krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 25. März 2012

Das Teile und Herrsche-Spiel für die Systemsklaven …

Geschrieben von krisenfrei - 25/03/2012


Rechts oder links? Meine Erfahrungen der jüngsten Zeit veranlassen mich, zu dieser Thematik ein paar Worte zu finden. Es gibt sehr viele aktive (oft junge) Menschen, die Ihre Energie für eine bessere und fairere Welt einsetzen wollen, dabei aber oft nicht erkennen, dass sie im Interesse der bestehenden Machtstrukturen handeln.

Vorab ein paar Gedankensplitter zur heutigen Situation:
Jeden Tag sterben auf dieser Welt zigtausende von Menschen an Hunger.
Jeden Tag werden tausende von Menschen in Kriegen ermordet.
Jeden Tag werden Millionen von Tieren in Qualhaltungen geschunden und hingerichtet.
Jeden Tag arbeiten wir an einem irrsinnigen Wirtschaftswachstum und zerstören damit die Natur.

Unsere aktuellen sogenannten Volksvertreter sehen oft tatenlos zu, aber nicht nur das. Sie senden sogar unsere jungen Bürger uniformiert in fremde Länder, damit sie dort unter Vorwänden, die auf Lügen basieren, Menschen töten. Das eigentliche Ziel, das im Erobern liegt, mit dem Anliegen, die bestehenden Umverteilungsprozesse aufrechtzuerhalten, kennen die ausgesandten, bewaffneten Täter natürlich nicht, wodurch sie ebenfalls zu Opfern werden und später als Veteranen oft lebenslange psychische Qualen erleiden. Dass es den Auftraggebern letztlich nur um Macht und Geld geht, lässt aus meiner Sicht die Vermutung „niederer Beweggründe“ zu, wodurch man den Tatbestand des Auftrages zum Mord beweisen könnte.

Unter diesen furchtbaren Einflüssen leben wir nun alle, und das kann nicht spurlos an den Menschen vorübergehen. Burnout und schwere Depressionen sind die Folge, aber längst nicht nur bei den exekutiven Beamten wie Polizisten und Soldaten, die diese „Arbeiten“ umzusetzen haben, sondern auch bei den arbeitenden Menschen zuhause, die hierfür Waffen und Munition herstellen bzw. sie mit ihren Steuern bezahlen.

Eine direkte oder latente Verzweiflung der Bürger führt natürlich auch aktive Gruppen zusammen, die einfach „etwas tun wollen“ und „Zivilcourage“ zeigen. Die emotionale Aufladung dieser Menschen sammelt sich dann in gegründeten „Bewegungen“ oder „Blocks“. Daraus ergibt sich natürlich ein großes Potential an Energie, das es aus Sicht der Mächtigen zu nutzen gilt. Wachsame Menschen erkennen die immer ausgefeilteren Methoden der Manipulation, die von den Massenmedien und Politikdarstellern eingesetzt werden, um die Medienkonsumenten in Linke und Rechte einzuteilen und gegeneinander auszuspielen. So entsteht leider aus der ursprünglich hohen Motivation, etwas zum Guten zu bewirken, der Nährboden für extremistische Entwicklungen auf allen Seiten.

Mir persönlich sind kaum Menschen bekannt, die absichtlich Böses tun. Insbesondere viele Aktivisten, die Ihr Herz am rechten Fleck tragen, meinen, etwas wirklich Gutes zu bewirken. Doch „gut gemeint“ ist oft das Gegenteil von „gut“.

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Der IWF – Wie Griechenland, ein Fass ohne Boden

Geschrieben von krisenfrei - 25/03/2012

Einmal mehr wird von der Schweiz ein namhafter Milliardenbetrag für den Internationalen Währungsfonds verbindlich erwartet.

Angesichts der sich besonders in Europa verschärfende Überschuldungskrise gedenkt der IWF seine Mittel um sage und schreibe 600 Milliarden $ aufstocken. Wer hier glaubt, dass irgendwo noch eine Vorstellung davon herrscht, was es heisst, eine Milliarde an Steuergelder zu erarbeiten, sieht sich getäuscht. Wenigstens hat die hochverschuldete USA bereits signalisiert, dass von ihrer Seite keine Aufstockung zu erwarten sei. Ein Wort dieser Art würde man sich selbstredend auch von Brüssel erhoffen. Gemäss seinen Satzungen ist es dem IWF die Rettung von Staaten aus der Überschuldung nicht erlaubt, denn die Institution war vielmehr dafür geschaffen worden, Staaten, die an sich noch gesund sind, aber in eine vorübergehende Liquiditätsverknappung geraten sind, eine Zahlungsbilanzhilfe zu gewähren. »Seit sich die Überschuldungskrise in den Industriestaaten immer bedrohlicher ausweitet«, schreibt Ulrich Schlüer, »werden die Satzungen internationaler Finanzierungsagenturen, nicht nur die des IWF, allerdings von Monat zu Monat grosszügiger ausgelegt.« Indessen steht die Zusage des IWF zu einer Finanzhilfe für die überschuldeten EU-Staaten. Fällt die USA als Beitragszahler aus, entfallen umso höhere Beitragsquoten auf die restlichen IWF-Mitglieder, insbesondere auf überhaupt noch zahlungsfähigen. Und dazu gehört die Schweiz. Im Dezember 2010 traf die Forderung des IWF in Höhe von rund 16 Milliarden Franken bei uns ein. Diese sollten zwar nicht in bar zu leisten, sondern in einer durch die Nationalbank zu sprechenden Garantie.

Nach einer äusserst knappen, unter massivem Zeitdruck erfolgten Kurzorientierung der für die IWF-Geschäfte zuständigen Aussenpolitischen Kommissionen beider Räte wollte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf die Bewilligung der 16 Milliarden an den IWF damals im Eilverfahren durchdrücken, ohne jegliche Beratung in den Kommissionen. Und das Prinzip, dass die beiden Räte des Eidgenössischen Parlaments das gleiche Geschäft nie in der gleichen Session behandeln, wollte sie ohnehin nicht respektieren. Ein Ansinnen, das die Räte immerhin abgeblockt haben. Das Milliarden-Geschäft wurde danach nicht nur in den Kommissionen, sondern auch in mehreren Informationsveranstaltungen am Rand von Sessions- oder Kommissionssitzungen intensiv diskutiert. An einer dieser Veranstaltungen nahmen nebst einer Delegation hoher Beamter aus dem Finanzministerium auch wichtige Exponenten der Schweizer Grossbanken teil, ebenso der für seine jeglichem Blendwerk abholde Sachlichkeit geschätzte Nationalbank-Vize Prof. Thomas Jordan teil. Das Hauptargument, weshalb die Schweiz damals eine erneute Garantie von 16 Milliarden an den IWF leisten sollte, zielte darauf ab, unserem Land den bisher eingenommenen Sitz im IWF-Direktorium unbedingt zu erhalten. Tatsächlich hatte sich Bern diesen Sitz bereits kurz nach dem 1992 an der Urne vom Volk bewilligten Beitritt zum IWF ergattert. Die Schweiz vertritt im IWF eine Ländergruppe, die sich aus Polen, Serbien sowie Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan zusammensetzt, und die kurz als Helvetistan bezeichnet wird. Die addierten Anteile all dieser Länder am IWF-Grundkapital sichern dieser Ländergruppe einen Sitz im IWF-Direktorium, den seit Anbeginn die Schweiz einnimmt. Das Hauptargument für die Bewilligung der 16 Milliarden-Garantie lautete damals, dass der Sitz der Schweiz im IWF-Direktorium gefährdet sei, verweigerte man die Erhöhung der Mittel. Das Argument hatte Zugkraft. Mit Ausnahme der an der Entscheidfindung beteiligten SVP-Kommissionsmitglieder wollte niemand diesen Sitz gefährden.

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ESM führt Deutschland in finanzielle Geiselhaft

Geschrieben von krisenfrei - 25/03/2012


Der ESM kommt: Die Eurozone wird zur Transferunion

Von Jan Schnellenbach am 25. März 2012

Am kommenden Donnerstag sollten sich die politisch Interessierten unter uns einen Tag Urlaub nehmen. Zumindest sollten sie sicher stellen, daß sie im Büro übers Internet die Live-Übertragung aus dem Bundestag sehen können. Denn es wird um den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gehen, und es wird sicher eine historische Debatte. Eine furiose Redeschlacht auf höchstem Niveau, in der Befürworter und Gegner des ESM sich nichts schenken und kontrovers in der Sache diskutieren.

Seltsame und in der Vergangenheit bereits ad nauseam wiederholte Kurzschlüsse — von der Art: Europa ist ein Friedensprojekt, wenn der ESM nicht kommt gibt es also Krieg — wird es diesmal sicher nicht geben. Auch von der Stigmatisierung der ESM-Skeptiker aus allen Parteien als Nationalisten, Feinde Europas, Rechtspopulisten oder verhinderte Kriegstreiber, wird man diesmal im Bundestag sicher absehen. Es wäre ja auch peinlich, wenn die Befürworter des ESM nicht mehr zu bieten hätten als so etwas.

Schauen wir uns also mal ganz nüchtern an, worum es am Donnerstag in den zwei Stunden, die für diese Debatte reserviert sind, gehen wird. Die gute Nachricht zuerst: In der Frühphase der Verhandlungen über den ESM gab es die Befürchtung, daß Deutschland immer wieder zu einem Nachschießen von Geld gezwungen werden könnte, wenn der Gouverneursrat des ESM eine Erhöhung des Stammkapitals beschließt. Hier muß man sich jedenfalls formal keine Sorgen mehr machen. Derartige Entscheidungen wären vom Gouverneursrat (der aus den Finanzministern der Euroländer besteht) einstimmig zu beschließen; der deutsche Vertreter wiederum dürfte nicht zustimmen, ohne sich einer parlamentarischen Mehrheit in Deutschland zu vergewissern.
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