krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Mit ‘Währungen’ getaggte Artikel

Bankrun in der Euro-Zone ?

Geschrieben von krisenfrei - 21/05/2012

NZZ am Sonntag: «Gefahr von Bankenstürmen wächst»

Urs P. Gasche / 20. Mai. 2012 – «Rettet die Bankkonten» titelte die Zeitung in grossen Lettern. Das ist ein Alarmzeichen. Denn die Devise lautet auf «Schönreden».

Die Politik sei gefordert, möglichen Stürmen auf Bankkonten «entschlossen dagegen zu halten», fordert die NZZ am Sonntag. Aus Griechenland wurde bereits viel Kapital abgezogen. In Spanien werden die Banken nervös. Banken in andern Ländern können folgen.

Die NZZ am Sonntag zitiert den Chef der US-Anlagegesellschaft Pimco in Deutschland. Pimco verwaltet über eine Billion Franken Vermögen. Andrew Bosomworth lässt keinen Zweifel: «Ein Run auf eine Bank kann innerhalb von Tagen auch eine gesunde Bank ruinieren.» Warum? Weil der grösste Teil der Bankeinlagen weder durch reale Werte noch durch kurzfristige Guthaben der Banken gedeckt ist.

Beruhigen, Herunterspielen, Optimismus vortäuschen

Aus diesem Grund reden so wenige Politiker und auch so wenig Zeitungen Klartext. Denn die extrem aufgeblähte Kreditblase beruht auf dem psychologischen Faktor des Vertrauens. Es kann deshalb nichts Schlimmeres passieren, als dass beunruhigte Anleger und Sparer ihre Aktien, Obligationen und andern Wertpapiere verkaufen oder sogar ihr Geld von der Bank abheben.

Schon im ersten oder zweiten Wirtschafts-Semester lernen die Studenten die alte Regel der Geldwirtschaft «You can talk yourself into a crisis». Aus diesem Grund kennen die Europäische Zentralbank, Regierungen, Politiker und Banker nur eine Sprachregelung: Beruhigen, Herunterspielen, Optimismus vortäuschen.

Alarmzeichen ernst nehmen

Sobald sogar Banker und Politiker – öffentlich – auch nur andeuten, dass es schief gehen kann, gilt es, diese Alarmzeichen entsprechend ernst zu nehmen. Beruhigungspillen wie «erfolgreich bestandene Stresstests» flössen schon längst kein Vertrauen mehr ein. Noch im Juli 2011 hatte die spanische Grossbank Bankia einen Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde bestanden. Kein Jahr später hat Spaniens Regierung die in Not geratene Bank verstaatlicht.

Banken und Versicherungen stossen ab

Während Banken und Politiker verhindern möchten, dass KMUs und Private grössere Guthaben von Banken abziehen, machen es Grossbanken und Versicherungskonzerne vor, wie man die Zeit nutzt, um sich von Risikoanlagen zu trennen. Nach Angaben von Reuters hielten Banken und private Gläubiger im Jahr 2011 noch 64 Prozent aller griechischen Schuldpapiere in ihren Portefeuilles. Davon haben sie bis heute fast die Hälfte abgestossen und sie stossen weiter ab.

Und wer ist so dumm und kauft viele Staatsobligationen von Griechenland, Spanien oder Italien auf? Unter anderem die Europäische Zentralbank EZB. Wenn es schief geht, haften die Steuerzahler der Euro-Länder.

Die EZB gibt über ihre Käufe wohlweislich nur grobe Zahlen heraus. Doch Pimco-Chef Bosomworth geht jedenfalls davon aus, «dass die EZB wieder verstärkt Staatsanleihen aufkauft».

Regierungen sollen Haftung verkünden

Um einem möglichen Sturm auf Bankguthaben entgegen zu wirken, schlägt der Pimco-Chef vor, dass die Regierungen eine «Garantie der Bankeinlagen» beschliessen: «Wenn Angela Merkel und François Hollande gemeinsam erklären würden, dass die Euro-Zone für alle Bankeinlagen gemeinsam haftet, wäre die Gefahr von Bank-Runs eliminiert.»

Die Frage bleibt offen, ob es bei einem Versprechen bleiben könnte, oder ob es eine gesetzliche Garantie braucht.

In der Schweiz sind pro Bank 100’000 Franken Privateinlagen vom Staat garantiert, jedoch nur bis zu einer Gesamtsumme von 6 Milliarden Franken. Bei Banken-Pleiten ist dieser Betrag schnell aufgebraucht.

Quelle: infosperber

==================================================================

Die Griechen und Spanier haben Angst, dass sich demnächst ihre Ersparnisse in Luft auflösen könnten. Diese Angst ist durchaus berechtigt, denn der (T)Euro wurde schon lange vor der Einführung (2002) geplant, um Europa zu versklaven und zu verarmen. Griechenland ist bereits versklavt und verarmt. In Spanien sieht es nicht viel besser aus. In Portugal ebenso. Mit dem Euro kommt Griechenland niemals wieder auf die Beine. Das Land und sein Tafelsilber ist bereits verkauft – an skrupellose Gierhälse (s. Artikel, Seite 13).

Sollten die Menschen in der gesamten Euro-Zone Angst um ihr Erspartes bekommen und ihre Konten leeren, könnte bereits in wenigen Tagen das europäische Bankensystem zusammenbrechen. So schnell kann Mr. Draghi und seine Räuberbande von der EZB gar keine Euronoten drucken.

Schauen Sie mal auf Ihre Geldscheine. Finden Sie noch welche mit dem Buchstaben Y (Griechenland)? Aus meinem Geldautomaten erhalte ich schon seit einiger Zeit keine Euroscheine mit dem Buchstaben Y mehr. Werden diese Scheine bereits aussortiert?

Veröffentlicht in Banken, Betrugssystem, Euro, Geld, Zukunft | Getaggt mit: , , , | Kommentar schreiben »

Zehn Vorschläge zur Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa

Geschrieben von krisenfrei - 20/05/2012

Prof. Dr. Margrit Kennedy

Geld für verschiedene Zwecke

Money makes the world go ’round – eine wichtiger Teil unseres Seins in der Welt wird vom Geld bestimmt. Und in diesem Teil, der auf alle Bereiche unseres Lebens einwirkt, steckt ein grundsätzlicher Fehler. Wenn dieser Fehler bleibt, wird er alle anderen Leistungen der menschlichen Kultur und des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts zerstören. Margrit Kennedy gehört zu den bekanntesten Verfechterinnen der Notwendigkeit eines anderen Geldsystems. Sie hat die Erkenntnisse von Grundlagenforschern wie Silvio Gesell und Helmut Creutz einer breiten Masse zugänglich gemacht. In ihrem Beitrag für Connection weist sie insbesondere auf die Notwendigkeit hin, dass die Erforscher einer neuen Geldordnung das nicht weiterhin ehrenamtlich tun können, und sie macht konkrete Vorschläge zur Veränderung. Hoffentlich wird ein Großteil davon bald Eingang finden in die politischen Programme wählbarer Parteien. Einer der Eckpunkte ihres Programms ist die Einführung von Komplementärwährungen: Wir brauchen den Euro nicht aufzugeben, wir können ihn ergänzen – wir müssen es wohl auch

Man stelle sich einmal vor, sämtliche Forschungseinrichtungen für Physik, Chemie, Biologie, Elektrotechnik oder Wasserwirtschaft in Deutschland wären seit zehn Jahren nur noch ehrenamtlich besetzt und von privaten Gruppen finanziert. Wäre das nicht eine Katastrophe für die Unabhängigkeit und Urteilsfähigkeit der Wissenschaftler, ihrer Forschungseinrichtungen und die Freiheit in dem, was sie publizieren dürfen? Völlig richtig. Und doch geschieht genau das seit zehn Jahren auf dem Gebiet des Geldes.

Ehrenamtliche Pioniere

Seit 2002 die erste Regionalwährung in Bremen startete sind alle diese Experimente – nunmehr über 70 Initiativen bundesweit – fast ausschließlich durch die Leistung Einzelner und kleiner Gruppen entstanden, und fast alle wurden ehrenamtlich getragen. Wenn Geld aber das Fundament unserer Wirtschaft ist und komplementäre Währungen hier als Forschungslaboratorien dienen, dann ist es eine Unterlassungssünde der Politiker diese Laboratorien zu ignorieren. Gleichzeitig ist dies eine phantastische Leistung von wenigen weitsichtigen Menschen, die damit zeigen, wie neue Geldentwürfe verschiedenen sozialen, kulturellen und ökologischen Zielen besser dienen können als das heutige Geldsystem.

Statt diese Experimente auf ihre Praxistauglichkeit in einem größeren Umfang hin zu überprüfen, sie wissenschaftlich zu begleiten, genauestens zu untersuchen und daraus Schlüsse zu ziehen, hören die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft immer noch nur auf diejenigen, welche die aktuelle Krise unseres Wirtschafts- und Währungssystems weder vorausgesehen noch mit akzeptablen Vorschlägen gelöst haben. Im Gegenteil. Und mit Ausnahme von einer kleinen Elite von Bank(st)ern, die enorm profitieren, kostet uns diese Krise von Tag zu Tag mehr.

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Banken, Euro, Geld, Grundbedürfnisse, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Wir sitzen in der Falle

Geschrieben von krisenfrei - 19/05/2012

Euro, Dollar und Gold im Wechselspiel der Geopolitik (Erster Teil)
Wir sitzen in der Falle

Von Dr. Bruno Bandulet, Bad Kissingen D

Den hier abgedruckten Vortrag hielt der deutsche Währungsexperte Bruno Bandulet am 4. Februar 2012 auf dem Kongress des Kopp-Verlags. Die «Schweizerzeit» publiziert das Referat in zwei Teilen. Im ersten Teil wird zunächst der Fehlentscheid der Schaffung des Euro kommentiert. Danach werden Verschwörungstheorien rund um die amerikanische Bank «Goldman Sachs» sowie die Rolle Deutschlands als Zahlmeister der EU beleuchtet.

Die amerikanische Historikerin Barbara Tuchman hat ein Buch geschrieben, das berühmt wurde. Es trägt den Titel: «Die Torheit der Regierenden». Sie unterscheidet vier Arten von Missregierungen: Zwangsherrschaft, Selbstüberhebung (als Beispiele nennt sie Deutschland und Japan im Zweiten Weltkrieg), Unfähigkeit und Dekadenz (wie im Alten Rom) und als vierte Variante der Missregierung: Torheit und Starrsinn.

Torheit der Regierenden
Letzteres definiert sie als «politisches Handeln, das den Eigeninteressen des jeweiligen Staates und seiner Bürger zuwiderläuft».

Genau dies traf zu auf die Euro-Politik der Regierung Kohl/Waigel/Genscher. Der Regierung Merkel sind mildernde Umstände zuzubilligen. Angela Merkel muss eine Suppe auslöffeln, die sie sich nicht selbst eingebrockt hat. Sie ist konfrontiert mit den Konsequenzen der grössten Fehlentscheidung der deutschen Politik seit 1945: dem Beschluss vom Dezember 1991, die Deutsche Bundesbank zu entmachten, die D-Mark abzuschaffen und eine europäische Einheitswährung einzuführen, die damals noch ECU heissen sollte.

Es wird oft behauptet, die Maastrichter Beschlüsse vom Dezember 1991 und das Ende der Deutschen Mark seien der Preis für die Wiedervereinigung gewesen. Das ist so nicht richtig, auch wenn ein Zusammenhang mit der Wiedervereinigung bestand. Richtig ist, dass der französische Präsident François Mitterrand anfangs versucht hatte, die Wiedervereinigung zu verhindern. Als dies misslang, verlangte er von Helmut Kohl die Zustimmung zur Einheitswährung als Preis für sein Plazet zur Wiedervereinigung. Richtig ist aber auch, dass die Franzosen schon vor dem Fall der Berliner Mauer die D-Mark beseitigen wollten, weil ihnen die finanzielle Macht der Deutschen Bundesbank und das sogenannte deutsche Zinsdiktat missfielen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Betrugssystem, Euro, Geld, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , | 1 Kommentar »

Schulden, Schulden, Schulden …

Geschrieben von krisenfrei - 17/05/2012

Die Stadt Essen leiht sich täglich bis zu 800 Millionen Euro bei Banken. Sie ist nur eine von zahlreichen verschuldeten Kommunen in NRW. Bei einer Pleite müsste das Land einspringen.

Waren die 26 Trillionen Dollar als “Rettungsschirm” eigentlich genug, um das herrschende Wirtschaftssystem zu “retten” ? Erfahren Sie die schockierende Antwort im 2. Auszug aus D. Wilcock’s Artikel “Defeating the Greatest Cover-Up of All Time”, zu lesen auf www.divinecosmos.com

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Banken, Betrugssystem, Geld, Pleitestädte, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , | Kommentar schreiben »

Es reicht! Wer hat es nicht, …

Geschrieben von krisenfrei - 16/05/2012

… die Nase voll von der Bevormundung durch die EU?

Dabei geht es nicht um Europa an sich, sondern um die Machenschaften, Gesetze …, die uns die Eurokratten aus Brüssel auferlegen.
Im folgenden Interview nehmen zwei Mitglieder der “Partei der Vernunft” Stellung dazu.

 

Veröffentlicht in Euro, Geld, Gesetze, GEZ, Goldstandard, Inflation, Interviews, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , , | 1 Kommentar »

Das neue Inflationssignal

Geschrieben von krisenfrei - 11/05/2012

Manfred Gburek, 11. Mai 2012

Die „Bild“-Schlagzeile auf Seite 1 am Freitag war unmissverständlich: „Inflations-Alarm“. Was es damit auf sich hatte, war für die FAZ am selben Tag einen Leitkommentar ebenfalls auf Seite 1 wert. Hier eine Kostprobe: „Mit extrem lockerer Geldpolitik und vielen Notfallhilfen kauft die EZB Wackelbanken und Schuldenländern Zeit, allerdings auf Kosten ihrer Glaubwürdigkeit und unter Gefährdung ihres eigentlichen Auftrags, die Preisstabilität zu wahren.“ Dazu das Fazit, zur Finanzierung brauche Euroland „den Markt, der solide Staatsfinanzen und strukturelle Reformen verlangt. Wenn Euroland dazu nicht bereit ist, wird der Euro auch als Weichwährung keinen Bestand haben.“

Halten wir also fest: Die EZB macht sich unglaubwürdig, riskiert, dass die Preise steigen, und Euroland könnte eines Tages die Gemeinschaftswährung aufgeben. In so einem Umfeld und mit solchen Aussichten sind solide Staatsfinanzen und strukturelle Reformen bestenfalls ein frommer Wunsch. Und ganz nebenbei: Was ist Euroland? Die Brüsseler Bürokratie? Um Gottes willen. Die EZB? Im Prinzip ja, aber ohne politisches Mandat und damit machtlos. Oder etwa 17 Länder auf der verzweifelten Suche nach einem Konsens, den es wegen weit auseinandergehender Interessen jedoch nicht geben kann? Diese Interpretation kommt der Wahrheit am nächsten.

Daraus folgt: Euro hin, Euro her, jedes der 17 Länder wird weiter sein eigenes Süppchen kochen. Das erleben wir gerade wieder in Griechenland, Fortsetzung folgt. Das erleben wir auch in Spanien, wo der Staat das ehemals aus Sparkassen zusammengewürfelte Institut namens Bankia zu retten versucht, während immer größere Teile der Bevölkerung der Regierung in Madrid mit Protestmärschen die Hölle heiß machen. Da geht es nicht mehr um langfristig angelegte Reformen oder um den Euro, um solide Staatsfinanzen schon gar nicht, sondern in Anbetracht der extrem hohen Arbeitslosigkeit ums nackte Überleben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Banken, Edelmetalle, EZB, Geld, Inflation, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , , , | 1 Kommentar »

Bereiten China und Russland einen Dollarcrash vor ?

Geschrieben von krisenfrei - 09/05/2012

Rüstet sich dieUS-Homeland Security gegen Volksaufstand in den USA?

Von Niki Vogt

“Der amerikanische Radiosender “TruNews Radio” sendete dieser Tage ein Radio Interview mit Rick Wiles und einem privaten Ermittler namens Douglas Hagmann. Der erzählte in dem Interview, er wisse aus absolut zuverlässiger Quelle “ganz oben”, daß das US DEpartment of Homeland Security (DHS) sich auf einen massiven Bürgerkrieg vorbereitet. Wörtlich sagte Hagmann “Folks, we’re getting ready for one massive economic collapse” (Leute wir steuern auf einen massiven wirtschaftlichen Zusammenbruch zu!)

“Wir haben Probleme … die Bundesregierung bereitet sich auf einen Volksaufstand vor. Immer, wenn ihr  von Truppenbewegungen hört, immer, wenn ihr davon hört, daß militärische Ausrüstung verlegt wird, wenn die Polizei militarisiert wird, Munition gekauft wird, all solche Sachen … sie (die DHS) bereitet sich auf einen schweren Volksaufstand vor.” setzte Hagmann hinzu.

In der Tat hat die US Homeland Security neulich 450 Millionen Schuss Hohlspitzmunition geordert. Diese ist ausdrücklich für den Inlandsgebrauch gedacht. Nach den internationalen Vorschriften der Haager Landkriegsordnung ist die Verwendung von derartig üblen Deformationsgeschossen in Kriegen wegen der extremen Verletzungsfolgen weltweit verboten. Aber gegen die eigenen Landsleute, Männer, Frauen und Kinder ist das ja kein Problem.

Veröffentlicht in Bürgerkriege, Inflation, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , | 4 Kommentare »

Das FED und die City of London

Geschrieben von krisenfrei - 07/05/2012

In meinem letzten Artikel habe ich auf die Machenschaften des FED, und wie sie die Welt umspannt, hingewiesen. Das FED ist eine Privatbank zu deren Besitzern u.a. auch die US-Bank “Goldman Sachs” gehört. Ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs haben bereits großen Einfluss in Europa, z.B. bei der EZB (Mario Draghi, Chef der EZB). Das FED-Kartell ist so mächtig, dass es das weltweite Finanzsystem komplett beherrscht. Vor 50 Jahren wollte J.F. Kennedy weg vom FED-Geld zum staatlichen Geld. Diesen Schritt überlebte er nicht!

Der US-Kongressabgeordnete Ron Paul will schon seit Jahren das FED abschaffen. Mit dieser Forderung wird er auch in diesem Jahr nicht zum US-Präsidenten gewählt. Dies wird das FED verhindern – koste es, was es wolle. In den USA kann nur jemand US-Präsident werden, der der Wall Street wohlgesonnen ist, wie z.B. Barack Obama.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger erklärt im folgenden Video, warum die City of London der mächtigste Staat der Erde ist.

 

 

Veröffentlicht in Banken, Betrugssystem, Elite, Euro, Geld, Gesetze, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , , , | 1 Kommentar »

Amerika ist die größte Schuldennation der Weltgeschichte …

Geschrieben von krisenfrei - 06/05/2012

… sagt Jim Rogers.

Diese Aussage ist der Kern seines Interviews mit Inside Wall Street.
Allerdings hofft er noch auf eine große Korrektur bei Gold um nachzukaufen.
Was er sich unter einer größeren Korrektur bei Gold vorstellt, sagt er nicht.

Wie könnte eine größere Korrektur bei Gold aussehen?

Unter 1.500 USD?
Unter 1.100 Euro?

Mag sein, aber allein die Tatsache, dass die Schulden zunehmen, wie Rogers selbst sagt, dürfte den Goldpreis noch in ungeahnte Höhen treiben. Der Silberpreis, zumal Silber ein Industrierohstoff ist, wird sich m.E. in Zukunft besser entwickeln als der Goldpreis.

Prognosen gebe ich nur ungern ab, aber auf Sicht von 3-5 Jahren würde ich eine Verdoppelung des Gold- und eine Verdreifachung des Silberpreises nicht ausschließen. Soll man deshalb unbedingt auf eine Korrektur warten? Ich weiß es nicht. Sollten wir allerdings in eine verschärfte Deflation schlittern, die durchaus eintreten kann, gäbe es sicherlich noch gute Kaufkurse bei Gold und Silber. Wer aber weiß das schon?

Auf eines jedoch sollte man vorbereitet sein: Auf einen nicht unerheblichen Schuldenschnitt oder einer Währungsreform! Der Bürger wird in jedem Fall immer der Verlierer sein!

Börsenlegende Jim Rogers schwört im DAF-Interview mit NY-Korrespondent Manuel Koch weiterhin auf Gold: “Der Preis ist elf Jahre am Stück gestiegen und das ist sehr ungewöhnlich für eine Anlage. Gold erlebt zurzeit eine Korrektur, aber es würde mich nicht wundern, wenn Gold bald nicht mehr runtergehen würde. Ich verkaufe mein Gold nicht und falls der Goldpreis fallen sollte, plane ich mehr zu kaufen. Verkaufen Sie Ihr Gold nicht!”


 

Veröffentlicht in Edelmetalle, Geld, Interviews, Staatsverschuldung, Währungsreform, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , | Kommentar schreiben »

Die Plünderung der Völker Europas

Geschrieben von krisenfrei - 05/05/2012

Von Gert Flegelskamp

Der Bundestag! Einst stand als Inschrift auf diesem Gebäude: DEM DEUTSCHEN VOLKE. Allerdings gehe ich davon aus, dass die ursprüngliche Inschrift noch nie der Wirklichkeit entsprach, denn dort wurde zu keiner Zeit FÜR das deutsche Volk agiert, nicht während der Monarchie unter Kaiser Wilhelm (Reichstag), noch in der Weimarer Republik. In der Nazizeit wurde es nicht genutzt, weil jemand oder eine Gruppe es abgefackelt hatte (Reichstagbrand). Als politisch genutzter Bau (Bundestag) wurde das Gebäude trotz Restaurierung in den 60er Jahren erst nach der Wiedervereinigung wieder genutzt, weil zuvor der Bundestag in Bonn ansässig war. Tatsächlich fand in den 90er Jahren ein erneuter Umbau statt, so dass der Bundestag das Gebäude erst 1999 wieder als Sitz des Bundestages nutzen konnte. Der Umbau in den 90er Jahren hätte genutzt werden können, eine wahrhafte Inschrift (DEM INTERNATIONALEN FINANZKAPITAL) anbringen zu lassen. Aber Bundestag und Wahrhaftigkeit sind aus meiner Sicht ohnehin nicht miteinander vereinbare Begriffe. Deshalb steht dort auch heute noch immer DEM DEUTSCHEN VOLKE, obwohl die von mir eingefügte Inschrift wesentlich wahrhaftiger wäre.

Ich habe über Geld und über das Finanzsystem schon einige Beiträge verfasst, so einen Abriss über die Geschichte des Geldes unter dem Titel Geld ist Plunder oder den nicht von mir verfassten Artikel über Fabian, mit welchem das Zinssystem und seine Auswirkungen beschrieben werden. Aber vermutlich trifft das nicht so ganz den Nerv des Einzelnen, weil der eigentliche Hintergrund nicht deutlich genug wird. Das will ich nun versuchen und am Schluss natürlich wieder auf die mit dem ESM verbundenen Gefahren hinweisen.

Zunächst noch einmal die zwei Grundbegriffe: Geld und Kapitalismus. Geld war und ist lediglich ein Tauschmittel und als solches nur ein Versprechen an den, der dieses Mittel gegen Waren eintauscht, dass er/sie für diesen Schein oder diese Münzen bei Bedarf einen dem aufgedruckten Wert entsprechenden Gegenwert bekommt. Bevor der Geldschein erfunden wurde, hatten Münzen, zumeist aus Edelmetallen wie Gold und Silber geprägt, den gleichen Zweck, nur mit dem Unterscheid, dass Gold und Silber oder auch Kupfer schon immer in sich einen Wert darstellten.

Zu allen Zeiten gab es Betrüger, die Geld fälschten, indem sie es äußerlich dem mit dem Geld zusammenhängenden Versprechen anpassten, aber minderwertige Materialien nutzten. Die größten Betrüger waren aber die Herrscher, die mit einer Änderung der Legierung den Anteil der Edelmetalle verringerten, was außerhalb des eigenen Herrschaftsgebietes natürlich gravierende Folgen hatte, weil dort nicht der eingestanzte Wert gewertet wurde, sondern lediglich der Gehalt an Edelmetallen, wie Gold und Silber.

Heute wird das Geld in den Staaten als Währung bezeichnet. Aber was unterscheidet den Währungsverlust durch Inflation und Geldabwertung von der Minimierung des Anteils an Edelmetallen früherer Zeiten?

Mit der Gründung der Bundesrepublik war eine Bedingung der Amerikaner verbunden, den amerikanischen Kapitalismus zu übernehmen. Doch was ist Kapitalismus wirklich? Ich kann natürlich nur meine eigene Sicht wiedergeben. Kapitalismus hat 3 Basis-Komponenten.

  • Schulden
  • Guthaben
  • Zinsen

Wer von der Hand in den Mund lebt, hat kein Geld, das er anlegen könnte. Man muss also mehr haben, als man benötigt. Hat man es, kann man es investieren, also anlegen. Für diese Anlage erwartet man einen Gewinn.

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Banken, Betrugssystem, Edelmetalle, Elite, ESM, Euro, EZB, Geld, Politik, Staatspropaganda, Staatsverschuldung | Getaggt mit: , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar »

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 139 other followers