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Archive for 1. Februar 2012

Für unser Land !

Posted by krisenfrei - 01/02/2012

Für unser Land!

Entwurf für eine Abschlusserklärung der Konferenz „Bürger gegen Euro-Wahn / Volksentscheid jetzt!“ am 18.2. in Berlin-Adlershof

Am 18.2. tagt das Parlament der Eurogegner in Berlin. Nach Referaten der Experten – Hankel, Schachtschneider, Hamer, Farage, Henkel (angefr.), Eichelburg – soll über eine Wahlalternative und einen Volksentscheid der Euro-Gegner beraten werden. Verabschiedet werden soll schließlich eine „Adlershofer Erklärung“, die von möglichst vielen Bürgern PERSÖNLICH unterzeichnet werden soll. (Alle Details und Anmeldung zum 18.2. sind hier)

Hier der Entwurf deiner Redaktionsgruppe der Volksinitiative. Auf der Website der Eurokonferenz findet sich bereits eine zweite, andere Fassung. Weitere Kommentare und Ergänzungen können als Kommentar hierher  oder an redaktion@compact-magazin-com geschickt werden und werden dann auf http://www.euro-konferenz.de veröffentlicht. Auf der Konferenz selbst wird eine Arbeitsgruppe die unterschiedlichen Ideen zusammenfassen und dann auf dem Abschlussplenu zur Verabschiedung stellen.

Adlershofer Erklärung / Entwurf

Für unser Land

Unser Land steckt in einer tiefen Krise. Es besteht ein eklatanter Widerspruch zwischen Regierenden und Regierten. Die politische Klasse unseres Landes hat sich in einer Sackgasse verrannt. Diese Sackgasse ist das europäische Projekt, das von den Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern Europas mit großer Mehrheit abgelehnt wird. Die Menschen haben verstanden, was unsere politische Klasse nicht wahrhaben will: der Euro ist gescheitert, der europäische Superstaat ist gescheitert und was Adenauer und de Gaulle so hoffnungsvoll begonnen haben, droht von ihren technokratischen Nachfolgern in ihrem Wahn zerstört zu werden.
Wenn man merkt, daß man sich verfahren hat, dann wendet man, fährt zu der Abzweigung zurück, wo man falsch abgebogen ist, hält an und sucht den richtigen Weg. Die Merkels und Gabriels, Röslers und Roths und Ernsts in Deutschland allerdings halten es anders: anstatt den richtigen Weg zu suchen, fahren sie weiter auf der falschen Straße und geben dabei auch noch Vollgas. SOFFIN, EFSF und ESM: so heißen die Meilensteine auf dieser falschen Straße.
Bereits jetzt sind die direkten und indirekten Haftungssummen, die allein Deutschland aufgebürdet wurden, von unvorstellbarer Größenordnung; einen genauen Überblick hat keiner mehr. Angeblich zur Rettung der gemeinsamen europäischen Währung, in Wahrheit zur Rettung von Banken, die sich verzockt haben, ist die Arbeitsleistung nicht nur unserer, sondern auch kommender Generationen verpfändet worden, ist der Wohlstand kommender Generationen bereits jetzt zerstört. Das Grundgesetz ist zunehmend Makulatur und auch die Verfassungen anderer europäischer Staaten sind bereits ausgehebelt worden. Jetzt streben sie im Eiltempo die Fiskalunion an: damit wird das Königsrecht der Parlamente, das Bugdetrecht, mit einem Federstrich auf ein anonymes, bürokratisches, von niemandem gewähltes europäisches Zentralkomitee übertragen.

Wir sagen: dieser Irrweg muß beendet werden, und zwar sofort.

Wenn es darum geht, sich zu engagieren, hört man keinen Satz häufiger als diesen: „Was soll ich denn schon dagegen tun, die da oben machen sowieso, was sie wollen“. Kein Satz aber ist falscher. Denn ein einzelner alleine kann zwar wenig bewegen. Aber wenn wir alle zusammen uns engagieren, wenn wir alle zusammen der politischen Klasse den Gehorsam verweigern, sind wir unaufhaltsam. Zeigen wir ihnen, daß ihr Projekt des europäischen Superstaates, der Fiskalunion, des Euro nicht das Projekt der Menschen in Deutschland, nicht das Projekt der Menschen in Europa ist.

Jeder ist aufgerufen, daran mitzuwirken, damit niemand später von seinen Kindern und Enkeln die Frage hören muß: „Warum hast Du nichts dagegen gemacht?“ Fangen wir an – am besten noch heute!

Darum fordern wir: Volksabstimmung jetzt!

Quelle: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/02/01/fur-unser-land/

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Der Wachstums-Pranger

Posted by krisenfrei - 01/02/2012

Wachstum (1.2.2012)

Beginnen wir mit einer einzigen Eichel. Wir wählen ein richtiges Prachtexemplar, 3cm lang und 1,5cm im Durchmesser. Für die suchen wir ein schönes, wildschweinsicheres Plätzchen, versenken sie in die Erde, gießen ein bißchen und lehnen uns zurück. Jetzt haben wir Zeit, viel, viel Zeit. Nach einem Jahr schaut da ein Schößling heraus, klein und unscheinbar, wir finden ihn nur deshalb in all dem Gras, weil wir wissen, wo er ist. Unser Kleiner wächst fleißig vor sich hin, nach fünf Jahren ragt er buschhoch aus der Graswiese. Nach 20 Jahren finden wir eine junge Eiche, in deren Schatten wir den Sommer verträumen. Nach 100 Jahren können unsere Urenkel durch das Geäst einer starken Eiche klettern, und womöglich stehen um diese Eiche herum kleinere, jüngere Eichen, ihre Nachkommen. In die Höhe wächst unsere Eiche kaum noch, der Stamm legt allerdings weiter zu. Nach 500 Jahren finden wir einen gewaltigen Baum inmitten eines Eichenwaldes, einen unerschütterlichen Stamm, der bereits alles erlebt hat, was an Wetterkapriolen passieren kann. Nach 1000 Jahren geht selbst das Leben unserer Eiche zu Ende. Der Stamm ist weiter gewachsen, doch er ist bereits ausgehöhlt. Der Frühling entlockt ihr noch immer neues Grün, doch Teile ihrer Krone bleiben kahl, sind bereits abgestorben. Bald ist es soweit, der morsch gewordene Stamm trägt das Gewicht nicht mehr, ein leichter Herbststurm, von denen er schon Tausende erlebt hat, fällt den uralten Baum. Aus dem vermodernden Holz wächst neues Grün…

Ich habe eine Eiche als Beispiel gewählt, weil dieser Baum als Sinnbild der Unerschütterlichkeit gilt. Hartes Eichenholz steht für Stabilität, und ihre Beharrlichkeit, die Blätter nicht frühzeitig abzuwerfen, hat in einer Sage bereits den Teufel verzweifeln lassen. Die tausendjährige Eiche, die scheinbar der Zeit und der Vergänglichkeit trotzt, ist ein Bote vergangener Zeitalter, ein Stück lebender Geschichte. Und doch, mag die Eiche 40 oder 50 menschlicher Generationen überdauern, selbst ihr ist ein Ende beschieden. Ich habe aus einer einzigen Eichel einen ganzen Wald wachsen lassen, doch selbst dieser Wald wuchert nicht über alle Welt, er stößt schließlich an andere Wälder, wenn nicht Menschen ihm Grenzen setzen.

Die Natur kennt schnelles, explosives, exponentielles Wachstum, wenn es gilt, Leerräume zu besiedeln. Nach einer Katastrophe, einem Waldbrand oder einem Vulkanausbruch, ergrünt und erblüht die Landschaft binnen kurzer Zeit. Tiere vermehren sich, füllen die Population bald wieder auf. Doch nach dieser Wachstumsphase, nach dieser Repopulation, pendelt sich ein Gleichgewicht ein, ein Zustand der Stabilität.

Die Natur kennt den Schweinezyklus ebenfalls, in Zeiten, in denen das Gleichgewicht gestört ist. Bringen wir ein paar Schafe auf eine große Insel ohne Raubtiere, so werden sich diese Schafe unablässig vermehren, bis die Insel kahlgefressen ist und sie verhungern. Lassen wir ein paar Wölfe nachziehen, so wird das für die Wölfe ein Schlaraffenland, bis schließlich so wenige Schafe übrig sind, daß die Wölfe keine Beute mehr finden. Mag das Pendel ein paar Mal schwingen, mit zu vielen Schafen und zu vielen Wölfen, am Ende wird es genug Schafe und genug Wölfe geben, um stabil fortzuexistieren. Natürlich wird es Schwankungen geben, trockene Sommer, kalte Winter, Krankheiten und Überschwemmungen, doch im Wesentlichen wird sich ein Gleichgewicht einstellen.

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