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Brutale Landnahme

Posted by krisenfrei - 09/11/2010

Wie sich DWS-Fonds der Deutschen Bank am „Land Grabbing“ beteiligen

In Kambodscha enteignen internationale Unternehmen viele Reisbauern mithilfe von bestochenen Soldaten und Polizisten. Die betroffenen Familien verlieren ihre Lebensgrundlage. Entschädigungen werden ihnen nicht gezahlt. Der thailändische Zuckerkonzern KSL ließ so 2006 nach UNO-Angaben 400 kleinbäuerlichen Betrieben die Felder wegnehmen.

Hier der Filmbeitrag von Report Mainz:
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=7133132/zorrgk/index.html

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Eine Antwort to “Brutale Landnahme”

  1. David said

    Land-Grabbing gibt es. Da gibt es verschiedene Versionen.
    Zuerst einmal das Anfangsbild im Fernsehen mit den Reisterassen. Dieses Bild stammt NICHT aus Kambodscha sondern
    Philippinen oder Indonesien.

    Es passiert, das sich bestimmte politisch einflussreiche
    Persönlichkeiten Land kaufen wo bereits Menschen leben.
    Diese Menschen haben das Land in Beschlag genommen ohne Landpapiere zu besitzen.
    Es gibt ein „Siedlungsrecht“. Wer 5 Jahre auf einem Stück Land gelebt hat kann dieses als sein Eigentum betrachten und Landpapiere beantragen.
    Das kommt dann in Konflikt mit den Personen die rechtsgültige Landpapiere besitzen.

    Auf der anderen Seite gibt es aber auch Personen die Land besetzen sobald sie hören das dieses von jemandem gekauft wurde.
    Diese verlangen dann eine Entschädigung von dem neuen Eigentümer obwohl sie keine Rechte haben. Gleichzeitig wird behauptet seit
    Jahren auf dem Land zu leben.

    Ungerechtigkeiten gibt es. Menschen die keinen Landtitel beantragt haben werden dann von Soldaten oder Polizisten vom Land verjagt.
    LICADHO heisst die Organistion die den Menschen hilft. Im Fernsehen wurde die Organisation falsch genannt. Alle Angaben in dem Bericht sind
    vage, nicht einmal den Namen der Provinz erfährt man.

    Was aber stimmt ist das immer mehr Ausländer Land kaufen weil dieses Land sehr preiswert ist und eine hohe Rendite erbringt.
    Wenn ich 100kg Reis auf einen Hektar sähe, erziele ich ca.6.000kg Reis. Das bringt einen Ertrag in Höhe von rund 5.000Euro. Eine Ernte gibt es
    immer im Jahr. Wenn man das Feld bewässert sind sogar 3 und bei neuen Reissorten 4 Ernten im Jahr möglich. Die Landbevölkerung nutzt aber
    fast immer nur eine Ernte. Jeder arbeitet für sich, niemand teilt sich mit anderen landwirtschaftliche Geräte. Landbewässerung wird auch meistens nicht
    betrieben.

    Dies im Gegensatz zu vermögenden Landbesitzern die Experten haben und sich über einen optimalen Anbau informieren.

    Die meisten Menschen sind aber leider nicht daran interessiert neue Methoden zu erlernen oder mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten auch
    wenn dies von Hilfsorganisationen kostenfrei angeboten wird.

    Alles hat seine zwei Seiten.
    Trotzdem bleibt dieses Land-Grabbing aber ein Unrecht.

    Fest steht das Ackerland in Zukunft weiter im Wert steigen wird. Jeder kann sich sogar auf Ackerland ein Farmhaus bauen. Eine Baugenehmigung wie
    in Deutschland gibt es nicht. Ackerland ist gleichzeitig Bauland.

    David aus Kambodscha

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