krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

NICHTS hält den Finanzcrash auf !

Geschrieben von krisenfrei - 29/09/2011

Weder die Gelddruckerpressen der Zentralbanken, wodurch immer mehr Schulden entstehen, noch die Manipulationsversuche der Banken bei den Edelmetallen (Gold, Silber, Palladium und Platin) können den Zusammenbruch des Finanssystems aufhalten. Die ständigen Versuche, insbesondere die Gold- und Silberpreise nach unten zu drücken, zeigt deutlich, wie nervös doch die Banken sind.

Mit aller Macht und allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen die Bankster das marode Finanzsystem am Leben zu erhalten. Im Prinzip sind die Banken doch schon längst pleite. Größere Barbeträge abzuheben ist kaum noch möglich. Untereinander trauen sich die Banken schon lange nicht mehr. Wieviel Schrottpapiere (Staatsanleihen) insbesondere aus den PIIGS-Staaten in den Depots der Banken vor sich hinschimmeln, werden wir nie erfahren.

Die ganzen Rettungsversuche, um die Konjunktur anzukurbeln, sind verpufft. Milliarden von Steuergeldern wurden hier verbrannt. Mit diesem Schuldengeld wurde weder die Weltkonjunktur angekurbelt, noch Staaten wie z.B. Griechenland gerettet. Eigentlich aber wurden mit diesen vielen Milliarden nur die Banken und deren Großsparer gerettet. Bei den Banken war diese Rettung allerdings nur von kurzer Dauer, denn sie haben aus der Lehman-Pleite nichts, aber auch gar nichts gelernt.

Es wurde weiter an den Finanzmärkten gezockt und fette Boni ausgeschüttet. Warum sollten sie sich auch einschränken? Wenn es eng wird, haben sie ja ihre Marionetten (Politiker), die die Steuerzahler genüsslich ausplündern. Ganz nach dem Motto: Was soll’s, das dumme Volk wählt uns ja sowieso wieder.

Den 29. September 2011 sollten sich die Deutschen gut merke(l)n. An dem Tag wird der Deutsche Bundestag unter der Führung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den EFSF absegnen. Was das für die Deutschen bedeutet? Ganz einfach. Alle JA-Sager, darunter auch Null-Ahnungs-Politiker der GRÜNEN, der SPD und … werden damit das Deutsche Volk verkaufen und ausbluten. Zum Glück gibt es doch noch einige Politiker mit Rückgrat, die mit NEIN stimmen werden. Leider aber nur eine kleine Minderheit.

Der Maastricht-Vertrag von 1992 kann somit als nicht mehr gültig entsorgt werden. Daran hat sich schon seit längerem kein Politiker der EU mehr gehalten. So ist das in der Politik mit Verträgen. Vertragsinhalte, die politisch nicht umsetzbar sind, werden ignoriert und zum Wohle der Banken geändert. An all dem ist gut zu erkennen, wie planlos die Politik auf die immer schlimmer werdende Finanzkrise reagiert.

Schulden mit Schulden zu bekämpfen ist noch nie gut gegangen. Die beschlossene Schuldenbremse ab 2016 ist bereits jetzt ein Gesetz für die Tonne. Ganz bewußt wurde ein so langer Zeitraum gewählt. Bis dahin hat sich dieses Schuldgeldsystem längst in Luft aufgelöst.

Nur die, die sich goldene und silberne Rettungsboote besorgt haben, werden einigermaßen ungeschoren vor dem Finanzzusammenbruch davon kommen. Die Finanzmafia wird alles daran setzen, diese Rettungsboote zu versenken. Es wird ihr aber nicht gelingen, denn irgendwann wird ihnen das physische “Echte Geld” ausgehen. Und wenn sie dann aus ihren vielen Leerverkäufen liefern müssen, kann es sehr, sehr teuer werden.

Daher gilt: Nur physisches Gold und Silber sind wahre Werte. Wettscheine (Derivate) auf Gold und Silber sind bei einem Finanzzusammenbruch genauso wie der Euro und der Dollar wertloses Klopapier. Die ganzen Manipulations- bzw. Drückungsversuche der Gold- und Silberpreise sind letztendlich nur eine temporäre Erscheinung und ein bereits verzweifelter Akt der “notleidenden” Banken, das Schuldgeldsystem noch so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Also, ob EFSF oder XYZ, oder was sich unsere Politiker noch so alles einfallen lassen, um das Finanzsystem retten zu wollen, ist nichts anderes als das Hinauszögern von Staatsbankrotten. Dabei gehen aber nicht die Staaten bankrott, sondern die Bürger. Der überall heiß diskutierte Alessio Rastani hat doch Recht. Die Ersparnisse von Millionen Menschen werden in naher Zukunft tatsächlich weg sein. Die Masse verdrängt aber dieses Problem, weil ihr in den Systemmedien ständig suggeriert wird: Alles wird gut. Na denn!

Alles Quatsch?
Auch die folgenden Videos?

 

About these ads

10 Antworten zu “NICHTS hält den Finanzcrash auf !”

  1. karicartoons sagte

    Wenn sich jeder von jedem (Staaten von Staaten, Staaten von Banken etc.) Geld leiht um seine Schulden bzw die Zinslasten zu bezahlen und das Volk irgenwann ausgepresst ist, wo wird man sich dann das Geld holen? Vom Nachbar? Werden wieder alte europäische Feindbilder ausgekramt und das Volk gegenseitig aufgehetzt? Frau Merkel mit “Bärtchen” in der Griechischen Presse könnte ein Anfang in diese Richtung sein.

  2. Silber-Engel sagte

    “Weder die Gelddruckerpressen der Zentralbanken, wodurch immer mehr Schulden entstehen…”
    Die Schulden, die hier wahrscheinlich gemeint sind, entstehen anders, nämlich als Spiegelbild der Geldvermögen. Letzte steigen durch den Kapitalzins exponentiell an – reine Mathematik. Interessant ist die Frage, ob das so sein muss oder nicht (die richtige Antwort lautet: nicht).

    “Wenn es eng wird, haben sie ja ihre Marionetten (Politiker), die die Steuerzahler genüsslich ausplündern. Ganz nach dem Motto: Was soll’s, das dumme Volk wählt uns ja sowieso wieder.”
    Das Volk hat hier keine Wahl, genauso wie die Politiker – solange sie das Zinsgeld nicht infrage stellen. Wer ist der erste? Wie lange lebt er dann noch? Oder reicht in dem Falle ein bestochenes Zimmermädchen? Fragen über Fragen…

    “Die beschlossene Schuldenbremse ab 2016 ist bereits jetzt ein Gesetz für die Tonne.”
    Das war es von Anfang an.

    Das erste Video ist übrigens sehr gut! Für das zweite hab ich zu wenig Zeit – muss leider der reichen Leute leistungsloses Einkommen erschuften…

  3. Lauberger sagte

    zu Forbriger

    Das von Ihnen erwähnte Gedicht ist leider NICHT von Tucholski. Bei Bedarf googeln.

    Zum Thema:

    Jedes Geldsystem hat es nach ca 2-3 Generationen überstanden. Wer Lust hast informiere sich mal über den Josefspfennig. Und so wie es derzeit aussieht sind wir wieder einmal an dem Punkt des Crashes des Geldsystems.
    Darum kosten die “Rettungsaktionen” immer mehr und bringen immer weniger

  4. Darthvader sagte

    Hallo Kriesenfrei,

    was Sie da schreiben hört sich auf den ersten Blick logisch an. Aber :

    Erstens sollten Sie wissen das Deutschland nur 35 Milliarden an Griechenland verliehen hat, Frankreich hingegen 200 Milliarden.
    Diese 200 Milliarden haben sich die Franzosen allerdings von den Deutschen geliehen.
    Kurz gesagt hat Deutschland 1600 Milliarden an die Europäer verliehen !

    Uns bleibt also keine andere Wahl Europa und somit UNS zu retten !

    Sonst könnten wir den Laden auch direkt hochgehen lassen. Im übrigen ist es nicht das Geld der Banken von denen Sie sprechen, sondern das Geld des Volkes !

    Gruß

    Darthvader

    • krisenfrei sagte

      “Im übrigen ist es nicht das Geld der Banken von denen Sie sprechen, sondern das Geld des Volkes !”
      Mir ist nicht ganz klar, was Sie meinen.
      Auf welche Passage des Textes beziehen Sie sich hierbei?

  5. beppi sagte

    Iss wieder der Jud Schuld?

  6. pleitegeier sagte

    Hankel:
    “Eine Währung, die gerettet werden muss, ist keine Währung.”
    Klarer gehts nicht!
    Ob die Bundestagsabgeordneten über diesen Satz schon mal nachgedacht haben?

  7. Forbriger sagte

    Prof.Hankel – wunderbarer Erklärer des Euro! Danke!
    Hierzu Tucholskys scharfsinnige Analyse von 1930:
    Wenn die Börsenkurse fallen,regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf:ihr Rezept heißt Leerverkauf. Keck verhökern diese Knaben Dinge,die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los,den sie brauchen-echt famos! Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten:wenn Papier den Wert frisiert,wird die Wirkung potenziert. Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen und die Hypothek auf`s Haus heißt: Bewohner müssen raus.
    Triffts hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken-auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut! Soll man das System gefärden? Da muß eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat! Dazu braucht der Staat Kredite und das bringt erneut Profite, hat man doch in jedem Land die Regierung in der Hand. Für die Zechen dieser Frechen hat der kleine Mannzu blechen-das ist das Feine ja-nicht nur in Amerika!

    • pleitegeier sagte

      Das Gedicht wurde fälschlicherweise Kurt Tucholsky zugeschrieben. Wirklich verfasst wurde es von Richard Kerschhofer alias Pannonicus.

  8. [...] viaNICHTS hält den Finanzcrash auf ! « krisenfrei. Share| September 29, 2011 at 7:36 am by admin Category: Finanzkrise(Crash) [...]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 405 Followern an

%d Bloggern gefällt das: