krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Mit ‘Verblödung’ getaggte Artikel

Ohne Umverteilung wird ganz Europa brennen

Geschrieben von krisenfrei - 20/05/2012

Kurt Marti / 17. Mai. 2012 – Die Bevölkerung von Nordrhein-Westfalen hat begriffen, dass ein Grund für die Schuldenkrise der einseitig verteilte Reichtum ist.

Es hat alles nichts genützt. Drei Tage vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen schlug das «ZDF heute journal» zur besten Sendezeit kräftig die Werbetrommel für den Sparkurs der CDU. Schon der Titel des ZDF-Beitrages liess keinen Zweifel offen: «Schuldenkrise wird zur Zeitbombe». Die Moderation des Beitrages überschlug sich im Krisen-Vokabular: «Schuldenberg von 232 Milliarden Euro», «Lauter kleine Griechenlands», «Teufelskreis» und «Szenen wie aus einem Wirtschafts-Thriller».

 

Die Staatschulden sind die verweigerten Steuern der Reichen

Das Krisenszenario wurde dramaturgisch untermalt vom Gejammer des Schuldenmanagers und des Stadtkämmerers von Essen. In einem weiteren Beitrag der Sendung «ZDF Zoom» ging es im selben Ton weiter. Der neoliberale «Bund der Steuerzahler» verkündete das Evangelium des Sparens. Gegenrede gab es keine. Zwei Tage nach den beiden ZDF-Sendungen übernahm «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens den CDU-Werbe-Spot unter dem Titel: «Griechische Verhältnisse in Deutschland». Am Schluss platzierte der sorgenvolle SF-Kommentator gar einen versteckten Wahlaufruf für die CDU: «Man macht weiter in der Schuldenwirtschaft, so lange es noch geht. Wenn nicht die Wahl am Wochenende etwas daran ändert».

Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen wurden hochstilisiert zu einem Votum für mehr oder weniger Schulden, für die SPD oder für die CDU. Die Wählerschaft liess sich vom Schuldenberg des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und der Gemeinden in der Höhe von 232 Milliarden aber nicht beeindrucken. Denn vielen ist mittlerweile klargeworden: Die Schulden des Landes Nordrhein-Westfalen und auch von ganz Deutschland sind nichts anderes als die verweigerten Steuern der Reichen.

2 100 Milliarden Schulden und 7 500 Milliarden Nettoprivatvermögen

Jahrelang sorgte die Schuldenuhr des «Bundes der Steuerzahler» in Deutschland für Schlagzeilen. Letztes Jahr setzte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Verdi mit der Reichtumsuhr einen Kontrapunkt. Die gesamte Schuld der Bundesrepublik Deutschland liegt laut Eurostat bei rund 2 100 Milliarden Euro (siehe Link unten). Dieser Schuld steht ein Nettoprivatvermögen der Deutschen von 7 500 Milliarden gegenüber (siehe aktuelle Reichtumsuhr unten).

Allein das reichste Zehntel verfügt über 4700 Milliarden und könnte die Gesamtverschuldung Deutschlands locker zweimal begleichen. Beim Nettoprivatvermögen handelt es sich um das Vermögen aller Privatpersonen ab 17 Jahren, abzüglich der Verbindlichkeiten. Das Nettoprivatvermögen und seine Verteilung wurde vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung ermittelt (siehe Erläuterungen zur Reichtumsuhr unten).

Wenn man das Nettoprivatvermögen der 10 Prozent reichsten Deutschen auf die Bevölkerung von Nordrhein-Westfalen umrechnet, ergibt das 1 000 Milliarden, also mehr als das Vierfache der Verschuldung in der Höhe von 232 Milliarden. Alle diese Zahlen zeigen eines ganz klar auf: Finanzielle Mittel sind genügend vorhanden, es fehlt allein die gerechte Verteilung.

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Der Fiskalpakt: Blendwerk für leichtgläubige Bundestagsabgeordnete

Geschrieben von krisenfrei - 26/04/2012

Der Fiskalpakt

Blendwerk für leichtgläubige Bundestagsabgeordnete

 Kommentierung vom 24.04.2012

Bund der Steuerzahler in Bayern

 

Der Fiskalpakt ist ein gezieltes Täuschungsmanöver um die extremen Gefahren des ESM-Vertrages zu verschleiern. Den Bürgern und ihren Abgeordneten  wird mittels Fiskalpakt vorgegaukelt, die Länder der Eurozone, wie etwa Portugal, Griechenland oder Italien würden sich zukünftig scharfen Defizitregeln unterwerfen und Defizitsünder würden hart bestraft. Durch den Fiskalpakt werde, in Verbindung mit den finanziellen Aktivitäten der zukünftigen ESM-Bank, die Staatsschuldenkrise samt Bankenkrise nunmehr endgültig eingedämmt.

Nichts davon ist wahr. Weshalb sollten ausgerechnet die Krisenverursacher in der Lage sein sie zu beenden. Sowenig ein Betrunkener durch zusätzliches Trinken nüchtern wird, sowenig wird die Kreditschuldenkrise durch weitere Kredite an Banken und Staaten gelöst werden.

Der Fiskalpakt ist – gegen den Schein! – absichtlich so konzipiert, dass dem munteren Schuldenmachen der Euro-Länder weiter Tür und Tor sperrangelweit geöffnet bleibt.

Vor diesem Hintergrund werden die ungeheuerlichen Milliardensummen der Rettungsschirme zukünftig ebenso versickern wie in der Vergangenheit. Doch es gibt einen wesentlichen und gefährlichen Unterschied zu früher: Bislang mussten Milliarden-Garantien immer von den Parlamenten einzeln abgesegnet werden. Mit der unkontrollierbaren ESM-Bank hingegen, die zukünftig Europa finanziell beherrschen wird, entsteht ein Zwangs-Zahlungs-Mechanismus von zunächst € 700 Milliarden, der die Deutschen – vor allem die kleinen Leute – finanziell bis auf die Knochen ruinieren wird.

Die Kündigung des Fiskalpaktes oder des ESM ist nicht möglich. Kein vernünftiger Bürger unterschreibt in Gelddingen, speziell bei Bürgschaften und Garantien, einen Vertrag auf Ewigkeit, verzichtet auf Rechenschaft, überlässt die Honorarfestsetzung seines Beauftragten diesem selbst und gewährt ihm zusätzlich, gewissermaßen als Sahnehäubchen, umfassende Immunität gegen Strafverfolgung auch bei Veruntreuung und Geldverdummung. Wer dies im normalen Leben tut, wird üblicherweise als nachweislich unzurechnungsfähig entmündigt. Und dabei geht es beim ESM sogar um hunderte Milliarden, wenn nicht Billionen.

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US-Militär subventioniert die Pharma-Lobby

Geschrieben von krisenfrei - 12/04/2012

Chemische Kriegsführung

Robert C. Koehler

Um unsere wahnwitzigen Kriege zu führen, richten wir die Fähigkeit unserer Soldaten zugrunde, mit sich selbst zurechtzukommen und in der Gesellschaft zu funktionieren, um dann das, was von ihnen übrig ist, mit Chemikalien zu regulieren, die die Dinge oft unabsehbar verschlimmern.

Könnten wir in unserem Streben nach Ordnung möglicherweise noch mehr Chaos schaffen, nicht nur nach außen – in den zertrümmerten Ländern, die wir hinterlassen – sondern nach innen, in den Persönlichkeiten dieser Soldaten?

Die Los Angeles Times berichtete, dass der Luftwaffenpilot Patrick Burke vor kurzem freigesprochen wurde in einem Militärverfahren, in dem er angeklagt war wegen Autodiebstahls, betrunkenen Fahrens und zwei weiteren Verstößen – wegen eines „durch einen Substanzenmix verursachten Deliriums.“ Das war, so erklärte die L.A. Times, ein Wendepunkt: die erste offizielle Anerkenung durch Militärpsychiater und durch einen Richter eines Kriegsgerichts, dass die Drogen, die zu einem alltäglichen Bestandteil des Militärdienstes geworden sind – in Burkes Fall das verschriebene Amphetamin Dexedrine („go pills“) – zu temporärer Unzurechenbarkeit führen können.

Besser leben durch Chemie!

Die chemische Lösung durchzieht natürlich die gesamte Kultur, und während Drogen zu erstaunlichen Ergebnissen führen können, sind sie dämonisch verführerisch und haben immer eine Schattenseite. Und nirgends, so scheint es, äußert sich ihr Missbrauch dramatischer als im modernen Militär.

„Nach zwei lang dauernden Kriegen mit eskalierenden Stufen von Kampfstress nahmen im letzten Jahr über 110.000 Soldaten im aktiven Dienst verschriebene Antidepressiva, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, antipsychotische und Drogen gegen Angstzustände zu sich, laut den Zahlen, die vor kurzem der L.A. Times vom Chef des Sanitätsdienstes der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika mitgeteilt worden waren,“ schreibt Kim Murphy in dem Artikel. „Nahezu acht Prozent des Heeres im Einsatz ist jetzt auf Beruhigungsmitteln und mehr als sechs Prozent auf Antidepressiva – achtmal so viel wie 2005.“

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Hetze gegen Grass: Offener Brief an Oskar Lafontaine

Geschrieben von krisenfrei - 06/04/2012

Wo bleibt das linke Eintreten gegen den israelischen Angriffskrieg?

Lieber Oskar Lafontaine,

in unserem Land tobt eine entscheidende Diskussion, aber von der Linkspartei ist nichts zu sehen. Günter Grass hatte den Mut, das Offensichtliche auszusprechen: dass Israel den Weltfrieden bedroht, dass es den Angriff auf Iran mit deutschen U-Booten durchführen könnte – und dass hierzu in Deutschland geschwiegen wird, weil sich jeder – auch er selbst, bis dato – unter dem Schatten der Vergangenheit duckt.

Wenn es noch eines Beweises für diese Thesen bedurft hätte, so lieferte ihn die folgende Debatte: Die Medien hetzten unisono gegen Grass. Junge Schnösel, die die Tinte nicht halten können,verrichten ihre publizistische Notdurft über dem Nobelpreisträger. Henryk M. Broder freute sich heute, dass sich unter allen (!) veröffentlichten Stimmen in Deutschland  gerade fünf für Grass ausgesprochen haben. Wenn das keine Gleichschaltung ist, was dann? Als Grass aber diesen Umstand mit genau diesem – richtigen! – Begriff anprangerte, bekam er von der WELT gleich die Retourkutsche, er verwende Nazi-Vokabular. Nazi ist also der, der vor der Wiederkehr von Nazi-Praktiken warnt – so hätten es die Gleichschalter und Netanjahu-Freunde gerne.

Warum schweigt die Linkspartei zu alldem? Warum schweigen Sie? Unter den fünf Aufrechten, über die Broder spottet, ist immerhin ihr Bundestagsabgeordneter Wolfgang Gehrcke, ein immer zuverlässiger Kritiker von Imperialismus und Krieg. Aber nun ist eine Stimme aus der ersten Reihe der Partei gefordert. Nach Lage der Dinge darf man eine solche Stellungnahme nicht von Gregor Gysi erwarten, der bereits Merkels unsägliches Dogma von der Sicherheit Israels als Teil der “Staatsräson Deutschlands” unterstützt hat, und auch von den bräsigen Parteivorsitzenden Lötzsch und Ernst nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Politik der BRD GmbH: Bankenrettung, ja – Bildung, nein Danke!

Geschrieben von krisenfrei - 06/04/2012

Schulfach Ökonomie muss endlich kommen!

Von Susanne Cassel und Tobias Thomas am 6. April 2012

Ökonomische Bildung ist heute mehr denn je erforderlich, um als mündiger Arbeitnehmer, Konsument, Steuerzahler und nicht zuletzt als Wähler verantwortungsvoll handeln zu können. Wie wichtig fundierte ökonomische Kenntnisse sind, zeigt aktuell die europäische Staatsschuldenkrise. Obwohl sie jeden Bürger betrifft, haben viele große Probleme, sich eine fundierte Meinung über die diskutierten und vollzogenen Maßnahmen zu bilden. Und auch bei anderen wirtschaftspolitisch relevanten Themen ist das nicht anders. Ein Schulfach Ökonomie bundesweit an allgemeinbildenden Schulen würde allen Schülern in Deutschland ökonomische Zusammenhänge systematisch und wissenschaftlich fundiert vermitteln. Voraussetzung für den Lernerfolg wäre allerdings, dass deutschlandweit eine eigenständige akademische Ausbildung für Wirtschaftslehrer eingeführt wird und wissenschaftlich fundierte Schulbücher genutzt werden.

Um die ökonomische Bildung ist es bei den Jugendlichen in Deutschland schlecht bestellt: 40 Prozent der 14- bis 24-jährigen verbinden „nichts Bestimmtes“ mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ und 54 Prozent können das Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht korrekt erklären. Die mangelnden Ökonomiekenntnisse wiegen schwer, denn ökonomische Kompetenzen sind in einer zunehmend wirtschaftlich verflochtenen und auf Eigenverantwortung basierenden Welt unverzichtbares Rüstzeug für informierte Entscheidungen in vielen Lebensbereichen. Dabei geht es darum, die Konsequenzen eigener Entscheidungen für sich und andere einschätzen zu können. Sei es bei der Wahl der Ausbildung und des Berufs, der Bewertung von Konsumgütern, Aktien und Versicherungen oder der Beurteilung der wirtschaftspolitischen Performance der jeweiligen Regierung – nicht zuletzt an den Wahlurnen. Auch zeigen empirische Untersuchungen, dass Menschen, die sich mit Ökonomie beschäftigen und ökonomische Zusammenhänge verstehen, die Leistungsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft als Garant unseres Wohlstandes besser einschätzen können. In Zeiten, in denen Marktwirtschaft vielfach pauschal in Frage gestellt wird, ist dies nicht zu unterschätzen.

Inzwischen besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass ökonomische Kenntnisse im Schulunterricht vermittelt werden sollen. Und in vielen Schulen ist dies auch bereits gängige Praxis. Allerdings existiert kaum ein eigenständiges  Schulfach   für   Ökonomie, obwohl sich Dreiviertel der Schüler und fast 80 Prozent der Erwachsenen dafür aussprechen. In der Regel wird Ökonomie in Fächern wie Politik, Geschichte, Sozialwissenschaft oder Gemeinschaftskunde behandelt. Dies hat zur Folge, dass Ziele, Inhalte und zeitlicher Umfang und damit das Ausbildungsniveau der Schüler stark variieren. Schwerwiegend kommt hinzu, dass die Schüler im Teilgebiet Wirtschaft oft von fachfremden Lehrkräften unterrichtet werden, denen es häufig an fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Wissen fehlt. Die ökonomische Schulbildung bleibt damit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Diese Defizite könnten mit der Einführung eines Schulfaches Ökonomie behoben werden. Um eine hochwertige Lehre zu gewährleisten, wäre es jedoch notwendig, deutschlandweit eigene Studiengänge für Ökonomielehrer zu etablieren. Auch bei den Unterrichtsmaterialien für den Ökonomieunterricht besteht Verbesserungsbedarf – nicht zuletzt im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Fundiertheit und Neutralität. So bestehen – zu Recht oder Unrecht – in der öffentlichen Debatte Vorbehalte gegenüber den zahlreichen von Interessenverbänden herausgegebenen Unterrichtsmaterialien. Und aktuell verwendete Schulbücher erfüllen oftmals moderne fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anforderungen nur unzureichend.

Internationale Vergleichsstudien von Schulleistungen wie die PISA-Studie der OECD haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ein gesellschaftlicher Diskurs über Defizite in der Schulbildung in Gang gekommen ist und Maßnahmen zu deren Beseitigung ergriffen wurden. So konnte sich Deutschland von 2000 bis 2009 in der PISA-Rangliste deutlich verbessern: im Bereich Mathematik vom 20. auf den 10. Platz und in den naturwissenschaftlichen Kompetenzen vom 20. auf den 9. Rang. Eine PISA-Studie zu den Ökonomiekenntnissen deutscher Schüler   im   internationalen  Vergleich  könnte einen ähnlichen Diskussions-  und  Reformprozess anstoßen. Tatsächlich werden in der PISA-Studie 2012 erstmals ökonomische Kenntnisse in Finanzfragen untersucht. Deutschland beteiligt sich daran jedoch nicht und vergibt damit eine große Chance, das Thema ökonomische Schulbildung empirisch fundiert zu diskutieren und notwendige Reformen anzustoßen.

Dieser Policy Brief entstand auf Grundlage des ECONWATCH-Panels „Ökonomische Bildung an Schulen – Voraussetzung für verantwortungsvolle Wahlentscheidungen in Markt und Politik“ mit Prof. Dr. Franziska Birke (Universität Potsdam), Prof. Dr. Günther Seeber (Universität Koblenz-Landau) und Andreas Wegener (Direktor der Privaten Kant Schule e.V., Berlin) unter der Moderation von Dr. Ursula Weidenfeld am 17. Oktober 2011in Berlin.

Quelle: http://wirtschaftlichefreiheit.de/

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Das Teile und Herrsche-Spiel für die Systemsklaven …

Geschrieben von krisenfrei - 25/03/2012


Rechts oder links? Meine Erfahrungen der jüngsten Zeit veranlassen mich, zu dieser Thematik ein paar Worte zu finden. Es gibt sehr viele aktive (oft junge) Menschen, die Ihre Energie für eine bessere und fairere Welt einsetzen wollen, dabei aber oft nicht erkennen, dass sie im Interesse der bestehenden Machtstrukturen handeln.

Vorab ein paar Gedankensplitter zur heutigen Situation:
Jeden Tag sterben auf dieser Welt zigtausende von Menschen an Hunger.
Jeden Tag werden tausende von Menschen in Kriegen ermordet.
Jeden Tag werden Millionen von Tieren in Qualhaltungen geschunden und hingerichtet.
Jeden Tag arbeiten wir an einem irrsinnigen Wirtschaftswachstum und zerstören damit die Natur.

Unsere aktuellen sogenannten Volksvertreter sehen oft tatenlos zu, aber nicht nur das. Sie senden sogar unsere jungen Bürger uniformiert in fremde Länder, damit sie dort unter Vorwänden, die auf Lügen basieren, Menschen töten. Das eigentliche Ziel, das im Erobern liegt, mit dem Anliegen, die bestehenden Umverteilungsprozesse aufrechtzuerhalten, kennen die ausgesandten, bewaffneten Täter natürlich nicht, wodurch sie ebenfalls zu Opfern werden und später als Veteranen oft lebenslange psychische Qualen erleiden. Dass es den Auftraggebern letztlich nur um Macht und Geld geht, lässt aus meiner Sicht die Vermutung „niederer Beweggründe“ zu, wodurch man den Tatbestand des Auftrages zum Mord beweisen könnte.

Unter diesen furchtbaren Einflüssen leben wir nun alle, und das kann nicht spurlos an den Menschen vorübergehen. Burnout und schwere Depressionen sind die Folge, aber längst nicht nur bei den exekutiven Beamten wie Polizisten und Soldaten, die diese „Arbeiten“ umzusetzen haben, sondern auch bei den arbeitenden Menschen zuhause, die hierfür Waffen und Munition herstellen bzw. sie mit ihren Steuern bezahlen.

Eine direkte oder latente Verzweiflung der Bürger führt natürlich auch aktive Gruppen zusammen, die einfach „etwas tun wollen“ und „Zivilcourage“ zeigen. Die emotionale Aufladung dieser Menschen sammelt sich dann in gegründeten „Bewegungen“ oder „Blocks“. Daraus ergibt sich natürlich ein großes Potential an Energie, das es aus Sicht der Mächtigen zu nutzen gilt. Wachsame Menschen erkennen die immer ausgefeilteren Methoden der Manipulation, die von den Massenmedien und Politikdarstellern eingesetzt werden, um die Medienkonsumenten in Linke und Rechte einzuteilen und gegeneinander auszuspielen. So entsteht leider aus der ursprünglich hohen Motivation, etwas zum Guten zu bewirken, der Nährboden für extremistische Entwicklungen auf allen Seiten.

Mir persönlich sind kaum Menschen bekannt, die absichtlich Böses tun. Insbesondere viele Aktivisten, die Ihr Herz am rechten Fleck tragen, meinen, etwas wirklich Gutes zu bewirken. Doch „gut gemeint“ ist oft das Gegenteil von „gut“.

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Wie lange noch wollen die Deutschen von ihrer Politmafia abgezockt werden ?

Geschrieben von krisenfrei - 24/03/2012

Endlich kapiert hier einmal jemand, …

was hier gespielt wird. Der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. schlägt nach einem Bericht der WELT Alarm wegen der explodierenden Target2-Salden der Bundesbank. Dabei kritisieren die Wächter über die staatliche Steuerverschwendung insbesondere das trojanische Pferd Merkels in der Deutschen Bundesbank, nämlich den derzeitigen Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann wegen dessen verniedlichenden Äußerungen zu den sogenannten Target2-Salden.

Bundesbank verharmlost eine finanzielle Atombombe titelte die WELT als erster Vertreter der System-Presse die vor kurzem verbreiteten Informationen des Bundesbank-Chefs und fährt fort: Der Steuerzahlerbund warnt vor einer finanziellen Atombombe. Der Bundesbank-Chef täusche die Bürger, die Export-Erfolge würden mit dem Geld der Steuerzahler finanziert.

Endlich kapiert das einmal jemand – und traut es sich öffentlich auszudrücken: Die Export-Erfolge werden mit dem Geld der Steuerzahler finanziert.

Die einfache und Hundertprozent richtige Aussage muss man sich merken – auch wenn man sich sonst nicht viele Dinge im Leben merken kann: Die Export-Erfolge Deutschlands zahlt der deutsche Steuerzahler selbst.

Wie ist so etwas möglich?

Nun, bevor wir auf diese Frage eingehen zwei weitergehende Thesen:

Erstens: Mit dem EFSF, dem ESM und anderen Programmen zur Euro-Rettung rettet der deutsche Steuerzahler seine eigenen Vermögen, die er in der Vergangenheit durch den Export-Erfolg im Ausland erwirtschaftet hat, selbst.

These Zwei: Die explodierenden Target2-Salden liefern das entsprechende Instrument, dass wir auch zukünftig an die Staaten im Euro-Land exportieren können, ohne dass wir dafür eine Gegenleistung erhalten (werden).

These Drei: Der deutsche Bürger lässt sich – diesmal praktisch unbemerkt – von seinen europäischen Partnern wie von den Alliierten nach dem Ersten Weltkrieg ausplündern.

Zur ersten These: Deutschland exportiert durch harte Arbeitsleistung seiner Bürger mehr als es durch Importe ausgibt. Das schafft einen Geldüberschuss, den der Deutsche aber in der Vergangenheit nicht im eigenen Lande investiert hatte, sondern in den Südstaaten des Euro-Raums. Da gab es für Staatsanleihen höhere Renditen und der Immobilien-Markt stieg stark an. Das heißt der Geldüberschuss, der durch den Verkauf von mehr Waren entstanden ist, wurde sofort wieder in die Südländer investiert. Damit konnten sich die dortigen Bürger noch mehr deutsche Waren leisten. Quasi ein perpetuum mobile: Der Deutsche freut sich über die gute Rendite in den Südländern und überweist deshalb seine Spar-Groschen dorthin. Und der Bürger beispielsweise in Spanien kann weiterhin schicke Autos fahren. Wenn da nicht die Preise für Immobilien in immer unerschwingliche Höhen getrieben wurden.

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Haben Sie heute schon GEZahlt, um belogen zu werden ?

Geschrieben von krisenfrei - 24/03/2012

Ahmadinedschad: ZDF lügt uns weiterhin die Hucke voll

Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, assoziiert wie dieser: Israel muss von der Landkarte radiert werden – Israel must be wiped off the map. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt.
Ahmadinedschad hat die Worte für “map” und “wipe off” nie benutzt. Die persische Originalversion von Ahmadinedschads Äußerungen über Israel ist weit weniger martialisch als die Übersetzung, die verschiedene Agenturen verbreitet haben und die wiederum auf der englischen Übersetzung des persischen Originals beruht.Was also ist passiert? Am 26.10.2005 sprach Ahmadinedschad auf einer Konferenz, die unter dem Motto stand “Die Welt ohne Zionismus”. Es waren im Wesentlichen die großen westlichen Nachrichtenagenturen, die die Übersetzung dieser Passage lieferten: Israel von der Landkarte radieren (AFP), Israel von der Landkarte tilgen (AP, Reuters), Israel ausrotten (DPA). Ahmadinedschad sagte jedoch wörtlich: “in rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad.”

Das bedeutet: “Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden.” Oder, weniger blumig ausgedrückt: “Das Besatzerregime muss Geschichte werden.” Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, sondern die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden.
Unter den Tisch gefallen ist auch der Kontext, in dem Ahmadinedschad gesprochen hat. Seine Äußerung war nämlich ein Zitat Chomeinis, und Ahmadinedschad fügte hinzu, dass das israelische Besatzungsregime verschwinden müsse, so wie das Regime des Schah verschwunden sei, wie dies Chomeini einst prophezeit habe. Auch dieser Zusatz macht deutlich, dass Ahmadinedschad nicht die Auslöschung Israels forderte oder die Vernichtung des jüdischen Volkes, sondern einen Regimewechsel.

Die Reaktion auf Ahmadinedschads angebliche “wipe off the map”-Äußerung fiel deutlich aus: Der israelische Premierminister Ehud Olmert entwickelte das falsche Zitat zu der Behauptung weiter, der iranische Präsident spreche “von der völligen Zerstörung und Vernichtung des jüdischen Volkes” und schlug den Bogen zur atomaren Bedrohung Israels durch Iran. Die unterstellte atomare Bedrohung ebenso wie die mutmaßliche verbale Drohung können so jederzeit einen Angriff auf Iran rechtfertigen.

Englischsprachige Medien haben übrigens auf die falsche Übersetzung hingewiesen. So schrieb Jonathan Steele bereits am 2. Juni 2006 im Guardian: “Er sprach keine militärische Drohung aus. Er forderte ein Ende der Besatzung Jerusalems, irgendwann in der Zukunft.”
2008 hatten dann viele Mainstream-Medien eingestehen müssen, dass nur falsch übersetzt wurde – so auch das ZDF. Intendant Markus Schächter musste sogar ein Entschuldigungsmail verfassen, in dem er eingestand, dass die ständige Behauptung über Ahmadinedschad falsch sei:

Zweites Deutsches Fernsehen
Anstalt des öffentlichen Rechts
55100 Mainz
Markus Schächter
Intendant

Mainz, 05. Juni 2008

Sehr geehrte Frau Fikentscher, sehr geehrter Herr Neumann,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, das der Fernsehrats-Vorsitzende Ruprecht Polenz an mich weitergeleitet hat.

Sie kritisieren in diesem Brief, dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.

Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.

Ich bedanke mich noch mal herzlich für Ihren Hinweis und würde mich freuen, wenn Sie auch zukünftig unser Programm einschalten.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Schächter

Der ZDF-Moderatorin Susanne Conrad scheint das alles völlig egal zu sein. Im ZDF-Mittagsmagazin am 19. März 2012 wiederholte sie die Lüge (Video) und rundete ihre Diffamierung ab mit der durch nichts belegten Behauptung, der iranische Staat gewähre der IAEA keinen Zugang zu seinen Nuklearanlagen:

[Ahmadinedschad] ist sicher eine der schillerndsten und unberechenbarsten Figuren der internationalen Politik. Öffentliche Reden münden bei ihm in der Regel in Ausfälligkeiten und entsprechenden Eklats. So hat Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad den Holocaust vielfach geleugnet und die Absicht bekundet, Israel auszulöschen. Da beunruhigt es nicht nur die Menschen dort, dass Iran keine Kontrolleure der Atomaufsicht mehr in die Nähe seiner Nuklearanlagen lässt, die es [sic] gleichzeitig immer tiefer unter die Erde verlegt. Ist er der Irre, als den viele ihn sehen, ist er für vernünftige Argumente und diplomatische Bemühungen überhaupt empfänglich, oder steuert er uneinsichtig also eben doch auf eine Eskalation, einen Krieg zu? …

Somit wird deutlich, dass es sich niemals nur um einen Übersetzungsfehler handelte. Die Medien lügen bewusst, um die westliche Welt in einen Krieg gegen den Iran zu hetzen. Selbst wenn die Lügen schon lange aufgedeckt wurden, bleiben sie stur bei ihren Diffamierungen. Es ist ihnen nicht wichtig, dass manche wissen, dass sie lügen. Wichtig ist ihnen nur, die uninformierte Masse mit ihren Lügen zu beeinflussen.

Quellen:

steinbergrecherche.com
sueddeutsche.de
guardian.co.uk

Hier gefunden: http://medien-luegen.blogspot.de/2012/03/ahmadinedschad-zdf-lugt-uns-weiterhin.html

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Alles gesagt ! – Dank an Prof. Dr. Christian Kreiß

Geschrieben von krisenfrei - 15/03/2012

Die gewaltige Krise (jetzt ist alles nur ein laues Lüftchen) kommt erst noch und mit ihr auch die Versklavung der Menschheit. Aller Wahrscheinlichkeit nach noch in diesem Jahrzehnt.
Wer’s nicht glaubt, sollte sich folgendes Video ansehen.
Prof. Dr. Christian Kreiß hat alles dazu gesagt.

Die Eurokrise – Unangenehme Wahrheiten über Europa und die Welt

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Die Ziele der Illuminati

Geschrieben von krisenfrei - 09/03/2012

In meinem letzten Artikel, “Das FED-Ungeheuer umspannt die Welt“, bin ich u.a. auf das Iron Mountain Projekt von 1963 eingegangen.

>>Das Dokument vom „Iron Mountain Projekt“ kam zu dem Schluß, dass in Kriegszeiten oder bei Kriegsdrohung die Massen die üblen Machenschaften einer Regierung ohne große Klagen weitestgehend ertragen. Für die Kommission war die Angstkarte Trumpf, denn um eine Gesellschaft zu stabilisieren, sind Kriege angeblich eine unerläßliche Voraussetzung.

Die Vermutung liegt nahe, dass das ganze System nicht nur geschwächt, sondern zum Einsturz gebracht, und den Menschen dabei große Angst eingeflößt werden soll. Je größer die Ängste der Menschen vor z.B. Armut, Hunger, Kriege … usw., desto eher würden sie eine NWO unter diktatorischer Herrschaft, die auch eine neue Weltwährung beinhalten könnte, hinnehmen. Entsprechende Pläne in dieser Richtung sind nicht neu.<<

Und jetzt finde ich das hier, “die Ziele der Illuminati”, was der Schlußfolgerung des “Iron Mountain Projekts” sehr nahe kommt.
Alles nur Verschwörungstheorien? Nichts genaues weiß man nicht!

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In seinem Buch Conspirator’s Hierarchy: The Story of The Committee of 300 („Hierarchie der Verschwörer: Die Geschichte des Komitees der 300“) listet Dr. John Coleman auf, mit welchen Mitteln die Illuminati und ihre Verbündeten eine neue Weltordnung nach ihrem Sinn erzwingen wollen:

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