krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Mit ‘Pleite’ getaggte Artikel

Zehn Vorschläge zur Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa

Geschrieben von krisenfrei - 20/05/2012

Prof. Dr. Margrit Kennedy

Geld für verschiedene Zwecke

Money makes the world go ’round – eine wichtiger Teil unseres Seins in der Welt wird vom Geld bestimmt. Und in diesem Teil, der auf alle Bereiche unseres Lebens einwirkt, steckt ein grundsätzlicher Fehler. Wenn dieser Fehler bleibt, wird er alle anderen Leistungen der menschlichen Kultur und des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts zerstören. Margrit Kennedy gehört zu den bekanntesten Verfechterinnen der Notwendigkeit eines anderen Geldsystems. Sie hat die Erkenntnisse von Grundlagenforschern wie Silvio Gesell und Helmut Creutz einer breiten Masse zugänglich gemacht. In ihrem Beitrag für Connection weist sie insbesondere auf die Notwendigkeit hin, dass die Erforscher einer neuen Geldordnung das nicht weiterhin ehrenamtlich tun können, und sie macht konkrete Vorschläge zur Veränderung. Hoffentlich wird ein Großteil davon bald Eingang finden in die politischen Programme wählbarer Parteien. Einer der Eckpunkte ihres Programms ist die Einführung von Komplementärwährungen: Wir brauchen den Euro nicht aufzugeben, wir können ihn ergänzen – wir müssen es wohl auch

Man stelle sich einmal vor, sämtliche Forschungseinrichtungen für Physik, Chemie, Biologie, Elektrotechnik oder Wasserwirtschaft in Deutschland wären seit zehn Jahren nur noch ehrenamtlich besetzt und von privaten Gruppen finanziert. Wäre das nicht eine Katastrophe für die Unabhängigkeit und Urteilsfähigkeit der Wissenschaftler, ihrer Forschungseinrichtungen und die Freiheit in dem, was sie publizieren dürfen? Völlig richtig. Und doch geschieht genau das seit zehn Jahren auf dem Gebiet des Geldes.

Ehrenamtliche Pioniere

Seit 2002 die erste Regionalwährung in Bremen startete sind alle diese Experimente – nunmehr über 70 Initiativen bundesweit – fast ausschließlich durch die Leistung Einzelner und kleiner Gruppen entstanden, und fast alle wurden ehrenamtlich getragen. Wenn Geld aber das Fundament unserer Wirtschaft ist und komplementäre Währungen hier als Forschungslaboratorien dienen, dann ist es eine Unterlassungssünde der Politiker diese Laboratorien zu ignorieren. Gleichzeitig ist dies eine phantastische Leistung von wenigen weitsichtigen Menschen, die damit zeigen, wie neue Geldentwürfe verschiedenen sozialen, kulturellen und ökologischen Zielen besser dienen können als das heutige Geldsystem.

Statt diese Experimente auf ihre Praxistauglichkeit in einem größeren Umfang hin zu überprüfen, sie wissenschaftlich zu begleiten, genauestens zu untersuchen und daraus Schlüsse zu ziehen, hören die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft immer noch nur auf diejenigen, welche die aktuelle Krise unseres Wirtschafts- und Währungssystems weder vorausgesehen noch mit akzeptablen Vorschlägen gelöst haben. Im Gegenteil. Und mit Ausnahme von einer kleinen Elite von Bank(st)ern, die enorm profitieren, kostet uns diese Krise von Tag zu Tag mehr.

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Ohne Umverteilung wird ganz Europa brennen

Geschrieben von krisenfrei - 20/05/2012

Kurt Marti / 17. Mai. 2012 – Die Bevölkerung von Nordrhein-Westfalen hat begriffen, dass ein Grund für die Schuldenkrise der einseitig verteilte Reichtum ist.

Es hat alles nichts genützt. Drei Tage vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen schlug das «ZDF heute journal» zur besten Sendezeit kräftig die Werbetrommel für den Sparkurs der CDU. Schon der Titel des ZDF-Beitrages liess keinen Zweifel offen: «Schuldenkrise wird zur Zeitbombe». Die Moderation des Beitrages überschlug sich im Krisen-Vokabular: «Schuldenberg von 232 Milliarden Euro», «Lauter kleine Griechenlands», «Teufelskreis» und «Szenen wie aus einem Wirtschafts-Thriller».

 

Die Staatschulden sind die verweigerten Steuern der Reichen

Das Krisenszenario wurde dramaturgisch untermalt vom Gejammer des Schuldenmanagers und des Stadtkämmerers von Essen. In einem weiteren Beitrag der Sendung «ZDF Zoom» ging es im selben Ton weiter. Der neoliberale «Bund der Steuerzahler» verkündete das Evangelium des Sparens. Gegenrede gab es keine. Zwei Tage nach den beiden ZDF-Sendungen übernahm «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens den CDU-Werbe-Spot unter dem Titel: «Griechische Verhältnisse in Deutschland». Am Schluss platzierte der sorgenvolle SF-Kommentator gar einen versteckten Wahlaufruf für die CDU: «Man macht weiter in der Schuldenwirtschaft, so lange es noch geht. Wenn nicht die Wahl am Wochenende etwas daran ändert».

Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen wurden hochstilisiert zu einem Votum für mehr oder weniger Schulden, für die SPD oder für die CDU. Die Wählerschaft liess sich vom Schuldenberg des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und der Gemeinden in der Höhe von 232 Milliarden aber nicht beeindrucken. Denn vielen ist mittlerweile klargeworden: Die Schulden des Landes Nordrhein-Westfalen und auch von ganz Deutschland sind nichts anderes als die verweigerten Steuern der Reichen.

2 100 Milliarden Schulden und 7 500 Milliarden Nettoprivatvermögen

Jahrelang sorgte die Schuldenuhr des «Bundes der Steuerzahler» in Deutschland für Schlagzeilen. Letztes Jahr setzte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Verdi mit der Reichtumsuhr einen Kontrapunkt. Die gesamte Schuld der Bundesrepublik Deutschland liegt laut Eurostat bei rund 2 100 Milliarden Euro (siehe Link unten). Dieser Schuld steht ein Nettoprivatvermögen der Deutschen von 7 500 Milliarden gegenüber (siehe aktuelle Reichtumsuhr unten).

Allein das reichste Zehntel verfügt über 4700 Milliarden und könnte die Gesamtverschuldung Deutschlands locker zweimal begleichen. Beim Nettoprivatvermögen handelt es sich um das Vermögen aller Privatpersonen ab 17 Jahren, abzüglich der Verbindlichkeiten. Das Nettoprivatvermögen und seine Verteilung wurde vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung ermittelt (siehe Erläuterungen zur Reichtumsuhr unten).

Wenn man das Nettoprivatvermögen der 10 Prozent reichsten Deutschen auf die Bevölkerung von Nordrhein-Westfalen umrechnet, ergibt das 1 000 Milliarden, also mehr als das Vierfache der Verschuldung in der Höhe von 232 Milliarden. Alle diese Zahlen zeigen eines ganz klar auf: Finanzielle Mittel sind genügend vorhanden, es fehlt allein die gerechte Verteilung.

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GEAB N°65: Banken-Börsen-Renten-Schulden

Geschrieben von krisenfrei - 19/05/2012

GEAB N°65 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise / 2. Halbjahr 2012 – Vier Faktoren voller Sprengkraft treffen zusammen : Banken-Börsen-Renten-Schulden

Euroland macht sich, insbesondere dank der Wahl des neuen Präsidenten Frankreichs Francois Hollande, die LEAP/E2020 schon seit vielen Monaten vorhersagte, daran, sich bis Ende 2012 ein mittel – und langfristiges politisches, wirtschaftliches und soziales Gemeinschaftsprojekt zu geben. Währenddessen bleiben die Operateure an den internationalen Finanzmärkten Gefangene ihrer Reflexe, mit denen sie nur auf die kurzfristigen Aspekte wie die Kapriolen der griechischen Politik, die Zweifel am Entstehen einer Eurolandgovernance und auf die Staatsschuldenrisiken reagieren.Zur selben Zeit verflüchtigt sich in den USA die Illusion vom Aufschwung (1), verstärken sich erneut die Sorgen über die Solidität des amerikanischen Finanzsektors (die Verluste von JPMorgan haben dies eindrücklich vor Augen geführt) und den Grad der öffentlichen Verschuldung. Angesichts dieser Problemanhäufung fürchten immer mehr Banker und Unternehmer, dass dem Land äußerst schwere Zeiten bevorstehen (2).

In Großbritannien sieht es nicht besser aus: Das Land steckt wieder in einer Rezession, die Eindämmung der öffentlichen Defizite ist gescheitert und die Menschen beginnen, gegen die Sparpolitik aufzubegehren – obwohl ihnen das Schlimmste erst noch bevorsteht (3).

In Japan geht angesichts einer stagnierenden Wirtschaft und nachlassender Exporten vor dem Hintergrund der weltweiten Rezession (4) wieder das Gespenst einer Überschuldung des Landes um.

Angesichts dieser allgemeinen Lage geht LEAP/E2020 davon aus, dass im 2. Halbjahr 2012 mit großer Wahrscheinlichkeit vier Faktoren zusammentreffen, die für die Volkswirtschaften der westlichen Staaten viel Sprengkraft enthalten: Banken, Börsen, Renten und Schulden.

Für Banker, Investoren, Spekulanten, Unternehmer und Politiker wie auch für die große Masse der Menschen bringt dies bedeutende Risiken für ihre Finanzen wie auch ihre Fähigkeit, für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu bleiben, mit sich.

In dieser 65. Ausgabe des GEAB stellen wir unsere Antizipationen zu diesen vier Faktoren voller Sprengkraft für das 2. Halbjahr 2012 vor; auch bringen wir Ratschläge, wie ihre negativen Folgen minimiert werden können. Weiterhin präsentieren wir unsere neue Antizipation zu den Folgen der umfassenden weltweiten Krise auf die internationale und europäische Sprachenlandschaft bis 2030, um somit Eltern und Kindern wie auch Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, schon heute bei der Fremdsprachenwahl die richtige Entscheidung zu treffen.

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Schulden, Schulden, Schulden …

Geschrieben von krisenfrei - 17/05/2012

Die Stadt Essen leiht sich täglich bis zu 800 Millionen Euro bei Banken. Sie ist nur eine von zahlreichen verschuldeten Kommunen in NRW. Bei einer Pleite müsste das Land einspringen.

Waren die 26 Trillionen Dollar als “Rettungsschirm” eigentlich genug, um das herrschende Wirtschaftssystem zu “retten” ? Erfahren Sie die schockierende Antwort im 2. Auszug aus D. Wilcock’s Artikel “Defeating the Greatest Cover-Up of All Time”, zu lesen auf www.divinecosmos.com

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Merkel, Hollande, Griechenland

Geschrieben von krisenfrei - 17/05/2012

Gert Flegelskamp

Am 15.05. konnte man in einigen Pressorganen lesen, dass der WWF eine Studie veröffentlicht hat, nach der die Menschen, wenn sie sich nicht am Riemen reißen, 2030 schon 2 Planeten brauchen, um ihren Ressourcenhunger zu stillen. 2050 sollen es dem Bericht nach bereits 3 Planeten sein.

Sicher, das mag übertrieben sein, doch vielleicht auch nicht und wir alle sollten uns klar machen, dass wir eben nur diesen einen Planeten haben. Und es sind die als reich bezeichneten, also westlichen Länder, die in dieser Studie über die Ressourcenverschwendung an oberster Stelle stehen.

Einen Tag später wird dann über den “Antrittsbesuch” von Hollande bei Merkel spekuliert, dass sich wohl die beiden über eine “Wachstumsstrategie” im Fiskalpakt unterhalten würden und dort zumindest zu einer Annäherung kommen müssten, bei der beide ihr Gesicht wahren können.

Nun, meine Meinung zu dem Thema setze ich als bekannt voraus. Der Fiskalpakt ist die letzte Übertragung staatlicher Hoheitsrechte an die EU und damit die letzte Stufe, bevor man die vereinigten Staaten von Europa ausrufen kann. Die Überschuldung der Europäischen Staaten ist die logische Folge des kapitalistischen Wirtschaftssystems, das auf leistungslose Einkommen durch Zinseinnahmen aufbaut, damit ein exponentielles Anwachsen der Vermögen bewirkt, in dessen Folge immer größere Geldmengen nach Anlagemöglichkeiten mit möglichst hoher Verzinsung suchen und letztendlich nur noch die Staaten in der Lage sind, Investitionsmöglichkeiten anzubieten. Das wiederum bedingt, dass alle Staaten, die einen ein wenig schneller als andere nach mathematischen Regeln als überschuldet gelten müssen, weil sie die erforderlichen Zinsen nicht mehr zahlen können. Damit diesen Staaten geholfen werden kann, soll der ESM gegründet werden und damit der wiederum unangreifbar wird, soll er zu einem supranationalen Gebilde mit eigener Gesetzgebung, absoluter Immunität und einer im Text versteckten Befehlsautorität über Staaten ausgestattet werden, die sich in seine Fänge begeben. Was das heißt, kann man am großen Vorbild “IWF” sehen, der seit nunmehr 60 Jahren auf die gleiche Weise die Entwicklungsländer ausblutet, indem er für die Bewilligung von “Hilfe” neben den Zinsen Forderungen stellt, die nur den ehemaligen Kolonialmächten zugutekommen, Landverkauf zu Spottpreisen, Zerschlagung jeglicher kleinbäuerlichen Kulturen zugunsten in westlicher Hand befindlicher Monokulturen, ausschließlich für den Export bestimmt, Zwang, soziale Standards bis auf nahe Null herunterzuschrauben, kurz, Voraussetzungen zu schaffen, dass eine Land, einmal in den Fängen dieses parasitären Systems, sich nie mehr erholen kann. Es ist die Fortsetzung des Kolonialismus, denn auch früher waren es Unternehmen, die Länder kolonisierten und damals noch offen dafür das Militär der Kolonialherren nutzten. Heute machen sie das versteckt und sie haben sich nun Europa als Ziel auserkoren.

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Gehen dann die Lichter aus?

Geschrieben von krisenfrei - 16/05/2012

Von Michael Winkler

Griechenland hatte eine Experten-Regierung und Italien leidet ebenfalls unter einer solchen. Jetzt gerade, während ich diesen Text schreibe, sitzen die Politiker in Athen mit ihrem Staatspräsidenten zusammen, um über eine erneute Experten-Regierung zu verhandeln. Die Demokraten, die Parteibonzen, haben es nicht geschafft, sich untereinander zu einigen. Jetzt rufen sie, wie nach einer unglücklichen Schulhof-Rauferei, nach ihrem Papa.

Es ist bezeichnend und zugleich ein Armutszeugnis für den Dienstwagenadel, sich diese Expertise nicht zuzutrauen. Das Endstadium einer Parteiendemokratie, der Zerfall, wird durch den Mangel an Sachverstand beschleunigt. Ein Monarch, ein Diktator und sogar eine Einheitspartei wird Fachministerien mit Fachleuten besetzen, zumindest auf Beamtenebene. Günstlinge und verdiente Parteigenossen erhalten Orden und schöne Titel, werden aber auf Posten abgeschoben, auf denen sie keinen Schaden anrichten können.

In einer Demokratie – und nach einer Revolution – ist das anders. Die Griechen haben es etwas intensiver getrieben als die BRD, das Prinzip durch- und zersetzt jedoch alle Parteidemokratien. Zuallererst gilt das Gesetz der führenden Null, also des Ministers, der keine Ahnung hat, aber ein guter Parteisoldat ist. Er oder sie hat dem großen Genossen Parteivorsitzenden gute Dienste geleistet, und wenn der jetzt Kanzler oder Premierminister wird, bekommt der Parteisoldat sein Ämtchen. Natürlich gelten noch Hintergrundregeln. Bayern hat sieben Regierungsbezirke, aus jedem muß mindestens ein Minister kommen. Die Bundesregierung tariert zwischen Ost und West, evangelisch und katholisch, Arbeitern und Selbständigen, Männlein und Weiblein und den Landesverbänden der größten Regierungspartei.

Die führende Null gelangt auf den Chefsessel und sie sei konservativ. Ihrer eigenen Unfähigkeit bewußt, vertraut sie vor allem konservativen Parteigängern in ihrem Ministerium, die damit verbesserte Aufstiegschancen haben. Es ist nicht gut, dem Chef zu widersprechen, insbesondere, wenn man die besseren Argumente dank überlegener Fachkenntnisse vorbringt. Deshalb werden die Ja-Sager tendenziell schneller befördert als die Experten, die sich auskennen.

Lassen wir die Regierung wechseln, jetzt ist der Chef ein Sozialist. Der erkennt schnell, was in seinem Ministerium falsch gelaufen ist: die Parteigänger der Sozialisten warten alle auf ihre Beförderung. Dazu müssen ein paar Parteigänger der Konservativen aus dem Weg geräumt werden, sie werden auf unwichtige Posten abgeschoben. Mit ihnen geht die Erfahrung, die sie in den letzten Jahren gewonnen haben.

Natürlich hat der Chef das Recht, neue Posten für Parteifreunde zu schaffen. Ebenso natürlich sollen das keine Pöstchen sein, bei denen man von früh bis spät arbeiten muß und obendrein Fachkenntnisse erforderlich sind. Stellen Sie sich vor, Sie müßten den ganzen Tag Zeitungen lesen. Artikel, in denen Frauen besonders gut wegkommen, schneiden Sie aus und heften sie, fein säuberlich auf Papier geklebt, in einem Ordner ab. Artikel, in denen Frauen negativ dargestellt werden, sammeln sie ebenfalls und heften sie in einen zweiten Ordner. Lesen müssen Sie können, schreiben wäre ganz nützlich, mehr brauchen Sie nicht als Frauenbeauftragte.

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DIE GRIECHENLAND-LÜGE

Geschrieben von krisenfrei - 12/05/2012

Noch rechtzeitig zur NRW-Wahl sollten sich viele NRW-Wähler überlegen, ob sie die Parteien wählen, die sie in den EU- und Schuldensumpf getrieben haben. Hallo!!! Deutschland ist pleite! Wollt ihr die Parteien, die dafür verantwortlich sind, nicht endlich mal abstrafen? Das folgende ZDF-Dokument zur Griechenland-Lüge (s.u.) könnte vielleicht den einen oder anderen aufwecken.
Einfach mal anschauen.

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Die ZDF-Dokumentation zeigt eine von Wunschdenken und Ignoranz geprägte Politik, die Griechenland in den Abgrund führte – und wie die deutschen Bürger von der Politik systematisch getäuscht werden. Für die Dokumentation waren die Autoren in Griechenland unterwegs, sprachen mit Verlieren und Gewinnern der Krise.

Immer wieder täuschte die Politik sich selbst und die Öffentlichkeit. Schon beim Beitritt zum Euro wurden Kritiker mundtot gemacht. Politische Romantik sei wichtiger gewesen als ökonomische Vernunft, sagt Frits Bolkestein. Der ehemalige EU-Kommissar rechnet in der Dokumentation mit der deutschen und der Brüsseler Politik ab. Ein hochrangiger Insider aus der EU-Kontrollbehörde bestätigt: Viele hätten damals gewusst, dass Griechenland nie hätte in den Euro aufgenommen werden dürfen, doch das wollte niemand hören.

Finanzielle Hilfen kommen nicht an

Milliarden sind inzwischen nach Griechenland geflossen. Doch bei den Griechen kommt das Geld nicht an. Das Textil-Unternehmen von Cecile Varvaressos im Norden des Landes zum Beispiel bekommt keine Kredite mehr. Bürokratie und Vetternwirtschaft sind immer noch im ganzen Land präsent. Und die harten Auflagen der EU helfen nicht — im Gegenteil: „Das Spardiktat ist genau der falsche Weg. Hier wird dem Land jede Chance genommen, sich wieder zu erholen”, sagt der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar.
Griechenland rutscht immer tiefer ins Elend. Mit einem Sozialarbeiter waren die Reporten in den Armenvierteln Athens unterwegs: Immer mehr Menschen verlieren ihre Jobs, verarmen und der Staat kann ihnen nicht helfen. Seit Beginn der Krise müssen viele Mütter ihre Kinder ins Heim bringen, weil sie sie nicht mehr ernähren können.

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Die Target2-Forderungen werden niemals beglichen

Geschrieben von krisenfrei - 08/05/2012

Die Deutsche Bundesbank hat bislang TARGET2-Salden von +615,952 Mrd. Euro.
Laut Prof. Philipp Bagus kann die BuBa diesen Betrag abschreiben.
Nicht nur die EZB ist pleite, sondern auch die BuBa!
Und wen haben wir das alles zu verdanken?
Unseren dümmlichen Euro-Rettungswahn-Politikern.
Ich kann es nicht häufig genug wiederholen:

Holen Sie ihr Geld von der Bank

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Prof. Philipp Bagus im Interview über “Target2 und die Zukunft der Eurozone.”

Herr Bagus, Sie haben kürzlich auf mises.org zwei sehr interessante Artikel zum “Euro” veröffentlicht. Darüber möchten wir mit Ihnen sprechen. Zunächst ein Thema, das in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist: das Target2-System der europäischen Notenbanken. Was steckt hinter dem Begriff “Target2″?

Target2 ist das Clearing-System des Eurosystems. Die Zahlungen laufen nicht direkt von Kunden zu Kunden, sondern über die jeweiligen Zentralbanken. Nehmen wir folgendes Beispiel. Stellen wir uns vor es gibt nur eine Transaktion im Euroland. Ein spanisches Unternehmen nimmt bei der Bank Santander einen Kredit auf und kauft einen Lastwagen in Deutschland von VW, die ein Konto bei der Deutschen Bank haben. Das spanische Unternehmen hat dann eine Verbindlichkeit (Kredit) gegenüber Santander. Santander bekommt eine Verbindlichkeit gegenüber der spanischen Zentralbank (Zentralbankredit). Die spanische Zentralbank hat eine Verbindlichkeit gegenüber dem Eurosystem (negativer Target2-Saldo). Die Bundesbank bekommt ein Guthaben gegenüber dem Eurosystem (positiver Target2-Saldo). Die Deutsche Bank bekommt ein Guthaben gegenüber der Bundesbank (und kann z.B. die Zentralbankkredite verringern). VW bekommt auf seinem Konto bei der Deutschen Bank das Geld gutgeschrieben.

Vor der Finanzkrise hat einfach die Deutsche Bank einen Kredit an Santander gegeben, wodurch der Lastwagenimport finanziert wurde. Da sich die Banken nicht mehr gegenseitig trauen, läuft es nun über das Zentralbanksystem. Die Spanische Zentralbank schafft neues Geld, um die spanischen Importe zu finanzieren. Die Target2-Salden sind nur der Effekt der Umverteilung, die zwischenstaatlich vor sich geht. Die Ursache des Problems ist die Geldschöpfung in Spanien, mit der deutsche Waren gekauft werden. Dies spiegelt sich in den Target2-Salden wieder.

Die Forderungen der Deutschen Bundesbank an das Eurosystem belaufen sich mittlerweile auf über 600 Milliarden Euro. Von Seiten der Politik werden die Risiken heruntergeredet. Wie sind diese Forderungen wirklich zu beurteilen?

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Das FED und die City of London

Geschrieben von krisenfrei - 07/05/2012

In meinem letzten Artikel habe ich auf die Machenschaften des FED, und wie sie die Welt umspannt, hingewiesen. Das FED ist eine Privatbank zu deren Besitzern u.a. auch die US-Bank “Goldman Sachs” gehört. Ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs haben bereits großen Einfluss in Europa, z.B. bei der EZB (Mario Draghi, Chef der EZB). Das FED-Kartell ist so mächtig, dass es das weltweite Finanzsystem komplett beherrscht. Vor 50 Jahren wollte J.F. Kennedy weg vom FED-Geld zum staatlichen Geld. Diesen Schritt überlebte er nicht!

Der US-Kongressabgeordnete Ron Paul will schon seit Jahren das FED abschaffen. Mit dieser Forderung wird er auch in diesem Jahr nicht zum US-Präsidenten gewählt. Dies wird das FED verhindern – koste es, was es wolle. In den USA kann nur jemand US-Präsident werden, der der Wall Street wohlgesonnen ist, wie z.B. Barack Obama.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger erklärt im folgenden Video, warum die City of London der mächtigste Staat der Erde ist.

 

 

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Die Plünderung der Völker Europas

Geschrieben von krisenfrei - 05/05/2012

Von Gert Flegelskamp

Der Bundestag! Einst stand als Inschrift auf diesem Gebäude: DEM DEUTSCHEN VOLKE. Allerdings gehe ich davon aus, dass die ursprüngliche Inschrift noch nie der Wirklichkeit entsprach, denn dort wurde zu keiner Zeit FÜR das deutsche Volk agiert, nicht während der Monarchie unter Kaiser Wilhelm (Reichstag), noch in der Weimarer Republik. In der Nazizeit wurde es nicht genutzt, weil jemand oder eine Gruppe es abgefackelt hatte (Reichstagbrand). Als politisch genutzter Bau (Bundestag) wurde das Gebäude trotz Restaurierung in den 60er Jahren erst nach der Wiedervereinigung wieder genutzt, weil zuvor der Bundestag in Bonn ansässig war. Tatsächlich fand in den 90er Jahren ein erneuter Umbau statt, so dass der Bundestag das Gebäude erst 1999 wieder als Sitz des Bundestages nutzen konnte. Der Umbau in den 90er Jahren hätte genutzt werden können, eine wahrhafte Inschrift (DEM INTERNATIONALEN FINANZKAPITAL) anbringen zu lassen. Aber Bundestag und Wahrhaftigkeit sind aus meiner Sicht ohnehin nicht miteinander vereinbare Begriffe. Deshalb steht dort auch heute noch immer DEM DEUTSCHEN VOLKE, obwohl die von mir eingefügte Inschrift wesentlich wahrhaftiger wäre.

Ich habe über Geld und über das Finanzsystem schon einige Beiträge verfasst, so einen Abriss über die Geschichte des Geldes unter dem Titel Geld ist Plunder oder den nicht von mir verfassten Artikel über Fabian, mit welchem das Zinssystem und seine Auswirkungen beschrieben werden. Aber vermutlich trifft das nicht so ganz den Nerv des Einzelnen, weil der eigentliche Hintergrund nicht deutlich genug wird. Das will ich nun versuchen und am Schluss natürlich wieder auf die mit dem ESM verbundenen Gefahren hinweisen.

Zunächst noch einmal die zwei Grundbegriffe: Geld und Kapitalismus. Geld war und ist lediglich ein Tauschmittel und als solches nur ein Versprechen an den, der dieses Mittel gegen Waren eintauscht, dass er/sie für diesen Schein oder diese Münzen bei Bedarf einen dem aufgedruckten Wert entsprechenden Gegenwert bekommt. Bevor der Geldschein erfunden wurde, hatten Münzen, zumeist aus Edelmetallen wie Gold und Silber geprägt, den gleichen Zweck, nur mit dem Unterscheid, dass Gold und Silber oder auch Kupfer schon immer in sich einen Wert darstellten.

Zu allen Zeiten gab es Betrüger, die Geld fälschten, indem sie es äußerlich dem mit dem Geld zusammenhängenden Versprechen anpassten, aber minderwertige Materialien nutzten. Die größten Betrüger waren aber die Herrscher, die mit einer Änderung der Legierung den Anteil der Edelmetalle verringerten, was außerhalb des eigenen Herrschaftsgebietes natürlich gravierende Folgen hatte, weil dort nicht der eingestanzte Wert gewertet wurde, sondern lediglich der Gehalt an Edelmetallen, wie Gold und Silber.

Heute wird das Geld in den Staaten als Währung bezeichnet. Aber was unterscheidet den Währungsverlust durch Inflation und Geldabwertung von der Minimierung des Anteils an Edelmetallen früherer Zeiten?

Mit der Gründung der Bundesrepublik war eine Bedingung der Amerikaner verbunden, den amerikanischen Kapitalismus zu übernehmen. Doch was ist Kapitalismus wirklich? Ich kann natürlich nur meine eigene Sicht wiedergeben. Kapitalismus hat 3 Basis-Komponenten.

  • Schulden
  • Guthaben
  • Zinsen

Wer von der Hand in den Mund lebt, hat kein Geld, das er anlegen könnte. Man muss also mehr haben, als man benötigt. Hat man es, kann man es investieren, also anlegen. Für diese Anlage erwartet man einen Gewinn.

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