Mit ‘Waffen’ getaggte Artikel
Geschrieben von krisenfrei - 04/04/2012

von
Heiko Schrang in KW 14 am 2012-04-04 20:15:08
Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)
Die mediale Aufmerksamkeit wird momentan auf die Schmierenkomödie gerichtet, in der die Politik die Mineralölkonzerne für die überhöhten Spritpreise verantwortlich macht, und gleichzeitig der Staat selbst der größte Profiteur der Spritpreiserhöhung ist, da er durch die Mineralöl- und Mehrwertsteuer kräftig mitverdient.
Derzeit überschlagen sich die Ereignisse täglich in schon für den Normalbürger unüberschaubare Höhen der deutschen Bürgschaften (wer bürgt wird gewürgt), die für den angeblichen Eurorettungsschirm herhalten sollen, der in Wahrheit eher ein Banken- und Versicherungsrettungsschirm ist. Diese explosive Stimmung, die nicht nur in der Weltwirtschaft, sondern auch in der Politik herrscht, könnte sich in Form des Irankonflikts entladen. Wie ich bereits geschrieben habe, findet dieses Jahr das Bilderberger Treffen in Israel statt, wo aller Wahrscheinlichkeit nach der Iran im Mittelpunkt stehen wird. Der Ton verschärft sich zunehmend, so drohte beispielsweise der Friedensnobelpreisträger Obama dem Iran mit einem Angriff indem er vor einigen Wochen sagte: „Ich bluffe nicht“.
Sollte es zu einem Präventivschlag gegen den Iran durch Israel kommen, würden, mit hoher Wahrscheinlichkeit, U-Boote der „Dolphin“-Klasse mit eingesetzt werden. Diese U-Boote gehören zu den begehrtesten Rüstungsgütern weltweit, von denen Deutschland unlängst das sechste U-Boot für die israelische Marine ausgeliefert hat. Die „Dolphin“ U-Boote können sowohl mit nuklearen als auch mit konventionellen Marschflugkörpern bestückt werden. Laut Sunday Times kreuzt mindestens ein israelisches U-Boot mit Atomwaffen ständig im persischen Golf als Abschreckung gegen den Iran. Selbst Israels Verteidigungsminister Barak spricht bereits über den Einsatz der deutschen U-Boote in einem möglichen Krieg gegen den Iran.
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Geschrieben von krisenfrei - 27/03/2012
Von Michael Winkler
Der Hauptteil dieses Artikels wird aus Spekulationen bestehen, doch das geht den Generalstäben nicht anders. Sobald der erste Schuß fällt, lösen sich strategische Planungen unter dem Ansturm der Realität auf, da wird aus dem Agieren schnell ein Reagieren.
Wie sehen die Fakten aus? Israel wähnt sich bedroht, folglich schreibt die Weltpresse den Iran zum furchteinflößenden Aggressor hoch. Ein Schelm, wer jetzt an die Protokolle der Weisen von Zion denkt, nur weil in diesen ach so gefälschten Schriften die Kontrolle und Gleichschaltung der Presse so wunderbar beschrieben wird. Die andere Fälschung, wonach Irans Präsident Ahmadinedschad gesagt habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, ist zwar längst aufgeflogen, sie wird allerdings noch immer von der kontrollierten und gleichgeschalteten Presse wiederholt.
Die Ausgangsbasis ist der Atomwaffensperrvertrag, den Iran unterschrieben hat, Israel jedoch nicht. Infolgedessen wurden Israels Atomanlagen niemals kontrolliert. Die Juden bestreiten deshalb noch offiziell den Besitz von Atomwaffen, während seriöse Schätzungen dem Judenstaat zwischen 100 und 400 Atomsprengköpfe zuschreiben. Das Trägersystem Jericho III, das mit einer Reichweite von 6.500 km ganz Europa bedroht, wäre ohne Nuklearwaffen ein überflüssiges Hobby. Dank großzügiger Geschenke der Regierungen Schröder und Merkel verfügt Israel sogar über eine Zweitschlagskapazität, hochmoderne Unterseeboote, die in Deutschland mit speziellen Ausstoßrohren für atomare Marschflugkörper mit 1.500 km Reichweite versehen worden sind. Auch damit kann Israel aus dem Mittelmeer, dem Atlantik und der Nordsee jede Stadt in Europa auslöschen.
Der Iran hat den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und seine Atomanlagen wurden von internationalen Kommissionen kontrolliert. Nach offiziellen Meldungen von CIA und dem jüdischen Geheimdienst Mossad hat der Iran seit 2003 sein Atomwaffenprogramm eingestellt, seine Atomforschung dient ausschließlich friedlichen Zwecken. Die internationale Atomenergiebehörde möchte trotzdem ständig durch die persischen Atomanlagen stöbern. Daß diese Atomanlagen anschließend als militärische Ziele auf israelischen Generalstabskarten auftauchen und iranische Atomwissenschaftler an Bombenanschlägen sterben, sind natürlich reine Zufälle.
Israel ist ein hochgerüsteter Militärstaat, der bei sieben Millionen Einwohnern in seiner Schlagkraft an Nummer vier der Welt gesetzt wird, nach den USA, Rußland und China, aber noch vor Großbritannien, Frankreich und Indien. Israel besitzt eine sehr gut ausgestattete Luftwaffe, die allerdings in den letzten Jahrzehnten nur noch Zivilisten und unverteidigte Ziele bombardiert hat. Israel verfügt über Raketenabwehrsysteme, umfangreiche, modern ausgestattete Bodentruppen und eine Marine, die bei Überfällen auf Hilfskonvois in internationalen Gewässern ihre Fähigkeiten zu Piraterie eindrucksvoll bewiesen hat.
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Geschrieben von krisenfrei - 16/03/2012
Paul Craig Roberts
Einer der großen ökonomischen Mythen besagt, dass die Märkte rational sind. Es geht zwar kein Tag vorbei, an dem dieser Mythos unzählige Male widerlegt wird, aber der Mythos hält sich hartnäckig.
Zum Beispiel berichteten heute (14. März) Bank of America/Merrill Lynch, dass „gestern die Märkte in den Vereinigten Staaten von Amerika nach dem soliden Bericht über die Einzelhandelsverkäufe den Tag mit einem starken Anstieg begannen … günstiger Rückenwind hilft heute, die globalen Kapitalmärkte anzukurbeln.“
Der „solide Bericht über die Einzelhandelsverkäufe“ für den Februar bestätigt einen nominellen Zuwachs von 1%. Das heißt, dass der Zuwachs nicht um die monatliche Inflationsrate bereinigt ist, die erst am 16. März bekanntgegeben wird. Anders gesagt, wenn ein Großteil des nominellen Zuwachses von 1% bei Einzelhandelsverkäufen auf höheren Preisen beruht, wird der inflationsbereinigte Zuwachs statistisch nicht ins Gewicht fallen. Der „rationale Markt“ hob ab, ohne darauf zu warten, bis er herausfand, ob der Zuwachs real ist.
Darüber hinaus gibt der offizielle Konsumentenpreisindex die Inflation zu niedrig an, wie der Statistiker John Williams belegt hat. Würde ein ehrliches Maß an die Inflation angelegt, dann könnten sich die Einzelhandelsverkäufe im negativen Bereich bewegen.
Der „rationale Markt“ liebt die Täuschung so lange, als sich diese einen Vorwand für Kapitalsteigerungen liefert. Der Fokus der Notenbank auf „Kerninflation,“ welche steigende Nahrungsmittel- und Energiepreise nicht miteinbezieht, erlaubt es den Vertretern der Notenbank, weiterhin dabei zu bleiben, dass die Inflationsrate unter der Sollvorgabe liegt. Indem sie vorgibt, dass es keine Inflation gibt, unterstützt die Notenbank weiterhin Banken mit Leitzinssätzen nahe Null, während sie Sparern und Pensionisten das Einkommen aus Zinserträgen nimmt. Ohne Einkommen aus den Ersparnissen sind die Menschen gezwungen, ihr Kapital aufzubrauchen. Auf diese Weise macht die Politik der Notenbank die Banker reicher und das Land ärmer.
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Geschrieben von krisenfrei - 14/03/2012
Pepe Escobar
Vergessen Sie die Vergangenheit (Saddam, Osama, Gaddafi) und die Gegenwart (Assad, Ahmadinejad). Sie können eine Flasche Petrus 1989 darauf wetten (das Problem besteht darin, dass Sie sechs Jahre warten müssen, bis Sie sie bekommen), dass für die absehbare Zukunft Washingtons Buhmann Nummer Eins – wie auch der seiner schurkischen NATO-HiWis und diverser Medien-Lockvögel – niemand anderer sein wird als der wieder ans Ruder gekommene russische Präsident Vladimir Putin.
Und täuschen Sie sich nicht – Vladimir Putin wird das genießen. Er ist genau wieder da, wo er sein will, als russischer Oberbefehlshaber, zuständig für das Militär, Außenpolitik und alle nationalen Sicherheitsangelegenheiten.
Angloamerikanische Eliten krümmen sich noch immer, wenn seine bereits legendäre Rede 2007 in München erwähnt wird, wo er die damalige Regierung unter George W. Bush anprangerte wegen deren unipolarer imperialer Agenda „durch ein System, das nichts gemein hat mit Demokratie“ und ununterbrochen seine „nationalen Grenzen in nahezu alle Bereiche“ überschreitet.
Washington und seine Knechte sind gewarnt worden. Vor der Wahl am vergangenen Sonntag gab Putin seine Zukunftspläne bekannt. Die wichtigsten Punkte: kein Krieg gegen Syrien, kein Krieg gegen den Iran, keine „humanitären Bombardierungen“ und kein Schüren von „Farbenrevolutionen“ – alles gepackt in ein neues Konzept „illegale Instrumente weicher Gewalt.“ Für Putin kommt eine von Washington entworfene Neue Weltordnung nicht in Frage. Was herrscht, ist „das altbewährte Prinzip der staaatlichen Souveränität.“
Kein Wunder. Wenn Putin nach Libyen schaut, sieht er die drastischen regressiven Konsequenzen der „Befreiung” durch die NATO mittels „humanitärer Bombardierungen”: ein aufgesplittertes Land, das von mit al-Qaeda verbundenen Milizen kontrolliert wird, die rückständige Cyrenaica, die sich vom höher entwickelten Tripolitanien trennt, und einen Verwandten des letzten Königs, der über das neue „Emirat“ herrschen soll – zur Freude von solchen Musterdemokraten wie dem Hause Saud.
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Geschrieben von krisenfrei - 08/03/2012
Zum “Super-Tuesday”
Ron Paul kann seine Hoffnungen, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu werden, begraben. Nach dem Super-Tuesday liegt er weit abgeschlagen hinter Romney und Santorum. Von einer großangelegten Wahlmanipulation gehe ich nicht aus. Ron Paul hatte Tausende, vor allem junge!, Helfer, die unermüdlich gerackert haben. Was er in den Mainstream-Medien verloren hat, hat er im Internet wieder gutgemacht. Seine Botschaften sind klar, eindeutig und seit vielen Jahren bekannt.In COMPACT haben wir ihn gleich in zwei Artikeln aufs Schild gehoben(hier und hier). An uns hat’s also auch nicht gelegen…
Warum reichte es trotzdem nicht? Er ist zu gut für die Republikaner! Seine Thesen gegen die staatlich sanktionierte Gelddruckmaschine der Finanzoligarchie namens Federal Reserve hätten ihm vielleicht noch die Mehrheit gebracht. Aber zum Handicap wurde seine antiimperialistische Haltung, sein Eintreten für den weltweiten Rückzug der US-Army auf die Landesverteidigung. Je näher es an den Iran-Krieg herangeht, umso gefährlicher wird diese Haltung für die aggressivsten Kreise des US-Establishments, vor allem für die mächtige israelisch-amerikanische Lobby-Organisation AIPAC. Dort wiederum machten sich seine Konkurrenten lieb Kind, wie man in der heutigen Ausgabe der Jungen Welt (die leider Ron Paul nicht unterstützt…) in einem Artikel von Knut Mellenthin über den aktuellen AIPAC-Kongress nachlesen kann:
(Zita jW Anfang) Die Schlußsitzung am Dienstag morgen (Ortszeit) stand im Zeichen der Grußadressen der drei wichtigsten republikanischen Bewerber um die Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im November. Während die Reden von Mitt Romney und Newt Gingrich jeweils von einer Station ihrer Wahlkampftournee auf eine Bildwand übertragen wurden, hatte sich Rick Santorum persönlich nach Washington in die Konferenzhalle bemüht. Alle drei Politiker konzentrierten sich darauf, Obama Schwäche gegenüber Iran vorzuwerfen und sich gegenseitig mit aggressiven Sprüchen zu überbieten.
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Geschrieben von krisenfrei - 07/03/2012
Von Dr. T.X. Hammes
Die laufende Debatte darüber, ob man den Iran bombardieren soll oder nicht, geht von der falschen Fragestellung aus. Die Befürworter erklären, dass wir den Iran bombardieren müssen, um ihn von der Entwicklung einer Atomwaffe abzuhalten. Gleichzeitig geben sie oft zu, dass sogar eine effektive Bombenkampagne das Programm nur um ein paar Jahre verzögern wird. In Wirklichkeit ist die Fragestellung also nicht, entweder den Iran zu bombardieren oder es mit einem Iran mit atomaren Waffen zu tun zu haben. Die wirkliche Fragestellung lautet, ob man es mit einem Iran mit Atomwaffen zu tun hat oder mit einem Iran mit Atomwaffen, nachdem man ihn bombardiert hat.
Konfrontiert mit der wirklichen Fragestellung haben einige Befürworter erklärt, wir könnten dem Iran weiterhin Atomwaffen verwehren, indem wir ihn immer wieder bombardieren. Dieser Ansatz birgt zwei Probleme. Erstens müssen Kampagnen mit „Präsisionsbomben“ erst einmal schaffen, den vor dem Konflikt abgegebenen Prognosen der Befürworter über ihre Wirksamkeit zu entsprechen. Jede Kampagne wird länger dauern und weniger wirkungsvoll sein als derzeit vorhergesagt wird. Zweitens, was viel wichtiger ist, werden die Iraner von jeder Bombenkampagne lernen und eine nächste schwieriger oder gar unmöglich machen. Wiederholte Bombenkampagnen mit dem Ziel, die Entwicklung der Bombe zu verhindern, entsprechen viel mehr dem „Rasenmäher“-Ansatz bei der Widerstandsbekämpfung. Sie führen zu kurzfristigen taktischen Ergebnissen, aber verschlechtern die strategische Situation.
Ungeachtet der zugegebenen Unzulänglichkeiten einer Bombenkampagne hat Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt erklärt, dass es notwendig sein könnte, zu verhindern, dass das iranische Programm in eine „Zone der Immunität“ gelangt, indem es so tief unter die Erde verlegt wird, dass weder israelische noch Waffen der Vereinigten Staaten von Amerika in der Lage sein werden, es zu zerstören. Daher müssen wir jetzt bombardieren. Netanyahu erklärt allerdings nie, wie wir die Iraner davon abhalten werden, ihr Programm in einer „Zone der Immunität“ neu aufzubauen, nachdem sie bombardiert worden sind.
Das einzige positive strategische Ergebnis, das Befürworter des Bombardierens angedeutet haben, ist, dass das die Iraner dazu bringen könnte, ihre Regierung zu stürzen. Dummerweise zeigt der Blick in die Geschichte, dass ein Angriff von Außenstehenden ein Volk geschlossen dazu bringt, seine Regierung zu unterstützen. Die Hoffnung auf eine Revolution ist eine sehr schwache Grundlage, um eine strategische Entscheidung darauf aufzubauen – besonders eine, die so mit unvorhersehbaren Ergebnissen befrachtet ist wie der Beginn eines Krieges.
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Geschrieben von krisenfrei - 27/02/2012
Kaum hatten Russland und China ihr Veto gegen die Verurteilung Syriens verkündet,
geriet die demokratische westliche Werte-Welt, NATO- und arabische Quisling-Golfstaaten in Aufruhr. Alle reagieren ungewöhnlich fassungslos. Die USA antworten mit der Schließung ihrer Botschaft in Damaskus; Frankreich ruft seinen Botschafter zurück, andere EU-Staaten folgen, Deutschlands Außenministerdarsteller Guido Westerwelle zitiert den syrischen Botschafter ins Auswärtige Amt. Merkel erwägt die totale Schließung der diplomatischen Vertretung. Die von den reaktionärsten Regimes weltweit angeführten Golfstaaten, an der Spitze Saudi-Arabien und Katar [dort ist eine gigantische Militärbasis der US-Armee beheimatet], Untertanen und Befehlsempfänger Amerikas, schließen ihre diplomatischen Vertretungen und beordern ihre Diplomaten demonstrativ zurück. Ja sogar Tunesien schließt seine Botschaft in Damaskus. Und alle drohen mit noch schärferen Sanktionen. Verhandlungen, um diplomatische Problemlösungen zu finden, sind fehl am Platz und sind nicht gefragt. Die Wertegesellschaft ermächtigt sich selbst, in den inneren Angelegenheiten des Landes mitzumischen. Zu guter Letzt sitzen heute alle Staaten, die Syrien nicht gut gesonnen sind in Tunesien zusammen, um dort schlimme Sachen gegen das Land zu beschließen.
Alle Regierungen der westlichen Welt, die USA inklusive ihres kriegslüsternen Klientelstaates Israel, Europa sowie die meisten arabischen Staaten gerieten außer Rand und Band, verloren die Fassung und fielen mit ihren beleidigenden Äußerungen gegenüber Rußland und China aus dem Rahmen. Die Medien, ob Tageszeitungen, Zeitschriften oder TV-Sender, staatliche wie private, westliche wie arabische, stimmen dasselbe Lügenlied an, angeführt vom TV-Sender Al Jazeera, US-Sprachrohr in Katar - dieser galt einmal als seriös, hat inzwischen jedoch eine 180° Umwandlung erfahren - und von Al Arabia des Despoten Abdullah in Saudia, einer Marionette Amerikas. Ein Schreiberling des ›Bonner Generalanzeigers‹ drückte sich in seinem Kommentar so aus: »Eine Resolution gegen das das ›Menschenrecht absichtvoll mißachtenden Regime‹ in Syrien sollte verabschiedet werde«. Claus Kleber vom ZDF tischte uns am 7. Februar 2012 im ›heute journal‹ den Bericht eines BBC- Korrespondenten auf, dessen Bilder er übernahm, den Bericht jedoch mit einer herzerweichenden Lügengeschichte über den Tod eines durch Assads Raketen getöteten siebenjährigen Mädchens ergänzte. Das ist keine seriöse Berichterstattung, sondern übelste Propaganda. Damit sollen die Gefühle der Zuschauer manipuliert und aufgewühlt werden. Solche Art Geschichten liest und beobachtet man fast in allen Medien. Jürgen Todenhöfer war kürzlich lange in Syrien, hatte überall Zutritt und wurde von Assad empfangen. Er sagt, jede zweite Berichterstattung in den westlichen Medien ist absolut falsch und der Rest mit Vorsicht zu genießen. Karin Leukefeld berichtet ständig aus Syrien und stimmt mit Todenhöfer überein. Am Tag der Abstimmung über die Resolution gegen Syrien war die Rede auf Seiten der syrischen Opposition von mehreren Hundert durch das Assad Regime getöteter Menschen. Nach der Abstimmung wurden diese Zahlen um das Zehnfache nach unten korrigiert. Auf westlicher Seite verloren die Politiker nach dem Veto Rußlands und Chinas ihre Beherrschung und wurden gegenüber den Vertretern beider Staaten ausfallend. Das ›politische Traumpaar Merkel und Sarkozy‹ war nicht nur ›geschockt‹, sondern sogar ›entsetzt‹. Wo war ihr Entsetzen über die Toten im Irak, oder beim Massaker der Israelis in Gaza, oder bei den über 50000 Toten in Libyen? Die Liste ist lang.
Warum eigentlich die ganze Aufregung? Man behauptet, Rußland und China hätten sich isoliert; ehrlicher ist vielleicht: man droht ihnen, sie zu isolieren. Der USA steht ihre geheuchelte Aufregung schlecht zu Gesicht. Stimmen sie doch regelmäßig gegen jede Resolution des UNO-Sicherheitsrats, die Israel für seine völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Untaten in Palästina verurteilen würde: ob Siedlungspolitik, bauliche Veränderungen in Jerusalem, Enteignungen, Plantagen- und Feldrodungen, Hauszerstörungen, den Einsatz von Phosphorbomben, F16-Bomber-Einsätze gegen die Zivilbevölkerung, außergerichtliche Exekutionen ….. Stimmte die USA einmal für eine UNO-Resolution wie z. B. für die am 11. Dezember 1948 verabschiedete Resolution 194, die das Rückkehrrecht der Flüchtlinge betraf, dann scherte sich Israel einen Dreck um deren Beachtung. Die einzige Resolution, die Israel akzeptierte, war die Teilungsresolution 181 vom November 1947, weil sie den Zionisten mehr als das halbe Palästina auf dem Silbertablett präsentierte. Auch dies war nur ein taktischer Schachzug Ben Gurions, um sich nach und nach das ganze Land völkerrechtswidrig unter den Nagel zu reißen. Auch seine Nachfolger arbeiten bis heute nach dem gleichen Muster und säubern Palästina von ihrer einheimischen Bevölkerung. Gegen Israel permanente Verstöße gegen Völkerrecht und Menschenrechte haben sich zwar einige europäische Länder hin und wieder der Stimme enthalten, aber ernsthaft verhindern konnten und wollten sie Israels verbrecherische Politik nicht.
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Geschrieben von krisenfrei - 26/02/2012
Von Chris Marsden
25. Februar 2012
Die “Freunde Syriens” sind eine Bande politischer Verbrecher, die sich in Tunesien versammeln, um die jüngste einer ganzen Reihe von Destabilisierungskampagnen zu planen, die bisher allesamt zu kolonialen Aggressionskriegen geführt haben.
Regierungsbeamte aus achtzig Ländern reisen, angeführt von den USA, nach Tunis. Die USA haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein halbes Dutzend Angriffskriege geführt, die hunderttausende Menschen das Leben gekostet haben. An ihrer Seite stehen Frankreich und Großbritannien, ehemalige Kolonialmächte, die einst den Nahen Osten untereinander aufgeteilt haben und sich ihren Anteil an der Wiederaufteilung des Ölreichtums der Gegend sichern wollen.
Zu den imperialistischen Mächten haben sich die Türkei und die Scheichtümer vom Golf gesellt – deren sorgenvolle Bekenntnisse zur „Demokratie“ kaum weniger Übelkeit erregen als die aus Washington, Paris oder London.
Auf dem Treffen in Tunis behaupten die westlichen Mächte, sie beabsichtigten, die Interessen des Volkes vor dem brutalen Regime des syrischen Präsidenten Assad zu schützen. In Wahrheit haben die Geheimdienste der imperialistischen Mächte und ihre Sondereinheiten eine sektiererische Sunni-Bewegung gegen Assad angeheizt und Syrien in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt.
Der ehemalige US-Gesandte bei den Vereinten Nationen, Walid Maalouf, sagte gegenüber der libanesischen Tageszeitung Daily Star, Washington „hilft der Opposition bereits heimlich“. Etwa fünfzig türkische Offiziere sind in Syrien verhaftet worden, weil sie geholfen haben, die Opposition zu organisieren. Die in Jordanien ansässige Zeitung Al Bawaba berichtete, mehr als zehntausend Libyer würden in einer abgeriegelten Zone ausgebildet, um zu Kampfzwecken nach Syrien einzudringen. Die Operation wird von Saudi-Arabien und Katar finanziert. Russlands Außenministerium berichtet, dass MI6-Agenten aus Großbritannien sich bereits auf syrischem Boden befinden.
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Geschrieben von krisenfrei - 25/02/2012
Von Eric S. Margolis
Welche Art von Verteidigung könnte der Iran einem Angriff auf seine nukleare und militärische Infrastruktur durch Israel und/oder die Vereinigten Staaten von Amerika tatsächlich entgegenstellen?
Als erstes vergessen Sie alle Fernsehbilder von iranischen Raketen, die abgefeuert werden, und die Soldaten, die in Paraden aufmarschieren. Ihr Zweck ist es, die Moral im eigenen Land zu stärken. Ironischerweise haben die Medien des Westens sie benutzt, um die angebliche militärische Bedrohung durch den Iran herumzuposaunen. Ein größeres TV-Netzwerk in den Vereinigten Staaten von Amerika, nämlich NBC, verwendet ein eigenes Logo für seine Berichte aus dem Iran: „Bedrohung Iran.“
In Wirklichkeit ist der Iran trotz seiner Bevölkerung von 71 Millionen Menschen und ungeachtet des Reichtums an Erdöl militärisch ziemlich schwach. Der islamische Iran stand seit der Revolution 1979 unter zermürbenden militärischen und wirtschaftlichen Sanktionen unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika, in einer Reihe mit Nordkorea und Kuba.
In der Folge war der Iran nicht imstande, den größten Teil seines aus den 1960ern/1970ern stammenden militärischen Bestandes zu modernisieren, der dem Schah von den Vereinigten Staaten von Amerika und vom Vereinigten Königreich geliefert worden war. Die altersschwache zivile Flugzeugflotte wurde ebenfalls schwer getroffen von den Embargos unter der Führung der Vereinigten Staaten von Amerika, was zahlreiche Abstürze aufgrund von Materialermüdung und fehlenden Ersatzteilen zur Folge hatte.
Geschätzte 45 – 50% der kleinen, veralteten iranischen Luftwaffe ist außer Betrieb wegen fehlender Ersatzteile oder Reparaturmöglichkeiten. Die iranischen Piloten, deren letzter Kriegseinsatz während des irakisch-iranischen Krieges 1980 – 1988 erfolgte, haben bedenklich wenig Flugerfahrung. Der iranischen Luftwaffe fehlen moderne Radaranlagen und Ausstattung für Kommunikation und elektronische Kriegsführung.
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Geschrieben von krisenfrei - 16/02/2012
Ein Interview mit dem Nukleartechniker Arto Lauri. Er spricht u.a. über die Fukushima-Katastrophe und erklärt, was HAARP ist und wie gefährlich HAARP in seiner Anwendung sein kann.
Sie sollten das Interview unbedingt lesen und nach Möglichkeit auch weiterverbreiten. Übersetzt wurde dieses Interview vom Silber-Engel (http://www.bank-einbruch.de/).
Arto Lauri ist ehemaliger Angestellter der finnischen Nuklearanlage in Olkiluoto. Er arbeitete ca. 30 Jahre in dieser Anlage und fing als Techniker dort an. Während seiner Karriere erreichte er die höchste A-Klassifikation in der Führungsspitze. Seiner Aussage nach verlor er viele seiner Arbeitskollegen, die alle an verschiedenen Arten von Krebs starben. Das, und die Tatsachen über die fehlende Zukunftsfähigkeit der Atomenergie brachten ihn dazu, Anti-Atom-Aktivist zu werden. Er begann, sich gegen Atomkraft zu äußern und einige geheime Informationen über das Risiko der finnischen Atomkraft zu enthüllen. Unnötig zu erwähnen, dass er entlassen wurde. Dieses Interview wurde am 14.8.2011 in Olkiluoto, Finnland, geführt.
Interviewer: Sie haben eine Theorie, was die Katastrophe in Fukushima verursacht haben könnte, bitte erzählen Sie sie uns!
Arto Lauri: Gern. Im Jahre 2008 erreichte die Produktion von Uran einen Wendepunkt, was die Energiebilanz betrifft, sie wurde negativ. 2007 erklärte Präsident Putin, dass Russland die Förderung von Uran stoppen werde, da diese nicht mehr profitabel sei. Ende 2008 beendete Russland seinen Uranexport, so dass plötzlich 70% des Weltbedarfes an Uran fehlten. Europa war darauf nicht vorbereitet, so dass diese große Lücke in der Uranproduktion ausgefüllt werden musste. Der Areva-Konzern teilte mit, er habe überschüssiges Uran aus den explodierten Anlagen in Sellafield (UK) und Superphenix (Japan) [Brüter "Monju"]. Dieses Uran enthielt aber 3,5% Uran-235 und 6% tödliches Plutonium. [Areva-Chefin] Anne Lauvergeon gab bekannt, dass dieses Uran in Ordnung und von der IAE zugelassen sei.
Dann wurde eine riesen Schiffsladung davon nach Japan exportiert. Ein Jahr lang war alles in Ordnung, bis die Japaner 2010-2011 mit der Überprüfung der Reaktoren begannen. Als die Reaktoren untersucht wurden, entdeckte man, dass die Reaktoren dreimal soviel Abwärme und Dampf erzeugten als normalerweise. Der Dampf konnte nicht in dem Ausmaße entweichen, wie man annahm, dass er es tun sollte. Deshalb öffnete man die Reaktoren und begann damit, den Dampf in die Atmosphäre abzulassen. Das ging so weiter, man öffnete weitere Reaktoren und ließ den Dampf in die Atmosphäre ab, das verursachte einen sprunghaften Anstieg der Ionisationswerte über Japan. Den Rest des Beitrags lesen »
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