krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Posts Tagged ‘Silber’

Währungs-Wirrwarr, China-Gold, Xetra-Gold

Posted by krisenfrei - 08/02/2013

von Manfred Gburek

Der Euro ist wieder mal im Gerede. Warum, dafür haben einige Aussagen von EZB-Chef Draghi während seiner Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag so manchen Hinweis gegeben. Zum Beispiel, man wolle beobachten, „ob die Aufwertung von Dauer ist“. Aber die wirklichen Ursachen liegen tiefer verborgen: Der aus 17 ganz verschiedenen Ländern mit jeweils anderen Strukturen und zum Teil entgegengesetzten Zielen bestehende Euroblock ist und bleibt in sich gespalten.

Nun werden Sie einwenden, das sei schon beim Eurostart Anfang 1999 so gewesen. Richtig, doch seitdem wurde der Euro im Vergleich zum Dollar, zu anderen Währungen und nicht zuletzt zur einzig wahren Währung, dem Gold, derart heftig durchgeschüttelt, dass man nicht mehr die Maßstäbe von einst anlegen kann. Er startete schwach, tauchte von Anfang 2000 bis zum Herbst 2002 sogar unter die Parität zum Dollar, also unter den Gleichstand, und legte danach – wie zuletzt bis Donnerstagmittag – so manchen Höhenflug hin.

Dass der Euro während Draghis Pressekonferenz dann auf einmal abkippte, reiht sich zunächst nahtlos in dieses Bild. Zumal der EZB-Chef die Lage an den Finanzmärkten als verbessert, aber fragil bezeichnete und zur Eurostärke während der vergangenen Monate anmerkte, man müsse abwarten, ob sie nachhaltig sei. Allerdings konnte Draghi sich nicht verkneifen, Wechselkursziele zu kritisieren – ein versteckter Seitenhieb auf Frankreichs Präsident Hollande, der zuvor just für eine aktive Wechselkurspolitik plädiert hatte. Erst der offensichtliche Knatsch zwischen den beiden Herren lässt das starke Abkippen des Euro vom vergangenen Donnerstag plausibel erscheinen.

Dazu beigetragen hat natürlich auch die Diskussion über den möglichen Einfluss der Finanzminister auf die Geldpolitik der EZB. Das heißt, Schäuble könnte mit seinem französischen Kollegen Moscovici und weiteren Finanzministern eventuell bestimmen, was Draghi mit seiner Mannschaft zu tun habe. Die Vermischung von Geld- und Fiskalpolitik im Euroraum ist ansatzweise ja schon vorhanden. In den USA gilt sie als selbstverständlich. Und in Japan hat die Regierung so heftig Druck auf die Notenbank ausgeübt, dass diese nachgegeben und den Yen mit ihrer Geldpolitik in wenigen Monaten drastisch abgewertet hat.

Seitdem macht ein Begriff Schlagzeilen: Währungskrieg. Manche Leute vergleichen die aktuelle Entwicklung der Währungen sogar mit der vor 80 Jahren, als es einen Abwertungswettlauf gab. Doch das ist ebenso übertrieben wie die martialische Metapher vom Krieg. Denn wir haben es heute mit einer Reihe etablierter Währungen zu tun, die alle ihre spezifischen Probleme mit sich herumschleppen: Der Dollar ist zwar immer noch die Leitwährung, aber wegen der lockeren US-Geldpolitik nicht mehr dauerhaft zu retten. Der Euro bleibt eine Fehlkonstruktion, solange starke und schwache Länder ihn als Währung haben. Das britische Pfund hatte seine beste Zeit im 19. Jahrhundert. Der Schweizer Franken kann sich seit 2011 nur mit Ach und Krach gegen die weitere Aufwertung wehren; derweil kauft die Schweizerische Nationalbank fleißig Anleihen und sogar Aktien aus dem Euroraum. Der Yen: siehe oben. Und Chinas Yuan ist immer noch nicht voll konvertibel.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Edelmetalle | Getaggt mit: , | Leave a Comment »

Und ewig glänzt das Gold …

Posted by krisenfrei - 29/01/2013

Vor allem in Krisenzeiten ist das Edemetall Gold gefragt – zahlreiche Anleger sehen dies als sicheren Hafen. Günther Luitz, Heidelberger Vermögensverwaltung, hat zu dem Thema ein Buch veröffentlicht und blickt in dieser Sendung auf die weitere Entwicklung des Rohstoffs.

 

Herr Günther Luitz hat mit seiner Argumentation und mit den Fakten, die er aufzeigt, einfach Recht. Gold ist ein knappes Gut und sehr begehrt. Die Produktion wird immer schwieriger und somit auch immer teurer. Die massive Eindeckung von Zentralbanken aller Länder ist nichts Neues. Gold ist nun mal ein Wertaufbewahrungsmittel, das jedem Staat als Währungssicherheit dient. Gold ist und bleibt die Weltwährung Nummer Eins.

Leider wurde in diesem Interview nicht auf die jahrzehntelange Manipulation des Goldpreises eingegangen. Dazu hätte ich gerne die Meinung von Herrn Luitz erfahren. Nun denn. Wer benötigt eine auf Papiergeld basierte Lebensversicherung, wenn er physisches Gold besitzt und weiterhin Gold aufkauft.

Für Silber gilt übrigens das Gleiche. Nicht ganz, denn Silber wird viel mehr verbraucht als Gold und ist in der Elektroindustrie das Edelmetall schlecht hin. Ohne Silber kein Computer, kein Handy kein …

Und auch im Gesundheitswesen spielt Silber eine immer größere Rolle. 

 

Posted in Edelmetalle, Zukunft | Getaggt mit: , , , | 1 Comment »

Die Inflation kommt

Posted by krisenfrei - 20/12/2012

Die Inflation kommt

Forum Ordnungspolitik

Alle Welt spricht von den Inflationsgefahren, die die vermeintliche Rettungs- und tatsächliche Währungszerrüttungspolitik von EU und EZB mit sich bringt. Prof. Manfred J. M. Neumann sprach vor Wochen bereits Klartext:

“Die enorme Expansion der Geldbasis hat Draghi durch eine rücksichtslose Umgestaltung der Refinanzierungspolitik bewerkstelligt. Seine Devise lautet: Möglichst große, möglichst langlaufende, möglichst niedrigverzinsliche Tender. Sicherheitsstandards bei den Pfändern schon noch, aber nicht zu hoch, keine engherzigen Haircuts. So wurden Jumbo-Refinanzierungstender über zusammen 1 Billion Euro auf den Weg gebracht, und zwar mit Laufzeiten von jeweils drei Jahren. Die hohe Flexibilität des Refinanzierungsgeschäfts der Vor-Draghi-Zeit ist dahin, 95 Prozent des Kredits sind langfristig festgezurrt. Im Ergebnis hat die EZB die Refinanzierungspolitik zur Einbahnstraße in eine immer höhere Verschuldung der Banken des Südens gemacht. So beträgt die Verschuldung der italienischen Banken beim Eurosystem inzwischen das 7-fache ihrer Basisgeldreserven, die entsprechende Verschuldung der griechischen Banken sogar das 24-fache. Bei solchen Verhältnissen nur von Bankrott zu sprechen, wäre Bagatellisierung.

Fortlaufend steigende Anleihebestände sind daher klarer Ausweis verbotener Staatsfinanzierung. Schon das erste Kaufprogramm der EZB über 220 Milliarden Euro war unzulässig, denn es wurde keine einzige Anleihe wieder verkauft. Draghis neues Programm OMT (Outright Monetary Transactions) ist erst recht unzulässig, denn es soll weder quantitativ noch zeitlich begrenzt werden.

Das Programm läuft auf eine Absatzgarantie für Staatstitel hinaus, und es ist noch keiner Regierung schwer gefallen, für ein entsprechendes Angebot zu sorgen. Die EZB droht ins Schlepptau überschuldeter Euro-Staaten zu kommen. Wie es dann noch möglich sein könnte, die monetären Aggregate und letztlich das Preisniveau auf einigermaßen stabilem Pfad zu halten, steht in den Sternen. Die Vorstellung, die EZB könne ihre Ankäufe wieder einstellen, falls ein Krisenstaat Auflagen nicht nachkommen sollte, ist eine schöne Illusion für die Gartenlaube. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht nicht der Bürger erbarmt und Draghi ein „Halt“ zuruft, wird er den Euro bald vollends demontiert haben.”

Quelle: Draghi auf De-Montage im Blog der Stiftung Marktwirtschaft

———————————————————————————-

Die Inflation ist schon längst angekommen. Die Vermögenden flüchten bereits in Sachwerte, wie etwa in Aktien, Edelmetalle, Immobilien … usw. Der deutsche Aktienindex (DAX) hat in diesem Jahr über 20 Prozent zugelegt. Bei Immobilien in Großstädten liegt die Preissteigerung auf ähnlichem Niveau. Die Leidtragenden sind die Mieter, die gegenüber dem Vorjahr 10 Prozent und mehr für Wohnraum in Ballungsgebieten zahlen dürfen.

Die monatlich vom statistischen Lügenamt bekanntgegebene Inflationsrate von ca. 2,2 Prozent ist nichts anderes als eine Lüge. Niedrige Zinsen von fast Null Prozent und eine gefühlte Inflation von etwa 7-10 Prozent fressen das Ersparte auf. Wer heute noch spart, ist der Dumme.

Kleinsparer, sofern noch Erspartes vorhanden ist, sollten ein Teil des Ersparten in echtes Geld, z.B. in physisches Silber investieren. Der Euro jedenfalls ist kein geeignetes Wertaufbewahrungsmittel. Die nächste Währungsreform wird mit zunehmender Inflation kommen. Unsere geldverschwenderischen Politiker werden schon dafür sorgen. Verlassen Sie sich darauf!

 

Posted in Betrugssystem, Edelmetalle, Euro, Inflation, Politik, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , | Leave a Comment »

Heute gekauft, Morgen kaputt

Posted by krisenfrei - 12/11/2012

Konsum, Konsum, Konsum. Auch wenn wir nicht ständig neue Produkte kaufen wollen, werden wir von der Industrie dazu gezwungen, indem die Lebensdauer vieler Produkte bewußt reduziert werden, damit wir Wachstum, Wachtum und immer mehr Wachstum brauchen. Langlebige Produkte sind Gift für die Wirtschaft. Ein gutes Beispiel ab ca. 17. Min. im Video.

Die Produkte werden zwar immer billiger, halten aber auch gerademal nur knapp über die Garantiezeit. Produzieren für die Müllhalde. Im Jahr werden 50 Mio. Tonnen Schrott angehäuft. Darin enthalten sind jede Menge Rohstoffe,  wie z.B. Gold und Silber, die endlich sind und deren Preise somit langfristig steigen müssen

Hier nun das Video.

 

Posted in Betrugssystem, Edelmetalle, Zukunft | Getaggt mit: , , , | 2 Comments »

Die USA haben kein Währungsproblem (?)

Posted by krisenfrei - 09/11/2012

Mit ruhig Blut durch unruhige Zeiten

von Manfred Gburek, 9. November 2012

Lassen Sie mich bitte heute ausnahmsweise mit einem Zitat aus meiner letzten Kolumne bei wiwo.de beginnen: „Der Deutsche Aktienindex Dax ist reif für eine Korrektur nach unten.“ Ich habe diese Aussage kurstechnisch, fundamental und – besonders wichtig – mit dem Streit zwischen EZB-Chef Mario Draghi und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann begründet. Sie gilt – jedenfalls was die Kursentwicklung und die fundamentalen Daten angeht – auch für andere europäische und für amerikanische Aktien.

Damit sind wir an einem ganz entscheidenden Punkt angelangt: bei der Internationalität der jetzt erneut aufbrechenden Krise. Sie wird leider nicht nur den Dax und andere Aktienindizes betreffen, sondern sich über mehrere Bereiche erstrecken, die ich im Folgenden Revue passieren lasse, bevor ich am Ende zum Fazit für Anleger komme.

Besonders aufschlussreich ist, dass Draghi in weiten Kreisen der US-Regierung über seine nicht gerade unwichtige Rolle als starker Mann der EZB hinaus auch als eine Art heimlicher Präsident aller Europäer gilt. Klar, denn solange allein schon die Euroländer untereinander zerstritten sind, ist es für die Amerikaner einfacher, mit Draghi statt mit der deutschen Kanzlerin, dem französischen Präsidenten oder sonst wem zu verhandeln. Das schafft allerdings nicht den Streit um die europäische Geldpolitik zwischen Weidmann und Draghi aus der Welt, im Gegenteil.

Dieser Streit macht es zusammen mit dem Komplex, den angelsächsische Medien fälschlicherweise gern als Eurokrise bezeichnen, den Amerikanern umso leichter, eben diese Medien als negative Stimmungsmacher einzusetzen. Das geht im Zuge von Ablenkungsmanövern weitgehend subtil vor sich: Eine abfällige Bemerkung über Angela Merkel hier, wobei nicht gerade zufällig der Reporter eines amerikanischen Fernsehsenders sein Mikrofon eingeschaltet hat, eine Aufforderung zum Rausschmiss Griechenlands aus dem Euro da, hinausposaunt von irgendeinem bekannten Guru, der damit eigene Interessen verfolgt, und so weiter.

Wobei die Ablenkung allein schon deshalb nottut, weil die Amis die ihnen drohende, fiskalische Klippe genannte Schwachstelle soweit wie möglich aus der internationalen Diskussion heraushalten müssen. Diese Klippe, das sind automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von über 4 Prozent der US-Wirtschaftsleistung, die von US-Präsident Barack Obama mithilfe der oppositionellen Republikaner in der extrem kurzen Zeit bis zum Jahresende irgendwie unter Dach und Fach gebracht werden müssen.

Allein naive Geister argumentieren nun: Lasst uns hier den Euro festzurren und drüben die Amis ihre fiskalische Klippe überwinden, dann wird alles wieder gut. Schön wär’s. Doch der Euro bleibt in sich gespalten: Er ist eine schwache Währung für Deutschland (was unter anderem unsere Exportstärke belegt), dagegen eine viel zu starke für das Gros der anderen Euroländer (weshalb sie wirtschaftlich nicht zurande kommen, wie die Franzosen mit ihrer Autoindustrie). Und was die USA betrifft: Sie haben zwar kein Währungsproblem wie die Euroländer, aber eine ganze Reihe von gravierenden Missständen, die beseitigt werden müssen: beispielsweise die riesige Lücke zwischen Arm und Reich, eine zum Teil total marode Infrastruktur (was einmal mehr der Wirbelsturm Sandy mit seinen Folgen gezeigt hat), die trotz Reform unzureichende Krankenversicherung und eine zu hohe Staatsverschuldung, die in ihrer Summe viel dramatischer ist als das, was die schwachen Euroländer in dieser Hinsicht zu beklagen haben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Betrugssystem, Edelmetalle, Geld, Staatsverschuldung, US-Kriege, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »

Peter Boehringer “Goldpreis wird eindeutig gemanagt”

Posted by krisenfrei - 08/11/2012

Peter Boehringer am 2. November 2012 auf der Internationalen Edelmetall- und Rohstoffmesse in München. Boehringer ist Vermögensverwalter der PBVV Vermögensverwaltung und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Edelmetallgesellschaft, die hinter der Aktion “Holt unser Gold heim!” steht.

—————————————————-

Natürlich werden die Gold- und Silberpreise manipuliert. Schließlich sollen ja die Fiat-Währungen gerettet werden. Dieses Falschspiel ist längst durchschaut und wird nicht ewig so weiter gehen.

Papiergeld gibt man für Gold, aber niemals sollte man Gold für Papiergeld geben!

 

Posted in Edelmetalle | Getaggt mit: , | Leave a Comment »

Edelmetalle, Aktien und ihre Anlagekonkurrenten

Posted by krisenfrei - 26/10/2012

von Manfred Gburek

Beginnen wir heute gleich mit einer zurzeit besonders plausiblen, wenn auch sehr langen Antwort auf die zuletzt häufig gestellte Frage: Was ist mit dem Goldpreis los? Er hat zwischenzeitlich durch Aktien Konkurrenz bekommen. Beide Anlageklassen bilden bekanntlich – neben Immobilien und weiteren Sachwerten – Gegengewichte zu substanzlosen Anleihen und sonstigen Schuldtiteln.

Aktien sind Sach- und Ertragswerte in einem, Gold und andere Edelmetalle dagegen ertraglose Sachwerte. Solange Aktien Erträge abwerfen, haben sie also den Edelmetallen etwas voraus. Machen sich an der Börse allerdings Befürchtungen breit, die Erträge könnten wegen einer drohenden Rezession zurückgehen, rückt die Ertragskomponente der Aktien in den Hintergrund. Im schlimmsten Fall, wenn Unternehmen aus der Gewinn- in die Verlustzone rutschen, erweist sich die Abhängigkeit von Erträgen sogar als schädlich.

Das gilt aktuell zwar erst für einen kleineren Teil der gängigen Aktien, schlägt sich aber beispielsweise schon darin nieder, dass die führenden Aktienindizes von der Aufwärts- in eine Seitwärtsphase übergegangen sind. In dieser Situation besinnen sich strategisch orientierte Großanleger wieder mehr auf das Gold, dessen Preis seine kurzfristige Abwärtstendenz erst einmal bei 1700 Dollar je Unze gestoppt hat. Sie spekulieren jetzt darauf, dass schon der Hauch einer Rezession die Notenbanken veranlassen könnte, die Geldschleusen noch mehr als bisher zu öffnen.

Eine solche Spekulation erscheint zunächst plausibel. Denn wenn von etwas – in diesem Fall Geld – mehr in Umlauf gerät, steigt der Wert von etwas anderem – hier: Gold -, von dem nicht mehr in Umlauf kommt und auch nicht kommen kann, weil es im Gegensatz zu Geld nicht beliebig vermehrbar ist.

Nun ließe sich dagegen einwenden, nicht allein Gold werde durch das weitere Öffnen der Geldschleusen wertvoller, sondern zumindest all das, was Sachwerte verkörpert, vom Sachvermögen der Unternehmen und deren Aktien bis zu Rohstoffen aller Art, von einfachen Gebrauchsgegenständen bis zu Acker- und Weideland. Dieser Einwand ist im Großen und Ganzen sicher richtig, spricht jedoch eher für als gegen Gold, wie die folgenden Überlegungen zeigen:

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Edelmetalle, Inflation, Zukunft | Getaggt mit: , , | Leave a Comment »

Gewinner und Verlierer der großen Umverteilung

Posted by krisenfrei - 12/10/2012

von Manfred Gburek

 Wenn sich der Internationale Währungsfonds IWF und die Weltbank zu ihrer traditionellen Jahresversammlung treffen wie jetzt in Tokio, kommt entweder eine gravierende Entscheidung oder Zoff heraus. Dieses Mal ist es Zoff: IWF-Chefin Lagarde gegen Bundesfinanzminister Schäuble, Weltbank gegen IWF, Angelsachsen gegen den Euroraum, die Ratingagentur Standard & Poor’s gegen Spanien usw. Ausgerechnet eine vorab veröffentlichte IWF-Studie hat die ohnehin schon nervöse Stimmung angeheizt. Sie beschäftigt sich mit den Staatspleiten von 1950 bis 2010 und birgt besonders durch zwei Aussagen Brisanz: 1. Anders als allgemein kolportiert brachten bei Weitem nicht alle mit tatkräftiger IWF-Unterstützung zustande gekommenen Restrukturierungen von Staatsschulden während der untersuchten 60 Jahre den erhofften Erfolg. 2. Sogar scheinbar geordnete Insolvenzverfahren für Staatspleiten versagten immer wieder.

Die IWF-Studie listet 447 Schuldenerlasse aus 88 Ländern auf. Die Gläubiger bzw. Anleger mussten in diesen Fällen durchschnittlich auf ein Drittel ihrer Forderungen verzichten. Vor allem die Banken unter den Gläubigern wehrten sich früher hartnäckig gegen den Forderungsverzicht. Und nun kommt der aktuelle Clou: Die meisten von Staatspleiten betroffenen Banken sind heute so schwach, dass sie ohne staatliche Hilfe kaum überleben können – ein Teufelskreis, der vor allem in den Fällen Griechenland und Spanien deutlich wird. Das heißt, Banken und Staaten sind wechselseitig darauf angewiesen, sich am Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

So weit die generelle Perspektive. Allerdings ist Bank nicht gleich Bank, also die vergleichsweise immer noch starke Deutsche Bank keinesfalls vergleichbar mit dem maroden spanischen Bankenkonglomerat namens Bankia, und Staat ist nicht gleich Staat, wie der Vergleich volkswirtschaftlicher Daten Deutschlands und Spaniens zeigt. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Banken sind auch ihren Aktionären verpflichtet, also den Eigentümern, wohingegen Staaten keine Aktionäre und damit keine Eigentümer haben; an ihre Stelle treten die Steuerzahler.

Allein schon aus den hier angestellten wenigen Überlegungen ergibt sich, wie komplex das Problem der Staatsschulden ist. Und nun soll es irgendwie gelöst werden, aber niemand weiß wie. Folglich schiebt man es vor sich her und wartet darauf, welcher von den relevanten Verhandlungspartnern – IWF, EZB, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete EU, das starke Deutschland, das schwache Spanien u.a. – bei dem regen Gedankenaustausch hinter verschlossenen Türen Schwächen zeigt oder einen gravierenden Fehler macht.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Banken, Edelmetalle, IWF, Politik, Staatsverschuldung, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , | Leave a Comment »

Gelddruck-Olympiade der Notenbanken

Posted by krisenfrei - 08/10/2012

 von Mack&Weise

Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!

Zuerst verkündete Zentralbank-Chef Draghi, dass die EZB zukünftig bereit stehe, über das neu geschaffene „geldpolitische“ OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) im Zweifelsfall unlimitiert Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten zu kaufen, um so das Überleben des Euro unter allen Umständen zu garantieren. Nur wenige Tage später startete dann auch Fed-Chef Bernanke das schon lang von den Marktteilnehmer geforderte „QE 3“-Programm, in dessen Rahmen nun zeitlich unbegrenzt für monatlich frisch gedruckte 40 Mrd. USD amerikanische Hypothekenpapiere auf die Bilanz der Fed genommen werden. Ja, und wenn schon EZB und Fed nun die Notenpressen unbegrenzt auf Hochtouren laufen lassen wollen, lässt sich auch die Erfinderin des „quantitative easing“, die japanische Notenbank, nicht zweimal bitten, auch ihren Teil – über das postwendend auf 80 Billionen Yen erhöhte Anleihenkaufprogramm – zur eröffneten Gelddruck-Olympiade der Notenbanken beizusteuern.

Die Aktienmärkte reagierten auf die Erfüllungspolitik der Notenbanken im Gefühl einer nun niemals versiegen werdenden Liquidität mit weiteren Kursgewinnen, während Gold gegenüber dem Euro im September sogar einen neuen Höchststand erreichte, bzw. der Euro gegenüber Gold auf historisches Tief fiel (siehe Grafik).

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Edelmetalle, EZB, Geld, Politik, Staatsverschuldung, Wirtschaft, Zukunft | Getaggt mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »

Die andere Sichtweise

Posted by krisenfrei - 24/09/2012

von Thomas Straub

Zu den in unserem letzten Marktbericht („Eine Wette ohne Verlustrisiko“) enthaltenen Hinweisen auf die extreme „short“ Positionierung der Marionettenspieler der Papiermärkte – welche einem großen Preiseinbruch bei den Edelmetallen in der Vergangenheit grundsätzlich immer vorausging – und die nicht geringe Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines „short-squeeze“ am Papiersilbermarkt – welcher in kurzer Zeit zu einem dramatisch ansteigenden Silberpreis führen würde – ist zu bemerken, dass in den letzten Tagen an den Papiermärkten außergewöhnliche – nämlich in den letzten zehn Jahren niemals auf diese Weise zu beobachtende – Veränderungen auf die Weise stattgefunden haben, dass ein großer Anteil der „short“ Positionen von den erwähnten Großbanken auf andere Händler (sogenannte „swap-dealer“ an der COMEX) „übertragen“ wurde.

Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass die Großbanken sich auf Grund der aktuellen Entwicklung – nämlich eines massiven Anstiegs der physischen Auslieferungsbegehren an den Future-Märkten, deren Erfüllung ihnen zu den aktuellen Preisen immer schwerer fällt – in „weiser Voraussicht“ entschieden haben, ihre absurden Wetten auf fallende Edelmetallpreise auf andere Institutionen zu verlagern, um im Falle eines dramatischen Preisanstieges selbst keine ihre Existenz gefährdenden Verluste zu erleiden.

Wenn man den heute noch „als unglaubwürdig angesehenen Quellen“ Glauben schenkt und den Hütern des – nur auf der Grundlage des illegalen Betrugs und der Täuschung funktionierenden – Papiergold- und Silbermarktes bei den der Aufstockung ihrer physischen Bestände dienenden Aktivitäten ein außergewöhnliches Maß an krimineller Phantasie zutraut (s. unseren Markbericht vom 14.8.2012: „Orientierung“), wird man in Erwägung ziehen, dass es dem Bankkartell noch einmal gelingen könnte, einen „short-squeeze“ – etwa durch Aneignung der im größten Silber-ETF („SLV iShares Silver Trust“, welcher von J.P. Morgan (!) als „Fuchs, dem die Aufsicht über die Hühner übertragen wurde“ verwaltet wird) lagernden physischen Silberbestände privater Anleger – noch einmal abzuwenden.

Fest steht, dass der Zusammenbruch des Papiergold- und Silbermarktes früher oder später auf diese („shorts-queeze“) oder eine andere Weise stattfinden wird. Auch muss man kein Hellseher sein, um den unabwendbaren Zusammenbruch des gegenwärtigen – nur auf der Grundlage des legalisierten Betrugs und der Täuschung funktionierenden – Schuldgeldsystems, deren Systemerhalter vortäuschen, man könne durch Geldfälschung und Zinsmanipulation die Wirtschaft stärken und Wohlstand schaffen – vorauszusehen.

Wer Gold und Silber in physischer Form besitzt, der hat von den Verwerfungen an den und vom Zusammenbruch der Papiermärkte nichts zu befürchten.

Die in aktuellen Kommentaren von Vertretern der Papiergeldindustrie enthaltenen Warnungen, dass sich Besitzer von Edelmetallen nicht wünschen sollten, dass der Goldpreis auf $5.000,- bis $10.000,- ansteige, da „die Welt dann kein Platz mehr sei, auf dem man sich wohl fühlen könne“, dienen offensichtlich dazu von ihren eigenen Ängsten um den Bestand des nach ihrem Willen funktionierenden Papiergeldimperiums abzulenken.

© Thomas Straub – TAURUS-Edelmetall-Gruppe

Quelle: deutsche-edelmetallkasse

 

Posted in Edelmetalle | Getaggt mit: , | Leave a Comment »

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 450 Followern an