sparmaßnahmen bezahlen lässt. Außerdem hat die Billion Euro, die durch die EZB ins europäische Finanzsystem gepumpt wurde, eine finanzielle Kernschmelze verhindert, indem sie den Banken Zugang zu höchst billigem Geld gibt.

Allerdings glaubt kein nüchterner Beobachter, dass diese Politik irgendetwas an den grundlegenden Problemen geändert hat. Eigentlich macht sie sie vielleicht sogar noch schlimmer. Kritiker behaupten, das Rettungspaket werde zur Schaffung zahlreicher „Zombiebanken“ führen, das sind Banken, die völlig von der EU abhängig sind und weder untereinander, noch einem Unternehmen Kredit gewähren.

Portugal hat alle Sparvorgaben der EU umgesetzt und arbeitet gerade an einem neuen Sparprogramm. Dennoch zahlt man für portugiesische Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit immer noch Zinsen von mehr als zwölf Prozent, doppelt soviel wie gemeinhin als vertretbar gilt.

Spanien stellt eine noch größere Gefahr dar. Wie die Financial Times schreibt, sah es bis letzte Woche noch danach aus, als würde die Gefahr eines spanischen Staatsbankrotts sinken. „Dieses Vertrauen verflüchtigt sich bereits. Immer mehr Ökonomen und Analysten weisen warnend darauf hin, dass die spanische Wirtschaft, die viertgrößte der Eurozone nach Deutschland, Frankreich und Italien, viel schlechter dasteht, als die Märkte denken.“

Laut Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup, ist Spanien mehr als je zuvor gefährdet, eine Umschuldung akzeptieren zu müssen. Das wäre für die europäischen Banken und Finanzmärkte eine weitaus höhere Gefahr als die Krise in Griechenland.

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