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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for 6. Mai 2011

Goldpreis und Silberpreis, Dollar und Euro unter der Lupe

Posted by krisenfrei - 06/05/2011

Von Manfred Gburek, 6. Mai 2011

Goldpreis und Silberpreis, Dollar und Euro unter der Lupe

Was geschieht gerade mit Gold und Silber? In Bezug auf Silber lässt die Frage sich kürzer beantworten: Margin Mania, das Spiel mit den Einschüssen für Terminkontrakte. Dieser Spuk kann bleiben, verschwinden, wiederkommen usw., was einmal mehr die traditionell hohe Volatilität des Silbers – starke Schwankungen – unterstreicht.

Natürlich können bei so einer Gelegenheit nicht Kommentare ausbleiben, die Vergleiche mit dem Ende der Silberhausse Anfang 1980 ziehen, als die Gebrüder Hunt aus Texas, damals Multimilliardäre und Pro-Silber-Spekulanten, mittelbar zu Margin-Opfern wurden. Sie hatten zusammen mit einer Gruppe anderer, auch europäischer Anleger einen Corner versucht. Mit dieser Methode, die man, auf die damaligen Verhältnisse bezogen, am besten als „Anti-Silber-Spekulanten in die Ecke drängen“ bezeichnet, wollten die Hunt-Brüder und ihre zahlreichen Mitstreiter diese Spekulanten zwingen, dem steigenden Silber um jeden Preis hinterher zu laufen. Das Manöver misslang, Details kann man in diversen Chroniken nachlesen. Parallelen zur aktuellen Margin Mania? So gut wie keine.

Nun zum Gold. Vorab der letzte Satz meines vorwöchigen Kommentars, den ich heute nochmals bekräftige: „Falls es zu Preisschwankungen kommen sollte, behalten Sie am besten die Nerven, denn sie werden nur eine weitere Unterbrechung im anhaltenden Aufwärtstrend sein.“ Der Goldpreis schwankt inzwischen kräftig, was sich – außer mit den gängigen Argumenten zur aktuellen Entwicklung von Angebot und Nachfrage – auch anhand einer grundsätzlichen, aus dem langfristigen Preistrend abgeleiteten Überlegung erklären lässt:

Der Goldpreis begann im Frühjahr 2001 nachhaltig zu steigen, nachdem der erste abrupte Anstiegsversuch vom September 1999 gestoppt worden war. Ausgangsbasis war ein Preis von etwa 260 Dollar bzw. 290 Euro. Das Euro-Dollar-Verhältnis betrug damals nur rund 0,90, war also im Verhältnis zu heute (zwischen 1,45 und 1,50) sehr niedrig. Bleiben wir bei runden Zahlen und vergleichen wir das Preisniveau von rund 1500 Dollar bzw. 1000 Euro mit dem vom Frühjahr 2001, ergibt sich ein Anstieg um 477 bzw. 245 Prozent, also ein sehr hoher Gewinn in Dollar und ein immer noch hoher in Euro. So weit die traditionelle Rechnung.

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Betrugsmanöver der CME zum Schutz der Leerverkäufer?

Posted by krisenfrei - 06/05/2011

Aktueller Newsletter zu den neuesten Margin-Erhöhungen bei Silber von:

Ein Betrugsmanöver der CME zum Schutz der Leerverkäufer? – 05. Mai 2011

Sehr geehrte Abonnenten!

Sehr geehrte Medienvertreter!

Meinen Sie bitte nicht, es gäbe einen emotionalen Aufschrei in mir, weil ich mich verspekuliert hätte. Ich habe meine Investitionsquote in riskanten Produkten, mit denen wir 2009 und 2010 prächtig an steigenden Silberpreisen verdient haben, am 29. April 2011 auf 0 Prozent reduziert. Auch habe ich am 21. April unter FAZ.net nachlesbar vor einer Korrektur gewarnt:

http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E5659865F9A3D4A7D895FF5D35E2DE5E8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Darüber hinaus gab es im Silberbulletin vom 23. April erstmals den Hinweis, dass ich in den Tagen nach Ostern 2,5 Prozent meines liquiden Vermögens (ohne Immobilienvermögen) in den Kauf gehebelter Short-Produkte investieren würde, um mich damit gegen stark fallende Silberpreise abzusichern. Noch am 24. April und am 30. April habe ich die beiden Produkte umfassend vorgestellt mit historischen Datenreihen und Vergleichen. Am 29. April berichtete ich, dass ich in beide Produkte (mit dreifachem und vierfachem Hebel) jeweils 1 Prozent meines liquiden Gesamtvermögens investiert habe. Meine physischen Bestände sind weniger Euros wert, aber jede Unze bleibt eine Unze und daher interessiert mich das in keiner Weise. Schon im Januar habe ich während meines Seminars in Frankfurt und dann in Form einer Studie intelligente Absicherungsstrategien vorgestellt, die jetzt aufgehen. Das alles sage ich, um nicht den Verdacht zu erwecken, hier würde nur „ein getroffener Hund bellen“.

Was mich ärgert, ist die Dreistigkeit der CME. Mich erzürnt das durchsichtige Manöver, das nur ein Ziel hat: Das Silber-Investment vor den größten Anstiegen zu diskreditieren. Man will den Eindruck vermitteln, es sei ein hoch riskantes und eben viel zu schwankungsanfälliges Investment. Der Öffentlichkeit soll suggeriert werden, dass Silber nur etwas für Glücksritter ist und nicht zum Vermögensschutz taugt. Nochmals betone ich, dass ich die gesamte Silberrallye mitgemacht habe und meine Leser rechtzeitig vor einem Absturz warnte. Ich kann aber nicht deutlich genug den Vorwurf erheben, dass hier mit unlauteren Mitteln gekämpft wird.

Kommen wir zur Sache: Wer im Silber-Future long oder short geht (kauft oder verkauft), muss eine Sicherheitsleistung bei der CME hinterlegen. Vor den ersten drei Margin-Erhöhungen war ich jeweils alarmiert. In dem Artikel vom 21. April 2011, der unter faz.net abrufbar ist, warnte ich vor der deutlich gestiegenen Wahrscheinlichkeit einer baldigen Margenerhöhung. Im Artikel heißt es: „Diese Gefahr befürchtet er, weil die für das Halten eines Silber-Futures durch einen Spekulanten notwendige Sicherheitsleistung in Prozent des Marktwertes eines Silber-Futures derzeit nur noch 5,1 Prozent des Marktwertes eines Silber-Kontraktes entspricht.“

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