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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

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Archive for Dezember 2011

Zeitbomben Staatsanleihen …

Verfasst von: krisenfrei - 07/12/2011

Zeitbomben Staatsanleihen …

Wie ich bereits in meinem Artikel vom 21.11.2011 hingewiesen habe, werden für die vier größten EU-Länder (Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) im nächsten Jahr Staatsanleihen im Wert von etwa 935 Mrd. Euro fällig.

Zwei Tage später wollte Deutschland 6 Mrd. Euro bei einer Versteigerung neuer Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit einsammeln. Die Versteigerung wurde zu einem Flop. Wo doch sonst in der Vergangenheit deutsche Staatsanleihen immer gerne gefragt waren, wurden hier gerademal zwei Drittel des Volumens nachgefragt, woraufhin der Euro und die Aktienmärkte unter Druck gerieten.

Es gab Stimmen, die meinten, dass es an der niedrigen Rendite von 1,98 Prozent gelegen haben könnte. Nun ja, bei einer Inflation von 6 und mehr Prozent (die offizielle Inflation von etwa 3 Prozent ist erlogen und erstunken) lassen sich mit diesen Anleihen keine Gewinne mehr erzielen. Die Großinvestoren kaufen dann schon lieber über ihre Banken italienische Anleihen mit einer Rendite von etwa 7 Prozent oder Griechenanleihen von weit über 10 Prozent. Falls dieser Deal schief gehen sollte, haftet ja bekanntlich der Steuerzahler. So einfach ist das!

Die folgende Grafik zeigt, dass besonders Frankreich und Italien in den ersten vier Monaten des kommenden Jahres auf einer Staatsanleihen-Zeitbombe sitzen. Wie sollen diese Anleihen bei einem mickrigen Wachtstum von nahezu NULL refinanziert werden? Mister Goldman-Draghi von der EZB wird es bestimmt schon richten. Auf ein paar mehr Mrd.-Schrottpapiere in der EZB-Bilanz kommt es dann auch nicht mehr an.

Quelle: Spiegel

Wie jetzt bekannt wurde, droht Standard & Poor’s Deutschland mit Abstufung. Und was ist mit Großbritannien? Angeblich ist das Königreich mit 1000 Prozent des BIP verschuldet. Was soll’s. Schulden, Schulden, Schulden, wohin man auch schaut. Die USA haben inzwischen auch die 100 Prozent zum BIP erreicht. Schulden, die NIEMALS auf Null reduziert werden können. Das Zinssystem läßt es nicht zu.

Der Kollaps der Schuldenstaaten lauert bereits um die Ecke. Ein Schuldenschnitt ist unausweichlich. Wie dieser ausfallen wird, mag ich nicht zu beurteilen. Er wird aber extrem grausam sein. Langjährige Ersparnisse in Papiergeld werden sich von einem Tag auf den anderen auf ein Minimum reduzieren.

Die Zeitbombe Staatsanleihen wird platzen. Wenn der Tag kommt, werden auch die Preise von Immobilien und Aktien in den Keller rauschen. Letztendlich zählt dann nur noch Echtes Geld.

Das Kartell der Rating-Agenturen und Das PPT und die FED beeinflussen die Finanzmärkte nach belieben und zu deren Gunsten. Sie manipulieren nicht nur die Aktien- und Anleihenmärkte, sondern auch die Gold- und Silberpreise. Wer letztendlich hinter diesen Manipulationen steckt, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Verantwortlich für all das ist „Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf“. G. Edward Griffin nannte dieses Ungeheuer auch Die Kreatur von Jekyll Island.

Der republikanische US-Abgeordnete Ron Paul möchte am liebsten diese Kreatur abschaffen. Er meint:

 „Durch die Abschaffung des Federal Reserve Systems wird der Kongress in die Lage versetzt, seine verfassungsmäßigen Befugnisse über die Geldpolitik wieder zu erlangen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten räumt dem Kongress das Recht ein, Geld zu schaffen und den Wert der Währung zu regulieren. Die Verfassung gibt dem Kongress nicht das Recht, diese Kontrolle über die Geldpolitik an eine Zentralbank zu delegieren. Des Weiteren ermächtigt die Verfassung die Bundesregierung mit Sicherheit nicht dazu, den amerikanischen Lebensstandard über eine inflationäre Geldpolitik auszuhöhlen.“

 Quelle

Genau das wäre der richtige Weg. Eine Geldpolitik gehört in staatlicher Hand. Neben der Abschaffung dieser Kreatur sollten auch gleichzeitig die Big-Three abgeschafft werden.
Leider aber wird Ron Paul NIE US-Präsident! Dafür wird das schreckliche Ungeheuer schon sorgen und …

Wie könnte ein Plan zur Abschaffung dieser Kreatur aussehen?
Wer hat Lösungen?

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Mehr Macht für Brüssel? – Nein Danke!

Verfasst von: krisenfrei - 04/12/2011

Es ist nichts Neues, dass unser Finanzminister, Herr Schäuble, in der jetzigen Regierungsmannschaft ganz weit rechtsaußen spielt. Was wollte er uns mit seiner folgenden Aussage mitteilen?
„Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“
Die Aufgabe der nationalen Souveränität zugunsten einer totalitären, undemokratischen Staatsordnung unter europäischer Gouvernanz? Gut möglich! Wenn er könnte, würde er sicherlich gerne eine EU-Diktatur installieren – noch heute! 

Lesen Sie dazu den interessanten Artikel von Doris Auerbach

Herr Schäuble – Der Euro, ein Test?

Was den Deutschen im Zusammenhang mit der Eurorettung angelastet wird, könnte zu dem Glauben führen, dass es ausschliesslich die BRD sei,

die den gesamten, nach Schätzungen zahlreicher Wirtschaftsexperten nicht mehr zu behebenden Finanzschlamassel zu verantworten hätte. Geradezu unglaublich ist der Fakt, dass sich die Griechen erdreisten, Merkel in Nazi-Uniform darzustellen [1], aber gleichzeitig erwarten, dass die Deutschen für sie arbeiten, um dazu beizutragen, ihre Schulden, die sie sich ausschliesslich selbst zuzuschreiben haben, zu tilgen. Vorgesehen ist die Beteiligung von Banken und Fonds durch einen Forderungsverzicht von bislang 50 %; sie übernehmen durch den Schuldenschnitt eine Last von 100 Milliarden €, 100 weitere Milliarden wollen die Europartner zuschiessen. Damit zeichnet sich ab, dass sich hier der Steuerzahler, dessen Einlagen in den Banken durch Zinsverlust und Inflation adäquat an Wert verlieren, über die staatliche Hilfe noch zusätzlich verschulden muss. Mit ihrer noch vor kurzem vorgebrachten Forderung, den Schuldenschnitt von 50 % auf die sagenhafte Höhe von 75 % zu schrauben, konnten die Griechen allerdings nicht durchdringen – bislang, sei hinzugefügt!

Was die dieser Tage gegen die BRD erhobenen Anschuldigungen angeht, so erklärte der französische Ökonom und frühere Regierungsberater Jacques Attali, dass Deutschland »einmal mehr für den Selbstmord des fortschrittlichsten Kontinents der Welt verantwortlich sei, falls es dem Anleihenkauf der EZB nicht zustimme. Deutschland halte dazu die Waffe in der Hand.« Der Chefökonom der London Times, Anatole Kaletsky, schreibt unter dem Titel Der Aufstieg des Vierten Reichs: »Wenn Clausewitz recht hat und Krieg die Weiterführung von Politik mit anderen Mitteln ist, so ist Deutschland wieder im Krieg mit Europa. Wenigstens in dem Sinne, als deutsche Politik in Europa charakteristische Kriegsziele zu erreichen versucht, die Verschiebung internationaler Grenzen und die Unterwerfung fremder Völker.« [1]

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Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

Verfasst von: krisenfrei - 02/12/2011

Von Manfred Gburek, 2. Dezember 2011

Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

So etwas habe ich noch nie erlebt: Dass eine Zeitung sich derart einseitig gegen den Euro in Front bringen lässt wie die Financial Times Deutschland (FTD) vom Freitag. Mit „Europa am Abgrund“ beginnt der Schmäh gleich auf Seite 1. Ab Seite 9 folgt dann ein Sonderteil, eingeleitet durch „Ein Kontinent zwischen Himmel und Hölle“, danach „Der Untergang“ und „Der Tag des Jüngsten Gerichts“, schließlich einige Seiten weiter „EU-Parlament ignoriert EZB-Chef“ und als nochmaliger Höhepunkt „Angela Merkel ist in diesem Spiel der Schurke“, das Zitat eines Institutsdirektors aus Washington.

Offenbar haben wir es hier mit einer Variante des transatlantischen Geldkriegs zu tun, den ein anderer – in diesem Fall deutscher – Institutsdirektor neulich so kommentierte: Eigentlich sei Großbritannien, die Heimat des FTD-Schwesterblatts Financial Times, zur Hälfte schon ein amerikanischer Bundesstaat. Er bezog sich auf die vielen gemeinsamen Interessen von Briten und Amerikanern, die unter anderem darin gipfeln, dass man alles unternimmt, um den Euro nicht zu stark werden zu lassen.

Doch der Devisenmarkt belegt: Kaum dass die konzertierte Aktion der Zentralbanken sich am vergangenen Mittwoch auch nur angedeutet hatte, schoss der Euro gegen den Dollar und das Britische Pfund nach oben. Das heißt, mehr Geld zur Abwendung einer Kriseneskalation begünstigte den Euro. Daraus folgt: Eine dosierte Geldschwemme im Euro-Raum kann der europäischen Gemeinschaftswährung nichts anhaben.

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Propagandaschlachten: Medien entscheiden Kriege

Verfasst von: krisenfrei - 02/12/2011

Propagandaschlachten: Medien entscheiden Kriege

von Rostislaw Ischtschenko*

Beim heute beginnenden zweitägigen «Forum der europäischen und asiatischen Medien» in der kasachischen Hauptstadt Astana steht die soziale und politische Verantwortung der Massenmedien im Mittelpunkt.

Zur Sprache kommen die politischen Krisen in der arabischen Welt, die vielen «farbigen» Revolutionen der vergangenen Jahre und die vielen kleineren Kriege und Konflikte.

In der modernen Welt spielen nicht mehr die Waffen die entscheidende Rolle beim Schüren von Gewalt. Noch wichtiger ist heutzutage die Fähigkeit der Länder, ihre Informationswaffen erfolgreich einzusetzen.

«Böse Zungen sind schlimmer als Pistolen»

Der Westen hat die erste Phase des dritten Weltkriegs (kalten Kriegs), die mit dem Zerfall der Sowjetunion endete, dank der (damals) neuen Waffe – der Informationswaffe – gewonnen. Heutzutage erlebt der dritte Weltkrieg seine zweite Phase: Die Gefechte können monate- und jahrelang dauern, während die Konfliktseiten sich dabei vor allem eine Propagandaschlacht liefern. Während kleine Truppeneinsätze wie der russisch-­georgische Fünftagekrieg im August 2008, der arabische Frühling oder die Tragödie in Libyen Vorwand für eine neue Informationskampagne sind.

Dass die Propaganda eine grosse Bedeutung bei Kriegen hat, war schon früher  bekannt. George Washington und Napoleon, Simon Bolivar und Abraham Lincoln, Wladimir Lenin und Josef Stalin, Winston Churchill und Adolf Hitler, Mao Zedong und Fidel Castro wussten dieses Instrument zu nutzen. Aber bis zu den späten 1970er Jahren spielte die Propaganda eher eine Nebenrolle. Siege wurden immer noch unmittelbar auf den Schlachtfeldern errungen.

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