krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Mit ‘Wut’ getaggte Artikel

Der Ritt auf dem Tiger

Geschrieben von krisenfrei - 25/04/2012

Von Michael Winkler

Ein ausgewachsener Tiger ist kein possierliches Schmusekätzchen, sondern mit 200 kg ein beeindruckendes Kraftpaket, auf dem ein 80 kg schwerer Mann durchaus reiten kann. Dieser schöne Trick wird gelegentlich im Zirkus vorgeführt. Da Sie höchstwahrscheinlich kein ausgebildeter Dompteur sind, wäre ein Ritt auf einem Tiger, nun, sagen wir, nicht gerade erstrebenswert. Im Gegensatz zu manchen Abenteuergeschichten geht ein Tiger zwar nicht gezielt auf Menschenjagd, wenn das Tierchen jedoch seinem Reiter gegenüber zum Ausdruck bringt, daß es nicht gerne geritten werden möchte, endet das durchaus tödlich für den vermessenen Menschen. Allerdings erst, wenn Sie absteigen. Solange Sie auf dem Tiger reiten ist das in etwa so ungefährlich wie der Sprung von einem Hochhaus: Der Sprung ist vollkommen ungefährlich, den Flug können Sie sogar genießen, nur der Aufprall verdirbt das grandiose Erlebnis.

Sie müssen nicht auf einem Tiger reiten. Das haben Sie auch ohne mich gewußt, schließlich ist Ihr Fernsehsessel wesentlich gemütlicher, und wenn Sie tatsächlich reiten müssen, dürfen Sie bei einem Pferd davon ausgehen, daß dieses Sie nicht auf die Speisekarte setzt. Es entspricht sogar der natürlichen Ordnung, daß Sie nicht auf einem Tiger reiten, denn dafür sind diese Tierchen nicht konstruiert.

Stellen Sie sich nun bitte einmal einen König vor. Allerdings keinen der heutigen Operettenkönige, die mit Gespielinnen auf Elefantenjagd fahren und im Zelt über ihre eigenen Füße stolpern, auch keinen französischen Ludwig, der mit absoluter Macht regiert und das Geld mit vollen Händen für Lustbarkeiten aus dem Fenster wirft. Wir nehmen statt dessen einen deutschen König. Er muß nicht unbedingt ein Preuße sein, denn Bayern, Sachsen oder Württemberg hatten ebenfalls sehr brauchbare Monarchen, wenn man die schillernden Figuren wie August den Starken oder Ludwig II. einmal wegläßt.

So ein guter deutscher König sucht sich jemanden, der die Arbeit erledigt, also in seinem Namen regiert. Während dieser Kanzler in seinem nüchternen Arbeitszimmer sitzt und das tut, wofür er eingestellt wurde, übernimmt der König jene Aufgaben, die derzeit eine sogenannte Bundeskanzlerin auf sich nimmt: Schulklassen empfangen, Ausstellungen eröffnen, durch das Land reisen und nach dem Rechten sehen, Reden halten, sich mit ausländischen Würdenträgern treffen, Orden verleihen und mit Menschen reden, die von Schicksalsschlägen getroffen wurden. Dies ist eine Vollzeittätigkeit, deshalb kommt unsere sogenannte Kanzlerin auch nie zum Regieren.

Der Kanzler – nennen wir ihn Reichskanzler, weil er so ein arbeitsreiches Leben führt – koordiniert die Arbeit der Minister, studiert Akten, liest Eingaben, denkt über Gesetze nach und kämpft gegen das Parlament. Ja, ja, das gibt es auch noch. Darin sitzen allerdings keine Parteifunktionäre, sondern Regionalvertreter. Sie repräsentieren nicht ihre Partei, sondern das Volk. Diese tatsächlichen Volksvertreter entscheiden über Gesetze und über den Haushalt der Regierung. Deshalb muß diese Regierung zuhören, wenn das Parlament über ihre Vorlagen berät, und sie muß sich mit dem Parlament gut stellen, wenn sie besondere Dinge durchsetzen möchte.

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Leute, zeigt dem Staatssender ZDF was “IHR” wollt …

Geschrieben von krisenfrei - 04/04/2012

… und wählt Jörg Gastmann (Bandbreitenmodell) in die Show “Ich kann Kanzler …”

Die ständigen und immer gleichen Fratzen aus der Politik (CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE) und der Lobby sind schon lange nicht mehr zu ertragen. Ob bei Maischberger, Anne Will, Maybrit Illner, Günther Jauch … usw., überall wird gelogen was das Zeug hält. Endlich müssen mal Leute wie Du und ich in solche Shows, die den Menschen vor der Glotze reinen Wein einschenken und sagen, wo die Reise hingeht, wenn weitere Mrd. Steuergelder an die Banken verschenkt werden.

Lasst Banken endlich pleite gehen

sonst werden wir früher oder später von dem

FED-Ungeheuer

versklavt.

Helfen Sie mit! Geben Sie unter http://anmeldung.kanzler.zdf.de/kanzler.html Jörg Gastmann Ihre Stimme, und legen Sie dem ZDF ein Osterei ins Nest!

JETZT!

 

 

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Europa soll gesunden – durch mehr Armut überall!

Geschrieben von krisenfrei - 31/03/2012


In Griechenland, einem Mitglied des stärksten Wirtschaftsblocks des 21. Jahrhunderts, wird inzwischen gehungert; die Renten und der mickrige staatliche Mindestlohn, an dem auch alle anderen Löhne im Land orientiert sind, werden um mehr als 20% gekürzt. Im öffentlichen Dienst werden Zehntausende entlassen, weitere sollen folgen; die Arbeitslosigkeit liegt auf einem Dritt-Welt-Niveau von 25%. In Spanien, Portugal etc. ist es nicht viel besser. Dort ist eine ganze Generation oft gut ausgebildeter junger Leute ohne Job, ohne Mittel und ohne Perspektive. Mit Renten, Gesundheitsleistungen und Löhnen wird ähnlich verfahren wie in
Griechenland, zugleich werden die verarmten Bürger mit immer höheren Steuern und öffentlichen Gebühren für die Staatskasse in Anspruch genommen.

Die Finanzlage der betreffenden Nationen bessert sich dadurch nicht. Die Staatsausgaben sinken zwar, die Staatseinnahmen aber noch mehr, weil das staatliche Sparen die Wirtschaftstätigkeit im Land abwürgt. Aus all dem Elend folgt nur eines: Es ist noch lange nicht genug!

Damit sie endlich wieder Kapitalwachstum erzeugen, sollen die Partner ihre Länder gefälligst wettbewerbsfähiger machen, verlangt die deutsche Kanzlerin. Und wie geht das ohne neue große Staatsausgaben? Natürlich durch die weitere Senkung der Löhne, durch die Demontage von Kündigungsschutz, die Abschaffung geregelter Arbeitsverhältnisse und das Aufbrechen
von bisher geschützten Branchen und Berufen: Arbeit in Europa muss billiger werden! Frankreich, Italien und andere brauchen dringend die Übernahme der deutschen Arbeitsmarktreformen unter Kanzler Schröder: Seine Arbeitslosenunterstützung am Existenzminimum (Hartz IV) und die Erpressung, auch die noch zu streichen, hat die Arbeitslosen gezwungen, jede Arbeit zu jedem Preis anzunehmen. Die Nötigung der Arbeitslosen, sich für alles herzugeben, hat einen wunderbaren Niedriglohnsektor wachsen lassen und über ein ganzes Jahrzehnt lang auch die Löhne im Nicht-Niedriglohn-Bereich nicht nur stabil gehalten,
sondern gesenkt.

In der großen europäischen Krise ist Deutschland der Garant der Schulden der Nachbarstaaten, der Zuchtmeister bei deren sparsamer Haushaltsführung und das leuchtende Vorbild dafür, wie „es geht“: Politik, Wirtschaft und Medien in Deutschland schämen sich nicht dafür, das Lebensniveau der Arbeiterklasse nach unten reformiert zu haben; sie sind stolz, damit so erfolgreich gewesen zu sein: Heute schaffen in Deutschland mehr Menschen mehr Stunden denn je, und das für weniger Geld als die Jahrzehnte davor.

Erfolgreiche wie erfolglose Staaten der EU demonstrieren je auf ihre Weise: Der Reichtum ihrer Nationen beruht auf der Armut der Masse ihrer Bürger.

Das ist keine Propagandalüge und kein Fall von schlechter Politik, sondern hat System.

Quelle: http://www.gegenstandpunkt.com/

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Scheingefechte!?

Geschrieben von krisenfrei - 22/03/2012

Von Gert Flegelskamp

Aus meiner Sicht ist der Job eines Politikers vergleichbar mit einem Geisterfahrer. Ständig müssen sie der Wahrheit ausweichen, um nicht anzuecken. Besonders auffällig wird das in Wahlkampfzeiten und Wahlkampf ist viel öfter, als es dem Bürger bewusst wird, nämlich immer. Das liegt an unserer föderalen Struktur, in der quasi in jedem Jahr auch Wahlen zum jeweiligen Landtag stattfinden. Doch auf ihre “kleinen” Brüder und Schwestern in den Ländern können Bundespolitiker nicht immer Rücksicht nehmen, denn Sie müssen sich an eine bestimmte Kurve halten und die lautet, unmittelbar nach der Wahl all das zu beschließen, was dem Wähler generell weh tut, danach eine Phase mit geringerer Aktivität, um den Gewöhnungsfaktor nicht zu gefährden und dann die Zeit, in der man mit Absichtserklärungen und Versprechungen beginnt, den Wähler wie in einen Kokon einzuspinnen, dass er wieder Hoffnung schöpft und glaubt, beim letzten Mal doch richtig gewählt zu haben.

Tja, und jetzt sind wir wieder in dieser Zeit angekommen, in welcher Politiker agieren, als wäre die schwere Zeit überwunden und es ginge wieder aufwärts. Und wenn es etwas gibt, was den Terminus “Nachhaltigkeit” verdient, dann ist es die Berichterstattung der Presse, die je nach politischer Ausrichtung die politische Propaganda übernimmt und unterstützt.

Nehmen wir die SPD und die Grünen. Sie haben zusammen die Agenda 2010 verwirklicht, also die ganzen Hartz-Gesetze, die nicht nur Hartz IV sind, sondern die Öffnung des Marktes für andauernde Zeitarbeit, die extreme Ausweitung des Niedriglohnsektors, die Zwangsarbeit in Form von Ein Euro Jobs und alle anderen so genannten “Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen”, die gegen alle Menschenrechte und großartig verkündeten Grundrechte der UN, der EU und des Grundgesetzes verstoßende Gettoisierung Arbeitsloser mit dem Verbot, ohne Genehmigung ihr Getto zu verlassen. SPD und Grüne haben die Gesundheitsreformen auf den Weg gebracht, mit denen eine Kostenspirale in Gang gesetzt wurde, wie man sie zuvor noch nicht kannte. SPD und Grüne haben die Grundlagen für eine noch tiefer greifende Enteignung der Rentner geschaffen, als das die CDU und FDP jemals gewagt hätten. Aber die haben sich sicherlich ins Fäustchen gelacht und Schröder, Clement, Müntefering, Steinmeier und Steinbrück wohl auch anerkennend auf die Schulter geklopft, was diese alles so geschafft haben. Nicht zu vergessen, die Grünen, ehemalige Friedensaktivisten, haben in dieser Zeit auch Gefallen am Krieg gefunden, denn seit dieser Zeit unterstützen sie alle militärischen Vorhaben.

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Selbsternannte Hüter der öffentlichen Ordnung in Griechenland

Geschrieben von krisenfrei - 19/03/2012

Mit der explodierenden Kriminalität als Anlass machen sich in Griechenland verschiedene Gruppierungen stark, als Hüter der öffentlichen Ordnung aufzutreten.

In den letzten Tagen gab es eine besondere Projektion verschiedener Organisationen, die zur Bildung von Bürgerwehren aufrufen, um – wie argumentiert wird – “die Bürger zu schützen, welche der Staat auf Gedeih und Verderb den Gangstern ausgeliefert hat“. Über Webseiten laden sie die Griechen ein, ihren Kräften beizutreten und an organisierten Ausbildungsaktionen teilzunehmen, um bereit zu sein, dem Chaos gegenüberzutreten, das – wie betont wird – “vor den Toren lauert“.
Es handelt sich um eine gefährliche Entwicklung, die auch der Minister für Zivilschutz, Herr Michalis Chrysochoidis verurteilte, der auf die Frage bezüglich der Bürgerinitiativen zur Bildung von Bürgerwehren entgegnete, dass für die Sicherheit der Bürger die Polizei und die von der Verfassung vorgesehenen Behörden zuständigen Behörden zuständig sind. “Niemand sonst ist berechtigt, Waffen einzusetzen oder Selbstjustiz zu üben“, äußerte er charakteristisch. Zu dem selben Thema ordnete der Staatsanwalt des Landgerichts Nikos Antonarakos am vergangenen Donnerstag (15 März 2012) eine dringende Voruntersuchung über Aktivität und Funktion dieser “Organisationen” an.

Die ganze Situation verströmt ein Aroma anderer Epochen. Viele nehmen an, dass diese Phänomene jenen entsprechen, die sich in Deutschland in den 30er Jahren zeigten, bevor Hitler an die Macht aufstieg. Andere betonen, dass in Krisenzeiten die Zunahme der Fremdenangst und der Aufstieg der dieser hauptsächlich Ausdruck verleihenden Rechtsextremisten eine natürliche Folge sei. Schließlich gibt es etliche Stimmen, die betonen, dass wenn der Staat schläft, der Schattenstaat aufwacht. Erleben wir also, wie das Ei der Schlange ausgebrütet wird?

Georgios Anestopoulos alias der “Falke der Ägäis”

Eine dieser in Rede stehenden Gruppen, die mit der Bekundung in Erscheinung traten, “die Bürger vor der Gnade und Ungnade der Gangster schützen zu werden“, und sich im Visier der Untersuchungen befindet, nennt sich “Patriotische Bürgerwehr” (PP, griechisch: Πατριωτική Πολιτοφυλακή / ΠΠ). Ihr Sprecher ist Georgios Anestopoulos, der ebenfalls auch als “Falke der Ägäis” unterzeichnet. “Die Zivile Bürgerwehr” ist eine von den (griechenlandweit) hunderten Gruppen von Reservisten, die mit der einen oder anderen Weise, Physiognomie und Formation ihre militärische Ausbildung sogar auch in ihrem zivilen Leben fortsetzen“, meint er.

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Bürger gegen den EURO-Wahn

Geschrieben von krisenfrei - 06/03/2012

Liebe Leser/Wähler, schicken Sie bitte die Videos (unten) an Ihre Abgeordneten und fragen Sie denen, was sie davon halten. Ich vermute, nein, ich bin mir sogar ziemlich sicher, Sie bekommen keine Antwort.

Sie können aber auch einfach gar nichts tun und Ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel wie immer an der gleichen Stelle markieren. Dann allerdings werden Sie, wie schon in den letzten Jahrzehnten, ausgeplündert und in naher Zukunft Sklaven dieses korrupten Finanz- und Politsystems werden.

Wenn Sie das wollen, dann verhalten Sie sich wie bisher, wenn nicht, dann wehren Sie sich gegen diese Ausplünderung.

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Unser Land ist in Gefahr. Europa ist in Gefahr. In Griechenland brennt die Lunte. Angezündet haben sie nicht die Griechen. Aber von dort frisst sich das Zündfeuer über Portugal, Spanien, Italien bis in das Herz des Kontinents.

In diesen Tagen klärt sich, ob Griechenland bankrott geht und ausscheiden muss aus der Euro-Zone. Ist irgendjemand darauf vorbereitet? Die Merkel-Regierung sicher nicht. Sie hat unverantwortlich lange nach der Devise “Augen zu und durch!” das Schiff auf den Abgrund zugesteuert. Alle Parteien im Bundestag haben mitgemacht, nur wenige Parlamentarier haben opponiert. Wenn Griechenland Insolvenz anmeldet, werden weitere Dominosteine fallen. Über 200 Milliarden deutscher Garantiezusagen stehen im Feuer (vorläufiger Rettungsschirm EFSF), mehr als das doppelte sind schon versprochen (permanenter Rettungsschirm ESM).

Ein Rettungspaket jagt das nächste – und immer kommt eine Null dazu…

In der neuen EU-Schuldenunion bleibt Deutschland als letzter Hafter übrig. Doch anstatt das Experiment EURO kontrolliert zu beenden, um größeren Schaden zu vermeiden, wird die Finanzwelt auf den Kopf gestellt. Der Euro schaffte als Währung das, was noch nie ein Währung zuvor geschafft hat. Der Euro hat sich seinen eigenen Staat geschaffen.



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Warum Afghanen gegen ihre amerikanischen “Alliierten” losgehen

Geschrieben von krisenfrei - 04/03/2012


Von Eric S. Margolis

„O Gott Schiva, beschütze uns vor dem Biss der Kobra, vor der Pranke des Tigers und vor der Rache der Afghanen.” (altes Hindu-Gebet)

New York – Schock, Unverständnis, Empörung. Diese Emotionen steigen in den Amerikanern hoch, während weitere Nachrichten von mehr Attacken von afghanischen Soldaten und Beamten gegen Soldaten der NATO und der Vereinigten Staaten von Amerika hereinkommen. Sechs Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika wurden in der vergangenen Woche getötet im Zuge von Protesten in ganz Afghanistan nach der Verbrennung von Koranexemplaren durch unglaublich dämliche amerikanische Soldaten.

„Sollten das nicht unsere Verbündeten sein? Wir sind doch dort, um sie zu retten! Was für eine schändliche Undankbarkeit ist das,“ fragen verärgerte, verwirrte Amerikaner.

Verärgerte Briten stellten die gleichen Fragen 1857, als „Sepoys,” erst einzelne Söldnersoldaten der britischen Imperial Indian Army, dann ganze Einheiten rebellierten und begannen, britische Militärbesatzungen und deren Familien anzugreifen. Die britische Geschichte bezeichnet das als die „indische Meuterei.“ Die Inder nennen es die „Große Rebellion,“ die Indiens erste Bestrebungen nach Freiheit vom britischen Raj und den indischen Vasallenprinzen kennzeichnet, die diesem so brav gedient hatten.

Die Briten waren empört über die „Treuelosigkeit” und den „Verrat“ ihrer indischen Sepoys, von denen angenommen worden war, sie wären völlig loyal, da sie für des Königs Schilling kämpften. Das Viktorianische Britannien rotierte aufgrund der Berichte von furchtbaren Massakern an Briten in Orten wie Lucknow, Cawnpore, Delhi und Kalkuttas berüchtigtem „Schwarzen Loch.“

Karl Marx beobachtete die grausigen Vorgänge in Indien und stellte fest, dass die westlichen Demokratien in ihren Kolonien nicht mehr so handeln, wie sie predigen. Die britischen Kräfte in Indien schlugen, unterstützt von loyalen einheimischen Einheiten, erbarmungslos die indischen Rebellen nieder. Rebellenführer wurden vor die Mündung von Kanonen gebunden und in Stücke zerfetzt oder massenhaft aufgehängt.
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Kriegspläne im Auftrag der USA

Geschrieben von krisenfrei - 26/02/2012

Von Chris Marsden
25. Februar 2012

Die “Freunde Syriens” sind eine Bande politischer Verbrecher, die sich in Tunesien versammeln, um die jüngste einer ganzen Reihe von Destabilisierungskampagnen zu planen, die bisher allesamt zu kolonialen Aggressionskriegen geführt haben.

Regierungsbeamte aus achtzig Ländern reisen, angeführt von den USA, nach Tunis. Die USA haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein halbes Dutzend Angriffskriege geführt, die hunderttausende Menschen das Leben gekostet haben. An ihrer Seite stehen Frankreich und Großbritannien, ehemalige Kolonialmächte, die einst den Nahen Osten untereinander aufgeteilt haben und sich ihren Anteil an der Wiederaufteilung des Ölreichtums der Gegend sichern wollen.

Zu den imperialistischen Mächten haben sich die Türkei und die Scheichtümer vom Golf gesellt – deren sorgenvolle Bekenntnisse zur „Demokratie“ kaum weniger Übelkeit erregen als die aus Washington, Paris oder London.

Auf dem Treffen in Tunis behaupten die westlichen Mächte, sie beabsichtigten, die Interessen des Volkes vor dem brutalen Regime des syrischen Präsidenten Assad zu schützen. In Wahrheit haben die Geheimdienste der imperialistischen Mächte und ihre Sondereinheiten eine sektiererische Sunni-Bewegung gegen Assad angeheizt und Syrien in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt.

Der ehemalige US-Gesandte bei den Vereinten Nationen, Walid Maalouf, sagte gegenüber der libanesischen Tageszeitung Daily Star, Washington „hilft der Opposition bereits heimlich“. Etwa fünfzig türkische Offiziere sind in Syrien verhaftet worden, weil sie geholfen haben, die Opposition zu organisieren. Die in Jordanien ansässige Zeitung Al Bawaba berichtete, mehr als zehntausend Libyer würden in einer abgeriegelten Zone ausgebildet, um zu Kampfzwecken nach Syrien einzudringen. Die Operation wird von Saudi-Arabien und Katar finanziert. Russlands Außenministerium berichtet, dass MI6-Agenten aus Großbritannien sich bereits auf syrischem Boden befinden.

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Sofort aufhören!

Geschrieben von krisenfrei - 10/02/2012

Von Ronald Gehrt

Sofort aufhören!

Liebe Leserinnen und Leser,

EZB-Milliarden kontra zerstörerische Erbsenzählerei, darum geht es in diesen Tagen. Mein Gott, ich bin so wütend! Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass das in den Medien so genüsslich breitgetretene, angebliche Ende der Welt gegen Ende dieses Jahres tatsächlich stattfindet .. aber nicht durch Naturkatastrophen, sondern durch eine Eskalation menschlicher Dummheit ausgelöst wird. Dieser Irrsinn muss jetzt schnell enden!

An den Börsen ringen die ab Ende Februar kräftig verstärkten Milliarden der EZB, in
beliebiger Verfügung europäischer Banken, gegen die langsam doch (endlich!) um sich
greifende Erkenntnis, dass die Erbsenzähler in den Chefpositionen der EU dieses mit so viel
Optimismus, Engagement (und Blauäugigkeit) begonnene Projekt durch ihre Engstirnigkeit,
Profilierungssucht und durch den permanenten Seitenblick auf die meist unqualifizierte
Meinung des Wahlvolks in Windeseile vernichten … und den Rest der Weltwirtschaft gleich
mit in den Abgrund reißen.

Ich hatte schon im Frühjahr 2010, als der ganze Mist losging, gefordert: Entweder, ihr lasst
die Griechen sofort aus der Zwangsjacke der EU heraus oder ihr zahlt gefälligst alle
zusammen, was zu zahlen ist! So wäre es gegangen. Jetzt geht gar nichts mehr.
Noch am Donnerstagmittag verkündete EZB-Präsident Draghi, dass sich die griechischen
Parteien auf die Annahme der Sparvorgaben der Troika aus EU, IWF und EZB geeinigt
hätten. Keine 24 Stunden später verkündete der Chef der rechtsgerichteten LAOS-Partei in
Griechenland, dass er dieses Sparpaket doch nicht mittragen werde. Und ich bin versucht
auszurufen: Bravo! Denn irgendwo ist mal Schluss. Überlegen Sie doch mal: Davon
abgesehen, dass die Griechen jetzt die schwärzeste Seite einer Solidargemeinschaft zu
spüren bekommen, nämlich dass diese „Solidarität“ im Falle einer Krise zu einem Diktat in
Bereichen ureigenster, nationaler Souveränität führt, zerstören diese Vorgaben jede Chance
auf eine Stabilisierung der im freien Fall befindlichen griechischen Wirtschaft.

Wenngleich jetzt – wenn auch viel zu spät – immer mehr Stimmen zu hören sind, die fordern,
dass die irrwitzigen, kontraproduktiven Sparvorgaben sofort von konkreten Maßnahmen zur
Stimulierung des Wachstums der griechischen Wirtschaft abzulösen sind, so wird doch
niemand ernsthaft reagieren. Denn das würde noch mehr Geld kosten (völlig logisch) und
erst in mehreren Jahren Erfolge zeitigen, während man sich jetzt mit der lächerlichen,
kurzfristigen Erfolgsperspektive eines reduzierten Haushaltsdefizits brüsten kann. Der
kurzfristige Erfolg steht meilenweit über Gesundung eines EU-Mitgliedslandes.

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Wir brauchen kein Parteienkartell als Regierungsform

Geschrieben von krisenfrei - 10/02/2012

Zur Weiterverbreitung übernommen aus dem Lügenmaul-Blog, damit möglichst viele Leute die Schattenseite im angeblich blühenden Deutschland mitbekommen sollen. Was von den da Oben kommt, ist nämlich nichts anderes als Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Wenn Frau Merkel sagt, Deutschland geht es gut, dann meint sie wahrscheinlich sich selbst, ihre Polit-Kollegen und die aus den Chefetagen, die den Hals nicht voll genug bekommen können.

Die Realität hingegen sieht allerdings ganz anders aus. Weder den Politikern noch den Regierungs-Medien darf man Glauben schenken. Das gesamte Parteiensystem ist marode und korrupt. Lügenmaul hat Recht: “Wir brauchen kein Parteienkartell als Regierungsform“.

Super, Lügenmaul!

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Die dunkle Seite des Job-Wunder in Deutschland

Ein Artikel auf Reuters International

(Reuters) – Anja hat für zwei Euro pro Stunde in den vergangenen sechs Jahren, Fußböden geschrubbt und Geschirr gespült.
Sie ist fassungslos, als sie Zeitungen in Deutschland aufschlägt und sieht was vom “Jobwunder”.
“Mein Unternehmen beutet mich aus”, sagt die 50-Jährige sitzend, in der Küche ihrer kleinen Wohnung in der ostdeutschen Stadt Stralsund.
“Wenn ich etwas anderes finden konnte, wäre ich schon lange nicht mehr dort.”
Stralsund ist eine attraktive Stadt am Meer, aber Anja, die nicht ihren vollen Namen nennen möchte, aus Angst, gefeuert zu werden, kann sich die urigen Cafés dort nicht leisten.
Die Lohnzurückhaltung und Arbeitsmarktreformen haben die Arbeitslosenrate nach unten gedrückt, auf ein 20-Jahres-Tief, und das deutsche Modell wird oft als Beispiel für europäische Völker, die die Arbeitslosigkeit senken und wettbewerbsfähiger werden wollen, zitiert.
Aber Kritiker sagen, die Reformen, die Schaffung von Arbeitsplätzen hauptsächlich in gering entlohnten Arbeitsstellen und Leiharbeit, haben eher zur Förderung von Lohnungleichheit geholfen.
Arbeitsamt Daten die zeigen, das der Niedriglohnsektor dreimal so schnell wie andere Beschäftigung in den fünf Jahren vor 2010 wuchs , und liefert Erklärung, warum das “Job-Wunder” die Deutschen nicht animiert hat, viel mehr ausgeben, als sie es in der Vergangenheit getan haben.

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