krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for August 2011

Noch so ein Depp …

Posted by krisenfrei - 31/08/2011

… der Nichts, aber auch gar nichts begriffen hat!

„Ich würde mehr tun, um die Konjunktur zu stützen.“
„Unter den Mitgliedern des Ausschusses befürworte ich die aggressivsten geldpolitischen Maßnahmen.“
Diese Aussagen stammen von Charles Evans (Chef der Federal Reserve Bank of Chicago)

Vielleicht hat Herr Evans noch nicht gemerkt, dass die geldpolitischen Maßnahmen in den USA und anderswo bisher überhaupt nicht gebracht haben. Auch hat dieser Depp nicht erkannt, dass es in den USA kaum noch Industrie gibt. Viel davon wurde inzwischen nach Asien oder sonstwo ausgelagert. Außerdem sollte sich Herr Evans mal fragen, warum der US-Staat von großen US-Firmen kaum noch Steuern einnimmt. Hat dieser Depp immer noch nicht begriffen, dass die USA im Prinzip schon längst pleite ist? Wer will denn noch dieses grüne Klopapier haben? China und andere kluge Staaten tauschen ihre wertlosen Dollar-Scheine schon längst in Sachwerte (Immobilien, Land, Unternehmensbeteiligungen, Gold, Silber … ) um. Und warum wohl will Chavez seine Goldreserven im eigenen Land haben? Ist es in den Tresoren des FED oder der BoE noch sicher? Bei dieser Golddrückerkolonne aus USA und England ist nichts mehr sicher. Dann doch lieber die heimische Lagerung oder in der Schweiz. Oder?

Ist das FED komplett von Geisteskranken umgeben? Politiker und Zentralbanker müssen wohl unter einer chronischen Sucht leiden, indem sie mit großer Leidenschaft Geld drucken. Was soll man dazu noch sagen, außer, dass der Goldpreis nach seiner dümmlichen Rede innerhalb weniger Minuten um ca. 30 USD anstieg.

Daran kann man doch erkennen, dass die Goldbugs nur darauf lauern und hoffen, dass das FED das nächste QE einläutet – was auch kommen wird. Marc Faber sagte mal scherzhaft (?!), QE3, QE5, … QE18, das FED handelt kriminell und ist zu allem fähig. Bernanke hat keine Ahnung von Ökonomie.

Fazit:
An den entscheidenen Hebeln sitzen fast auschließlich nur Deppen, die keine Ahnung von Volkswirtschaft, Geldpolitik und anderen wichtigen ökonomischen Zusammenhängen haben.Wenn die Masse wüsste, was sich hier für ein weltweiter Schuldenberg anhäuft, und was das zur Folge hat, dann …, ja dann …

Es gibt Finanzderivate von über 600 Billionen (600.000.000.000.000) Dollar. Das sind pure Wettscheine, hinter denen NULL Wert steckt. Hier schlummert weltweit eine gewaltige Finanzbombe, die jederzeit explodieren könnte. Nach dem Tag X wird die Welt eine andere sein, die alles bisherige in den Schatten stellt. Je länger dieser Tag X in die Zukunft verschoben wird, desto verheerender die Folgen. Ein mögliches Szenario male ich mir lieber nicht aus und kann nur hoffen, dass ich voll daneben liege.

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Zur Kritik an der Zinskritik

Posted by krisenfrei - 30/08/2011

Das  Thema, Zins, Zinseszins, Zinskritik … möchte ich, nachdem in letzter Zeit einiges dazu auf verschiedenen Seiten geschrieben wurde, erneut aufgreifen.

Dazu eine sehr gute Stellungnahme von Gert Flegelskamp. Seine Aussagen, die meine Zustimmung finden, habe ich rot gekennzeichnet. —————————————————————————————————————————————

Nachdenkseiten und Zinsen

Durch einen Leser wurde ich auf einen Beitrag auf den Nachdenkseiten aufmerksam gemacht. Dieser Beitrag macht die Leser darauf aufmerksam, dass die so oft als Ursache für die Krisen in den alternativen Medien genannte Zinspolitik so nicht richtig ist. Zins ist gut, das lese ich aus dem Artikel heraus. Weil dieser Artikel auf den Nachdenkseiten steht, muss er richtig sein, denn die Nachdenkseiten gehören ja zu den Guten. Auch wenn es mit schwerfällt, ich muss mich nun wohl davon verabschieden, die Zins- und Zinseszins-Politik verantwortlich zu machen.

Zwei Tage habe ich das durchgehalten. Aber wer ist dieser Jens Berger, dass er mir meine seit Jahrzehnten gepflegten und gehätschelten Vorurteile nehmen will? Schließlich sind sie mein einziger Besitz und den wirft man nicht so einfach über Bord. Aber natürlich müsste ich den Gegenbeweis antreten, wenn ich die logisch nachvollziehbaren Gedanken von Jens Berger nicht übernehmen will, weil das meinen „Besitzstand“ (nämlich meine Vorurteile) in Gefahr bringt. Aber wo fange ich da an? Na, hier:

Auszug aus dem Beitrag auf den Nachdenkseiten:
Um die Kritik am Zins einordnen zu können, muss man sich zunächst vergegenwärtigen, was Zins überhaupt ist. Hierbei muss man auf Seiten der Kreditnehmer zwei Gruppen unterscheiden. Unternehmen nutzen Kredite meist dazu, Investitionen vorzunehmen, mit deren Hilfe sie bessere wirtschaftliche Ergebnisse erzielen. Der Zins ist aus Sicht dieser Kreditnehmer eine Prämie dafür, mit Hilfe von Fremdkapital Investitionen vorzunehmen, um die eigene Ertragssituation zu steigern. Privatleute ziehen mit Hilfe von Krediten meist Ausgaben vor, die ihnen einen wie auch immer gearteten Nutzen versprechen – sei es das neue Auto, für das man momentan noch nicht genug Geld hat oder das Eigenheim. Die Alternative zum Kredit ist das klassische Sparen.

Fangen wir bei der ersten Gruppe an, dem Unternehmer. Seine Kreditaufnahme als Prämie zu bezeichnen, ist für mich ein wenig irritierend. In meinen Augen macht er Schulden und Schulden sind ja der arme eineiige Zwilling der Zinsen. Gäbe es die Schulden nicht, gäbe es keine Zinsen. Aber das ist ja nicht alles. Die Bank, die einem Unternehmen einen Kredit gewährt, prüft nicht nur seine Bonität, sondern will auch für die Gewährung des Kredites in der Regel Sicherheiten und der Wert der Sicherheiten liegt in der Regel bei ca. 2:1. Natürlich müssen nicht immer gegenständliche Sicherheiten geboten werden. Weist ein Unternehmen eine erfolgreiche Produktkette nach und will, wegen hoher Nachfrage, mit dem Kredit die Produktion steigern, wird es diesen Kredit auch bekommen, weil die regelmäßigen Einnahmen aus dem Vertrieb ein pfändbares Einkommen sind, womit der Kredit abgesichert zu sein scheint. Noch besser und kreditwürdiger ist es, wenn der Unternehmer nachweist, dass die vom Kredit beschafften Maschinen den Produktionsprozess stark automatisieren und damit einen Teil der Belegschaft überflüssig machen. Alleine dieses Argument ist für viele Banken schon ein Grund für die Kreditbewilligung.

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Lust am gemeinsamen Untergang?

Posted by krisenfrei - 29/08/2011

Lust am gemeinsamen Untergang?

Deutschland wird von Europa aus- und abgemerkelt

von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Niedersachsen

Der «Friedenstraum Europa» hatte von jeher ein Janus-Gesicht: Auf der einen Seite wollten die europäischen Völker nach zwei Weltkriegen endlich dauerhaften Frieden, Partnerschaft und Freundschaft miteinander. Dies war die politische Motivation nicht nur der Paneuropa-Bewegung, sondern auch Hintergrund der unterschiedlichen europäischen Einigungskonzepte. Dabei standen sich allerdings von Anfang an zwei grundsätzlich gegenteilige Auffassungen gegenüber.

1. Im politischen Einigungs-Strang Europas stand von Anfang an die Staatenbund-Vorstellung von einem dezentralen Europa souveräner Mitgliedsstaaten gegen die von den USA vertretene Vorstellung eines zentralen Bundesstaates im Sinne der «Vereinigten Staaten von Europa», wie sie endlich im Vertrag zu Lissabon durch Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten eines «Europa-­Bürgertums» – was immer dies sei – vollendet worden ist. Der politische Unterschied liegt letztlich darin, dass ursprünglich die Nationalstaaten noch die entscheidenden Souveränitätsrechte behalten wollten, sie dann aber gedrängt wurden, diese immer mehr an die Politzentrale in Brüssel abzugeben. Das fing mit der Wettbewerbspolitik und dem selbsternannten Europäischen Obergericht des ­Europäischen Gerichtshofs an und hat sich in einem gemeinsamen Aussenministerium mit 7000 Euro-Beamten und nun dem Verlangen von Brüssel nach der Finanzsouveränität über die Mitgliedsstaaten fortgesetzt. Der Trend zur Zentralisierung – und Entdemokratisierung – Europas wird von mächtigen Welt­finanznetzwerken aus dem Hintergrund konsequent betrieben.

2. Der zweite – wirtschaftliche – europäische Einigungs-Strang begann mit der Montan-Union, durch welche vor allem die deutsche Grundstoffindustrie europäisiert werden sollte, setzte sich mit der «Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft» (EWG) fort, mit welcher sich die Mitgliedsstaaten gleichsam als Waggons hinter die deutsche Export-Lokomotive hängten, und mündete in die europäische Währung Euro, welche den europäischen Schwachwährungs- und Schuldnerländern die Abwertung ihrer Währung nach üblicher Inflation ersparen und zugleich in der Gemeinschaftswährung zinsgünstigere und weitere Verschuldung ermöglichen sollte. Bis dahin war die D-Mark und die ihre Stabilität verteidigende Bundesbank der Hauptstörer aller in Europa üblichen Inflationen gewesen, weil an der Stabilität der D-Mark die Entwertung der anderen Währungen erkennbar und politisch zum Problem wurden. Die Bundesbank musste also zugunsten einer gemeinsamen europäischen Bank kastriert, die D-Mark durch eine gemeinsamen Währung ersetzt werden.
Der Autor hat rechtzeitig vor dem Euro gewarnt, da dieser in der Tradition aller anderen europäischen Mitgliedsländer eine Weichwährung würde, zumal die EZB im Unterschied zur Bundesbank politischem Einfluss unterstellt wurde (Finanzministerkonferenz).

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Es ist etwas faul im Staate Deutschland

Posted by krisenfrei - 27/08/2011

Das „Geheimpapier“ des Herrn Schäuble:

Es ist etwas faul im Staate Deutschland

Von Helga Zepp-LaRouche

Nach einem Brüsseler Vertragsentwurf, den Bundesfinanzminister streng vertraulich an ausgewählte Finanzpolitiker weiterreichte, seinen Fraktionskollegen jedoch verschwieg, sollen die nationalen Parlamente die Zuständigkeit für die Entscheidungen über die Euro-Rettungspakete per Generalvollmacht an den EFSF abtreten: Anstatt die faulen Schulden der Spekulanten durch ein Trennbankensystem zu beseitigen, wird die Demokratie geopfert.

Das Weltfinanzsystem steht vor der unmittelbaren Desintegration, die Situation ist heute weit gefährlicher als 2008 nach dem Kollaps von Lehman Brothers und AIG, einfach deshalb, weil heute alle finanzpolitischen Instrumente sich erschöpft haben, und als allerletztes Mittel nur noch die hyperinflationäre Geldvermehrung in Form diverser Swap-Abkommen zwischen der Federal Reserve und den europäischen Zentralbanken eingesetzt wird. Das absolut Unfaßbare aber liegt darin, daß jeder denkende Mensch sehen kann, daß die Zivilisation dabei ist, vor die Wand zu knallen, und keine einzige Regierung in Europa oder den USA die sehr wohl existierende Alternative ergreift, um die Katastrophe abzuwenden.

Es ist ungeheuerlich, was sich derzeit angesichts dieses herannahenden Tsunamis des Weltfinanzsystems abspielt. Bundeskanzlerin Merkel sieht nichts, „was auf eine Rezession in Deutschland hindeutet“, das Kanzleramt sieht angeblich keine Krise. Warum versucht die Regierung dann aber, hinter dem Rücken der Bevölkerung und sogar der eigenen Koalitionsparteien eine nicht einmal im Ansatz demokratisch legitimierte Institution wie die EFSF mit unbegrenzten Befugnissen auszustatten, das hoffnungslos marode Euro-System mit allen Mitteln auf Kosten der Steuerzahler und des Allgemeinwohls zu stützen?

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Psychologie des Gehorsams …

Posted by krisenfrei - 27/08/2011

… oder wie man Menschen, indem andere für Greueltaten die Verantwortung übernehmen, manipulieren kann.

Das Milgram-Experiment zeigt in eindrucksvoller Weise, dass Menschen keine Skrupel haben, andere Menschen zu foltern. Beim Geheimdienst und Militär ist Folter keine Seltenheit – nicht wahr, Herr Bush!

Teil 1

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Ihr Geld haben die Anderen …

Posted by krisenfrei - 25/08/2011

Es gibt sie also doch noch, die Reichen, die gerne zum Wohle der Armen mehr Steuern zahlen würden. Das ist aber leider nur ein verschwindend geringer Teil der Reichen. Die meisten der Reichen können aber vor lauter Gier (Die Gier nach Geld und Macht) den Hals nicht voll genug bekommen. Unsere Politiker waren und sind auch heute noch gerne bereit, dieser Sucht nachzukommen.

Helmut Kohl war immer ein Kanzler allein für die Reichen, die von seinen Steuergeschenken ordentlich profitierten. Gerhard Schröder war ebenfalls sehr freizügig, was die Umverteilung von unten nach oben betraf. Mit dieser Freizügigkeit hat er es immerhin geschafft, die SPD in der Wählergunst von 45 Prozent auf ca. 25 Prozent zu drücken. Das muss ihm erstmal einer nachmachen!

Frau Merkel, Herr Schäuble und die völlig überflüssige FDP legen sogar noch einen drauf und perfektionieren geradezu das Umverteilungssystem. Haben Sie das noch nicht bemerkt? Dann schauen Sie einfach in Ihre Geldbörse oder auf Ihrem Konto. Ach, um den 20. eines Monats ist meist schon Ebbe? Wie das kann? Fragen Sie mal die hier genannten Damen und Herren!

Geld ist doch genug da, fragen Sie sich? Ja, aber „Ihr Geld haben die Anderen“, die nicht genug davon haben können. Und wenn jemand genug Geld hat, dann verfügt er auch über ausreichende Schmiermittel.

Glauben Sie kein Wort von dem, was Ihnen die DDR-Tante Erika täglich im Staatsfernsehen erzählt. Es sind Lügen, nichts als Lügen. Diese Frau kann nichts anderes. Warum bekommt sie überhaupt noch ein Forum für ihre Lügen? Die Antwort dürfte nicht schwer sein.

Reichtum verpflichtet? Ja, mit Hilfe der Politik zu noch mehr Reichtum!

Der folgende Filmbeitrag ist sehr aufschlussreich. Die Kommentare sagen auch eine Menge aus.

 

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Realsatire ?

Posted by krisenfrei - 24/08/2011

Von Michael Winkler (der 343. Pranger)

Bitte, zahlt die Schulden nicht! (24.8.2011)

Fridolin Sparefroh hat Otto Lebemann ein Kurzzeit-Darlehen von 500 Euro gegeben. Herr Lebemann möchte auf diese Freundschaft und die Möglichkeit, auch künftig Überbrückungs-Darlehen zu beziehen, nicht verzichten. Folglich lädt er Herrn Sparefroh zum Abendessen ein, das die Zinslosigkeit eines Darlehens unter Freunden kompensiert, und überreicht ihm feierlich einen 500-Euro-Schein, gerollt und mit einer Schleife verziert. So sollte es unter Freunden sein, gegenseitige Hilfe und Ehrlichkeit sind selbstverständlich.

Rücken wir jetzt vor bis zum nächsten Morgen. Herr Sparefroh braucht eine kalte Dusche, denn der Abend hat ein wenig länger gedauert. Dann stößt er auf den 500-Euro-Schein. Er befreit ihn von seiner Schleife und legt ihn zwischen ein paar Büchern, um ihn wieder glatt zu bekommen. Und dann muß er überlegen, was er mit dem Geld macht.

Das Geld ist bei ihm „übrig“, er benötigt es nicht zum Konsum, er beabsichtigt keine größeren Anschaffungen. Was also soll Herr Sparefroh mit dem Scheinchen machen? Rahmen und an die Wand hängen wäre durchaus angebracht, als Freund von Herrn Lebemann sollte er besser flüssig sein, wenn unweigerlich das nächste Darlehen erbeten wird. Wäre er vernünftig beraten, würde sich Herr Sparefroh ein paar Silbermünzen kaufen, um das Geld vor der Inflation, den Demokraten und Angela Merkel zu retten. Wir können jedoch davon ausgehen, daß Herr Sparefroh vor lauter Arbeit nicht über solche Dinge nachdenkt und das Geld auf die Bank trägt. Dort bekommt er immerhin ein halbes Prozent Zinsen, das er natürlich versteuern muß, und das bei einer offiziell eingestandenen Inflation von 2,5 Prozent seinen Verlust ein wenig verringert.

„Spare was, dann haste was“ und „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“. Solche Weisheiten hat Herr Sparefroh von Kindesbeinen an von seiner Tante gehört, unserer lieben Oma Tüttelbek. Der kleine Fridolin hat das beherzigt und verinnerlicht. Er bezahlt lieber 12,5 Prozent Dispozinsen, als sein Erspartes anzutasten, denn dieses Geld ist ihm heilig.

Wenden wir uns jetzt größeren Beträgen zu. Kapitän Tüttelbek setzt sich zur Ruhe und bekommt seine Lebensversicherung ausbezahlt, 300.000 D-Mark. Ja, es ist schon eine Weile her, seine Frau hat ihn überlebt und dient uns noch heute als Beispiel für eine solide ältere Dame. Jedenfalls hat der Kapitän zur damaligen Zeit ein kleines Häuschen und eine große Hypothek von 250.000 Mark. Er geht folglich zur Nationalbank von Nordoosterstedt und zahlt den größten Teil seiner Versicherungssumme dort ein, um künftig in einem schuldenfreien Eigenheim zu leben. Die restlichen 50.000 Mark legt er in sicheren Rentenpapieren an, die damals noch acht Prozent und somit 4.000 Mark pro Jahr abwerfen.

Die Nationalbank von Nordoosterstedt hat nun ein kleines Problem. All die Jahre zuvor hat der Kapitän brav seine Hypothekenraten bezahlt und so der Bank sichere Einnahmen beschert. Jetzt zahlt er nicht mehr und die Bank hat 250.000 Mark herumliegen, die sie irgendwie loswerden muß. Eine Bank ist nämlich kein großer Tresor, in dem alles Geld eingeschlossen wird, das die Leute dort einzahlen, sondern ein Wirtschaftsunternehmen, das mit Geld noch mehr Geld verdienen möchte. Herumliegendes Geld ist deshalb nicht so gut, weil dafür niemand Geld an die Bank bezahlt.

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Euro-Bonds – Ein parasitäres Todesprogramm ?

Posted by krisenfrei - 21/08/2011

Das Parasiten-System

Der Todeskampf des Euro soll mit Euro-Bonds künstlich verlängert werden 

„Russlands Präsident Wladimir Putin nennt die Vereinigten Staaten öffentlich einen ‚Parasiten‘.“ (spiegel.de, 09.08.2011) Wenn auch DER SPIEGEL Putin fälschlicherweise als Präsidenten titulierte (er ist derzeit Ministerpräsident Russlands), so trifft Putin mit seiner Anklage dennoch ins Schwarze, das usraelische Finanzsystem sei ein Parasiten-System.

Seit der Herabstufung der USA durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s erlebte die Welt ein beispielloses Absaugen der wirtschaftlichen Blutströme.

Keine Frage, das heutige Welt-Wirtschafts-System der Machtjuden stellt in der Tat das von Putin so charakterisierte Parasiten-System dar. Es schafft keine Werte, sondern saugt nur das von fleißigen Völkern Erarbeitete (das Blut der Völker) ab. Dieses Todesprogramm wird am Ende nicht nur unser aller Schicksal sein, sondern erfreulicherweise auch das der Parasiten selbst. Schließlich stirbt mit dem blutleeren Körper auch der Parasit. Früher zogen die Parasiten einfach weiter, wenn sie ein Land leergesaugt hatten. Heute agieren sie global, saugen die gesamte Welt blutleer, sie können kein neues Blut mehr finden.

Als S & P die Kreditwürdigkeit der USA von „AAA“ auf „AA+“ zurückstufte, fiel sozusagen niemand auf, dass diese Rating-Agentur nicht nur zum jüdischen Weltfinanzsystem gehört , sondern eigens von der Parasiten-Bande gegründet wurde, zusammen mit Fitch und Moody’s. Warum also sollte gerade S & P das eigene System schlechter bewerten als vorher? Die USA sind seit langem de facto bankrott, nicht erst seit der neu beschlossenen Schuldenobergrenze vom 2. August 2011. Noch dazu galt die Erhöhung der Schuldengrenze als Voraussetzung für die Bestnote AAA. „Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat der größten Volkswirtschaft der Welt vor einer massiven Abwertung gewarnt. Sollten die Parteien nicht bis Anfang August die Schuldengrenze anheben, werde das Land als zahlungsunfähig eingestuft.“ (spiegel.de, 30.06.2011) Also, was ist der Hintergrund dieser Aktion?

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Mit voller Wucht gegen die Wand

Posted by krisenfrei - 20/08/2011

Euro-Bonds – und was dann?
Meinungen dazu (auch Ihre Meinung ist gefragt):

„Wer immer diese Papiere kauft, kann sie gleich abschreiben.“ (Prof. Dr. Wilhelm Hankel)

„Im Endeffekt sind sie Junk-Bonds …
… das ist eine riesen Umschuldung.“ (Dr. Berninger)

 

„Euro-Bonds waren … kein Thema.“ (Steffen Seibert; Regierungssprecher)

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Gold weiter mit Phantasie, Aktien erst später

Posted by krisenfrei - 19/08/2011

Von Manfred Gburek, 19. August 2011

Gold weiter mit Phantasie, Aktien erst später

In den vergangenen Tagen habe ich mehrfach bis in die Nacht mit einigen praktizierenden Privatanlegern und Anlageprofis diskutiert, deren Meinung ich besonders schätze. Wir haben vor allem auf zwei Fragen plausible Antworten zu finden versucht: Wie hoch steigt der Goldpreis? Wie tief fallen die Aktien? Dabei sind wir auf komplexe Zusammenhänge und Mechanismen gestoßen, deren Konsequenzen ich im Folgenden jeweils nur kurz skizzieren kann.

Zunächst zum Goldpreis. Er wird in erster Linie immer noch von der internationalen Schuldenkrise und damit zusammenhängend von negativen Realzinsen (Nominalzinsen minus Inflationsraten) nach oben getrieben. Seltsamerweise hat ihm zuletzt die Veröffentlichung der Angebots- und Nachfragedaten durch das World Gold Council für das zweite Quartal 2011 nicht geschadet, eher im Gegenteil. Auf den ersten Blick seltsam deshalb, weil die Goldnachfrage in diesem Quartal mit 919,8 Tonnen um 17 Prozent unter der in demselben Vorjahresquartal mit 1107 Tonnen lag. In der Statistik fällt auf, dass die Nachfrage aus Indien, China und der Türkei gestiegen ist. Das gibt insofern zu denken, als diese drei Länder traditionell nicht als pro-, sondern als antizyklische Käufer gelten. Umso mehr kann man ihre Käufe als positives Signal werten.

Die Nachfrage der börsengehandelten Fonds (ETF = Exchange Traded Funds) ist im zweiten Quartal 2011 verglichen mit derselben Vorjahreszeit von 291,6 auf 51,7 Tonnen regelrecht eingebrochen. Da diese Nachfrage zu bestimmten Zeiten primär von spekulativen Anlegern stammt, lässt sich aus dem starken Nachfragerückgang durchaus das Fazit ziehen, dass der Goldmarkt bis Ende Juni dieses Jahres von einem Großteil an spekulativem Kapital befreit war. Nicht auszuschließen ist, dass dieses Kapital während des laufenden Quartals wieder ins Gold fließt.

Der Zusammenhang von Goldpreis und Schuldenkrise wird erst deutlich, wenn man sich deren ganze Dramatik vor Augen hält. Beispiel Europa: Seit eineinhalb Jahren werden wir mit unerträglichen Begriffen und Scheinlösungen konfrontiert. Beispiele: Europäischer Stabilitätsfonds und -mechanismus (EFSF und ESM), Rettungsschirm, Schuldenobergrenze, Stabilitätspakt, Wirtschaftsregierung, Transferunion, Eurobonds, Blue Bonds, Red Bonds usw. In den USA heißt das Ganze dann Quantitative Easing und trifft den Kern des Problems viel besser, nämlich dass an der so gut wie unbegrenzten Geldvermehrung kein Weg vorbei führt. Und wenn immer mehr Geld durch die Welt zirkuliert, gewinnen verglichen damit die Dinge an Wert, die nicht beliebig vermehrbar sind, an erster Stelle Gold. Den Rest des Beitrags lesen »

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