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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archive for April 2011

Inflation und Gold, Brot und Spiele

Posted by krisenfrei - 29/04/2011

Von Manfred Gburek, 29. April 2011

Inflation und Gold, Brot und Spiele

Im alten Rom verlangte das Volk „panem et circenses“, Brot und Spiele. Es bekam beide, und das nicht zu knapp. Heutzutage passiert Ähnliches, nur dass statt der aus den sogenannten Sandalenfilmen bekannten Wagenrennen jetzt Fußballspiele für alle und Geldspiele für Banker angesagt sind. Obendrein genügt statt der vielfachen römischen Feierorgien schon eine einzige Traumhochzeit in London, um ganze Völkerscharen rund um den Globus zu verzücken.

Keine Frage, ein Großteil der Welt lebt über seine Verhältnisse. Dazu passen denn auch einige aktuelle Meldungen, die nicht gerade zum Jubeln sind: Das Statistische Bundesamt hat für Deutschland per April eine Inflationsrate von 2,4 Prozent ermittelt, Eurostat eine für dieselbe Zeit im Euro-Raum von 2,8 Prozent. Die deutschen Einfuhrpreise lagen im März um 11,3 Prozent über denen vor einem Jahr, die Preise für importierte Energie sogar um 36,4 Prozent. Der starke Euro konnte einiges abfedern, aber wehe, wenn er im Vergleich zum Dollar wieder an Wert verliert.

Der Goldpreis, der am Freitag rasant in die Höhe schoss, reagierte damit wohl endlich auf die jüngste mit Spannung erwartete Pressekonferenz von Fed-Chef Ben Bernanke, dessen Aussagen den Verdacht aufkommen ließen, dass er die US-Wirtschaft wahrscheinlich auch über den 30. Juni hinaus mit Geld überschwemmen wird. Womit Brot (Boni für Banker) und Spiele (was Banker mit dem Geld machen) in einer neuen Variante daherkommen.

Da ich davon ausgehe, dass Sie stark in Gold, Silber und Edelmetallaktien engagiert sind, möchte ich zunächst den starken Anstieg des Goldpreises zum Anlass für einige Interpretationen nehmen. Bemerkenswert ist zunächst, dass der Silberpreis im Vergleich dazu hinterher gehinkt ist. Das sollte man allerdings nicht überinterpretieren. Viel beachtlicher finde ich, dass die meisten großen Gold- und Silberaktien mit der Entwicklung der beiden Edelmetalle nicht mehr Schritt halten. Daraus habe ich schon die Konsequenzen gezogen, einen Teil von ihnen verkauft, einen Teil behalten und Ihnen das hier vor drei Wochen geschrieben. Vor zwei Wochen habe ich Ihnen dann noch einmal geraten, es ebenso zu tun wie ich. Es hat sich bisher auch als richtig erwiesen, die physischen Bestände weiter zu halten.

Nochmals möchte ich Sie in diesem Zusammenhang auf einen psychologischen Faktor hinweisen: Wenn Sie beim jetzigen Kursniveau der Edelmetallaktien zu stark in ihnen engagiert sind und darüber hinaus auch noch hohe Metallbestände besitzen, verlieren Sie nicht nur den Blick für andere Anlagen, sondern können Sie auch nicht mehr ruhig schlafen. Dann wandert Ihr erster und Ihr letzter Blick jeden Tag auf die Kurse, und Sie ärgern sich furchtbar über jeden Kursrückgang. Falls Sie sich jedoch von einem Teil Ihrer Aktien – sagen wir, von der Hälfte – schon getrennt haben, egalisieren Sie den Ärger über Kursrückgänge mit der Freude über die mitgenommenen Gewinne.

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Schuldgeld oder Edelmetalle ?

Posted by krisenfrei - 29/04/2011

Die USA haben ein Schuldenberg angehäuft, der nicht nur die USA, sondern die ganze Welt vor riesige finanzielle Probleme stellt. Schulden werden mit weiteren Schulden finanziert, indem immer wieder neue Staatsanleihen ausgegeben werden. „US-Staatsanleihen bleiben eine erstklassige Anlage mit einem liquiden Markt, den es so für kein anderes Wertpapier gibt.“ Das zumindest meint Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank. http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Bonds-sind-erstklassige-Anlage-article3199551.html

Hat die Berenberg Bank möglicherweise einen gewaltigen Batzen von derartigen Schrottpapieren und will diese bei unwissenden Anlegern unterbringen?

Warum wohl steigen seit geraumer Zeit die Gold- und Silberpreise? Bestimmt nicht, weil US-Bonds eine erstklassige Anlage sind, und das weiß er auch. Er weiß aber auch, das sich Staatsschulden exponentiell vermehren. Um das zu erkennen, muss man kein Professor der Mathematik sein. Es gibt genügend Grafiken, die dies verdeutlichen.

Andreas Hoose z.B. erklärt anhand der Vermehrung von Bakterien in dem folgenden Video sehr gut, wie Schulden sich exponentiell vermehren.

Eine Exponentialfunktion der US-Schulden von 1940 bis heute sieht z.B. so aus.

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Silber hoch im Kurs

Posted by krisenfrei - 26/04/2011

Gestern, am Ostermontag, wurde der Silberpreis im asiatischen Handel bis knapp unter die Marke von 50 USD getrieben. Das erschien den Silberdrückern vorerst dann doch zu viel des Guten. Momentan, während ich dies hier schreibe, notiert der Silberpreis bei 46,70 USD bzw. ca. 32 Euro. Am 03. Januar 2011 notierte die Feinunze Silber bei 30,93 USD bzw. 23,11 Euro. Der Preis der Silberunze ist somit in knapp 4 Monaten um gut 60 Prozent gestiegen. Sehr beachtlich! Der Preis der Goldunze konnte im gleichen Zeitraum lediglich um etwa 6,5 Prozent zulegen.

Woran mag das liegen?
Das hat sicherlich mehrere Gründe. Einer davon ist zumindest, dass Silber im Vergleich zu Gold weit unterbewertet war – was allerdings nicht heißen soll, dass Gold zum jetzigen Zeitpunkt zu teuer sei. Es wird immer darauf hingewiesen, dass der Preis der Feinunze Gold inflationsbereinigt über 2.000 USD betragen müsste. Es würde aber zu weit führen, in diesem Kontext näher darauf einzugehen.

Der folgende Chart zeigt das Gold/Silber Ratio, welches in letzter Zeit im historischen Vergleich viel zu hoch war und sich jetzt einem eher angemesseneren Verhältnis von etwa 30 (1 Unze Gold kostet 30 mal so viel wie 1 Unze Silber) nähert.

Wobei nicht auszuschließen ist, dass das Gold/Silber Ratio in Zukunft weiter nach unten tendiert, möglicherweise Richtung 25. Dies dürfte vorerst aber nicht so einfach sein, denn erstens sind die kommenden Sommermonate nicht gerade die EM-Monate und zweitens ist bei diesem rasanten Anstieg bei Silber die Gefahr einer Korrektur von 10 oder 20 Prozent durchaus vorhanden.

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Schuldenpolitik und Staatspleiten

Posted by krisenfrei - 21/04/2011

Die ehemaligen Bundesfinanzminister Alexander Möller und Karl Schiller sind wegen Neuverschuldungen des Bundes, die sie nicht verantworten konnten, zurückgetreten. Damals ging es um gerade mal 2 bzw. 3 Mrd. Euro. Und heute! Jährliche Neuverschuldungen im dreistelligen Mrd.-Bereich sind nichts außergewöhnliches mehr. Herr Schäuble hat es fertig gebracht, Deutschland in 2010 mit 319 Mrd. neu zu verschulden.

Und, tritt er deswegen von seinem Amt zurück? Wo denken Sie hin. Im Gegenteil, er macht weiter (Schulden!?). So weit ist es mit unseren Schuldenpolitikern gekommen. Moral gegenüber dem Volk, das immer höher verschuldet wird, kennen diese Lügner nicht. Ihnen ist es gleichgültig, ob das Volk immer mehr verarmt. Die Armut in Deutschland war in den letzten 50 Jahren noch nie so groß wie heute. Und sie nimmt weiter zu – dank unserer überaus unmoralischen Politiker.

Hier eine Auflistung der Bundesfinanzminister und deren ungefähren Neuverschuldungen:

Alexander Möller (1969-1971) Neuverschuldung 3 Mrd.
Karl Schiller (1971-1972) Neuverschuldung 2 Mrd.
Helmut Schmidt (1972-1974) Neuverschuldung 5 Mrd.
Hans Apel (1974-1978) Neuverschuldung 33,5 Mrd.
Hans Matthöfer (1978-1982) Neuverschuldung 56 Mrd.
Gerhard Stoltenberg (1982-1989) Neuverschuldung 75 Mrd.
Theo Waigel (1989-1998) Neuverschuldung 428 Mrd.
Oskar Lafontaine (09/1998-03/1999)
Hans Eichel (1999-2005) Neuverschuldung ca. 300 Mrd.
Peer Steinbrück (2005-2009) Neuverschuldung ca. 250 Mrd.
Wolfgang Schäuble (seit 09/2009) Neuverschuldung ca. 350 Mrd.

Folgendes Video ist 9 Jahre alt, aber immer noch sehenswert:

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„Arbeit muss sich wieder lohnen“!

Posted by krisenfrei - 17/04/2011

Na ja, von jemandem, der durch Abwesenheit im EU-Parlament glänzt und bei seiner Dissertation angeblich abgeschrieben haben soll, kann man auch nicht viel erwarten. In der Talkshow „Hart aber Fair“ im Deutschen Staatsfernsehen (6.5.2010) wurde Frau Dr. (?!) Silvana Koch-Mehrin gefragt, um wie viel Euro die deutsche Staatsverschuldung in 75 Minuten zugenommen habe. Ihre Antwort: 6.000 Euro.

Sagenhaft! Allein  in einer Sekunde sind es schon über 4.000 Euro.

Ich weiß zwar nicht, wie langsam die Uhr von Frau Koch-Mehrin tickt, aber, und das ist in diesem Zusammenhang das erstaunliche – sie warb auch noch mit dem Slogan: „Arbeit muss sich wieder lohnen“! 

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Wissen Sie, dass Frau Koch-Mehrin Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments ist. Zudem noch Stellvertretendes Mitglied der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Kroatien und seit 2004 Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament.

Sie hat Geschichte und Volkswirtschaftslehre studiert und ist Unternehmensberaterin. Mal ehrlich: Wenn Sie ein Unternehmen hätten, würden Sie sich von so einer fachkundigen Unternehmensberaterin, die sich sehr gut mit Staatsverschuldungen auskennt, beraten lassen? Bei einer derartig geballten Kompetenz ist ihr Beratungshonorar bestimmt nicht gering. Entscheidend aber ist bei einer Unternehmensberatung nicht die Höhe des Honorars, sondern das Preis/Leistungs-Verhältnis.

Natürlich hat Frau Koch-Mehrin Recht, wenn sie behauptet: „Arbeit muss sich wieder lohnen“! Wer aber mit diesem Slogan vor Wahlen wirbt, der sollte sich dies bitte schön auch für sich selbst in Anspruch nehmen und nicht von anderen erwarten. Apropos Erwartungshaltung: Hat nicht ihr Parteikollege Guido W. vor den Bundestagswahlen 2009 Steuererleichterungen versprochen? Über 14 Prozent der Wähler, die ihre Stimme abgaben, haben diesen Unsinn tatsächlich geglaubt. Ich wusste gar nicht, dass es in Deutschland so viele Hotelbesitzer gibt!

Vielleicht sollte die FDP einfach mal mit ihren drei Buchstaben werben:

 Für Deutschlands Pleite

Die Wahrheit aber wollen die Wähler nicht hören – sie wollen belogen werden!

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Die Freigeld-Zinstheorie nach Silvio Gesell – Teil 4

Posted by krisenfrei - 17/04/2011

Teil 1:
https://krisenfrei.wordpress.com/2011/03/31/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-1/

Teil 2:
https://krisenfrei.wordpress.com/2011/04/01/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-2/

Teil 3:
https://krisenfrei.wordpress.com/2011/04/08/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-3/

Liebe Leser,

Silvio Gesell schrieb sein Werk vor über 90 Jahren und erkannte, dass nicht der Darlehenszins, sondern der Urzins volkswirtschaftliches Gift sei, denn der Urzins wird nicht durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Der Urzins erlaubt dem Kreditgeber, sich ohne eigene Leistung zu bereichern.

Er war auch der Meinung, dass Gold in einem gesunden Geldsystem (Freigeld) als Währungsindikator unbedeutend sei. Nämlich dann, wenn nur der Staat die Geldmenge so regelt, dass der Preisindex stabil bleibt. Voraussetzung dafür, dass das vernünftig funktioniert, ist allerdings, dass das Geld umlaufgesichert ist.

Hier nun der letzte Teil der Leseprobe aus „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, von Silvio Gesell.

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Seite 357

Wir sagten, daß das Geld als Tauschmittel darum Kapital ist, weil es den Warenaustausch

unterbinden kann, und folgerichtig müssen wir nun auch sagen können,

daß, wenn wir dem Geld durch die vorgeschlagene Umgestaltung die Fähigkeit

nehmen, den Warenaustausch zu unterbrechen, das Geld als Tauschmittel kein

Kapital mehr sein kann, d. h., daß das Geld den Urzins nicht mehr erheben kann.

Gegen diese Folgerung ist nichts einzuwenden; sie stimmt.

Aber wenn man nun weiter folgern und sagen würde: da das Geld von den Waren

keinen Zins mehr erheben kann, so wird man auch am Tage der Einführung des Freigeldes

schon mit zinsfreien Darlehen rechnen können, so stimmt das nicht.

Als Tauschmittel, unmittelbar den Waren gegenüber (also im Handel) wird das

Freigeld kein Kapital sein, ebensowenig wie die Waren einander gegenüber sich als

Kapital erweisen können. Mit dem Freigeld werden die Waren frei von Zins ausgetauscht

werden. Aber bei seiner Einführung wird das Freigeld Marktverhältnisse antreffen,

die sein Vorgänger, das Gold, für den Darlehenszins geschaffen hatte, und

solange diese Marktverhältnisse bestehen, d. h. solange Nachfrage und Angebot auf

dem Darlehensmarkt (in all seinen Formen) die Erhebung eines Zinses gestatten, wird

man auch bei Freigelddarlehen Zins zahlen müssen. Das Freigeld stößt bei seiner

Einführung auf die Massenarmut, deren Folge der Zins ist. Diese Armut muß erst

verschwinden. Und sie verschwindet nicht von einem Tage zum anderen. Hier heißt

es arbeiten. Und solange diese Armut nicht beseitigt ist, werden Arbeitsmittel und

Waren in allen Formen der Darlehensgeschäfte (nicht des Tausches) Zins abwerfen.

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Es ist Zeit für Revolution

Posted by krisenfrei - 16/04/2011

We Ain’t Got Time to Bleed: Es ist Zeit für Revolution

Von Jesse Ventura

Sie steuern unsere Welt. Du hast die Luft die wir atmen, verschmutzt das Wasser, das wir trinken vergiftet und urheberrechtlich geschützt was wir essen. Wir in Ihrer Kriege, sterben für Ihre Ursachen und unsere Freiheiten zu opfern, um Sie zu schützen. Sie haben unsere Ersparnisse aufgelöst, zerstört unsere Mittelschicht und verwendet unsere Steuergelder zu Rettungspaket Ihre unendliche Gier. Wir sind Sklaven zu Ihrem Unternehmen, Zombies, um Ihre Äther, Diener zu Ihrem Dekadenz. Du hast unsere Wahlen gestohlen, ermordet unsere Führer und unsere Grundrechte abgeschafft als menschliche Wesen.

Sie besitzen unser Eigentum, unsere Arbeitsplätze weg transportiert und geschreddert unsere Gewerkschaften. Sie haben aus der Katastrophe profitiert, destabilisiert unsere Währungen und hob unsere Lebenshaltungskosten. Sie haben unsere Freiheit monopolisiert abgestreift unserer Erziehung, und haben fast unsere Flamme erlischt.

Wir sind betroffen … wir sind Blutungen … aber wir keine Zeit zu bluten bekam. Wir werden die Riesen in die Knie zu bringen und Sie werden Zeuge unserer Revolution!

Quelle: http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://coto2.wordpress.com/2011/04/14/we-aint-got-time-to-bleed/&ei=YcaoTcm4D8fvsgaolsyFBw&sa=X&oi=translate&ct=result&resnum=1&ved=0CCYQ7gEwAA&prev=/search%3Fq%3DWe%2BAin%2527t%2BGot%2BTime%2BTo%2BBleed.%2BIt%2527s%2BTime%2Bfor%2Bthe%2BRevolution.%26hl%3Dde%26sa%3DG%26prmd%3Divns

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Silberzehner werden unattraktiv

Posted by krisenfrei - 13/04/2011

Heute gab das Bundesfinanzministerium bekannt, dass die 10-Euro-Gedenkmünzen künftig in zwei verschiedenen Legierungen herausgegeben werden.

1. Beginnend mit der 10-Euro-Gedenkmünze „125 Jahre Automobil“ werden die Münzen in der Prägequalität „Normalprägung“, die zum Nennwert (10 Euro) in den Verkehr gebracht werden, aus einer Kupfer-Nickel-Legierung hergestellt.

2. Die Münzen in der höherwertigen Sammlerqualität „Spiegelglanz“ werden auch künftig aus Silber (625 Silber/375 Kupfer) geprägt. Diese Münzen, die zur Unterscheidung mit der Aufprägung „Silber 625“ gekennzeichnet sind, werden zu einem über dem Nennwert liegenden Preis veräußert. Dieser wird gebildet durch den Materialwert des Silbers zum Zeitpunkt der Ausgabe (Londoner Fixing) zuzüglich eines Aufschlages von 10 Euro sowie der Mehrwertsteuer. Der Mindestpreis wird 15 € betragen. (Bundesfinanzministerium)

Die 10-Euro-Gedenkmünze „125 Jahre Automobil“, die am 5. Mai 2011 ausgegeben werden sollte, gibt es nun angeblich am 9. Juni 2011. Für die noch ausstehenden 10-Euro-Gedenkmünzen des Jahres 2011 bleiben die Ausgabetermine unverändert.

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Der Kauf dieser Silberzehner wird in zweierlei Hinsicht unattraktiv. Die „Normalprägung“ zum Preis von 10 Euro enthält überhaupt kein Silber mehr und hat somit nur noch einen geringen „inneren“ Wert.

Die Sammlerqualität „Spiegelglanz“ enthält zwar nach wie vor 625/1000 Silberanteile, wird aber zu 15 Euro ausgegeben. Der Silbergehalt dieser Münze beträgt 10 Gramm. Der heutige Silberpreis liegt bei ca. 28 Euro/Unze. Entsprechend hat die Sammlerqualität einen Silberwert von etwa 9 Euro. Um den Ausgabepreis von 15 Euro zu erreichen, müsste der Silberpreis/Unze bei 46,65 Euro stehen. Für ausgeschlossen halte ich das nicht, aber wäre es in dem Fall nicht sinnvoller, Silbermünzen mit reinem Silbergehalt zu kaufen?

Vergleichen Sie das mal z.B. mit einer Maple Leaf. Die können Sie z.Z. für ca. 32 Euro erwerben, haben dafür aber eine komplette Unze Silber. Gegenüber dem Silberzehner (Sammlerqualität) mit nur 10 Gramm Silber ist dies eine Ersparnis von knapp 15 Euro.

Ob die neuen Silberzehner unter diesen Voraussetzungen weiterhin reißenden Absatz finden werden? Vorstellen kann ich es mir nicht.

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Zinsgeld oder freies Marktgeld ?

Posted by krisenfrei - 11/04/2011

Zinsgeld oder freies Marktgeld ?

Alle Währungen beruhen auf Zinsgeld und werden den Bürgern vom Staat aufgezwungen. Durch die Umstellung (Währungsreform) von der alten D-Mark auf den Euro hat sich daran nichts geändert. Der Euro ist wie die D-Mark ein staatliches Zinszwangsgeld, das heute von der EZB (Europäische Zentralbank) geregelt wird. Welche EU-Länder den Euro als Tausch-mittel (Zinszwangsgeld) nutzen, zeigt die folgende Grafik.

Ab dem Jahr 2002 wurde das deutsche Volk gezwungen, den Euro als Zinszwangsgeld zu akzeptieren. Seit dem nahm die deutsche Staatsverschuldung von 1.200 Mrd. Euro (in 2001) auf inzwischen ca. 2.000 Mrd. Euro zu. Mit anderen Worten: Seit der Euro-Einführung erhöhte sich die deutsche Staatsverschuldung um etwa 66 Prozent – und das in nicht einmal 10 Jahren. Das muss man den verantwortlichen Politikern, die während dieser Zeit Deutschland regiert haben, lassen. Sie haben, was die Staatsverschuldung anbetrifft, nicht gekleckert, sondern mächtig geklotzt. Zu den Staatsverschuldungen wird unter anderem mit einigen Grafiken weiter unten noch näher eingegangen.

Zinsgeld als herrschendes Geldsystem

Das staatliche Zinsgeldsystem ist ein herrschenden Geldsystem, das nur den Reichen zugute kommt. Es verursacht Finanz- und Wirtschaftskrisen und ist ein Fremd- und Störfaktor freier Märkte. Wirtschaftliche Depressionsphasen (Massenarbeitslosigkeit und Rezession) sind die Folge dieses Zinsgeldsystems. Thorsten Polleit und Michael von Prollius schreiben in ihrem Buch Geldreform vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld. Was aber ist schlechtes Staatsgeld? Silvio Gesell hingegen sagte sinngemäß: Entweder staatliches Geld oder überhaupt kein Geld. Wird unser Geld denn tatsächlich vom Staat kontrolliert? Leider nicht! Es sind die Zentralbanken, die von wenigen Großbanken beherrscht werden.

Hier zunächst ein kurzer Auszug aus dem o.g. Buch:

„Das freie Marktgeld ist ein denkbar einfaches Arrangement: Es entsteht aus dem freien Angebot von und der freien Nachfrage nach Geld, ohne Dazutun und Manipulation des Staates oder irgendwelcher Interessengruppen. Freies Marktgeld fügt sich nahtlos ein in die Ordnung freier Märkte, die für materiellen und zivilisatorischen Fortschritt sorgt wie keine andere Wirtschaftsordnung. Freies Marktgeld ist daher nicht nur gutes Geld, sondern es macht Konjunkturverläufe auch weniger schwankungsanfällig, weil freies Marktgeld Fehlinvestitionen und damit Wirtschaftskrisen entgegenwirkt. Der Spielraum für wachstumsschädliche Marktinterventionen, die regelmäßig aus Wirtschafts- und Finanzkrisen erwachsen und diese anschließend hervorruft, wird zurückgedrängt. Damit wird auch die Bedrohung der Freiheit, die latente Gefahr monetärer Planwirtschaft, entschärft.“

Quelle: Lichtschlag-Buchverlag

Immer wieder ist von unseren Politiker zu hören, dass Freiheit und Wohlstand als gesell-schaftliches Ziel in den Vordergrund gestellt wird. Das ist eine dreiste Lüge, denn mit dem Zinsgeldsystem ist dies nicht möglich. Wäre die Alternative freies Marktgeld? Jein! Zinsloses Geld (Freigeld nach Silvio Gesell) hingegen schon.

Das Zinsgeldsystem mit unendlicher Geldmengenausweitung führt immer wieder zu Blasen an den Finanzmärkten. Darauf haben schon Mises und Hayek (Österreichische Schule ) hingewiesen. Zinszwangsgeld, welches durch die Zentralbanken kontrolliert und geschaffen wird, ist „schlechtes“ Geld. So lange aber Zentralbanken Geld aus dem Nichts schöpfen, und unsere verantwortlichen Politiker „soziale Gerechtigkeit“ nicht beabsichtigen, werden weiterhin die Eliten von dem Zinsgeldsystem profitieren.

Bankrotte Banken, insbesondere deren Großsparer (Milliardäre) werden mit dem staatlichen Zinsgeldsystem in zweierlei Hinsicht am Leben erhalten, indem:

  1. die Geldmenge erhöht wird und
  2. der Steuerzahler durch Rettungspakete (HRE, IKB, u.v.a. mehr) dafür gerade stehen muss

Das Zinsgeldsystem dient nur allein den Großsparern, die wegen der Zinsen ihr Vermögen den Banken leihen, anstatt es in Umlauf zu bringen. Zinseinnahmen sind leistungsloses Einkommen, für das letztendlich der Bürger auf alle Produkte, die er erwirbt, zahlt. Und ebenso durch Steuern, die regelmäßig vom Staat erhoben werden.

Könnte freies Marktgeld (z.B. Gold, Silber oder regionales Geld …) dem Geldschöpfungs-prozess der Zentralbanken ein Ende bereitet werden? Den Rest des Beitrags lesen »

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Marc Faber: „Bernanke vernichtet die Mittelklasse!“

Posted by krisenfrei - 10/04/2011

King World News interviewt heute das Barron’s Roundtable Mitglied Dr. Marc Faber.

Bei der Frage wie er den 70er Zyklus mit der aktuellen Situation vergleicht antwortet Faber:

Nun, ich denke, wir hatten in den 70er Jahren rasch eskalierende Rohstoffpreise, in einigen Fällen gingen sie höher als das, was wir in der letzten zehn Jahren gesehen haben.

Natürlich ist die finanzielle Lage der USA heute viel schlimmer als damals in den 70er Jahren. In den 70er Jahren lag der gesamte Kredit der Wirtschaft nur bei 140%, heute sind wir bei 379% und haben ungedeckte Verbindlichkeiten, die wir damals nicht hatten.

Darum bin ich der Meinung, das sich die finanzielle Lage der USA in den letzten 30 Jahren kontinuierlich verschlechtert hat.

Auf die Frage zum Defizit von 5,8 Billionen US Dollar im Vergleich zu den US-Haushaltskürzungen sagt Faber:

„Nun, ich denke, was sie im Hinblick auf eine Kürzung der Haushaltsmittel diskutieren, ist viel zu wenig, und das Problem ist, dass man eigentlich viele Dinge die Grundbedürfnisse sind, nicht kürzen kann.

Das sind: Soziale Sicherheit, Medicare, Medicaid, da kann man eigentlich nicht kürzen. Auch der Militärhaushalt ist sehr schwierig zu kürzen, da der militärische Komplex in den Vereinigten Staaten eine starke Lobby hat. „

Auf die Frage speziell nach Silber sagt Faber:

„Nun, mein Freund Eric Sprott meint, dass es einen echten Mangel an Silber gibt, so dass Silber sich noch bewegen kann. Viele Menschen glauben inzwischen, wenn sie eine Million oder eine Milliarde Dollar haben, diese von einem Tag auf den anderen nichts mehr wert sein kann, also wertlos wird.

Darum müssen sie in etwas anderem investieren, das sind  Immobilien, Aktien und natürlich realisieren sie langsam, sehr langsam, dass Gold und Silber nicht Waren im Sinne von Industriegütern sind, sondern Währungen. Edelmetalle sind grundsätzlich Währungen, da man das Angebot nicht künstlich erhöhen kann. QE2, QE3, QE4 geht nicht beim Goldmarkt. (QE ist Quantitative Easing, also Geld drucken ohne Gegenwert)

Wenn jemand Geld im Übermaß druckt, gehen alle Preise hoch. Nicht in den Immobilienmarkt, weil wir da ein Überangebot haben, aber es geht in Aktien und für Mr. Bernanke leider auch in Rohstoffe. Dadurch steigen die Lebenshaltungskosten der mittleren Einkommen, welcher ein typischer Haushalt in den USA ist.

… Herr Bernanke ist ein Mörder, er ist ein Mörder der Mittelschicht und der Arbeiterklasse. „

Die Zerstörung der Mittelschichten wird ein riesiges Problem für Vereinigten Staaten werden.

Da die Kluft zwischen den Reichen und den Armen aller Wahrscheinlichkeit nach immer größer wird, kommt es zu zivilen Unruhen in den USA.

Am Ende wird Herr Bernanke den Mittelstand vernichtet haben. Er wird der „große Zerstörer“ des Lebensstandards für die meisten Amerikaner werden.

Quelle: http://kingworldnews.com/kingworldnews/KWN_DailyWeb/Entries/2011/4/6_Marc_Faber_-_Mr._Bernanke_is_a_Murderer_of_the_Middle_Class.html

Danke an Peter für die Übersetzung

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