krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Mit ‘Öl’ getaggte Beiträge

Iran und das Ende der Fiat-Währung

Geschrieben von krisenfrei - 07/11/2012

Die Vasallen in den westlichen Lobby-Medien werden nicht müde zu betonen, der US-Dollar sei die unangefochtene “Welt-Reservewährung”, womit dem unbedarften Lobbygläubigen bedeutet werden soll, der Dollar würde immer seinen Wert behalten, was immer auch auf dem Globus geschehe. Ziel dieses kreditreligiösen Glaubenssatzes ist, den Rest der Welt dazu anzutreiben, das eigene Geld gegen Fiat-Geld [1] einzutauschen.

Der US-Dollar ist natürlich keine sichere Reservewährung. Die in Umlauf gebrachten Dollarsummen sind schon lange nicht mehr mit Werten aus der Wirtschaft oder mit Gold gedeckt. Als in den 1970-er Jahren die private jüdische Notenbank der USA (FED) das Land finanziell abgefressen hatte wie Heuschreckenschwärme die Ernten ganzer Länder, musste die US-Regierung zur Bezahlung der bei der FED aufgelaufenen Wettschulden wahrscheinlich mit ihrem Gold aus Fort Knox bezahlen. Das ist übrigens der Grund, warum gewichtige Experten glauben, das Gold in Fort Knox sei weg und deshalb seit Jahrzehnten erfolglos eine offizielle Prüfung der angeblichen Bestände verlangen: “Sie wollen den Nachweis, dass die Goldreserven immer noch exklusives Eigentum der USA sind und nicht für riskante Transaktionen benutzt wurden. Mit anderen Worten, sie wollen die Gewissheit bekommen, dass die Barren nicht dahingeschmolzen sind, als hätte sie ein wirklicher ‘Goldfinger’ gestohlen.” [2]

Nachdem die Welt-Geldmacht den Mord an Präsident John F. Kennedy [3] erfolgreich durchgeführt hatte, sahen sie ihr Welt-Geld-Betrugssystem als gerettet an. Kennedys Direktive, die Notenbank wieder in eine staatliche Institution zurückzuverwandeln (Executive Order Nr.: 11110, 4. Juni 1963), wurde von seinem Nachfolger sofort außer Kraft gesetzt. Die Zerschlagung der jüdischen Notenbank der USA als Hort des universalen Geldbetrugs war nach der Ermordung Kennedys kein Thema mehr.

Anschließend nahmen die Tributzahlungen der US-Regierungen an die FED in nicht zu beschreibendem Umfang zu. Dieses Ausmaß an Zahlungen an die FED konnten mit den Staatsetats nicht mehr bezahlt werden. Deshalb vermuten viele, dass dafür das Gold von Fort Knox abgeliefert werden musste.

Die Geldlobby legte Richard Nixon nach seiner Präsidentschaftswahl 1968 (Amtsantritt 1969) mit dem geldverzehrenden Vietnamkrieg, den er von seinem Vorgänger geerbt hatte, sogleich an die Ketten ihrer Finanzmacht. Je mehr Geld die FED für den Krieg druckte, je mehr musste die Bevölkerung dem jüdischen Privatkonsortium Zinsen auf diese Summen bezahlen. Deshalb versuchte Nixon schnellstens aus dieser Kriegs- und Finanzkatastrophe herauszukommen. Er beschloss, noch im Jahre 1969 nach und nach 550.000 Soldaten aus Südostasien abzuziehen.

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Dollarhegemonie im Reich der Verdammten

Geschrieben von krisenfrei - 01/10/2012

Colin Todhunter

Viele Kommentatoren und Wirtschaftswissenschaftler fragen sich, ob die Vereinigten Staaten von Amerika imstande sind, den Kurs ihrer dahinsiechenden Wirtschaft radikal zu ändern. Die Wahrheit ist, dass sie bankrott sind. So lange allerdings der Dollar die Weltwährung bleibt, können die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin ihre Rechnungen einfach dadurch bezahlen, dass sie mehr Geld drucken. Sobald jedoch die Welt nicht länger den Dollar als Weltreservewährung akzeptiert, werden die Vereinigten Staaten von Amerika nicht länger ihren Aufwand oder ihre Kriege bezahlen können, indem sie sich auf eine dann relativ wertlose Papierwährung stützen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen das. Heute sind über 60% aller ausländischen Währungsreserven in Dollars angelegt, und die Vereinigten Staaten von Amerika werden versuchen, Länder, die vom Dollar abgehen wollen, um jeden Preis davon abzuhalten. Sie scheinen dazu gezwungen zu sein, einfach weil ihre wirtschaftliche Infrastruktur zu schwach zu sein scheint und die amerikanischen Konzerne alles tun werden, um eine Politik zu verhindern, die ihre Profite schmälert oder ihren politischen Einfluss beschränkt. Sie verfolgen nur ihre eigenen Interessen, nicht irgendein imaginäres „nationales Interesse.“ 

Paul Craig Roberts, ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium der Vereinigten Staaten von Amerika stellt fest, dass ein großer Teil des produktivsten Bereichs der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ins Ausland verlagert worden ist, um die Profite der Konzerne zu erhöhen. Dadurch haben die Vereinigten Staaten von Amerika wesentliche Versorgungsstrukturen, industrielle Infrastruktur und das Fachwissen von ausgebildeten Arbeitern verloren. Roberts meint, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Konzerne zurück nach Amerika bringen könnten, indem sie deren Auslandsprofite besteuern und auch protektive Zölle einführen, aber derartige Schritte stünden im Widerspruch zu den materiellen Interessen der herrschenden Oligarchie von privaten Interessen, die so viel Einfluss auf die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika haben. 

Mangels einer Lösung für die Krise im eigenen Bereich sind die Vereinigten Staaten von Amerika also gezwungen, ihren Raubtierkapitalismus auf ausländische Märkte wie Indien auszuweiten und imperialistische Kriege zu führen, um die globale Abhängigkeit vom Dollar und die Hegemonie der Vereinigten Staaten von Amerika aufrecht zu halten. Und genau das sehen wir heutzutage, wo die Strategie der globalen Vorherrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zum Einsatz kommt. 

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Syrien: Vorkrieg für den Nachkrieg gegen den Iran

Geschrieben von krisenfrei - 31/07/2012

Der Krieg gegen den Iran hat längst begonnen

Es bedarf nur noch eines aktuellen Vorwandes, dann wird Israel auch atomar gegen den Iran losschlagen, die USA mit in den Krieg ziehen und letztere auch die Nato mobilisieren.

von Prof. Dr. Eberhard Hamer

Der israelische Regierungschef Netanjahu will Krieg gegen den Iran. Gleiches wollen auch die amerikanische Ölindustrie und das amerikanische Militär. Erstere wegen der Ölvorräte des Iran und weil ohne den Iran ein Ölmonopol in der Welt nicht durchsetzbar ist; das Militär, weil die Gesamtstrategie der Eroberung des Vorderen Orients mit den beiden Ländern Irak und Afghanistan nur unvollkommen bleibt, so lange nicht das dazwischen liegende Land Iran ebenfalls überfallen und erobert wird.

Allerdings hat sich die Form der Kriegsführung nach den bitteren Erfahrungen der USA im Irak und in Afghanistan verändert. Ein Überfall auf den Iran mit Landtruppen bis hin zu Besetzungen des Landes ist nach den Erfahrungen von Afghanistan nicht mehr möglich. Die Besetzung des Landes ist nicht Anfangs-, sondern Endstadium des Krieges. Die Kampfhandlungen werden heute subtiler und hinterhältiger begonnen:

– Schon seit Jahren verbreitet die von Israel gesteuerte Weltpresse angebliche Atomrüstungs- und Angriffspläne des Iran, um zu verdecken, dass der Iran eigentlich der Angegriffene sein soll. Mit anderen Worten wird der Weltöffentlichkeit durch die Presse vorgelogen, dass das vorgesehene Angriffsopfer eigentlich der Angreifer sei, und der Präsident des Iran wird als hass­erfüllter blindwütiger Zweithitler dargestellt, dem man jedes Verbrechen und jede Kriegshandlung zutrauen müsse. Dabei steigern sich seit etwa drei bis vier Jahren die Hassgesänge gegen den Iran kontinuierlich, um die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die iranische Führung und ihr System – wie vorher Saddam Hussein – den Weltfrieden bedrohen.

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Die Straße von Hormuz in der Geschichte: die Optionen des Iran

Geschrieben von krisenfrei - 08/07/2012

Soraya Sepahpour-Ulrich

Von George Santayana ist der weise Satz bekannt: „Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern können, sind verurteilt, sie zu wiederholen.“ Nachdem sie sich der Geschichte und ihrer Lehren nicht bewusst sind, wiederholen die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre westlichen Alliierten ihre Aktionen aus den 1950er Jahren, indem sie ein Ölembargo gegen den Iran verhängen. Die Allianz unter der Führung der Vereinigten Staaten von Amerika hat die Geschichte vergessen. 

Der Iran nicht.

Als unter der Führung des Nationalisten Mohammad Mossadegh der Iran beschloss, seine Erdölindustrie zu verstaatlichen, blockierte die britische Royal Navy die iranischen Ölexporte, um diesen mit Gewalt daran zu hindern, sein Erdöl zu verstaatlichen. Als Rache für die nationalistischen Bestrebungen des Iran und um den Iran dafür zu bestrafen, dass er seine nationalen Interessen verfolgte, initiierten die Briten einen weltweiten Boykott gegen iranisches Erdöl. 

In den 1950ern verfügte der Iran nicht über die militärische Stärke, um sich gegen das Erdölembargo zu wehren, und die Seeblockade hatte das Ziel, die Wirtschaft zu zerschlagen, um einen Regimewechsel zu erreichen. Die nachfolgenden Ereignisse sind beschrieben in einem Artikel in der New York Times als eine „Lektion über den harten Preis, der bezahlt werden muss,“ wenn ein ölreiches Land der Dritten Welt „aus fanatischem Nationalismus durchdreht.“ Der Iran lernte, dass Souveränität und Nationalismus taktische/militärische Stärke und Entschlossenheit erfordern.

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Filmdokument über die NATO-Verbrechen in Libyen

Geschrieben von krisenfrei - 24/05/2012

Schaut’s euch noch schnell an, bevor auch dieses Video bei YouTube verschwindet.

Libyen: Ehemaliger Aufständischer spricht über die Gräueltaten der NATO-Rebellen

Unter fadenscheinigen Gründen wurde der souveräne Staat Libyen von den USA und Frankreich überfallen. Sarkozy hatte sogar persönliches Interesse an der Ausschaltung von Gaddafi, da er eine 50 Millionen Euro Wahlkampfspende von Libyens Staatsoberhaupt zu verbergen hatte. Es war wohl so eine Art Schutzgeld von Gaddafi, damit die Libyer weiter in Frieden leben könnten. Nachdem Sarkozy das Geld in den Wahlkampf gepulvert hatte, war ihm sein vormaliges Versprechen aber nichts mehr wert. Viel wichtiger schien es ihm, dass Frankreich auch wieder in Nordafrika Fuß fassen konnte, um seinen imperialistischen Ansinnen zu frönen.

Bei den USA waren die Gründe für einen Angriffs-Krieg vielfältiger:

1. Kontrolle über das Erdöl.
2. Sicherheit für Israel.
3. Verhinderung der Befreiung der arabischen Welt.
4. Verhinderung der afrikanischen Einheit.
5. Installierung der NATO als Gendarm für Afrika
.

Zu diesem Zweck wurden radikale Salafisten mit Waffen ausgestattet um einen Volksaufstand vorzutäuschen. In den westlichen Medien wurden deren Gräueltaten meist verschwiegen oder bestenfalls als Rache gegen Gaddafi-Loyalisten abgetan. Als einziges Medium in Deutschland schrieb die Süddeutsche darüber, dass auch ganz normale Arbeiter von den Grausamkeiten der NATO-Rebellen betroffen waren. Ein türkischer Gastarbeiter berichtete:

“Wir haben unsere Freunde aus dem Tschad zurückgelassen. Wir haben ihre toten Körper zurückgelassen. In unserer Firma arbeiteten 70 oder 80 Männer aus dem Tschad. Sie haben sie mit Baumsägen und Äxten getötet, sie haben sie angegriffen. Sie haben behauptet, sie würden Truppen für Gaddafi bereitstellen. Die Sudanesen, die Männer aus dem Tschad, sie wurden massakriert. Wir haben es selbst gesehen.”

Auch Amnesty International und Human Rights Watch machten uns ständig auf die Verbrechen der sogenannten Rebellen aufmerksam. Wie grausam diese aber wirklich waren, erzählt uns im folgenden Video ein ehemaliges Mitglied der bezahlten Aufständischen. Es ist ein Ausschnitt aus einem Film des italienischen Journalisten Fulvio Grimaldi, der die unfassbaren Verbrechen der NATO in Libyen eindrucksvoll dokumentierte:

 


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Vor den US-Wahlen passiert nichts …

Geschrieben von krisenfrei - 05/04/2012

… weder wird das Papiergeldsystem zusammenbrechen, noch wird sich die USA unter Obama an einen Krieg gegen den IRAN beteiligen. Die Mehrheit der Amerikaner sind gegen ein Iran-Krieg. Obama will erneut US-Präsident werden. Bislang steht eine Wiederwahl nichts im Wege. Dieses Ziel könnte er sich mit einem Militärschlag verbauen. Obama ist ein Präsident der Wall-Street und so soll es in derem Sinne auch nach dem November bleiben.
Obama sagte neulich gegenüber Medwedjev, dass er nach der Wahl flexibler sei. Was er damit meinte, ließ er allerdings offen. Zumindest ist er nicht der Kriegstreiber – noch nicht. Wie aber wird er sich verhalten, wenn er die US-Wahl gewinnt? Schlägt er dann andere Töne an und bereitet einen Militärschlag gegen den Iran vor, der im Frühjahr 2013 stattfinden könnte?

Schon möglich! Die großen Ölkonzerne -  in wessen Hände die sich befinden, ist den meisten bekannt – würden sich gegen einen Kriegsgang sicherlich nicht auflehnen, zumal der Ölpreis dann schnell die 200 USD/Barrel erreichen würde. Allerdings hätte ein derart hoher Ölpreis fatale Folgen für die Weltwirtschaft, insbesondere für Europa. Es könnte dazu führen, dass einige Euro-Staaten zur nationalen Währung zurückkehren und den EURO in der jetzigen Form den Gnadenstoß geben.  Der US-Dollar würde davon und ebenso von den hohen Ölpreisen profitieren, da das Öl u.a. Rohstoffe in Dollar fakturiert werden.

Um einen möglichen Iran-Krieg zu finanzieren, müsste die USA weitere Dollar drucken und könnten so die Inflationierung des Dollars über die ganze Welt verteilen. Den Chinesen und andere Länder, die über große Dollarreserven verfügen, dürfte das Ganze gar nicht gefallen.

So oder so, ein Militärschlag gegen den Iran wird die Welt aus den Fugen reissen. Weitreichende Folgen (Zunahme der Armut und Arbeitslosigkeit weltweit) sind absehbar. Wohin diese führen werden, mag niemand vorherzusagen. Zumindest dürfte die NWO dadurch einen Schritt näher gekommen sein. Es braucht halt Zeit und genügend Elend auf der Welt, um die Menschen von einer NWO (Weltdiktatur) zu überzeugen.

Frohe Ostern!

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Iran – die Welt steht vor einem Krieg

Geschrieben von krisenfrei - 04/04/2012

von Heiko Schrang in KW 14 am 2012-04-04 20:15:08

Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

Die mediale Aufmerksamkeit wird momentan auf die Schmierenkomödie gerichtet, in der die Politik die Mineralölkonzerne für die überhöhten Spritpreise verantwortlich macht, und gleichzeitig der Staat selbst der größte Profiteur der Spritpreiserhöhung ist, da er durch die Mineralöl- und Mehrwertsteuer kräftig mitverdient.

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse täglich in schon für den Normalbürger unüberschaubare Höhen der deutschen Bürgschaften (wer bürgt wird gewürgt), die für den angeblichen Eurorettungsschirm herhalten sollen, der in Wahrheit eher ein Banken- und Versicherungsrettungsschirm ist. Diese explosive Stimmung, die nicht nur in der Weltwirtschaft, sondern auch in der Politik herrscht, könnte sich in Form des Irankonflikts entladen. Wie ich bereits geschrieben habe, findet dieses Jahr das Bilderberger Treffen in Israel statt, wo aller Wahrscheinlichkeit nach der Iran im Mittelpunkt stehen wird. Der Ton verschärft sich zunehmend, so drohte beispielsweise der Friedensnobelpreisträger Obama dem Iran mit einem Angriff indem er vor einigen Wochen sagte: „Ich bluffe nicht“.

Sollte es zu einem Präventivschlag gegen den Iran durch Israel kommen, würden, mit hoher Wahrscheinlichkeit, U-Boote der „Dolphin“-Klasse mit eingesetzt werden. Diese U-Boote gehören zu den begehrtesten Rüstungsgütern weltweit, von denen Deutschland unlängst das sechste U-Boot für die israelische Marine ausgeliefert hat. Die „Dolphin“ U-Boote können sowohl mit nuklearen als auch mit konventionellen Marschflugkörpern bestückt werden. Laut Sunday Times kreuzt mindestens ein israelisches U-Boot mit Atomwaffen ständig im persischen Golf als Abschreckung gegen den Iran. Selbst Israels Verteidigungsminister Barak spricht bereits über den Einsatz der deutschen U-Boote in einem möglichen Krieg gegen den Iran.

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Heiße Luft aus dem Iran verbirgt dessen Schwäche

Geschrieben von krisenfrei - 25/02/2012

Von Eric S. Margolis

Welche Art von Verteidigung könnte der Iran einem Angriff auf seine nukleare und militärische Infrastruktur durch Israel und/oder die Vereinigten Staaten von Amerika tatsächlich entgegenstellen?

Als erstes vergessen Sie alle Fernsehbilder von iranischen Raketen, die abgefeuert werden, und die Soldaten, die in Paraden aufmarschieren. Ihr Zweck ist es, die Moral im eigenen Land zu stärken. Ironischerweise haben die Medien des Westens sie benutzt, um die angebliche militärische Bedrohung durch den Iran herumzuposaunen. Ein größeres TV-Netzwerk in den Vereinigten Staaten von Amerika, nämlich NBC, verwendet ein eigenes Logo für seine Berichte aus dem Iran: „Bedrohung Iran.“

In Wirklichkeit ist der Iran trotz seiner Bevölkerung von 71 Millionen Menschen und ungeachtet des Reichtums an Erdöl militärisch ziemlich schwach. Der islamische Iran stand seit der Revolution 1979 unter zermürbenden militärischen und wirtschaftlichen Sanktionen unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika, in einer Reihe mit Nordkorea und Kuba.

In der Folge war der Iran nicht imstande, den größten Teil seines aus den 1960ern/1970ern stammenden militärischen Bestandes zu modernisieren, der dem Schah von den Vereinigten Staaten von Amerika und vom Vereinigten Königreich geliefert worden war. Die altersschwache zivile Flugzeugflotte wurde ebenfalls schwer getroffen von den Embargos unter der Führung der Vereinigten Staaten von Amerika, was zahlreiche Abstürze aufgrund von Materialermüdung und fehlenden Ersatzteilen zur Folge hatte.

Geschätzte 45 – 50% der kleinen, veralteten iranischen Luftwaffe ist außer Betrieb wegen fehlender Ersatzteile oder Reparaturmöglichkeiten. Die iranischen Piloten, deren letzter Kriegseinsatz während des irakisch-iranischen Krieges 1980 – 1988 erfolgte, haben bedenklich wenig Flugerfahrung. Der iranischen Luftwaffe fehlen moderne Radaranlagen und Ausstattung für Kommunikation und elektronische Kriegsführung.

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Gaddafis Rede vor der UN-Generalversammlung

Geschrieben von krisenfrei - 03/02/2012

Rede vor der Generalversammlung der UNO am 1. Oktober 2009

Muammar Gaddafi

Im Namen der Afrikanischen Union möchte ich die Mitglieder der Generalversammlung der UNO grüssen und ich hoffe, dass dieses Treffen als das bemerkenswerteste in die Geschichte der Menschheit eingehen wird.

Im Namen der Generalversammlung in ihrer 64. Sitzung, die unter dem Vorsitz Libyens, einem Staat der Afrikanischen Union, die aus tausend traditionellen, afrikanischen Königtümern besteht, stattfindet, möchte ich als deren Präsident die Gelegenheit nutzen und unseren Sohn Obama begrüssen, da sein Land der Gastgeber dieses Treffens ist.

Diese Sitzung findet in einem Moment grosser Herausforderungen statt und die Welt sollte sich verbünden, um zusammen diese Herausforderungen, die unseren grössten, gemeinsamen Feind darstellen, wie Klimawandel, die internationale Krisen des Zerfalls des kapitalistischen Wirtschaftssystems, oder die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln, die Verwüstung, Terrorismus, Einwanderung, Piraterie, künstliche und natürliche Epidemien und Atomproliferation, zu überwinden. Vielleicht ist die H1N1 Grippe ein ausser Kontrolle geratener Virus, der in Militärlabors ursprünglich für Kriegszwecke entwickelt wurde. Diese Herausforderungen sind von Heuchelei, Armut, Angst, Materialismus und Ruchlosigkeit umgeben.

Die UNO wurde von drei bis vier Ländern zur Bekämpfung des deutsche Reichs gegründet. Es waren die Länder, die sich im zweiten Weltkrieg gegen das Dritte Reich verbündeten. Diese Länder formten den Sicherheitsrat und wurden permanente Mitglieder mit Vetorecht. Keiner von uns war damals dabei. Die UNO wurde im Sinn dieser drei Länder gegründet, um gegen Deutschland anzugehen. Aus diesem Grund wurde vor 60 Jahren die UNO gegründet.

Dies geschah in der Abwesenheit von 165 Ländern, ein Verhältnis von eins zu acht, beziehungsweise, einer war anwesend, acht waren abwesend. Hier ist eine Kopie dieser Gründungsurkunde. Wenn man diese Urkunde liest, stellt man fest, dass die Einführung sehr unterschiedlich zu den Artikeln ist. Wie kamen sie zustande? Alle Anwesenden der San Francisco Konferenz im Jahr 1945 schrieben die Einführung. Die Verfassung der Artikel und internen Regeln wurden den Experten, Spezialisten aus den Ländern des Sicherheitsrates überlassen. Dies waren dieselben Länder, die sich gegen Deutschland verbündet hatten.

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Arabischer Frühling und Libyen-Krieg

Geschrieben von krisenfrei - 30/01/2012

In Tunesien führt die Protestbewegung, die sich nach dem Tod eines jugendlichen Gemüsehändlers radikalisiert, zum Rücktritt von Präsident Ben Ali. Auslöser ist die Finanzkrise, die 2008 eine massive Erhöhung der Lebensmittelpreise in Tunesien auslöste.

Der Erfolg in Tunesien macht der Opposition in Ägypten Mut, worauf es zu wochenlangen Protesten kommt. Seit Ende 2008 finanziert die US-Botschaft in Kairo Aktivisten gegen Mubarak und fliegt diese an Demokratie-Kongresse in die USA. Der Sturz Mubaraks wird auf 2011 geplant. Nachdem Mubarak seinen Sohn Gamal als Nachfolger installieren wollte, plant auch das ägyptische Militär seinen Sturz. Gamal diente nie im Militär und ist mit neoliberalen Geschäftszirkeln verbandelt, die immer grössere Teil der Wirtschaft kontrolliert und damit in Konkurrenz zu Militär steht, das zwischen einem Viertel und der Hälfte der Wirtschaft beherrscht. In den ersten Tagen treffen die protestierenden Jungen, Linken und Mittelklasseangehörigen auf immense Gewalt, de über tausend Tote fordert. Angesichts der trotzdem anhaltenden Proteste setzt Diktator Hosni Mubarak, der 1981 den ermordeten Sadat ersetzt und seine proamerikanische Politik weitergeführt hat, seinen Geheimdienstchef und ehemaligen CIA-Agenten Omar Suleiman als Vizepräsident ein. Auch die Stiftung von Chaos mit Ermordungen führt nicht zur Wiedererlangung der politischen Kontrolle. Mubarak tritt am 11.2.11 zurück. Er hat in den 30 Jahren mindestens $60 Mia. von den USA erhalten, ein Teil privat, den Grossteil in Form von Waffen. Die USA haben zudem die ägyptischen Offiziere, den zentralen Faktor von Mubaraks Diktatur, ausgebildet. Ein wesentlicher Faktor für die Revolte gegen Mubarak ist die Mangelernährung. Ägypten braucht ein Grossteil seines Geldes für Weizenimporte, weil die arme Bevölkerung, rund die Hälfte der 80 Mio. Einwohner, sich nur subventioniertes Brot leisten kann. Die Weizenabhängigkeit begann in den 70er Jahren, als die USA kostenlos Weizen lieferten, um das Land in die Abhängigkeit zu führen. In den 90er Jahren übernahmen die fünf grossen Handelsgesellschaften, die 90% der US-Nahrungsexporte kontrollieren, die Lieferungen gegen Bezahlung, was unter anderem die Verschuldung massiv fördert. Da sich Ägypten der Koalition gegen den Irak anschloss, erliessen die USA ein Teil der Schulden, und der IWF unterstützte die Privatisierungen mit grosszügigen Krediten. Trotzdem führte die massive Preissteigerung der Nahrungsmittel auf dem Weltmarkt zur Vearmung der Bevölkerung. Nachdem Rücktritt Mubaraks übernehmen die Militärs die Macht, womit die Unterdrückung wie bisher weitergeht. Die USA unterstützen auch die Muslimbrüder, die in der Wirtschaft stark verankert sind und als Unternehmer Kontinuität garantieren.

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