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Archive for 15. Februar 2012

Aufruf zur Hilfe für Bernard von NotHaus

Posted by krisenfrei - 15/02/2012

DEG e.V. ruft auf zur Hilfe für Bernard von NotHaus

von Peter Boehringer E-Mail 15.02.12 17:52:25

Liebe Leser,

Viele von Ihnen kennen sicher die aus der Perspektive von Anhängern freien Marktgeldes schlimme Geschichte des „Liberty Dollar“-Projekts. Der „Liberty Dollar“ war eine Silber-„Dollar“-Medaille, privat emittiert 1998-2009 als Geldersatz. Zum genaueren Hintergrund seines Verbots 2009 und zum Schicksal seines Erfinders Bernard von NotHaus siehe unten. *)

Bernard wurde bereits am 18.3.2011 in einem New Yorker Gericht wegen Münzfälschung verurteilt.

Gemäß amerikanischem Recht wurde am 18.3.2011 jedoch nur über „schuldig oder nicht“ entschieden. Bernard ist seitdem offiziell wegen „Münzfälschung und Verschwörung“ für schuldig befunden und wartet nun (seit fast einem Jahr) auf ein weiteres Urteil, in dem dann die Höhe der Strafe festgelegt werden wird. Obwohl finanziell durch Bernard niemand geschädigt wurde und obwohl Silber seit mehr als 230 Jahren und bis heute Geld im Sinne der US-Verfassung ist, ist das keine harmlose Sache: Es geht um „Schadenersatz“ in Millionenhöhe und um eine Gefängnisstrafe von 14-18 Jahren … ! 88|

Am 18. Januar 2012 hat Bernard nun einen öffentlichen Aufruf an seine Freunde und an alle Freunde natürlichen Geldes gerichtet mit der Bitte um Unterstützung für ihn. Solche Unterstützung kann leider heute nur noch die höflich formulierte Bitte um eine milde Strafe sein, die man in Briefform an den zuständigen Richter (Judge Voorhees) äußern kann. Bernard bittet möglichst viele Menschen darum, dies zu tun. Siehe ganz unten den Link zum Aufruf und zu Details in dieser wichtigen Sache.Es ist noch nicht sicher, wann genau die nächste Anhörung zu diesem Fall stattfinden wird und wann das Urteil fallen wird. Es kann jede Woche sein – es kann auch noch dauern. In jedem Fall ist die Deutsche Edelmetall-Gesellschaft (DEG e.V.) dieser Bitte nachgekommen und hat einen Brief an den Richter versendet, den wir hiermit hier als Musterbrief öffentlich machen und um Nachahmung bitten, ohne dass Sie ihn 1:1 verwenden sollten.

DEG-„Musterbrief“ zur Unterstützung von Bernard von NotHaus :idea:

Bitte beachten Sie dabei Bernards Hinweise unten (v.a. respektvolle Ansprache des Richters!). Emails sind nicht möglich; es sollte ein Brief sein – gerne auch kurz.

Unser DEG-Brief ist relativ ausführlich, weil wir darin auch auf die wichtige und u.E. völlig verfassungsgemäße Arbeit von Bernard von NotHaus sowie auf die positive Bedeutung von Silber als Geld eingehen. Bernard ist aber wie gesagt bereits verurteilt – es geht also juristisch hier nicht mehr ums geldpolitische „Recht haben“, sondern um eine Argumentation, die zugleich inhaltlich-schlüssig als auch menschlich-bittend für Bernard ist.

Der DEG-Brief-Link oder bei deutschsprachigen Foren ggf. auch mein GS-Bloglink können durchaus auch auf andere Internet-Seiten gestellt werden. Wir haben als DEG dazu die explizite Erlaubnis von Bernard bekommen [„The more public the letter – the better. It will not only help me … more importantly, it will help the ‚cause‘ of good money and give people who want to take action a way to take positive action. Thank you for your support. Bernard„]. Sie schaden also Bernard durch Verbreitung nicht, solange es vernünftige Web-Seiten sind und solange dort nicht zu Schmähbriefen gegen den Richter aufgerufen wird!

In diesem Sinne: Lesen Sie Musterbrief und Infos und schreiben Sie eigene und gerne kürzere Briefe an Richter Voorhees. Danke im Voraus. Wer Bernard vorab per cc: über einen Brief informieren will oder Fragen hat, maile ihn an unter Editor@LibertyDollar.org . Auf englisch – seine deutsche Abstammung ist lange her. Wer keinen Brief schreiben kann, kann ggf. Blog und Brief auch sinnvoll an weitere Leser weiterleiten.

Vielen Dank – auch in Bernards Namen!
Peter Boehringer und David Reymann für die DEG e.V.

*) Den gesamten Hintergrund der seit 2007 anhaltenden politischen und juristischen Aktionen gegen den LibertyDollar kann man zB hier nachlesen; oder ggf. auch auf Wikipedia. Die Briefe sollten aber wie gesagt auf diese Vergangenheit keinen großen Bezug nehmen, da ohnehin nicht mehr zu ändern. Der durchaus geldpolitische Hintergrund sollte jedoch für Gold- und Silberbugs Motivation sein, dem klaren Opfer einer unnatürlichen Papiergeld-Gesetzgebung jetzt zu helfen. Jeder kann der nächste sein.

Man denke zB an das Schicksal von Martin Niemöller, der als linienuntreuer Pfarrer bis 1945 für acht Jahre im KZ saß. Er schrieb nach dem Krieg über die Gefahren des passiven Wegduckens folgendes:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

=> Wenn eines Tages die Libertären und die Anhänger freien Geldes festgenommen und verurteilt werden, dauert es nicht mehr lange, bis danach die Liberalen, dann die Konservativen und dann auch schnell der Rest des Volkes hinter (geistigen, finanziellen und bald auch physischen) Mauern sitzen wird. :!:

******

LIBERTY DOLLAR ALERT: Alert of January 18, 2012

Please Write to Judge Voorhees

Dear Liberty Dollar Supporters!

Now that I am simply waiting for my sentencing date, the time has come for your direct participation in the legal process that will help define your seized property, the future of the Liberty Dollar and possibly the rest of my life.

I know you have been wronged and suffered in many ways due to the government raid and court actions. I know you have been damaged emotionally and economically because of your stand for value and because you have been alienated from your seized property. And I know you have suffered politically over the loss that the Liberty Dollar could have provided to our great country.

Now is the time for you to speak up with a personal letter addressed to: The Honorable Richard L. Voorhees who was my trial judge and the judge who will sentence me very shortly. It is my opinion that the jury erred and the judge was fair and impartial so please address Judge Voorhees respectfully.

Your letter need not be long. Please simply mention that you know me, heard me speak at an event, was a supporter, an associate, RCO or merchant or simply a part of the Liberty Dollar organization, used Liberty Dollars or supported the moral cause for a honest value based currency. And then explain why I should not go to prison because the Liberty Dollar was good for you and our country or that you don’t know of any victims or that I am a good person or that you know I had no criminal intent.

FYI: The sheer number of letters speaks much louder than the size of any one letter. So please share this request with your family and friends. I need individual letters from as many people as possible.

Please send your brief letter ASAP to:
The Honorable Richard L. Voorhees
U.S. District Judge
United States District Court for the Western District of North Carolina
250 Charles R. Jonas Federal Bldg.
401 West Trade Street
Charlotte NC 28202
And add: PLEASE FREE BVNH to the bottom left hand corner of your envelope.

Many, many thank s for your kind support and assistance during these trying times. Your efforts and donations to return American to an honest monetary system of just weights and measures will not be long forgotten and hopefully will lead the way towards those goals that we share in common. It is towards that end that I hope and pray.

Bernard von NotHaus
Monetary Architect
Liberty Dollar
Editor@LibertyDollar.org


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Parteiendemokratie

Posted by krisenfrei - 15/02/2012


Parteiendemokratie (15.2.2012)

Darf ich Sie auf eine glückliche Insel einladen? Es gibt dort keine Juden, keine Freimaurer, keine CIA, keinen Mossad, keine Zuwanderer, keine Asylanten, keine Menschen anderer Hautfarbe, nur schönes Wetter, genügend Rohstoffe für jeden Zweck und eine einheitliche, friedliebende Religion. Kein einziger Störenfried hat es auf die glückliche Insel geschafft und Naturkatastrophen sind gesetzlich verboten. Die Bevölkerung leidet keinerlei Not, es ist übergenug für alle da, es gibt keine äußeren Feinde und selbst die amerikanische Regierung hegt keinerlei Absicht, diese Insel zu befreien.

Nun ist selbst ein solches Utopia nicht absolut vollkommen, als König langweilt sich man schrecklich über die allzeit zufriedenen Untertanen. Kümmern wir uns nicht darum, wie es der König erfahren hat, und sorgen wir uns nicht über das Verkehrsmittel, jedenfalls verschwindet der König nach Las Vegas, um dort viel Spaß zu haben, und er nimmt alles Geld seiner Insel mit – in Form von Gold und Silber. Ach so, ja. Die Utopier verfügen über gut sortierte Bibliotheken, in denen sie die Verhältnisse von so exotischen Erdteilen wie Europa nachlesen können.

Die Utopier setzen sich zusammen und bilden einen Allparteienrat, aus Delegierten aller Landesteile. Das dringendste Problem ist das Geld, das überall fehlt, doch da wissen die Bücher Rat: Folglich gründen die Utopier eine Zentralbank und drucken Geld. Da es nicht einmal die Rothschilds nach Utopia geschafft haben, die unbedingt die Währung eines Landes kontrollieren wollen, ist das eine staatliche Bank, die staatliches Geld zinslos zur Verfügung stellt. Wir haben also weiterhin ideale Verhältnisse.

Natürlich haben die Utopier jetzt die Chance, alles richtig zu machen. Sie hätten einen neuen König wählen können oder gleich eine neue Dynastie, dann wäre alles so weitergegangen wie bisher. Aber da den Himmel vor allem jener zu schätzen weiß, der die Hölle kennt, beschreiten sie einen anderen Weg. Es ist schließlich angenehm, den ganzen Tag über mit Reden zu verbringen, den königlichen Fuhrpark zu benutzen und die Achtung der Mitbürger für diese aufopferungsvolle Arbeit zu erfahren. Wieso sich die Damen und Herren Ratsmitglieder ausgerechnet für das deutsche Modell mit Präsident und Kanzler entscheiden, müssen wir deren weisem Ratschluß überlassen. Jedenfalls finden sie es schick, ab sofort zu Demokraten zu werden.

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