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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Mit ‘Silber’ getaggte Artikel

Währungs-Wirrwarr, China-Gold, Xetra-Gold

Geschrieben von krisenfrei - 08/02/2013

von Manfred Gburek

Der Euro ist wieder mal im Gerede. Warum, dafür haben einige Aussagen von EZB-Chef Draghi während seiner Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag so manchen Hinweis gegeben. Zum Beispiel, man wolle beobachten, „ob die Aufwertung von Dauer ist“. Aber die wirklichen Ursachen liegen tiefer verborgen: Der aus 17 ganz verschiedenen Ländern mit jeweils anderen Strukturen und zum Teil entgegengesetzten Zielen bestehende Euroblock ist und bleibt in sich gespalten.

Nun werden Sie einwenden, das sei schon beim Eurostart Anfang 1999 so gewesen. Richtig, doch seitdem wurde der Euro im Vergleich zum Dollar, zu anderen Währungen und nicht zuletzt zur einzig wahren Währung, dem Gold, derart heftig durchgeschüttelt, dass man nicht mehr die Maßstäbe von einst anlegen kann. Er startete schwach, tauchte von Anfang 2000 bis zum Herbst 2002 sogar unter die Parität zum Dollar, also unter den Gleichstand, und legte danach – wie zuletzt bis Donnerstagmittag – so manchen Höhenflug hin.

Dass der Euro während Draghis Pressekonferenz dann auf einmal abkippte, reiht sich zunächst nahtlos in dieses Bild. Zumal der EZB-Chef die Lage an den Finanzmärkten als verbessert, aber fragil bezeichnete und zur Eurostärke während der vergangenen Monate anmerkte, man müsse abwarten, ob sie nachhaltig sei. Allerdings konnte Draghi sich nicht verkneifen, Wechselkursziele zu kritisieren – ein versteckter Seitenhieb auf Frankreichs Präsident Hollande, der zuvor just für eine aktive Wechselkurspolitik plädiert hatte. Erst der offensichtliche Knatsch zwischen den beiden Herren lässt das starke Abkippen des Euro vom vergangenen Donnerstag plausibel erscheinen.

Dazu beigetragen hat natürlich auch die Diskussion über den möglichen Einfluss der Finanzminister auf die Geldpolitik der EZB. Das heißt, Schäuble könnte mit seinem französischen Kollegen Moscovici und weiteren Finanzministern eventuell bestimmen, was Draghi mit seiner Mannschaft zu tun habe. Die Vermischung von Geld- und Fiskalpolitik im Euroraum ist ansatzweise ja schon vorhanden. In den USA gilt sie als selbstverständlich. Und in Japan hat die Regierung so heftig Druck auf die Notenbank ausgeübt, dass diese nachgegeben und den Yen mit ihrer Geldpolitik in wenigen Monaten drastisch abgewertet hat.

Seitdem macht ein Begriff Schlagzeilen: Währungskrieg. Manche Leute vergleichen die aktuelle Entwicklung der Währungen sogar mit der vor 80 Jahren, als es einen Abwertungswettlauf gab. Doch das ist ebenso übertrieben wie die martialische Metapher vom Krieg. Denn wir haben es heute mit einer Reihe etablierter Währungen zu tun, die alle ihre spezifischen Probleme mit sich herumschleppen: Der Dollar ist zwar immer noch die Leitwährung, aber wegen der lockeren US-Geldpolitik nicht mehr dauerhaft zu retten. Der Euro bleibt eine Fehlkonstruktion, solange starke und schwache Länder ihn als Währung haben. Das britische Pfund hatte seine beste Zeit im 19. Jahrhundert. Der Schweizer Franken kann sich seit 2011 nur mit Ach und Krach gegen die weitere Aufwertung wehren; derweil kauft die Schweizerische Nationalbank fleißig Anleihen und sogar Aktien aus dem Euroraum. Der Yen: siehe oben. Und Chinas Yuan ist immer noch nicht voll konvertibel.

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Und ewig glänzt das Gold …

Geschrieben von krisenfrei - 29/01/2013

Vor allem in Krisenzeiten ist das Edemetall Gold gefragt – zahlreiche Anleger sehen dies als sicheren Hafen. Günther Luitz, Heidelberger Vermögensverwaltung, hat zu dem Thema ein Buch veröffentlicht und blickt in dieser Sendung auf die weitere Entwicklung des Rohstoffs.

 

Herr Günther Luitz hat mit seiner Argumentation und mit den Fakten, die er aufzeigt, einfach Recht. Gold ist ein knappes Gut und sehr begehrt. Die Produktion wird immer schwieriger und somit auch immer teurer. Die massive Eindeckung von Zentralbanken aller Länder ist nichts Neues. Gold ist nun mal ein Wertaufbewahrungsmittel, das jedem Staat als Währungssicherheit dient. Gold ist und bleibt die Weltwährung Nummer Eins.

Leider wurde in diesem Interview nicht auf die jahrzehntelange Manipulation des Goldpreises eingegangen. Dazu hätte ich gerne die Meinung von Herrn Luitz erfahren. Nun denn. Wer benötigt eine auf Papiergeld basierte Lebensversicherung, wenn er physisches Gold besitzt und weiterhin Gold aufkauft.

Für Silber gilt übrigens das Gleiche. Nicht ganz, denn Silber wird viel mehr verbraucht als Gold und ist in der Elektroindustrie das Edelmetall schlecht hin. Ohne Silber kein Computer, kein Handy kein …

Und auch im Gesundheitswesen spielt Silber eine immer größere Rolle. 

 

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Die Inflation kommt

Geschrieben von krisenfrei - 20/12/2012

Die Inflation kommt

Forum Ordnungspolitik

Alle Welt spricht von den Inflationsgefahren, die die vermeintliche Rettungs- und tatsächliche Währungszerrüttungspolitik von EU und EZB mit sich bringt. Prof. Manfred J. M. Neumann sprach vor Wochen bereits Klartext:

“Die enorme Expansion der Geldbasis hat Draghi durch eine rücksichtslose Umgestaltung der Refinanzierungspolitik bewerkstelligt. Seine Devise lautet: Möglichst große, möglichst langlaufende, möglichst niedrigverzinsliche Tender. Sicherheitsstandards bei den Pfändern schon noch, aber nicht zu hoch, keine engherzigen Haircuts. So wurden Jumbo-Refinanzierungstender über zusammen 1 Billion Euro auf den Weg gebracht, und zwar mit Laufzeiten von jeweils drei Jahren. Die hohe Flexibilität des Refinanzierungsgeschäfts der Vor-Draghi-Zeit ist dahin, 95 Prozent des Kredits sind langfristig festgezurrt. Im Ergebnis hat die EZB die Refinanzierungspolitik zur Einbahnstraße in eine immer höhere Verschuldung der Banken des Südens gemacht. So beträgt die Verschuldung der italienischen Banken beim Eurosystem inzwischen das 7-fache ihrer Basisgeldreserven, die entsprechende Verschuldung der griechischen Banken sogar das 24-fache. Bei solchen Verhältnissen nur von Bankrott zu sprechen, wäre Bagatellisierung.

Fortlaufend steigende Anleihebestände sind daher klarer Ausweis verbotener Staatsfinanzierung. Schon das erste Kaufprogramm der EZB über 220 Milliarden Euro war unzulässig, denn es wurde keine einzige Anleihe wieder verkauft. Draghis neues Programm OMT (Outright Monetary Transactions) ist erst recht unzulässig, denn es soll weder quantitativ noch zeitlich begrenzt werden.

Das Programm läuft auf eine Absatzgarantie für Staatstitel hinaus, und es ist noch keiner Regierung schwer gefallen, für ein entsprechendes Angebot zu sorgen. Die EZB droht ins Schlepptau überschuldeter Euro-Staaten zu kommen. Wie es dann noch möglich sein könnte, die monetären Aggregate und letztlich das Preisniveau auf einigermaßen stabilem Pfad zu halten, steht in den Sternen. Die Vorstellung, die EZB könne ihre Ankäufe wieder einstellen, falls ein Krisenstaat Auflagen nicht nachkommen sollte, ist eine schöne Illusion für die Gartenlaube. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht nicht der Bürger erbarmt und Draghi ein „Halt“ zuruft, wird er den Euro bald vollends demontiert haben.”

Quelle: Draghi auf De-Montage im Blog der Stiftung Marktwirtschaft

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Die Inflation ist schon längst angekommen. Die Vermögenden flüchten bereits in Sachwerte, wie etwa in Aktien, Edelmetalle, Immobilien … usw. Der deutsche Aktienindex (DAX) hat in diesem Jahr über 20 Prozent zugelegt. Bei Immobilien in Großstädten liegt die Preissteigerung auf ähnlichem Niveau. Die Leidtragenden sind die Mieter, die gegenüber dem Vorjahr 10 Prozent und mehr für Wohnraum in Ballungsgebieten zahlen dürfen.

Die monatlich vom statistischen Lügenamt bekanntgegebene Inflationsrate von ca. 2,2 Prozent ist nichts anderes als eine Lüge. Niedrige Zinsen von fast Null Prozent und eine gefühlte Inflation von etwa 7-10 Prozent fressen das Ersparte auf. Wer heute noch spart, ist der Dumme.

Kleinsparer, sofern noch Erspartes vorhanden ist, sollten ein Teil des Ersparten in echtes Geld, z.B. in physisches Silber investieren. Der Euro jedenfalls ist kein geeignetes Wertaufbewahrungsmittel. Die nächste Währungsreform wird mit zunehmender Inflation kommen. Unsere geldverschwenderischen Politiker werden schon dafür sorgen. Verlassen Sie sich darauf!

 

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Heute gekauft, Morgen kaputt

Geschrieben von krisenfrei - 12/11/2012

Konsum, Konsum, Konsum. Auch wenn wir nicht ständig neue Produkte kaufen wollen, werden wir von der Industrie dazu gezwungen, indem die Lebensdauer vieler Produkte bewußt reduziert werden, damit wir Wachstum, Wachtum und immer mehr Wachstum brauchen. Langlebige Produkte sind Gift für die Wirtschaft. Ein gutes Beispiel ab ca. 17. Min. im Video.

Die Produkte werden zwar immer billiger, halten aber auch gerademal nur knapp über die Garantiezeit. Produzieren für die Müllhalde. Im Jahr werden 50 Mio. Tonnen Schrott angehäuft. Darin enthalten sind jede Menge Rohstoffe,  wie z.B. Gold und Silber, die endlich sind und deren Preise somit langfristig steigen müssen

Hier nun das Video.

 

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Die USA haben kein Währungsproblem (?)

Geschrieben von krisenfrei - 09/11/2012

Mit ruhig Blut durch unruhige Zeiten

von Manfred Gburek, 9. November 2012

Lassen Sie mich bitte heute ausnahmsweise mit einem Zitat aus meiner letzten Kolumne bei wiwo.de beginnen: „Der Deutsche Aktienindex Dax ist reif für eine Korrektur nach unten.“ Ich habe diese Aussage kurstechnisch, fundamental und – besonders wichtig – mit dem Streit zwischen EZB-Chef Mario Draghi und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann begründet. Sie gilt – jedenfalls was die Kursentwicklung und die fundamentalen Daten angeht – auch für andere europäische und für amerikanische Aktien.

Damit sind wir an einem ganz entscheidenden Punkt angelangt: bei der Internationalität der jetzt erneut aufbrechenden Krise. Sie wird leider nicht nur den Dax und andere Aktienindizes betreffen, sondern sich über mehrere Bereiche erstrecken, die ich im Folgenden Revue passieren lasse, bevor ich am Ende zum Fazit für Anleger komme.

Besonders aufschlussreich ist, dass Draghi in weiten Kreisen der US-Regierung über seine nicht gerade unwichtige Rolle als starker Mann der EZB hinaus auch als eine Art heimlicher Präsident aller Europäer gilt. Klar, denn solange allein schon die Euroländer untereinander zerstritten sind, ist es für die Amerikaner einfacher, mit Draghi statt mit der deutschen Kanzlerin, dem französischen Präsidenten oder sonst wem zu verhandeln. Das schafft allerdings nicht den Streit um die europäische Geldpolitik zwischen Weidmann und Draghi aus der Welt, im Gegenteil.

Dieser Streit macht es zusammen mit dem Komplex, den angelsächsische Medien fälschlicherweise gern als Eurokrise bezeichnen, den Amerikanern umso leichter, eben diese Medien als negative Stimmungsmacher einzusetzen. Das geht im Zuge von Ablenkungsmanövern weitgehend subtil vor sich: Eine abfällige Bemerkung über Angela Merkel hier, wobei nicht gerade zufällig der Reporter eines amerikanischen Fernsehsenders sein Mikrofon eingeschaltet hat, eine Aufforderung zum Rausschmiss Griechenlands aus dem Euro da, hinausposaunt von irgendeinem bekannten Guru, der damit eigene Interessen verfolgt, und so weiter.

Wobei die Ablenkung allein schon deshalb nottut, weil die Amis die ihnen drohende, fiskalische Klippe genannte Schwachstelle soweit wie möglich aus der internationalen Diskussion heraushalten müssen. Diese Klippe, das sind automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von über 4 Prozent der US-Wirtschaftsleistung, die von US-Präsident Barack Obama mithilfe der oppositionellen Republikaner in der extrem kurzen Zeit bis zum Jahresende irgendwie unter Dach und Fach gebracht werden müssen.

Allein naive Geister argumentieren nun: Lasst uns hier den Euro festzurren und drüben die Amis ihre fiskalische Klippe überwinden, dann wird alles wieder gut. Schön wär’s. Doch der Euro bleibt in sich gespalten: Er ist eine schwache Währung für Deutschland (was unter anderem unsere Exportstärke belegt), dagegen eine viel zu starke für das Gros der anderen Euroländer (weshalb sie wirtschaftlich nicht zurande kommen, wie die Franzosen mit ihrer Autoindustrie). Und was die USA betrifft: Sie haben zwar kein Währungsproblem wie die Euroländer, aber eine ganze Reihe von gravierenden Missständen, die beseitigt werden müssen: beispielsweise die riesige Lücke zwischen Arm und Reich, eine zum Teil total marode Infrastruktur (was einmal mehr der Wirbelsturm Sandy mit seinen Folgen gezeigt hat), die trotz Reform unzureichende Krankenversicherung und eine zu hohe Staatsverschuldung, die in ihrer Summe viel dramatischer ist als das, was die schwachen Euroländer in dieser Hinsicht zu beklagen haben.

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Peter Boehringer “Goldpreis wird eindeutig gemanagt”

Geschrieben von krisenfrei - 08/11/2012

Peter Boehringer am 2. November 2012 auf der Internationalen Edelmetall- und Rohstoffmesse in München. Boehringer ist Vermögensverwalter der PBVV Vermögensverwaltung und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Edelmetallgesellschaft, die hinter der Aktion “Holt unser Gold heim!” steht.

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Natürlich werden die Gold- und Silberpreise manipuliert. Schließlich sollen ja die Fiat-Währungen gerettet werden. Dieses Falschspiel ist längst durchschaut und wird nicht ewig so weiter gehen.

Papiergeld gibt man für Gold, aber niemals sollte man Gold für Papiergeld geben!

 

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Edelmetalle, Aktien und ihre Anlagekonkurrenten

Geschrieben von krisenfrei - 26/10/2012

von Manfred Gburek

Beginnen wir heute gleich mit einer zurzeit besonders plausiblen, wenn auch sehr langen Antwort auf die zuletzt häufig gestellte Frage: Was ist mit dem Goldpreis los? Er hat zwischenzeitlich durch Aktien Konkurrenz bekommen. Beide Anlageklassen bilden bekanntlich – neben Immobilien und weiteren Sachwerten – Gegengewichte zu substanzlosen Anleihen und sonstigen Schuldtiteln.

Aktien sind Sach- und Ertragswerte in einem, Gold und andere Edelmetalle dagegen ertraglose Sachwerte. Solange Aktien Erträge abwerfen, haben sie also den Edelmetallen etwas voraus. Machen sich an der Börse allerdings Befürchtungen breit, die Erträge könnten wegen einer drohenden Rezession zurückgehen, rückt die Ertragskomponente der Aktien in den Hintergrund. Im schlimmsten Fall, wenn Unternehmen aus der Gewinn- in die Verlustzone rutschen, erweist sich die Abhängigkeit von Erträgen sogar als schädlich.

Das gilt aktuell zwar erst für einen kleineren Teil der gängigen Aktien, schlägt sich aber beispielsweise schon darin nieder, dass die führenden Aktienindizes von der Aufwärts- in eine Seitwärtsphase übergegangen sind. In dieser Situation besinnen sich strategisch orientierte Großanleger wieder mehr auf das Gold, dessen Preis seine kurzfristige Abwärtstendenz erst einmal bei 1700 Dollar je Unze gestoppt hat. Sie spekulieren jetzt darauf, dass schon der Hauch einer Rezession die Notenbanken veranlassen könnte, die Geldschleusen noch mehr als bisher zu öffnen.

Eine solche Spekulation erscheint zunächst plausibel. Denn wenn von etwas – in diesem Fall Geld – mehr in Umlauf gerät, steigt der Wert von etwas anderem – hier: Gold -, von dem nicht mehr in Umlauf kommt und auch nicht kommen kann, weil es im Gegensatz zu Geld nicht beliebig vermehrbar ist.

Nun ließe sich dagegen einwenden, nicht allein Gold werde durch das weitere Öffnen der Geldschleusen wertvoller, sondern zumindest all das, was Sachwerte verkörpert, vom Sachvermögen der Unternehmen und deren Aktien bis zu Rohstoffen aller Art, von einfachen Gebrauchsgegenständen bis zu Acker- und Weideland. Dieser Einwand ist im Großen und Ganzen sicher richtig, spricht jedoch eher für als gegen Gold, wie die folgenden Überlegungen zeigen:

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Gewinner und Verlierer der großen Umverteilung

Geschrieben von krisenfrei - 12/10/2012

von Manfred Gburek

 Wenn sich der Internationale Währungsfonds IWF und die Weltbank zu ihrer traditionellen Jahresversammlung treffen wie jetzt in Tokio, kommt entweder eine gravierende Entscheidung oder Zoff heraus. Dieses Mal ist es Zoff: IWF-Chefin Lagarde gegen Bundesfinanzminister Schäuble, Weltbank gegen IWF, Angelsachsen gegen den Euroraum, die Ratingagentur Standard & Poor’s gegen Spanien usw. Ausgerechnet eine vorab veröffentlichte IWF-Studie hat die ohnehin schon nervöse Stimmung angeheizt. Sie beschäftigt sich mit den Staatspleiten von 1950 bis 2010 und birgt besonders durch zwei Aussagen Brisanz: 1. Anders als allgemein kolportiert brachten bei Weitem nicht alle mit tatkräftiger IWF-Unterstützung zustande gekommenen Restrukturierungen von Staatsschulden während der untersuchten 60 Jahre den erhofften Erfolg. 2. Sogar scheinbar geordnete Insolvenzverfahren für Staatspleiten versagten immer wieder.

Die IWF-Studie listet 447 Schuldenerlasse aus 88 Ländern auf. Die Gläubiger bzw. Anleger mussten in diesen Fällen durchschnittlich auf ein Drittel ihrer Forderungen verzichten. Vor allem die Banken unter den Gläubigern wehrten sich früher hartnäckig gegen den Forderungsverzicht. Und nun kommt der aktuelle Clou: Die meisten von Staatspleiten betroffenen Banken sind heute so schwach, dass sie ohne staatliche Hilfe kaum überleben können – ein Teufelskreis, der vor allem in den Fällen Griechenland und Spanien deutlich wird. Das heißt, Banken und Staaten sind wechselseitig darauf angewiesen, sich am Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

So weit die generelle Perspektive. Allerdings ist Bank nicht gleich Bank, also die vergleichsweise immer noch starke Deutsche Bank keinesfalls vergleichbar mit dem maroden spanischen Bankenkonglomerat namens Bankia, und Staat ist nicht gleich Staat, wie der Vergleich volkswirtschaftlicher Daten Deutschlands und Spaniens zeigt. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Banken sind auch ihren Aktionären verpflichtet, also den Eigentümern, wohingegen Staaten keine Aktionäre und damit keine Eigentümer haben; an ihre Stelle treten die Steuerzahler.

Allein schon aus den hier angestellten wenigen Überlegungen ergibt sich, wie komplex das Problem der Staatsschulden ist. Und nun soll es irgendwie gelöst werden, aber niemand weiß wie. Folglich schiebt man es vor sich her und wartet darauf, welcher von den relevanten Verhandlungspartnern – IWF, EZB, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete EU, das starke Deutschland, das schwache Spanien u.a. – bei dem regen Gedankenaustausch hinter verschlossenen Türen Schwächen zeigt oder einen gravierenden Fehler macht.

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Gelddruck-Olympiade der Notenbanken

Geschrieben von krisenfrei - 08/10/2012

 von Mack&Weise

Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!

Zuerst verkündete Zentralbank-Chef Draghi, dass die EZB zukünftig bereit stehe, über das neu geschaffene „geldpolitische“ OMT-Programm (Outright Monetary Transactions) im Zweifelsfall unlimitiert Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten zu kaufen, um so das Überleben des Euro unter allen Umständen zu garantieren. Nur wenige Tage später startete dann auch Fed-Chef Bernanke das schon lang von den Marktteilnehmer geforderte „QE 3“-Programm, in dessen Rahmen nun zeitlich unbegrenzt für monatlich frisch gedruckte 40 Mrd. USD amerikanische Hypothekenpapiere auf die Bilanz der Fed genommen werden. Ja, und wenn schon EZB und Fed nun die Notenpressen unbegrenzt auf Hochtouren laufen lassen wollen, lässt sich auch die Erfinderin des „quantitative easing“, die japanische Notenbank, nicht zweimal bitten, auch ihren Teil – über das postwendend auf 80 Billionen Yen erhöhte Anleihenkaufprogramm – zur eröffneten Gelddruck-Olympiade der Notenbanken beizusteuern.

Die Aktienmärkte reagierten auf die Erfüllungspolitik der Notenbanken im Gefühl einer nun niemals versiegen werdenden Liquidität mit weiteren Kursgewinnen, während Gold gegenüber dem Euro im September sogar einen neuen Höchststand erreichte, bzw. der Euro gegenüber Gold auf historisches Tief fiel (siehe Grafik).

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Gold und Silber: Die wahren Weltwährungen

Geschrieben von krisenfrei - 08/10/2012

Gold und Silber: Die wahren Weltwährungen

Einleitung

Die USA, oder besser gesagt, Das FED-Kartell, veröffentlicht seit 2006 die Geldmenge M3 nicht mehr. Ein Staatsgeheimnis? Davon ist wohl auszugehen. Schließlich ist deren grünes Klopapier (noch) als Weltleitwährung anerkannt, mit der weltweit alle Rohstoffe fakturiert werden. Von daher braucht jedes Land US-Dollar um z.B. auf dem Weltmarkt Rohöl u.a. Rohstoffe zu kaufen. Das FED-Kartell hat es immerhin geschafft, die Kaufkraft des Dollars in den letzten 100 Jahren um 97 Prozent zu verringern. Die Leidtragenden sind nicht nur die US-Bürger, sondern alle Länder dieser Welt, denn mit dem Dollar als Weltleitwährung exportiert die USA die Inflation ihrer Währung in die ganze Welt.

Saddam Hussein (Irak) und Muammar Gaddafi (Libyen) haben erkannt, dass es ein schlechtes Geschäft war, ihr Öl in Dollar zu tauschen. Gold statt Dollar für ihr Öl war ihnen lieber. Den USA passte diese Idee überhaupt nicht und …

Der Rest ist bekannt!

Staatsverschuldungen

Die USA haben mittlerweile eine Staatsverschuldung von über 16 Billionen Dollar. In reinen  Zahlen ausgedrückt:

> 16.000.000.000.000

Eine unvorstellbare Summe, die offiziell ausgewiesen wird. Die reale Verschuldung der USA liegt aber um ein Vielfaches höher. Die tatsächliche Staatsverschuldung der USA soll angeblich über 70 Billionen Dollar betragen.

In 2011 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA in etwa 15 Billionen Dollar. Somit sind die USA mit über 100 Prozent verschuldet. Bei einer tatsächlichen Staatsverschuldung von über 70 Billionen Dollar hätte die USA eine Staatsverschuldung von unvorstellbaren 470 Prozent zum BIP.

Nach einer Studie von Reinhart und Rogoff (2010) ist ab einer Staatsverschuldungsquote von 90 Prozent die Grenze der Belastbarkeit eines Landes erreicht. Länder, die eine derart hohe Staatsverschuldung aufweisen, stoßen an eine Wachstumsgrenze.

Das derzeit bekannteste Beispiel ist Griechenland, das eine Staatsverschuldung von mehr als 165 Prozent hat. Und von Wachstum in Griechenland ist weit und breit nichts zu erkennen. Im Gegenteil.

Entsprechend der Studie von Reinhart und Rogoff war Griechenlands Belastbarkeit bereits 1995 weit überschritten, denn in diesem Jahr hatte Griechenland eine Staatsverschuldung von 97 Prozent (Quelle). Danach nahm die Staatsverschuldung von Griechenland, bis auf wenige Ausnahmen, von Jahr zu Jahr zu.

Aber nicht nur die USA und Griechenland haben wegen ihrer Staatsschulden die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht, sondern auch noch andere Staaten. Der Rekordhalter, wenn wir es sportlich betrachten, sind die Japaner, die über eine Staatsverschuldung zum BIP von weit über 200 Prozent verfügen. In der folgenden Tabelle sind Staaten aufgelistet, die geschätzt in 2012 eine Staatsverschuldung zum BIP ausweisen werden:

Japan 238
Griechenland 189
Italien 121
Irland 115
Portugal 112
USA 105
Belgien 94
Frankreich 89
Großbritannien 85
Kanada 84
Deutschland 82
Österreich 74
Spanien 70

Quelle: wikipedia

Alles zukünftige Pleitekandidaten? JA, denn die Staatsschulden dieser Länder werden in den nächsten Jahren weiter zunehmen, zumal für die Zinsen der Altschulden immer neue Kredite aufgenommen werden müssen.

Gründe für einen Anstieg von Edelmetallpreisen

Niedrige Zinsen und Inflation

Die Leitzinsen der US-Notenbank (FED) und der europäischen Zentralbank (EZB) befinden sich auf einem historischen Tief. Die USA und die EURO-Länder sind dermaßen hoch verschuldet. Aufgrund dieser Tatsache sind der FED und der EZB die Hände gebunden, die Leitzinsen zu erhöhen. Mit jedem Prozent mehr würden sich die Staatsschulden nur noch weiter anhäufen. Allein schon wegen der Zahlungen der bisherigen Schuldzinsen müssen sich die Staaten immer mehr verschulden.

In Deutschland z.B. beträgt die tägliche Neuverschuldung ca. 80 Mio. Euro. Wer da auch nur ansatzweise an eine Entschuldung glaubt, muss entweder in Mathematik geschlafen haben, oder glaubt immer noch an die Lügen, die uns die Politiker täglich per Staatsmedien in jeglicher Form servieren.

Der volkswirtschaftliche Gedanke, die Staatsverschuldung über steigende Inflation zu bremsen oder abzubauen, ist zwar in den Medien im Gespräch und politisch vielleicht sogar gewünscht, aber bei derart niedrigen Zinsen kaum vorstellbar.

Dennoch ist zu beobachten, dass gerade die Energie- und Lebensmittelpreise in letzter Zeit stark angezogen sind. Die Asset-Inflation ist auch noch kaum aufzuhalten. Unter Assets sind z.B. Aktien, Immobilien, Gold und Silber zu verstehen.

Eine anziehende Inflation in den kommenden Monaten/Jahren werden die Gold- und Silberpreise langfristig auf neue Höchststände katapulieren.

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