krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 10. Februar 2012

Sofort aufhören!

Posted by krisenfrei - 10/02/2012

Von Ronald Gehrt

Sofort aufhören!

Liebe Leserinnen und Leser,

EZB-Milliarden kontra zerstörerische Erbsenzählerei, darum geht es in diesen Tagen. Mein Gott, ich bin so wütend! Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass das in den Medien so genüsslich breitgetretene, angebliche Ende der Welt gegen Ende dieses Jahres tatsächlich stattfindet .. aber nicht durch Naturkatastrophen, sondern durch eine Eskalation menschlicher Dummheit ausgelöst wird. Dieser Irrsinn muss jetzt schnell enden!

An den Börsen ringen die ab Ende Februar kräftig verstärkten Milliarden der EZB, in
beliebiger Verfügung europäischer Banken, gegen die langsam doch (endlich!) um sich
greifende Erkenntnis, dass die Erbsenzähler in den Chefpositionen der EU dieses mit so viel
Optimismus, Engagement (und Blauäugigkeit) begonnene Projekt durch ihre Engstirnigkeit,
Profilierungssucht und durch den permanenten Seitenblick auf die meist unqualifizierte
Meinung des Wahlvolks in Windeseile vernichten … und den Rest der Weltwirtschaft gleich
mit in den Abgrund reißen.

Ich hatte schon im Frühjahr 2010, als der ganze Mist losging, gefordert: Entweder, ihr lasst
die Griechen sofort aus der Zwangsjacke der EU heraus oder ihr zahlt gefälligst alle
zusammen, was zu zahlen ist! So wäre es gegangen. Jetzt geht gar nichts mehr.
Noch am Donnerstagmittag verkündete EZB-Präsident Draghi, dass sich die griechischen
Parteien auf die Annahme der Sparvorgaben der Troika aus EU, IWF und EZB geeinigt
hätten. Keine 24 Stunden später verkündete der Chef der rechtsgerichteten LAOS-Partei in
Griechenland, dass er dieses Sparpaket doch nicht mittragen werde. Und ich bin versucht
auszurufen: Bravo! Denn irgendwo ist mal Schluss. Überlegen Sie doch mal: Davon
abgesehen, dass die Griechen jetzt die schwärzeste Seite einer Solidargemeinschaft zu
spüren bekommen, nämlich dass diese „Solidarität“ im Falle einer Krise zu einem Diktat in
Bereichen ureigenster, nationaler Souveränität führt, zerstören diese Vorgaben jede Chance
auf eine Stabilisierung der im freien Fall befindlichen griechischen Wirtschaft.

Wenngleich jetzt – wenn auch viel zu spät – immer mehr Stimmen zu hören sind, die fordern,
dass die irrwitzigen, kontraproduktiven Sparvorgaben sofort von konkreten Maßnahmen zur
Stimulierung des Wachstums der griechischen Wirtschaft abzulösen sind, so wird doch
niemand ernsthaft reagieren. Denn das würde noch mehr Geld kosten (völlig logisch) und
erst in mehreren Jahren Erfolge zeitigen, während man sich jetzt mit der lächerlichen,
kurzfristigen Erfolgsperspektive eines reduzierten Haushaltsdefizits brüsten kann. Der
kurzfristige Erfolg steht meilenweit über Gesundung eines EU-Mitgliedslandes.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Banken, Betrugssystem, Euro, EZB, Geld, Politik, Politikerlügen, Staatsverschuldung, Zukunft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , | 5 Comments »

Wenn die Anleihenblase platzt …

Posted by krisenfrei - 10/02/2012

Von Manfred Gburek, 10. Februar 2012

Wenn die Anleihenblase platzt …….

Eigentlich wollte ich heute das Thema Griechenland ausklammern, weil Sie über die Medien praktisch minütlich mit ihm konfrontiert werden. Bis mir wieder einmal einfiel, dass dieses Land ja Teil einer gigantischen Blase ist, der Staatsschuldenblase, und die wird speziell in Deutschland viel schneller platzen, als den meisten Anlegern bewusst ist. Die letzten Blasen, an die Sie sich bestimmt noch erinnern, gab es bei Aktien um die Jahrtausendwende und bei US-Eigenheimen bis 2007. Jede Blase platzt irgendwann, auch die aktuelle bei den Staatsschulden. Der Knalleffekt: Es besteht höchste Gefahr, dass ausgerechnet deutsche Bundesanleihen, die bis jetzt als Hort der Sicherheit gelten, davon stark betroffen sein könnten und so zu erheblichen Turbulenzen auch bei anderen Anlagen führen würden.

Der Reihe nach. Eine Blase entsteht, wenn der Preis einer Ware, eines Wertpapiers, einer Immobilie usw. immer mehr von ihrem Wert nach oben abweicht. Zwar sind Werte ebenso wie Preise flexible Größen, aber sie bewegen sich stets in einem gewissen Rahmen, während Preise theoretisch bis ins Unendliche steigen können. Nun sind Staatsschulden als solche keine Preise, sondern nur Verbindlichkeiten, denen Forderungen von Gläubigern gegenüberstehen. Doch solche Forderungen sind mit direkten und indirekten Krediten verbunden, und die indirekten sind nichts anderes als Anleihen aller Art. Eben auch Bundesanleihen, deren Kurse, also Preise, bis vor kurzem ein geradezu erschreckend hohes Niveau erreicht haben.

Dieses Niveau ließe sich halten, falls im Euro-Raum alles beim Alten bliebe. Aber die Zeiten ändern sich. Zunächst ist festzustellen, dass Bundesanleihen ihren Sonderstatus zu einem erheblichen Teil dem Umstand zu verdanken haben, dass Deutschland weniger verschuldet ist als die meisten anderen Euro-Länder, dass es sich folglich nicht um einen absoluten, sondern nur um einen relativen Vorteil handelt.

Der ist besonders gut zu erkennen, wenn man zum Beispiel eine Grafik betrachtet, in der die Spreads (Abweichungen) der Renditen von Anleihen anderer Euro-Länder und der Renditen von Bundesanleihen abgetragen sind. Diese Spreads waren etwa von 2001 bis 2008 sehr gering und zum Teil gar nicht vorhanden. Danach dehnten sie sich immer weiter aus. Dass sie auf das alte Niveau zurückfallen, ist wegen der steigenden Verschuldung der schwachen Euro-Länder ausgeschlossen. Dass es bei ihrer aktuellen Höhe bleibt, allerdings auch, weil ein gemeinsamer Euro-Währungsmarkt sich damit nicht verträgt.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Edelmetalle, Euro, EZB, Staatsverschuldung, Zukunft | Verschlagwortet mit: , , , , , , | 1 Comment »

Wir brauchen kein Parteienkartell als Regierungsform

Posted by krisenfrei - 10/02/2012

Zur Weiterverbreitung übernommen aus dem Lügenmaul-Blog, damit möglichst viele Leute die Schattenseite im angeblich blühenden Deutschland mitbekommen sollen. Was von den da Oben kommt, ist nämlich nichts anderes als Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Wenn Frau Merkel sagt, Deutschland geht es gut, dann meint sie wahrscheinlich sich selbst, ihre Polit-Kollegen und die aus den Chefetagen, die den Hals nicht voll genug bekommen können.

Die Realität hingegen sieht allerdings ganz anders aus. Weder den Politikern noch den Regierungs-Medien darf man Glauben schenken. Das gesamte Parteiensystem ist marode und korrupt. Lügenmaul hat Recht: „Wir brauchen kein Parteienkartell als Regierungsform„.

Super, Lügenmaul!

==================================================

Die dunkle Seite des Job-Wunder in Deutschland

Ein Artikel auf Reuters International

(Reuters) – Anja hat für zwei Euro pro Stunde in den vergangenen sechs Jahren, Fußböden geschrubbt und Geschirr gespült.
Sie ist fassungslos, als sie Zeitungen in Deutschland aufschlägt und sieht was vom „Jobwunder“.
„Mein Unternehmen beutet mich aus“, sagt die 50-Jährige sitzend, in der Küche ihrer kleinen Wohnung in der ostdeutschen Stadt Stralsund.
„Wenn ich etwas anderes finden konnte, wäre ich schon lange nicht mehr dort.“
Stralsund ist eine attraktive Stadt am Meer, aber Anja, die nicht ihren vollen Namen nennen möchte, aus Angst, gefeuert zu werden, kann sich die urigen Cafés dort nicht leisten.
Die Lohnzurückhaltung und Arbeitsmarktreformen haben die Arbeitslosenrate nach unten gedrückt, auf ein 20-Jahres-Tief, und das deutsche Modell wird oft als Beispiel für europäische Völker, die die Arbeitslosigkeit senken und wettbewerbsfähiger werden wollen, zitiert.
Aber Kritiker sagen, die Reformen, die Schaffung von Arbeitsplätzen hauptsächlich in gering entlohnten Arbeitsstellen und Leiharbeit, haben eher zur Förderung von Lohnungleichheit geholfen.
Arbeitsamt Daten die zeigen, das der Niedriglohnsektor dreimal so schnell wie andere Beschäftigung in den fünf Jahren vor 2010 wuchs , und liefert Erklärung, warum das „Job-Wunder“ die Deutschen nicht animiert hat, viel mehr ausgeben, als sie es in der Vergangenheit getan haben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Betrugssystem, Elite, Medien, Politik, Politikerlügen, Proteste, Staatspropaganda, Zukunft | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , | 1 Comment »