krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for März 2012

Europa soll gesunden – durch mehr Armut überall!

Posted by krisenfrei - 31/03/2012

In Griechenland, einem Mitglied des stärksten Wirtschaftsblocks des 21. Jahrhunderts, wird inzwischen gehungert; die Renten und der mickrige staatliche Mindestlohn, an dem auch alle anderen Löhne im Land orientiert sind, werden um mehr als 20% gekürzt. Im öffentlichen Dienst werden Zehntausende entlassen, weitere sollen folgen; die Arbeitslosigkeit liegt auf einem Dritt-Welt-Niveau von 25%. In Spanien, Portugal etc. ist es nicht viel besser. Dort ist eine ganze Generation oft gut ausgebildeter junger Leute ohne Job, ohne Mittel und ohne Perspektive. Mit Renten, Gesundheitsleistungen und Löhnen wird ähnlich verfahren wie in
Griechenland, zugleich werden die verarmten Bürger mit immer höheren Steuern und öffentlichen Gebühren für die Staatskasse in Anspruch genommen.

Die Finanzlage der betreffenden Nationen bessert sich dadurch nicht. Die Staatsausgaben sinken zwar, die Staatseinnahmen aber noch mehr, weil das staatliche Sparen die Wirtschaftstätigkeit im Land abwürgt. Aus all dem Elend folgt nur eines: Es ist noch lange nicht genug!

Damit sie endlich wieder Kapitalwachstum erzeugen, sollen die Partner ihre Länder gefälligst wettbewerbsfähiger machen, verlangt die deutsche Kanzlerin. Und wie geht das ohne neue große Staatsausgaben? Natürlich durch die weitere Senkung der Löhne, durch die Demontage von Kündigungsschutz, die Abschaffung geregelter Arbeitsverhältnisse und das Aufbrechen
von bisher geschützten Branchen und Berufen: Arbeit in Europa muss billiger werden! Frankreich, Italien und andere brauchen dringend die Übernahme der deutschen Arbeitsmarktreformen unter Kanzler Schröder: Seine Arbeitslosenunterstützung am Existenzminimum (Hartz IV) und die Erpressung, auch die noch zu streichen, hat die Arbeitslosen gezwungen, jede Arbeit zu jedem Preis anzunehmen. Die Nötigung der Arbeitslosen, sich für alles herzugeben, hat einen wunderbaren Niedriglohnsektor wachsen lassen und über ein ganzes Jahrzehnt lang auch die Löhne im Nicht-Niedriglohn-Bereich nicht nur stabil gehalten,
sondern gesenkt.

In der großen europäischen Krise ist Deutschland der Garant der Schulden der Nachbarstaaten, der Zuchtmeister bei deren sparsamer Haushaltsführung und das leuchtende Vorbild dafür, wie „es geht“: Politik, Wirtschaft und Medien in Deutschland schämen sich nicht dafür, das Lebensniveau der Arbeiterklasse nach unten reformiert zu haben; sie sind stolz, damit so erfolgreich gewesen zu sein: Heute schaffen in Deutschland mehr Menschen mehr Stunden denn je, und das für weniger Geld als die Jahrzehnte davor.

Erfolgreiche wie erfolglose Staaten der EU demonstrieren je auf ihre Weise: Der Reichtum ihrer Nationen beruht auf der Armut der Masse ihrer Bürger.

Das ist keine Propagandalüge und kein Fall von schlechter Politik, sondern hat System.

Quelle: http://www.gegenstandpunkt.com/

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Gold, Silber, Immobilien und die Steuern

Posted by krisenfrei - 31/03/2012

Von Manfred Gburek, 30. März 2012

Euro-Rettungsschirm, Brandmauer, 800 Milliarden Euro mal eben aus dem Hut gezaubert – in letzter Konsequenz bedeutet das, was am Freitag beschlossen wurde, nichts anderes als die Fortschreibung der Schuldenkrise. Nur dass die zur Debatte stehenden Beträge immer irrwitziger werden. Das wird in den nächsten Jahren die deutschen Steuerzahler hart treffen. Grund genug, das Problem heute aus ihrer Sicht anzugehen.

Es gibt Steuern, um die man einfach nicht herumkommt, wie große Teile der Einkommensteuer oder die Mehrwertsteuer. Und es gibt Steuern, die sich ganz legal vermeiden lassen, etwa indem man ein größeres Vermögen alle zehn Jahre sukzessive schon zu Lebzeiten an potenzielle Erben verschenkt oder die wenigen übrig gebliebenen Möglichkeiten zur Steuerersparnis bei der Geldanlage nutzt. Mit Letzteren beginne ich heute aus aktuellem Anlass, weil sie für Ihre persönliche Steuerstrategie und -gestaltung wichtig sind und neben Immobilien, Aktien oder sonstigen Wertpapieren auch Ihre Investitionen in Gold und Silber betreffen.

Neulich war ich wegen eines aktuellen Marktberichts zu Wohn- und Geschäftshäusern bei Immobilienmaklern von Engel & Völkers. Nach eingehender Diskussion über Standorte und Preise kamen die Steuern zur Sprache. Ergebnis: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Steuerfreiheit von Gewinnen aus dem Verkauf vermieteter Immobilien nach zehn Jahren Haltedauer (Spekulationsfrist) gekippt wird. Wenige Tage später nahm sich der Berliner Immobilienexperte Rainer Zitelmann, der über gute Kontakte zu Politikern verfügt, desselben Themas an. Sein Fazit lässt keine Zweifel offen: „Es ist naiv, zu glauben, dass die Regelung so bleibt, wie sie ist, und den Kopf in den Sand zu stecken. Nicht nur SPD, Grüne und Linke sind für die Abschaffung der Spekulationsfrist, auch die CDU/CSU wird dabei leider mitmachen. Dass die FDP dagegen ist, wird in der nächsten Legislaturperiode keine Rolle mehr spielen.“

Das Thema ist zwar grundsätzlich nicht neu, weil die Spekulationsfrist 1999 schon einmal verlängert wurde, und zwar von zwei auf zehn Jahre. Aber während es der damaligen rot-grünen Regierung – auch ideologisch motiviert – primär um eine Signalwirkung ging, streben große Teile der CDU/CSU sowie SPD, Grüne und Linke im Namen der sogenannten sozialen Gerechtigkeit am liebsten die Abschaffung aller Steuerprivilegien an. Der Beifall des gemeinen Volkes einschließlich der Wählerstimmen zur Bundestagswahl im Herbst 2013 (falls nicht vorgezogen) ist ihnen sicher, zumal die Gerechtigkeitsdiskussion nach der Ehrensold-Entscheidung von Ex-Bundespräsident Christian Wulff und nach der Veröffentlichung berauschender Managergehälter voll entbrannt ist.

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Weltwirtschaft: Magere Zeiten voraus

Posted by krisenfrei - 30/03/2012

Den folgenden Kommentar von Andreas Tögel sollten sich die unverantwortlichen und nur von Wahl zu Wahl denkenden Politiker hinter ihre Ohren schreiben. Das allein aber genügt nicht, denn sie müssten erstens den Inhalt des Kommentars verstehen und zweitens zum Wohle des Volkes auch politisch umsetzen. Da aber die meisten (nicht alle) Politiker Marionetten der Elite sind, können sie nur der Elite dienen und nicht dem Volk. Also: Die meisten Politiker sind Volkszertreter.

Bei der Arbeit, auf Stammtischen (ich habe neulich wieder ein interessantes Gespräch verfolgt) … usw. regen sich die Menschen über ihre gewählten Politiker tagtäglich auf und bei der nächsten Wahl machen sie ihr Kreuzchen wie immer an der gleichen Stelle. Wer soll das verstehen?

Nun zum lesenswerten Kommentar von Andreas Tögel.

Am Ende des Konjunkturzyklus

Der kürzlich verstorbene Nationalökonom und Buchautor Roland Baader fasste die aktuelle Lage der Weltwirtschaft in seinem letzten, „Geldsozialismus“ betitelten Buch so zusammen: „Was wir in den letzten Jahrzehnten im Kreditrausch vorausgefressen haben, werden wir in den nächsten Jahrzehnten nachhungern müssen. Es wird furchtbar werden.“ Damit hatte er wohl recht! Denn Schulden – die Grundlage der vom Sozialstaat geschaffenen Wohlstandsillusion – müssen am Ende immer bezahlt werden: Entweder von den Schuldnern selbst, von den heute lebenden Kreditgebern, Sparern und Steuerzahlern, oder von für die prekären Umstände nicht verantwortlichen kommenden Generationen.

Seit dem Zweiten Weltkrieg durfte jede der heute im „freien Westen“ lebenden Generationen mit einiger Berechtigung erwarten, dass es ihr materiell besser gehen würde als der ihrer Eltern. Die nach 1970 Geborenen werden – dank der zurückliegenden Schuldenexzesse – indes mit einem abnehmenden Wohlstandsniveau zurechtkommen müssen.

Nach dem Urteil von Systemmedien und beamteten Nationalökonomen sind es kollektive Gier, Spekulanten, verantwortungslose Banker, der „Neoliberalismus“ oder der „Turbokapitalismus“, denen wir die aktuellen Probleme zu verdanken haben. Nachdem – zum Verdruss der Masse der westlichen Intellektuellen – der Realsozialismus untergegangen ist, wurde, nach ihrer Meinung, durch die Krise nun die Marktwirtschaft diskreditiert. Daher erfährt die Suche nach einem „Dritten Weg“ gegenwärtig eine Renaissance. Unter den Etiketten „Ökosoziale Marktwirtschaft“, „Gemeinwohlökonomie“ oder „kreativer Sozialismus“ werden Konzepte präsentiert, die eine gerechtere Verteilung versprechen, leider aber allesamt auf eine zentral geführte Kommandowirtschaft hinauslaufen, die von den Produktiven zu den Unproduktiven umverteilt.

Der US-Wirtschaftswissenschaftler Mancur Olson stellte die Diagnose:  „Wenn es einen größeren Anreiz gibt, zu raffen als zu schaffen, stürzen Gesellschaften ab.“ An diesem Punkt sind wir inzwischen angelangt. Besonders die gut ausgebildeten Jungen verspüren wenig Lust, sich den Fährnissen des Marktgeschehens auszuliefern, da doch der Leviathan stressfreie Amtsstuben und erwerbslebenslang sichere Arbeitsplätze garantiert – zumal damit sogar höhere Lebenseinkommen verbunden sind (worauf Bernd Marin vom European Centre of Social Welfare Policy and Research nicht müde wird, hinzuweisen). Das Schaffen von Anreizen, welche die Zahl derjenigen, die von Steuern leben, zu Lasten derjenigen, die Steuern zahlen, laufend erhöhen, ist ein Verfahren, das langfristig sinkenden Wohlstand garantiert.

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Gysi zum ESM: Merkel & Schäuble handeln grundgesetzwidrig

Posted by krisenfrei - 30/03/2012

Der Fiskalvertrag greift tief in die Budgethoheit des Bundestages ein. Die Regierungen werden über die Parlamente gestellt. „Sie bauen ein Europa der Banken und Hedgefonds“, hält Gregor Gysi der Kanzlerin und ihrem Finanzminister vor. Die Finanzmärkte müssen reguliert, Banken wieder reine Dienstleister für die Bürger und die Wirtschaft und Millionäre besteuert werden.

 

 
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Er sagt, wie es ist. Die CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE gehören zu den Parteien, die Steuergelder an die Banken und die Reichen verschenken. Wer diese Parteien wählt, will ausgebeutet werden. Ist die Mehrheit der Deutschen diesbezüglich wirklich nur umwissend oder ein Dummvolk?

Grundgesetz, Artikel 20:

(2)

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus

muss umgeschrieben werden in:

(2)

Alle Staatsgewalt geht von den Banken aus

Nochmal:

Lasst Banken endlich pleite gehen !

Deutschland hat mittlerweile über 5.000 Milliarden Euro Schulden und Garantien (Quelle).

5.000.000.000.000

Darin enthalten sind noch nicht die Pensionsansprüche für die kommenden Jahre.

Am Ende stehen Staatsbankrott und Währungsreform

Das FED-Ungeheuer umspannt die Welt

Es hat auch schon Deutschland versklavt!

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Griechenland gerettet? – Alles Lügen!

Posted by krisenfrei - 29/03/2012

Aktueller Newsletter von fortunanetz

Liebe Leserinnen und Leser,

Griechenland wurde gerettet! Wirklich? Der ominöse Schuldenschnitt des griechischen Staates, verhandelt zwischen der EU und der griechischen Regierung hat stattgefunden, der angeblich nun dazu führt, dass Griechenland eine „Chance“ hätte seinen Haushalt zu sanieren und weiterhin ein fröhliches Mitglied des Euroraums zu bleiben.

Nur leider spricht die Realität eine andere Sprache.

Fakt 1: Griechenlands Gesamtverschuldung liegt wohl bei ca. 1 Billion Euro. Der Schuldenschnitt bezieht sich aber auf derzeit gerade einmal 100 Mrd. Euro Staatsschulden. Es ist zu vermuten, dass demnächst weitere Schnittchen, oder auch größere Schnitten unterwegs sein werden. Siehe Artikel in der Telebörse zu der Möglichkeit eines unkontrollierten Staatsbankrotts: http://www.teleboerse.de/nachrichten/Schuldenschnitt-droht-zu-scheitern-article5685481.html

Fakt 2: Durch die beschlossenen Kürzungspakete tritt nun der von uns immer wieder befürchtete Effekt ein, den auch Deutschland unter Reichskanzler Brüning mit seiner Kürzungspolitik erreichte. Vergleichbar mit der brüning’schen Politik kürzt Griechenland bei Löhnen, Gehältern, Zahlungen an Beamte, sowie bei den Renten und der sozialen Unterstützung durch den griechischen Staat. Hierzu findet sich viel Information in einem Artikel der NZZ zu diesem Thema:

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/griechenland_in_der_fiskalischen_abwaertsspirale_1.15787007.html

Natürlich sind die Effekte aus dieser Politik typisch: Kürzungen haben weniger Konsum, Firmeninsolvenzen, Arbeitslosigkeit und Steuerausfälle zur Folge, was die Lage nicht verbessert, sondern verschlimmert.

Fakt 3: Im Endeffekt bedeutet dies große Not für die griechische Bevölkerung wie man den Ausführungen dieses Blogs entnehmen kann:

http://elladazoi.blogspot.de/2012/02/selbsthilfe-in-griechenland.html

Nur leider sind diese Informationen keine Nachrichten in den Mainstream Medien wert, würde es doch zeigen, dass Griechenland nicht gerettet wurde, sondern ausgeplündert… Was nun auch unter dem Deckmantel des Schweigens fröhlich weiter geht.

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Die Europäische ZockerBank (EZB) entwertet den Euro

Posted by krisenfrei - 29/03/2012

Die EZB wird immer mehr Geld drucken und den EURO entwerten

Von Thorsten Polleit am 29. März 2012

I.

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) subventioniert den Euro-Bankensektor mit einer unlimitierten Basisgeldmenge, offeriert zu Tiefstzinsen. Das löst nicht die Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Zentralbanken durch zuviel Kredit und Geld, bereitgestellt zu künstlich gedrückten Zinsen, verursacht haben. Vielmehr treibt sie den angerichteten Schaden – der zusehends sichtbarer wird in Form von überschuldeten Staaten und Banken – weiter in die Höhe.

Seit September 2009 beschwichtigt der EZB-Rat mehr oder weniger regelmäßig die Öffentlichkeit, den baldigen Ausstieg aus den „ungewöhnlichen Politikmaßnahmen“ – im Klartext: aus der Politik der unbegrenzten Basis-Geldmengenvermehrung – zu vollziehen. Doch genau das Gegenteil hat er gemacht. Mittlerweile hat der EZB-Rat die Überschussreserve im Bankensektor auf etwa 1000 Mrd. Euro erhöht, weil er die Zahlungsfähigkeit von Staaten und Banken sicherstellen will, koste es, was es wolle.

US GDP

II.

Die EZB untergräbt mit ihrer Politik die lenkenden Kräfte des Marktes. So verlangt sie etwa für ihre dreijährigen Refinanzierungsgeschäfte einen Zins, der den Banken erst bei Fälligkeit in Rechnung gestellt wird, und zwar als der sich über die Laufzeit ergebende durchschnittliche Leitzins. Damit ist absehbar, dass die EZB die Refinanzierungskosten unterbietet, die die Banken alternativ auf dem Kapitalmarkt zu bezahlten hätten. Folglich werden Banken ihre Geldaufnahme vom Kapitalmarkt weg und hin zur EZB verlagern.

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Alarmierende Reichtumsentwicklung

Posted by krisenfrei - 28/03/2012

Beitrag von Andreas Bangemann, vom 28. März, 2012

Steven Rattner kommentiert in der New York Times eine aktuelle Studie der Ökonomen Thomas Piketty und Emmanuel Saez, wonach die aktuelle Entwicklung von Reichtum in den USA alarmierend sei.
Demnach landet der Zuwachs der Einkommen 2010 in Höhe von 288 Milliarden US-Dollar zu 93% bei den 1% Topverdienern des Landes. Selbst innerhalb dieser 1% Topverdiener gibt es eklatante Unterschiede, denn die obersten 0,1 vereinen alleine 37% dieses Zuwachses auf sich. Die danach folgenden 0,9% erzielen 56% des Zuwachses und die 99% am unteren Ende die verbleibenden 7%.
In dem Kommentar geht Rattner leider nur in Bezug auf die Steuersätze auf die unterschiedlichen Quellen der Einkommenszunahme ein, denn es darf davon ausgegangen werden, dass im Bereich der oberen 1% der Zuwachs hauptsächlich auf Einkommen aus Geldvermögen zurückzuführen ist. Rattner vermatscht die Einkommen aus Leistung mit jenen aus Vermögen und kann deshalb auch nur zu dem Schluss kommen, dass eine Erhöhung der Steuern für Superreiche die Lösung sein könnte, die dieser Entwicklung Einhalt gebieten würde.

Doch wenn selbst Superreiche wie Warren Buffet derlei Forderungen an die Politik stellen (ebenfalls in der New York Times), dann sollte doch Skepsis und Nachdenken angesagt sein.
Geldvermögenseinkommen können nur über Zinsen und Zinseszinsen erzielt werden. Zinsen stecken in allen Preisen und allen Steuern und werden somit von allen Konsumenten, Arbeitern und Angestellten gleich welchen Einkommens bezahlt. Wächst das Einkommen der Reichsten übermäßig, geht das über den Zinsmechanismus auf Kosten der weniger Reichen und Armen. Letzteren wird von ihrer Leistung mehr genommen, als in der Zeit davor. Das auf Zins und Zinseszins beruhende Geldsystem verleibt sich die Leistung der Ärmeren zugunsten der Reicheren in einem Maß ein, das zwangsläufig zu einer immer schneller werdenden Verschiebung von den Ergebnissen der Leistung hinzu zu den Reichen führt.
Weder Reich noch Arm kann sich gegen diesen Automatismus wehren.

Die Reaktion, die auch der Kommentator Steven Rattner vorschlägt, nämlich den Reichen über Steuern mehr wegzunehmen ist bestenfalls eine Abschwächung des trotzdem weiter laufenden Verteilungsprozesses, aber keine Lösung auf dem Weg in eine gerechtere Gesellschaft.
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Krieg gegen den Iran

Posted by krisenfrei - 27/03/2012

Von Michael Winkler

Der Hauptteil dieses Artikels wird aus Spekulationen bestehen, doch das geht den Generalstäben nicht anders. Sobald der erste Schuß fällt, lösen sich strategische Planungen unter dem Ansturm der Realität auf, da wird aus dem Agieren schnell ein Reagieren.

Wie sehen die Fakten aus? Israel wähnt sich bedroht, folglich schreibt die Weltpresse den Iran zum furchteinflößenden Aggressor hoch. Ein Schelm, wer jetzt an die Protokolle der Weisen von Zion denkt, nur weil in diesen ach so gefälschten Schriften die Kontrolle und Gleichschaltung der Presse so wunderbar beschrieben wird. Die andere Fälschung, wonach Irans Präsident Ahmadinedschad gesagt habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, ist zwar längst aufgeflogen, sie wird allerdings noch immer von der kontrollierten und gleichgeschalteten Presse wiederholt.

Die Ausgangsbasis ist der Atomwaffensperrvertrag, den Iran unterschrieben hat, Israel jedoch nicht. Infolgedessen wurden Israels Atomanlagen niemals kontrolliert. Die Juden bestreiten deshalb noch offiziell den Besitz von Atomwaffen, während seriöse Schätzungen dem Judenstaat zwischen 100 und 400 Atomsprengköpfe zuschreiben. Das Trägersystem Jericho III, das mit einer Reichweite von 6.500 km ganz Europa bedroht, wäre ohne Nuklearwaffen ein überflüssiges Hobby. Dank großzügiger Geschenke der Regierungen Schröder und Merkel verfügt Israel sogar über eine Zweitschlagskapazität, hochmoderne Unterseeboote, die in Deutschland mit speziellen Ausstoßrohren für atomare Marschflugkörper mit 1.500 km Reichweite versehen worden sind. Auch damit kann Israel aus dem Mittelmeer, dem Atlantik und der Nordsee jede Stadt in Europa auslöschen.

Der Iran hat den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und seine Atomanlagen wurden von internationalen Kommissionen kontrolliert. Nach offiziellen Meldungen von CIA und dem jüdischen Geheimdienst Mossad hat der Iran seit 2003 sein Atomwaffenprogramm eingestellt, seine Atomforschung dient ausschließlich friedlichen Zwecken. Die internationale Atomenergiebehörde möchte trotzdem ständig durch die persischen Atomanlagen stöbern. Daß diese Atomanlagen anschließend als militärische Ziele auf israelischen Generalstabskarten auftauchen und iranische Atomwissenschaftler an Bombenanschlägen sterben, sind natürlich reine Zufälle.

Israel ist ein hochgerüsteter Militärstaat, der bei sieben Millionen Einwohnern in seiner Schlagkraft an Nummer vier der Welt gesetzt wird, nach den USA, Rußland und China, aber noch vor Großbritannien, Frankreich und Indien. Israel besitzt eine sehr gut ausgestattete Luftwaffe, die allerdings in den letzten Jahrzehnten nur noch Zivilisten und unverteidigte Ziele bombardiert hat. Israel verfügt über Raketenabwehrsysteme, umfangreiche, modern ausgestattete Bodentruppen und eine Marine, die bei Überfällen auf Hilfskonvois in internationalen Gewässern ihre Fähigkeiten zu Piraterie eindrucksvoll bewiesen hat.

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Eurokrise ungelöst

Posted by krisenfrei - 27/03/2012

Von Nick Beams 27. März 2012

Letzte Woche sagte der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, einer deutschen Zeitung, es gäbe zwar in der Krise der Eurozone noch Risiken, aber das Schlimmste sei vorbei und die Situation habe sich stabilisiert. Dieses rosige Szenario ist weit von der Realität entfernt. Die Furcht vor einer Verlängerung der Krise wächst, da die Situation sich in Spanien und Portugal noch verschlechtert hat.

Kurzfristig gesehen haben die Finanzmärkte Grund zum Feiern. Durch das Rettungspaket für Griechenland wurde ein Großteil der Schulden, die die Banken und Finanzinstitute angehäuft haben, dem Staat übertragen, der die griechische Bevölkerung dafür mit immer schärferen Sparmaßnahmen bezahlen lässt. Außerdem hat die Billion Euro, die durch die EZB ins europäische Finanzsystem gepumpt wurde, eine finanzielle Kernschmelze verhindert, indem sie den Banken Zugang zu höchst billigem Geld gibt.

Allerdings glaubt kein nüchterner Beobachter, dass diese Politik irgendetwas an den grundlegenden Problemen geändert hat. Eigentlich macht sie sie vielleicht sogar noch schlimmer. Kritiker behaupten, das Rettungspaket werde zur Schaffung zahlreicher „Zombiebanken“ führen, das sind Banken, die völlig von der EU abhängig sind und weder untereinander, noch einem Unternehmen Kredit gewähren.

Portugal hat alle Sparvorgaben der EU umgesetzt und arbeitet gerade an einem neuen Sparprogramm. Dennoch zahlt man für portugiesische Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit immer noch Zinsen von mehr als zwölf Prozent, doppelt soviel wie gemeinhin als vertretbar gilt.

Spanien stellt eine noch größere Gefahr dar. Wie die Financial Times schreibt, sah es bis letzte Woche noch danach aus, als würde die Gefahr eines spanischen Staatsbankrotts sinken. „Dieses Vertrauen verflüchtigt sich bereits. Immer mehr Ökonomen und Analysten weisen warnend darauf hin, dass die spanische Wirtschaft, die viertgrößte der Eurozone nach Deutschland, Frankreich und Italien, viel schlechter dasteht, als die Märkte denken.“

Laut Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup, ist Spanien mehr als je zuvor gefährdet, eine Umschuldung akzeptieren zu müssen. Das wäre für die europäischen Banken und Finanzmärkte eine weitaus höhere Gefahr als die Krise in Griechenland.

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Jetzt klauen sie uns auch noch unsere Sonne

Posted by krisenfrei - 26/03/2012

Photovoltaik in Griechenland – Alles den ollen Deutschen

Nun klauen sie Griechenland sogar die Sonne: Alles den ollen Deutschen und unseren sonstigen “solidarischen” Partnern in Europa und jenseits des Atlantik!

Mit diesem Tenor erschien am 22 März 2012 ein Artikel in der Zeitung “To Pontiki” (Το Ποντίκι, übersetzt: Die Maus) und moniert: “Sie stehlen uns die Sonne und wir freuen uns auch noch darüber! Nur dass nunmehr auch die Regierung und speziell die Personen ihren Stempel darunter setzen, welche das Land in die heutige Situation geführt haben!“

“To Pontiki” hat es Euch seit Monaten gesagt. Der neue institutionelle Rahmen, den das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (in dem Gesetzentwurf über das Areal des ehemaligen internationalen Athener Flughafens “Ellinkou”) für die photovoltaischen Anlagen vorantreibt, ist auf Basis der Interessen der Deutschen maßgeschneidert, die ihre weltweite Führungsposition in der Branche erhalten wollen …

Das “kleine” Griechenland mit seinen beschränkten Installationsflächen für die konkreten Systeme stellt wegen seiner hohen jährlichen Sonneneinstrahlung, aber auch der (inzwischen) billigen Arbeitskosten das “Filetstück” für alle Ausländer dar, die in der Solarenergie tätig sind. Somit haben unsere Partner jene Änderungen in die Bahnen geleitet, die sie haben wollten – und zwar mit der Hilfe unserer Regierungsfunktionäre, die keinerlei Bedenken hegen, ihnen den Weg zu ebnen und … die exklusive Nutzung abzutreten! Die Tatsachen sprechen für sich:
Novellierungen zu Gunsten der Handelsvertreter …
Am vergangen Donnerstag (22 März 2012) befand sich Giorgos Papakonstantinou in Berlin, wo er sich mit allen Vertretern der deutschen Interessen traf, allen voran Wolfgang Schäuble. Es gilt als gegeben, dass er mit ihnen alle Aspekte der deutschen Forderungen an Griechenland und hauptsächlich das Thema des Programms “Helios” (griechisch: “Ήλιοs”) diskutierte, auf welches die Deutschen ungeduldig warten.

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