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Energiewahn in der Wachstumswirtschaft

Posted by krisenfrei - 08/05/2011

An alle machtgeilen Politiker, geldgierbesessenen Energiekonzernen, sowie AKW-Befürwortern!

Lesen Sie bitte folgenden Artikel und hören Sie endlich auf, Atomenergie für sicher und das Volk für blöd zu erklären. Es ist eine dreiste Lüge, Atomstrom gegenüber anderen Energiequellen für preiswert darzustellen. Beim Atomstrom geht es nicht nur um die Gewinnung und Herstellung von Energie, sondern hauptsächlich um die Endlagerung des Abfalls dieser höchst gefährlichen Energiegewinnung. Die Folgekosten der Endlagerung des Atommülls sind heute kaum abzuschätzen und werden möglicherweise um ein vielfaches höher sein als die Kosten, die zur Gewinnung regenerativen Energien anstehen.

Mal ganz abgesehen von den Kosten zur Entwicklung neuer Energiequellen:
Wie viel Menschen sind bereits durch Plutonium … etc. verstrahlt und getötet worden? Und die Erbfolgen, die Tschernobyl hervor brachten und jetzt Fukushima? Ist ein Menschenleben nichts mehr wert? Zählen nur noch Profite? Aber wen interessieren schon Menschenleben! Hauptsache die Aktionäre werden mit fetten Dividenden und einer guten Rendite bei der Stange gehalten – nicht wahr!

Das gleiche gilt selbstverständlich auch für (Ex) Politiker, die für Pro-Atomenergie-Vorträge oder Wahlk(r)ampf-Lügen satte Honorare erhalten. Wohlgesonnene Atomlobby-Befürworter sollen schließlich für ihre Bemühungen, Atomenergie für sicher zu erklären,  nicht leer ausgehen. Derartige Lügen zu verbreiten, müssen halt schon ordentlich bezahlt werden.

Hier nun der hervorragende Artikel von Rico Albrecht (wissensmanufaktur)

Energiewahn in der Wachstumswirtschaft

Die Lüge vom Atomausstieg – und wie er wirklich geht

von Rico Albrecht

„Wir brauchen keine Atomkraft, denn der Strom kommt aus der Steckdose…“ ist ein gern gebrauchtes Schlagwort, wenn man sich über Atomkraftgegner lustig machen will. Und dann fragt man sie, wo der ganze Strom denn herkommen soll. Viel intelligenter wäre jedoch die Frage, wo er eigentlich hingeht…

Ewiges Wirtschaftswachstum ist der heilige Gral, den alle Systempolitiker suchen, denn „Wachstum schafft Arbeit“ und „Sozial ist, was Arbeit schafft…“ Egal, wie unsinnig oder gar schädlich die jeweilige Arbeit auch sein mag – jeder beschwert sich, wenn man ihm seine Arbeit abnehmen will. Hinterfragt man diesen Umstand aber genauer, dann geht es den Menschen jedoch nicht um Arbeit sondern um Einkommen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gilt als Indikator für unseren Wohlstand. Wächst das BIP, dann geht es uns angeblich gut, bleibt es einmal „nur“ gleich, dann soll dies eine große Krise sein. Dabei gibt das BIP jedoch nur den Wert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres verbraucht werden. Neben den notwendigen Dingen, die den Menschen dienen, wird das BIP also auch dadurch erhöht, dass z.B. Waffen und Munition verbraucht werden, immer mehr kranke Menschen Medizin verbrauchen, sich immer mehr Menschen gegenseitig betrügen und dann verklagen, gigantische Propaganda- und Verwaltungsapparate die Menschen drangsalieren, immer mehr Ressourcen zu Müll verarbeitet werden und bei alldem immer mehr Energie verbraucht wird. All das schafft zwar jede Menge Arbeit, aber ist das etwa sozial?

Theoretisch gibt es auch Möglichkeiten, Einkommen zu generieren, das vom Wirtschaftswachstum und dem damit verbundenen Arbeitseinsatz und Energieverbrauch unabhängig ist. Man findet solche Lösungen jedoch leider nur jenseits des Tellerrandes unserer herrschenden Finanz- und Wirtschaftssysteme, weshalb sie bisher in Medien, Bildungswesen und Politik kaum diskutiert werden. Der Ausweg aus der Energieproblematik liegt in der Umstellung des Wirtschaftssystems, das auf ewiges Wachstum ausgelegt ist, auf eine Neuordnung, die einer ethisch einwandfreien Bedürfnisbefriedigung dient und Wohlstand auch ohne Wachstum ermöglicht. Solche Systeme gibt es in der Theorie schon lange – und sie würden auch praktisch funktionieren, wenn man sie nur zuließe.

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