In meinem Beitrag “Plünderung der Europäischen Völker” habe ich die Plünderung auf Europa beschränkt, obwohl diese Beschränkung so nicht stimmt. Alle Völker werden geplündert und dahinter stecken stets die in der Presse immer wieder genannten “Märkte”, wobei die Presse merkliche Zurückhaltung übt, den Lesern diese “Märkte” näher zu bringen, also zu beschreiben, wer denn diese “Märkte” nun wirklich sind.
Ein Leser hat mir nun ein PDF-File eines Prof. Dr. Dr. Berger zugestellt, der sich mit den Hintergründen der Finanzkrise auseinandersetzt. Zuerst glaubte ich, diese Aussagen seien eine der Verschwörungstheorien, die man am besten gleich wieder vergisst, weil dort unhaltbare Behauptungen aufgestellt werden. Doch ein wenig Recherche hat dann gezeigt, dass die Aussagen stimmen, die er macht, soweit sie für mich nachprüfbar sind. Die Aussagen in diesem PDF-File sind auch als Video auf YouTube eingestellt. Da die City of London in seinem Bericht eine dominante Rolle spielt, habe ich das Video unter diesem Text verlinkt.
Aus diesen Aussagen bekommt man mal einen vagen Durchblick, wer oder was sich hinter diesen “imaginären Märkten” verbirgt. Ein Bericht im Handelsblatt von 2010 mit dem Titel: “Wo die Reichen ihr Geld parken” vermittelt einen kleinen Eindruck, um welche Summen es sich handelt, die in die Steueroasen dieser Welt verschoben werden. Aus dem Beispiel Schweiz wissen wir, dass die dort eingelagerten Vermögen zu einem viel zu großen Teil aus am Fiskus vorbei lavierten Geldern stammen. Das diese Gelder oft auch verbrecherischen Aktivitäten stammen und mittels der in den Steueroasen agierenden Banken zu ganz anderen Konditionen gewaschen werden, als das zu Zeiten al Capones noch üblich war, verdanken wir, oder besser die Mafia, die Triaden und wie diese Organisationen noch so alle heißen, der technischen Entwicklung.
In einem gut einstündigen Beitrag anlässlich eines Kongresse mit der Fragestellung, ob bzw. wie Geld Sinn macht, gibt Prof. Berger noch einige weitere Informationen, die Antworten auf die Frage geben, wie es eigentlich zu der heutigen Situation kommen konnte. In diesem Berger-Vortrag zeigt er auch 3 Videos, deren Einspielung allerdings aus rechtlichen Gründen nur im Wortlaut, nicht aber als Film übernommen wurde. Auf YouTube sind diese Videos aber zu sehen:
Ich finde, man sollte sie sich ansehen, weil die ersten beiden dieser Videos einen kleinen Einblick geben, was vor der Finanzkrise eigentlich passiert ist, warum es zu der Krise kam und wie sich Banken dank gesetzlicher Änderungen im Bilanzrecht schönrechnen können.
In meinem letzten Artikel habe ich auf die Machenschaften des FED, und wie sie die Welt umspannt, hingewiesen. Das FED ist eine Privatbank zu deren Besitzern u.a. auch die US-Bank “Goldman Sachs” gehört. Ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs haben bereits großen Einfluss in Europa, z.B. bei der EZB (Mario Draghi, Chef der EZB). Das FED-Kartell ist so mächtig, dass es das weltweite Finanzsystem komplett beherrscht. Vor 50 Jahren wollte J.F. Kennedy weg vom FED-Geld zum staatlichen Geld. Diesen Schritt überlebte er nicht!
Der US-Kongressabgeordnete Ron Paul will schon seit Jahren das FED abschaffen. Mit dieser Forderung wird er auch in diesem Jahr nicht zum US-Präsidenten gewählt. Dies wird das FED verhindern – koste es, was es wolle. In den USA kann nur jemand US-Präsident werden, der der Wall Street wohlgesonnen ist, wie z.B. Barack Obama.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger erklärt im folgenden Video, warum die City of London der mächtigste Staat der Erde ist.
… weder wird das Papiergeldsystem zusammenbrechen, noch wird sich die USA unter Obama an einen Krieg gegen den IRAN beteiligen. Die Mehrheit der Amerikaner sind gegen ein Iran-Krieg. Obama will erneut US-Präsident werden. Bislang steht eine Wiederwahl nichts im Wege. Dieses Ziel könnte er sich mit einem Militärschlag verbauen. Obama ist ein Präsident der Wall-Street und so soll es in derem Sinne auch nach dem November bleiben.
Obama sagte neulich gegenüber Medwedjev, dass er nach der Wahl flexibler sei. Was er damit meinte, ließ er allerdings offen. Zumindest ist er nicht der Kriegstreiber – noch nicht. Wie aber wird er sich verhalten, wenn er die US-Wahl gewinnt? Schlägt er dann andere Töne an und bereitet einen Militärschlag gegen den Iran vor, der im Frühjahr 2013 stattfinden könnte?
Schon möglich! Die großen Ölkonzerne - in wessen Hände die sich befinden, ist den meisten bekannt – würden sich gegen einen Kriegsgang sicherlich nicht auflehnen, zumal der Ölpreis dann schnell die 200 USD/Barrel erreichen würde. Allerdings hätte ein derart hoher Ölpreis fatale Folgen für die Weltwirtschaft, insbesondere für Europa. Es könnte dazu führen, dass einige Euro-Staaten zur nationalen Währung zurückkehren und den EURO in der jetzigen Form den Gnadenstoß geben. Der US-Dollar würde davon und ebenso von den hohen Ölpreisen profitieren, da das Öl u.a. Rohstoffe in Dollar fakturiert werden.
Um einen möglichen Iran-Krieg zu finanzieren, müsste die USA weitere Dollar drucken und könnten so die Inflationierung des Dollars über die ganze Welt verteilen. Den Chinesen und andere Länder, die über große Dollarreserven verfügen, dürfte das Ganze gar nicht gefallen.
So oder so, ein Militärschlag gegen den Iran wird die Welt aus den Fugen reissen. Weitreichende Folgen (Zunahme der Armut und Arbeitslosigkeit weltweit) sind absehbar. Wohin diese führen werden, mag niemand vorherzusagen. Zumindest dürfte die NWO dadurch einen Schritt näher gekommen sein. Es braucht halt Zeit und genügend Elend auf der Welt, um die Menschen von einer NWO (Weltdiktatur) zu überzeugen.
Einmal mehr wird von der Schweiz ein namhafter Milliardenbetrag für den Internationalen Währungsfonds verbindlich erwartet.
Angesichts der sich besonders in Europa verschärfende Überschuldungskrise gedenkt der IWF seine Mittel um sage und schreibe 600 Milliarden $ aufstocken. Wer hier glaubt, dass irgendwo noch eine Vorstellung davon herrscht, was es heisst, eine Milliarde an Steuergelder zu erarbeiten, sieht sich getäuscht. Wenigstens hat die hochverschuldete USA bereits signalisiert, dass von ihrer Seite keine Aufstockung zu erwarten sei. Ein Wort dieser Art würde man sich selbstredend auch von Brüssel erhoffen. Gemäss seinen Satzungen ist es dem IWF die Rettung von Staaten aus der Überschuldung nicht erlaubt, denn die Institution war vielmehr dafür geschaffen worden, Staaten, die an sich noch gesund sind, aber in eine vorübergehende Liquiditätsverknappung geraten sind, eine Zahlungsbilanzhilfe zu gewähren. »Seit sich die Überschuldungskrise in den Industriestaaten immer bedrohlicher ausweitet«, schreibt Ulrich Schlüer, »werden die Satzungen internationaler Finanzierungsagenturen, nicht nur die des IWF, allerdings von Monat zu Monat grosszügiger ausgelegt.« Indessen steht die Zusage des IWF zu einer Finanzhilfe für die überschuldeten EU-Staaten. Fällt die USA als Beitragszahler aus, entfallen umso höhere Beitragsquoten auf die restlichen IWF-Mitglieder, insbesondere auf überhaupt noch zahlungsfähigen. Und dazu gehört die Schweiz. Im Dezember 2010 traf die Forderung des IWF in Höhe von rund 16 Milliarden Franken bei uns ein. Diese sollten zwar nicht in bar zu leisten, sondern in einer durch die Nationalbank zu sprechenden ›Garantie‹.
Nach einer äusserst knappen, unter massivem Zeitdruck erfolgten Kurzorientierung der für die IWF-Geschäfte zuständigen Aussenpolitischen Kommissionen beider Räte wollte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf die Bewilligung der 16 Milliarden an den IWF damals im Eilverfahren durchdrücken, ohne jegliche Beratung in den Kommissionen. Und das Prinzip, dass die beiden Räte des Eidgenössischen Parlaments das gleiche Geschäft nie in der gleichen Session behandeln, wollte sie ohnehin nicht respektieren. Ein Ansinnen, das die Räte immerhin abgeblockt haben. Das Milliarden-Geschäft wurde danach nicht nur in den Kommissionen, sondern auch in mehreren Informationsveranstaltungen am Rand von Sessions- oder Kommissionssitzungen intensiv diskutiert. An einer dieser Veranstaltungen nahmen nebst einer Delegation hoher Beamter aus dem Finanzministerium auch wichtige Exponenten der Schweizer Grossbanken teil, ebenso der für seine jeglichem Blendwerk abholde Sachlichkeit geschätzte Nationalbank-Vize Prof. Thomas Jordan teil. Das Hauptargument, weshalb die Schweiz damals eine erneute Garantie von 16 Milliarden an den IWF leisten sollte, zielte darauf ab, unserem Land den bisher eingenommenen Sitz im IWF-Direktorium unbedingt zu erhalten. Tatsächlich hatte sich Bern diesen Sitz bereits kurz nach dem 1992 an der Urne vom Volk bewilligten Beitritt zum IWF ergattert. Die Schweiz vertritt im IWF eine Ländergruppe, die sich aus Polen, Serbien sowie Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan zusammensetzt, und die kurz als ›Helvetistan‹ bezeichnet wird. Die addierten Anteile all dieser Länder am IWF-Grundkapital sichern dieser Ländergruppe einen Sitz im IWF-Direktorium, den seit Anbeginn die Schweiz einnimmt. Das Hauptargument für die Bewilligung der 16 Milliarden-Garantie lautete damals, dass der Sitz der Schweiz im IWF-Direktorium gefährdet sei, verweigerte man die Erhöhung der Mittel. Das Argument hatte Zugkraft. Mit Ausnahme der an der Entscheidfindung beteiligten SVP-Kommissionsmitglieder wollte niemand diesen Sitz gefährden.
>>Das Dokument vom „Iron Mountain Projekt“ kam zu dem Schluß, dass in Kriegszeiten oder bei Kriegsdrohung die Massen die üblen Machenschaften einer Regierung ohne große Klagen weitestgehend ertragen. Für die Kommission war die Angstkarte Trumpf, denn um eine Gesellschaft zu stabilisieren, sind Kriege angeblich eine unerläßliche Voraussetzung.
Die Vermutung liegt nahe, dass das ganze System nicht nur geschwächt, sondern zum Einsturz gebracht, und den Menschen dabei große Angst eingeflößt werden soll. Je größer die Ängste der Menschen vor z.B. Armut, Hunger, Kriege … usw., desto eher würden sie eine NWO unter diktatorischer Herrschaft, die auch eine neue Weltwährung beinhalten könnte, hinnehmen. Entsprechende Pläne in dieser Richtung sind nicht neu.<<
Und jetzt finde ich das hier, “die Ziele der Illuminati”, was der Schlußfolgerung des “Iron Mountain Projekts” sehr nahe kommt.
Alles nur Verschwörungstheorien? Nichts genaues weiß man nicht!
In seinem Buch Conspirator’s Hierarchy: The Story of The Committee of 300 („Hierarchie der Verschwörer: Die Geschichte des Komitees der 300“) listet Dr. John Coleman auf, mit welchen Mitteln die Illuminati und ihre Verbündeten eine neue Weltordnung nach ihrem Sinn erzwingen wollen:
Hier eine Kurzfassung (Ausschnitte) meines neuen Artikels “Das FED-Ungeheuer umspannt die Welt“. Die Versklavung der Menschheit schreitet voran – nicht nur durch das FED. Winston Churchill sagte dazu: „Derjenige muss in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, dass hier auf Erden ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen.“ Wecken Sie Ihre Bekannten, Freunde … auf!
Wie alles begann
Im Jahr 1907 sagte Jacob Schiff vor der Handelskammer von New York folgendes: “Wenn wir keine Zentralbank mit einer ausreichenden Kontrolle über die Kreditbeschaffung bekommen, dann wird dieses Land die schärfste und tiefgreifendste Geldpanik seiner Geschichte erleben.“ Erstaunlicherweise kam es kurze Zeit später zu einer Währungskrise, wodurch viele Kleinanleger in den Ruin getrieben wurden. Zufall, oder ein geplantes Spiel der Großbanken?
Die Krise zeigte Wirkung, und was folgte, war die bekannte “Aldrich-Gesetzesvorlage”.
Die Aldrich-Gesetzesvorlage
Senator Nelson Aldrich (Republikaner) war zwar derjenige, der vom Senat für die Kommission beauftragt wurde, aber er selbst hatte so gut wie gar nichts dazu beigetragen, zumal er seinerzeit auf einer längeren Europareise war und nach seiner Rückkehr unter einer Krankheit litt. Jedenfalls war er maßgeblich an der Neustrukturierung des amerikanischen Finanzsystems beteiligt, obwohl er ursprünglich Änderungen ablehnte.
Die eigentlichen Verfasser der Gesetzesvorlage zum Jekyll-Islands-Plan jedoch waren Paul Warburg, Frank Vanderlip (Präsident der National City Bank, Rockefeller) und Benjamin Strong (Präsident von Morgans Bankers Trust Co). Diese Banken, wie konnte es auch anders sein, wurden von den Rothschilds finanziert.
Senator Nelson Aldrich war lediglich derjenige, der seinen Namen dafür hergab. Aldrich war ein Regierungsagent von JP Morgan, der sicherlich nicht aufgrund seiner Reputation zum Leiter der Währungskommission ernannt wurde. Er war vielmehr ein Gehilfe für die Verwirklichung der FED-Krake. In diesem Zusammenhang ist vielleicht noch erwähnenswert, dass seine Tochter Abby mit John D. Rockefeller jr. verheiratet war. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Wie das Ungeheuer ins Leben gerufen wurde
Die Bankster mussten sich eine neue Strategie überlegen, wie sie ihren teuflischen Jekyll-Island-Plan in ein Gesetz gießen konnten. Hierfür war die Annahme des Plans durch den Kongress und den Senat notwendig, der dann dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt werden konnte. Allerdings machte der damalige republikanische US-Präsident William Howard Taft (03/2009 – 03/1913) deutlich, dass er den Aldrich-Plan nicht zustimmen würde, da dieser Plan der Regierung zu wenig Kontrolle einräumen würde. Taft war sowohl bei den Wählern als auch bei den Parteimitgliedern beliebt, jedoch war seine Weigerung, den Plan zu unterschreiben, das Ende seiner politischen Karriere.
Wenn ich mir die derzeitige Politik ansehe, komme ich zu dem Schluss, dass die Bilderberger den Turbo einschalten, denn die bevorstehenden Aktionen wie ESM, ACTA, VSKS sind Schritte zur Verwirklichung einer NWO (Neue Weltordnung), wie sie von den Bilderbergern angestrebt wird. Auf den Vertrag SKS wird in der Einleitung des ESM Bezug genommen. Dort steht:
Auszug:
(5) Am 9. Dezember 2011 haben die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, vereinbart, Schritte in Richtung auf eine stärkere Wirtschaftsunion zu unternehmen, einschließlich eines neuen fiskalpolitischen Pakts und einer verstärkten wirtschaftspolitischen Koordinierung, die durch einen Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion (“VSKS”) umzusetzen ist. Der VSKS wird dazu beitragen, eine engere Koordinierung der Wirtschaftspolitik im Euro-Währungsgebiet zu entwickeln, um eine dauerhafte, gesunde und stabile Verwaltung der öffentlichen Finanzen zu gewährleisten.
Ich glaube allerdings nicht, dass bei den Bilderbergern ausgekungelt wird, was zu geschehen hat. Dafür sind die Treffen zu kurz. Wenn also die Besucher der Bilderbergveranstaltungen berichten, dass dort lediglich über das Geschehen in der Welt debattiert wird, glaube ich das. Na ja, fast, denn es dürften einseitige Debatten sein. Aus meiner Sicht sind die Bilderbergtreffen Veranstaltungen, die eher mit einem Befehlsempfang zu vergleichen sind. Dort bekommen Teile der Besucher gesagt, welche Schritte sie als nächstes einleiten sollen, welche Politiker sie pushen sollen, damit sie in führende Ämter gelangen und wie die Berichterstattung in den Medien aufgebaut werden soll, damit der dumme Pöbel nicht begreift, dass man ihn am Nasenring zur Schlachtbank führt. Die Debatten, wie man weiter vorgehen will, werden wohl in anderen Organisationen geführt, wie dem Council on Foreign Relations, dem European Council on Foreign Relations, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem Royal Institute of International Affairs, der Trilaterale Kommission, die Atlantikbrücke, dem Aspen-Institut und vermutlich einigen anderen (z. B. der INSM und der Bertelsmannstiftung), denn dort sind sie vereinigt, ein paar der Superreichen und ihre Handlanger aus den Bereichen der Wissenschaft, des Finanzwesens, der Politik und der Banken. Dass die noch verbliebenen Feudal-Herrscher sich damit verbrüderten, lässt den Schluss zu, dass sie ihre alte vergangene “Herrlichkeit” zurück haben wollen.
Diese Aussage möchte ich natürlich auch begründen. Dabei gehe ich davon aus, dass das ganze politische Geschehen schon sehr viel länger von dunklen Gestalten im Hintergrund geplant und gesteuert wird, wobei die Planung und Steuerung immer den erfolgten Resultaten angepasst wird. Die Zeit, in der Politiker das politische Geschehen steuerten, ist aus meiner Sicht seit einem Jahrhundert vorbei. Einen Schlachtplan, wie man vorgehen könnte hat bereits Nahum Goldmann 1915 in seinem Buch “Der Geist des Militarismus” beschrieben. Der aus meiner Sicht entscheidende Textauszug: Wege zur neuen Weltordnung.
Gastbeitrag von Alexander Merow (Autor der Buchreihe “Beutewelt”)
George Orwell ist für mich einer der Großen der neueren Literatur und hat mit seinem Roman 1984 ein hervorragendes Werk geschaffen, das heute mehr denn je Beachtung verdient. Ich selbst, als Autor der Beutewelt-Romane, habe das Buch mehrfach gelesen und finde noch immer neue Aspekte, die mich zum Nachdenken anregen.
Doch nicht jeder hat etwas für Dystopien wie 1984, Beutewelt, Schöne neue Welt und wie sie alle heißen übrig. Mancher Zeitgenosse will nicht über Dinge wie Überwachungsstaaten, Welttyranneien und ähnliche beängstigende Themen nachdenken. „Das ist doch übertrieben! Das ist alles Angstmache!“, sagt sich der eine oder andere Wohlstandsbürger des Westens sicherlich und versucht weiterhin „guter Dinge“ zu bleiben, so wie es ihm beigebracht wurde. Allerdings scheint die Anzahl derer, die die Warnungen in den oben genannten Büchern zunehmend ernster nehmen, doch langsam anzuwachsen.
Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt sind in den letzten Jahren offenbar ins Nachdenken gekommen und erkennen, dass im Hintergrund der großen Weltpolitik Dinge ablaufen, welche einen zukünftigen, länderübergreifenden Überwachungsstaat als nicht mehr unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Neben den offen erkennbaren Bestrebungen einer kleinen Seilschaft aus Superreichen, Medienbossen und Monopolisten, eine Weltregierung unter ihrer Schirmherrschaft ins Leben zu rufen, wird auch die immer unverblümtere Zensur und die Unterdrückung „politisch unkorrekter“ Meinungen erkennbar.
Man beachte in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung in der BRD, das Ausgrenzen gewisser politischer Ansichten aus dem öffentlichen Bewusstsein durch die Massenmedien, die wachsende Internetzensur durch Google oder behördliche Stellen, das Ausspionieren von Bürgerdaten durch das politische System und das Ignorieren des Volkswillens durch die politische „Elite“. Bereits 2005 hat Angela Merkel öffentlich gesagt, dass es „keinen Rechtsanspruch auf Demokratie auf alle Ewigkeit“ gibt. Ob die „demokratische Staatsform“ nun wirklich die beste Staatsform darstellt, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden, wohl aber das, was Frau Merkel dem BRD-Bürger damit sagen wollte, nämlich dass er mit einer fortschreitenden Einschränkung seiner Rechte zu rechnen hat. Den Rest des Beitrags lesen »
Was die Signale aus Davos und von der Fed bedeuten
Gold und Silber entwickeln sich prächtig. Die grundsätzlichen Argumente dafür habe ich hier schon mehrfach genannt. Grund genug, auch den aktuellen Hintergrund auszuleuchten. Da gibt es nämlich viel zu sehen. Etwa aus Anlass des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos, aber auch weit darüber hinaus.
Davos, das ist längst nicht mehr nur ein Schweizer Promi-Skiort, sondern gleichzeitig der Sitz von einer Art Weltregierung. Jedenfalls immer Ende Januar, und das schon seit vielen Jahren. Zu dieser Regierung gehören neben Spitzenpolitikern natürlich auch Zentralbanker und Topmanager aus Konzernen. Alle zusammen gefallen sich darin, dass Medien aus aller Welt die – manchmal sachlichen, überwiegend aber von eigenen Interessen und einem Schuss Eitelkeit getriebenen – Kommentare der Versammelten nach draußen kommunizieren.
Konzentrieren wir uns hier auf die sachlichen, wobei der größte Teil solche Informationen betrifft, die aus Gesprächen hinter verschlossenen Türen nach draußen gedrungen sind, betonen meine Informanten unisono. Da ist zunächst der erbitterte Streit um die Verteilung der finanziellen Lasten von Griechenland, Portugal, Spanien, Italien usw. zwischen öffentlichen und privaten Gläubigern. Er wird weiter anhalten und immer wieder zu hektischen Reaktionen an den Finanz-, Edelmetall- und Rohstoffmärkten führen.
In welchem Ausmaß, haben wir ja in den vergangenen Wochen erlebt – mit der Pointe, dass ausgerechnet die Entscheidung der US-Notenbank Fed für eine noch lockerere Geldpolitik eine besonders große Hektik ausgelöst hat. Aktionäre, Edelmetallbesitzer und Rohstoffhändler haben es ihr mit kräftigen Preissprüngen nach oben gedankt. Damit ist einmal mehr bestätigt, dass vor allem Gold und Silber favorisiert bleiben, zumal ihre Preise besonders überzeugend auf die Fed-Entscheidung reagiert haben.
Ja, die derzeitige IWF-Chefin gehört zum Club der Bilderberger.
Im Sommer letzten Jahres habe ich auf „Die Ausplünderung Griechenlands durch den IWF“ hingewiesen. Geändert hat sich natürlich nichts. Im Gegenteil. Die Ausplünderung durch den IWF geht ungehindert weiter. Lesen Sie hierzu den aktuellen Artikel von Doris Auerbach.
IWF – fortgesetzte Plünderung
Anfang Dezember 2011 war auf dem EU-Gipfel in Brüssel bekanntlich der Vorschlag ergangen, die Mittel des Internationalen Währungsfonds
im Hinblick auf dessen Rolle im Krisenmanagement zu erhöhen, ungeachtet des Umstands, dass diese im Zuge der Wirtschaftskrise 2008/09 bereits drastisch aufgestockt worden waren. 150 Milliarden € sollten von den Euro-Staaten bereitgestellt werden, weitere 50 Milliarden von anderen EU-Staaten; die genannten Summen müssten aus den Währungsreserven der Notenbanken kommen. Gedacht war, sie in den generellen Haushalt des IWF fliessen zu lassen und sie nicht zweckgebunden spezifisch für Ausleihungen an Euro-Staaten vorzusehen. Deutschland allein sollte über die Bundesbank 45 Milliarden € tragen. Zu jenem Zeitpunkt konnte jedoch nichts Endgültiges beschlossen werden, da Grossbritannien laut BBC online entschied, sich an der Stützung der Eurozone nicht zu beteiligen. Die USA blieb bei ihrer strikten Ablehnung; im Kongress ist kein grosser Wille vorhanden, dem IWF mehr Geld zu geben und Russland will vor den Präsidentschaftswahlen im März keine Entscheidung treffen. [1]
Am 18. Januar war dann erneut die Rede davon, die Feuerkraft des IWF aufzustocken, um eine Ausweitung der Euro-Krise zu verhindern. »Ich begrüße die Erkenntnis der Wichtigkeit, eine adäquate Feuerkraft des Fonds sicherzustellen«, so Lagarde am 17. 1. Dadurch soll »die derzeitige Schwäche der globalen Wirtschaft und die regionalen Herausforderungen« gemeistert werden. Zu den Herausforderungen dürfte der Liquiditätsbedarf der europäischen Banken zählen, der sich vermutlich auf 10 Billionen $ beläuft.
Insgesamt sollen die Kreditressourcen auf fast eine 1 Billion $ erhöht werden, da der IWF in den nächsten 2 Jahren eine globale Finanzlücke von rund 1 Billion $ erwartet; die Feuerkraft ist also auf mindestens 885 Milliarden $ aufzustocken. Der Fonds wird demnach alle seine Mitglieder um insgesamt 500 Milliarden $ bitten. Insbesondere die BRIC-Staaten, aber auch Japan und die ölexportierenden Nationen sollen nun dazu gebracht werden, das Meiste zur Aufstockung beizutragen. Die Zustimmung hierzu soll beim G-20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker am 25. und 26. Februar in Mexiko erreicht werden. [2] Auf BBC online hiess es hierzu, dass der IWF versuchen will, seine Ressourcen um 500 Milliarden $ aufzustocken, um dazu beizutragen, die globale Wirtschaft zu stabilisieren. In diesen 500 Milliarden $ sind die obengenannten 150 Milliarden € der EU eingeschlossen.