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Mit ‘Frieden’ getaggte Artikel

Ron Paul: Wir hatten recht bezüglich der Kriegskosten

Geschrieben von krisenfrei - 02/05/2012

Diesen Monat kündigte der Sekretär für Veteranenangelegenheiten Eric K. Shinseki die Neueinstellung von rund 1.900 psychiatrischen Krankenschwestern, Psychiatern, Psychologen und Sozialarbeitern zusätzlich zu den derzeitigen 20.590 psychiatrischen Fachkräften an, in einem Versuch, die Epidemie von Selbsttötungen unter den Kriegsveteranen in den Griff zu kriegen. Wenn Präsidenten unser Militär in einem noch nie gesehenen Ausmaß missbrauchen – und der Kongress sie damit davonkommen lässt – führt der daraus resultierende Stress leider zu einem dramatischen Anstieg von Selbsttötungen im Militär, sowohl in der kämpfenden Truppe als auch bei den abgerüsteten Soldaten. Tatsächlich übertreffen die Selbsttötungen beim Militär die im Kampf Getöteten bei weitem. Laut einem Artikel in der Air Force Times dieses Monats ist die Selbsttötungsrate bei Soldaten der Luftwaffe im Lauf des letzten Jahres um 40% gestiegen. 

Wenn wir die vielfachen Einsätze bedenken, die die Soldaten aushalten müssen, nachdem der Krieg gegen Afghanistan in sein zweites Jahrzehnt geht, sind diese Zahlen traurigerweise nicht überraschend.

Ironischerweise wurde derselbe Veteranensekretär Eric Shinseki von Präsident Bush gezwungen, aus dem Armeedienst auszuscheiden, weil er es wagte, darauf hinzuweisen, dass eine Invasion und Okkupation des Irak nicht das Kinderspiel sein werde, das die Neokonservativen versprachen. Der damalige stellvertretende Verteidigungsminister Paul Wolfowitz, kein Militärveteran, behauptete, dass General Shinseki „weit daneben lag“ mit seiner Annahme, dass einige hunderttausend Soldaten nötig sein würden, um den Irak nach der Invasion zu sichern. Jetzt sehen wir, wer recht hatte mit den Kosten des Krieges.

Zu den verborgenen menschlichen Kosten unserer scheinbar endlosen Kriege kommen die wirtschaftlichen Kosten. 2008 schrieb der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaft Joseph Stiglitz mit Linda Bilmes ‚The Three Trillion Dollar War: The True Cost of the Iraq Conflict’ (Der Drei-Billionen-Krieg: Die wahren Kosten des Irakkonflikts). Stiglitz führte aus, dass unter Einbeziehung aller Kriegskosten einschließlich Ersatz für militärische Ausstattung und lebenslange Versorgung von tausenden verwundeten Veteranen der Krieg gegen den Irak uns einige Größenordnungen mehr kosten wird als die $50 Milliarden, die das Weiße Haus vor der Invasion versprochen hat. Wenn wir alle Kosten für Afghanistan dazurechnen, schrieb Stiglitz, kommen wir auf $7 Billionen.

Ist es ein Wunder, wenn unsere Infrastruktur zuhause zerbröckelt, das Gesundheitswesen teurer ist und schwerer zu erhalten, Arbeitslosigkeit und Inflation ihren ständigen Anstieg fortsetzen? Stellen Sie sich die produktive Kraft dieser $7 Billionen in unserem Privatsektor vor. Was könnten diese erreicht haben, wären sie in privater Hand? Was könnte alles entdeckt worden sein, welche Krankheiten könnten geheilt worden sein, was könnte gebaut worden sein, wieviele kreative Arbeitsplätze geschaffen worden sein? 

Jetzt wo die Rechnungen für unser Jahrzehnt rücksichtsloser militärischer Aktion zu bezahlen sind, treffen die Einsparungen selten den gut vernetzten militärisch-industriellen Komplex mit seinen Lobbyisten und mächtigen politischen Verbündeten. In Präsident Obamas Budget 2013 soll die Truppenstärke signifikant zurückgehen, während gigantisch teure und weitgehend überflüssige Waffensysteme so gut wie ungeschoren bleiben. Wie der Verteidigungsanalyst Winslow Wheeler diesen Monat schrieb, werden die Kosten des Kampfflugzeugs „der nächsten Generation“ F-35 um weitere $289 Millionen steigen – und das ungeachtet der Tatsache, dass der Flieger schlecht konzipiert und bereits überholt ist, „so gut wie ein fliegendes Klavier,“ schrieb Wheeler. 

Die militärischen Kontraktoren, die solche Monstrositäten wie den F-35 bauen, sind politisch vernetzt und somit geschützt. Leider ist das bei zurückkehrenden militärischen Veteranen nicht so der Fall. In demselben Budget 2013 veranschlagt das Weiße Haus steigende Kosten für medizinische Betreuung und Medikamente, die die Veteranen bezahlen sollen, während der Anstieg bei den Kosten für ihren Lebensunterhalt reduziert wird. Und wieviele Jahre immer mehr alarmierender Statistiken über psychische Krankheiten und Selbsttötungen hat es gebraucht, bis es zum bescheidenen Anstieg von Ressourcen gekommen ist, die zur Verfügung gestellt werden?

Diejenigen, die die wirklichen Kosten für unser Jahrzehnt globaler militärischer Eroberung vorhersagten, wurden lächerlich gemacht, verspottet und gefeuert. Die Geschichte hat uns jetzt gezeigt, dass viel, worauf sie hingewiesen haben, gestimmt hat. Amerika ist eindeutig weniger sicher nach einem Jahrzehnt von unnötigen Kriegen. Es ist gefährdeter und näher am wirtschaftlichen Zusammenbruch. Sein Militär ist nahezu gebrochen von Jahren des Missbrauchs. Werden wir wieder zur Vernunft kommen?

Quelle: antikrieg

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Der ESM ist eine Diktatur

Geschrieben von krisenfrei - 09/04/2012

Grundgesetz und US-Verfassung in Gefahr -
Widerstand gegen Diktatur wächst

Von Helga Zepp-LaRouche

Präsident Obamas Angriffe auf den U.S. Supreme Court und der geplante Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) sind das Menetekel einer Diktatur der Finanzoligarchie. Doch der Wind einer kommenden Veränderung ist zu spüren. Und für die Alternative eines produktionsorientierten Kreditsystems ist es nicht zu spät.
Die Verfassungsmäßigkeit der politischen Systeme in den USA und den europäischen Staaten ist in höchster Gefahr. Präsident Obama läßt keinen Zweifel daran, daß er der langen Liste seiner Verfassungsbrüche und wiederholten Umgehungen des Kongresses einen weiteren hinzufügen will, indem er das Recht des Obersten Gerichtshofes bestreitet, vom Kongreß verabschiedete Gesetze aus verfassungsrechtlichen Gründen zurückzuweisen. In Europa gibt es eine parallele Entwicklung: Der Versuch der EU und der meisten Regierungen, den Gouverneursrat des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) mit diktatorischen Befugnissen auszustatten, bedeutet, daß die transatlantische oligarchische Elite entschlossen ist, auch den letzten Anschein von Demokratie und Verfassungsmäßigkeit aufzugeben.

Präsident Obama hatte am 30. März auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister und dem Präsidenten Mexikos geäußert, er erwarte nicht, daß der Oberste Gerichtshof – laut Obama eine „Gruppe nicht-gewählter Personen“ – ein von der Mehrheit eines demokratisch gewählten Kongresses verabschiedetes Gesetz kippen würde. Das ist so, als würde Bundeskanzlerin Merkel den Karlsruher Verfassungsrichtern das Recht absprechen, vom Bundestag verabschiedete Gesetze auf ihre Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen. In den USA ist darüber ein Sturm der Entrüstung ausgebrochen. Man hat dort verstanden, daß dies einem Putsch gegen die amerikanische Verfassung gleichkommt.

Um dem noch eins draufzusetzen, unterstrich US-Justizminister Eric Holder in einem Schreiben an das 5. Bundesberufungsgericht vom 5. April mit Blick auf die Verfassungsmäßigkeit von Abstimmungsergebnissen des Kongresses diesen Anspruch und behauptete, daß diese Abstimmungen „vermutlich“ verfassungsgemäß seien, daß also gewissermaßen das Ergebnis selbst Grund für die Annahme der Verfassungsmäßigkeit sei. Am selben Tag verteidigte Holder in einer Rede an der Northwestern University Law School das Gesetz, das gezielte Tötungen von Amerikanern ohne gerichtliches Verfahren ermöglicht.

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Vor den US-Wahlen passiert nichts …

Geschrieben von krisenfrei - 05/04/2012

… weder wird das Papiergeldsystem zusammenbrechen, noch wird sich die USA unter Obama an einen Krieg gegen den IRAN beteiligen. Die Mehrheit der Amerikaner sind gegen ein Iran-Krieg. Obama will erneut US-Präsident werden. Bislang steht eine Wiederwahl nichts im Wege. Dieses Ziel könnte er sich mit einem Militärschlag verbauen. Obama ist ein Präsident der Wall-Street und so soll es in derem Sinne auch nach dem November bleiben.
Obama sagte neulich gegenüber Medwedjev, dass er nach der Wahl flexibler sei. Was er damit meinte, ließ er allerdings offen. Zumindest ist er nicht der Kriegstreiber – noch nicht. Wie aber wird er sich verhalten, wenn er die US-Wahl gewinnt? Schlägt er dann andere Töne an und bereitet einen Militärschlag gegen den Iran vor, der im Frühjahr 2013 stattfinden könnte?

Schon möglich! Die großen Ölkonzerne -  in wessen Hände die sich befinden, ist den meisten bekannt – würden sich gegen einen Kriegsgang sicherlich nicht auflehnen, zumal der Ölpreis dann schnell die 200 USD/Barrel erreichen würde. Allerdings hätte ein derart hoher Ölpreis fatale Folgen für die Weltwirtschaft, insbesondere für Europa. Es könnte dazu führen, dass einige Euro-Staaten zur nationalen Währung zurückkehren und den EURO in der jetzigen Form den Gnadenstoß geben.  Der US-Dollar würde davon und ebenso von den hohen Ölpreisen profitieren, da das Öl u.a. Rohstoffe in Dollar fakturiert werden.

Um einen möglichen Iran-Krieg zu finanzieren, müsste die USA weitere Dollar drucken und könnten so die Inflationierung des Dollars über die ganze Welt verteilen. Den Chinesen und andere Länder, die über große Dollarreserven verfügen, dürfte das Ganze gar nicht gefallen.

So oder so, ein Militärschlag gegen den Iran wird die Welt aus den Fugen reissen. Weitreichende Folgen (Zunahme der Armut und Arbeitslosigkeit weltweit) sind absehbar. Wohin diese führen werden, mag niemand vorherzusagen. Zumindest dürfte die NWO dadurch einen Schritt näher gekommen sein. Es braucht halt Zeit und genügend Elend auf der Welt, um die Menschen von einer NWO (Weltdiktatur) zu überzeugen.

Frohe Ostern!

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Wahlkampfauftakt in NRW: Die Partei der Vernunft gewinnt Zustimmung in allen Bevölkerungsteilen

Geschrieben von krisenfrei - 04/04/2012

von Henning Lindhoff 

Am vergangenen Samstag läutete der Landesverband NRW der Partei der Vernunft in Köln seinen Wahlkampf ein. Unter dem Motto „Warum demonstrieren, wenn Du auch Kuchen essen kannst?“ luden die Parteimitglieder interessierte Passanten nahe des Doms zu einem gemeinsamen Kaffeekränzchen ein.

Ein solch politisch motiviertes und dennoch friedliches Happening war lange nicht mehr zu sehen in deutschen Großstädten. Fernab von den standardisierten Methoden der linken und rechten Totalitaristen zeigte die Partei der Vernunft an diesem Nachmittag viel Kreativität und Leichtigkeit, um mit den Wählern ins Gespräch zu kommen. Keine Märsche, kein Gröhlen, keine Megaphone, keine Pöbeleien… einfach nur Kuchen essen. Gemeinsam.

Auf diese Art und Weise, einer simplen Einladung zum gemeinsamen Kuchenessen, war jeglicher Boden für gehässige oder abgrenzende Diskussionen entzogen.
„Was für eine absurde Aktion. Haben Sie Infomaterial für mich?“ war ein häufig zu hörendes Statement von Passanten. Es gab nur wenige, die sich auf eine direkte Ansprache hin nicht an den Tisch setzten und sich wenigstens eine Tasse Kaffee geben ließen. Von der allein erziehenden Öko- Mama, über den Alt-Punk mit 20 Jahren Hausbesetzer-Erfahrung, den Gewerkschaftsveteran, den BWL-Studenten und FDP-Sympathisanten bis zum ehemaligen Manager eines bekannten Chemie- Unternehmens waren viele soziale Schichten am Tisch vertreten und sprachen überaus angeregt mit den Parteivertretern und Listenkandidaten der pdv. Auch Bürger, die zuvor libertäre Ideen nicht kannten oder ihnen gegenüber eher abgeneigt waren, entwickelten auf erstaunlich entspanntem Wege zu vielen Kernaussagen des Libertarismus und ihrer logischen Stringenz Zuneigung. Manches Eis musste gebrochen werden und nicht alle Vorurteile konnten an diesem Nachmittag aus den Gedankenspielen der Gesprächsteilnehmer herausgefiltert werden. Doch es war bemerkenswert, welch starke emotionale Anziehungskraft die Philosophie der Freiheit auf Bürger aus allen sozialen Schichten entfaltet. Freiheit ist eben das Einzige, das zählt.

Viele Unterstützungsunterschriften wurden gesammelt, die dazu beitragen werden, dass die pdv an der kommenden NRW-Wahl antreten darf. Und nicht zuletzt wird sich nun in Zukunft auch die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim verstärkt mit Literatur der Herren Hayek, Mises und Blankertz auseinandersetzen müssen. Dank eines Alt-Punks mit 20 Jahren Hausbesetzer-Erfahrung.

Das Kaffeekränzchen der Partei der Vernunft geht nun auf NRW-Tour:

14.04. Mönchengladbach
21.04. Dortmund
28.04. Bielefeld
05.05. Düsseldorf
Ein optisches Bild vom Wahlkampfauftakt kann gewonnen werden unter: http://www.facebook.com/Parteidervernunft.NRW

 

 

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Iran – die Welt steht vor einem Krieg

Geschrieben von krisenfrei - 04/04/2012

von Heiko Schrang in KW 14 am 2012-04-04 20:15:08

Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

Die mediale Aufmerksamkeit wird momentan auf die Schmierenkomödie gerichtet, in der die Politik die Mineralölkonzerne für die überhöhten Spritpreise verantwortlich macht, und gleichzeitig der Staat selbst der größte Profiteur der Spritpreiserhöhung ist, da er durch die Mineralöl- und Mehrwertsteuer kräftig mitverdient.

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse täglich in schon für den Normalbürger unüberschaubare Höhen der deutschen Bürgschaften (wer bürgt wird gewürgt), die für den angeblichen Eurorettungsschirm herhalten sollen, der in Wahrheit eher ein Banken- und Versicherungsrettungsschirm ist. Diese explosive Stimmung, die nicht nur in der Weltwirtschaft, sondern auch in der Politik herrscht, könnte sich in Form des Irankonflikts entladen. Wie ich bereits geschrieben habe, findet dieses Jahr das Bilderberger Treffen in Israel statt, wo aller Wahrscheinlichkeit nach der Iran im Mittelpunkt stehen wird. Der Ton verschärft sich zunehmend, so drohte beispielsweise der Friedensnobelpreisträger Obama dem Iran mit einem Angriff indem er vor einigen Wochen sagte: „Ich bluffe nicht“.

Sollte es zu einem Präventivschlag gegen den Iran durch Israel kommen, würden, mit hoher Wahrscheinlichkeit, U-Boote der „Dolphin“-Klasse mit eingesetzt werden. Diese U-Boote gehören zu den begehrtesten Rüstungsgütern weltweit, von denen Deutschland unlängst das sechste U-Boot für die israelische Marine ausgeliefert hat. Die „Dolphin“ U-Boote können sowohl mit nuklearen als auch mit konventionellen Marschflugkörpern bestückt werden. Laut Sunday Times kreuzt mindestens ein israelisches U-Boot mit Atomwaffen ständig im persischen Golf als Abschreckung gegen den Iran. Selbst Israels Verteidigungsminister Barak spricht bereits über den Einsatz der deutschen U-Boote in einem möglichen Krieg gegen den Iran.

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Nur noch wenige Tage Zeit in NRW …

Geschrieben von krisenfrei - 02/04/2012


… um die “Partei der Vernunft” (pdv) für die Landtagswahl am 13. Mai 2012 zu unterstützen.

Die Partei der Vernunft braucht bis spätestens 10. April insgesamt 1.000 bestätigte Unterstützungsunterschriften, um zur Wahl zugelassen zu werden. Wenn Du in NRW wohnst, kannst Du das Formular ausdrucken, ausfüllen, bei der zuständigen Gemeinde bestätigen lassen und an unsere Landesgeschäftsstelle schicken. Öffnungszeiten beachten: Die Osterfeiertage lassen eine rechtzeitige Bestätgung der zuständigen Gemeinde nur noch bis zum 05. April zu!

Viel Zeit bleibt also nicht mehr!

Bisher gibt es:

 

Das Formblatt für eine Unterstützungsunterschrift gibt es hier:

http://www.parteidervernunft.de/sites/default/files/unterstuetzungsunterschrift-nrw.pdf

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Krieg gegen den Iran

Geschrieben von krisenfrei - 27/03/2012

Von Michael Winkler

Der Hauptteil dieses Artikels wird aus Spekulationen bestehen, doch das geht den Generalstäben nicht anders. Sobald der erste Schuß fällt, lösen sich strategische Planungen unter dem Ansturm der Realität auf, da wird aus dem Agieren schnell ein Reagieren.

Wie sehen die Fakten aus? Israel wähnt sich bedroht, folglich schreibt die Weltpresse den Iran zum furchteinflößenden Aggressor hoch. Ein Schelm, wer jetzt an die Protokolle der Weisen von Zion denkt, nur weil in diesen ach so gefälschten Schriften die Kontrolle und Gleichschaltung der Presse so wunderbar beschrieben wird. Die andere Fälschung, wonach Irans Präsident Ahmadinedschad gesagt habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, ist zwar längst aufgeflogen, sie wird allerdings noch immer von der kontrollierten und gleichgeschalteten Presse wiederholt.

Die Ausgangsbasis ist der Atomwaffensperrvertrag, den Iran unterschrieben hat, Israel jedoch nicht. Infolgedessen wurden Israels Atomanlagen niemals kontrolliert. Die Juden bestreiten deshalb noch offiziell den Besitz von Atomwaffen, während seriöse Schätzungen dem Judenstaat zwischen 100 und 400 Atomsprengköpfe zuschreiben. Das Trägersystem Jericho III, das mit einer Reichweite von 6.500 km ganz Europa bedroht, wäre ohne Nuklearwaffen ein überflüssiges Hobby. Dank großzügiger Geschenke der Regierungen Schröder und Merkel verfügt Israel sogar über eine Zweitschlagskapazität, hochmoderne Unterseeboote, die in Deutschland mit speziellen Ausstoßrohren für atomare Marschflugkörper mit 1.500 km Reichweite versehen worden sind. Auch damit kann Israel aus dem Mittelmeer, dem Atlantik und der Nordsee jede Stadt in Europa auslöschen.

Der Iran hat den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und seine Atomanlagen wurden von internationalen Kommissionen kontrolliert. Nach offiziellen Meldungen von CIA und dem jüdischen Geheimdienst Mossad hat der Iran seit 2003 sein Atomwaffenprogramm eingestellt, seine Atomforschung dient ausschließlich friedlichen Zwecken. Die internationale Atomenergiebehörde möchte trotzdem ständig durch die persischen Atomanlagen stöbern. Daß diese Atomanlagen anschließend als militärische Ziele auf israelischen Generalstabskarten auftauchen und iranische Atomwissenschaftler an Bombenanschlägen sterben, sind natürlich reine Zufälle.

Israel ist ein hochgerüsteter Militärstaat, der bei sieben Millionen Einwohnern in seiner Schlagkraft an Nummer vier der Welt gesetzt wird, nach den USA, Rußland und China, aber noch vor Großbritannien, Frankreich und Indien. Israel besitzt eine sehr gut ausgestattete Luftwaffe, die allerdings in den letzten Jahrzehnten nur noch Zivilisten und unverteidigte Ziele bombardiert hat. Israel verfügt über Raketenabwehrsysteme, umfangreiche, modern ausgestattete Bodentruppen und eine Marine, die bei Überfällen auf Hilfskonvois in internationalen Gewässern ihre Fähigkeiten zu Piraterie eindrucksvoll bewiesen hat.

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Das Teile und Herrsche-Spiel für die Systemsklaven …

Geschrieben von krisenfrei - 25/03/2012


Rechts oder links? Meine Erfahrungen der jüngsten Zeit veranlassen mich, zu dieser Thematik ein paar Worte zu finden. Es gibt sehr viele aktive (oft junge) Menschen, die Ihre Energie für eine bessere und fairere Welt einsetzen wollen, dabei aber oft nicht erkennen, dass sie im Interesse der bestehenden Machtstrukturen handeln.

Vorab ein paar Gedankensplitter zur heutigen Situation:
Jeden Tag sterben auf dieser Welt zigtausende von Menschen an Hunger.
Jeden Tag werden tausende von Menschen in Kriegen ermordet.
Jeden Tag werden Millionen von Tieren in Qualhaltungen geschunden und hingerichtet.
Jeden Tag arbeiten wir an einem irrsinnigen Wirtschaftswachstum und zerstören damit die Natur.

Unsere aktuellen sogenannten Volksvertreter sehen oft tatenlos zu, aber nicht nur das. Sie senden sogar unsere jungen Bürger uniformiert in fremde Länder, damit sie dort unter Vorwänden, die auf Lügen basieren, Menschen töten. Das eigentliche Ziel, das im Erobern liegt, mit dem Anliegen, die bestehenden Umverteilungsprozesse aufrechtzuerhalten, kennen die ausgesandten, bewaffneten Täter natürlich nicht, wodurch sie ebenfalls zu Opfern werden und später als Veteranen oft lebenslange psychische Qualen erleiden. Dass es den Auftraggebern letztlich nur um Macht und Geld geht, lässt aus meiner Sicht die Vermutung „niederer Beweggründe“ zu, wodurch man den Tatbestand des Auftrages zum Mord beweisen könnte.

Unter diesen furchtbaren Einflüssen leben wir nun alle, und das kann nicht spurlos an den Menschen vorübergehen. Burnout und schwere Depressionen sind die Folge, aber längst nicht nur bei den exekutiven Beamten wie Polizisten und Soldaten, die diese „Arbeiten“ umzusetzen haben, sondern auch bei den arbeitenden Menschen zuhause, die hierfür Waffen und Munition herstellen bzw. sie mit ihren Steuern bezahlen.

Eine direkte oder latente Verzweiflung der Bürger führt natürlich auch aktive Gruppen zusammen, die einfach „etwas tun wollen“ und „Zivilcourage“ zeigen. Die emotionale Aufladung dieser Menschen sammelt sich dann in gegründeten „Bewegungen“ oder „Blocks“. Daraus ergibt sich natürlich ein großes Potential an Energie, das es aus Sicht der Mächtigen zu nutzen gilt. Wachsame Menschen erkennen die immer ausgefeilteren Methoden der Manipulation, die von den Massenmedien und Politikdarstellern eingesetzt werden, um die Medienkonsumenten in Linke und Rechte einzuteilen und gegeneinander auszuspielen. So entsteht leider aus der ursprünglich hohen Motivation, etwas zum Guten zu bewirken, der Nährboden für extremistische Entwicklungen auf allen Seiten.

Mir persönlich sind kaum Menschen bekannt, die absichtlich Böses tun. Insbesondere viele Aktivisten, die Ihr Herz am rechten Fleck tragen, meinen, etwas wirklich Gutes zu bewirken. Doch „gut gemeint“ ist oft das Gegenteil von „gut“.

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Haben Sie heute schon GEZahlt, um belogen zu werden ?

Geschrieben von krisenfrei - 24/03/2012

Ahmadinedschad: ZDF lügt uns weiterhin die Hucke voll

Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, assoziiert wie dieser: Israel muss von der Landkarte radiert werden – Israel must be wiped off the map. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt.
Ahmadinedschad hat die Worte für “map” und “wipe off” nie benutzt. Die persische Originalversion von Ahmadinedschads Äußerungen über Israel ist weit weniger martialisch als die Übersetzung, die verschiedene Agenturen verbreitet haben und die wiederum auf der englischen Übersetzung des persischen Originals beruht.Was also ist passiert? Am 26.10.2005 sprach Ahmadinedschad auf einer Konferenz, die unter dem Motto stand “Die Welt ohne Zionismus”. Es waren im Wesentlichen die großen westlichen Nachrichtenagenturen, die die Übersetzung dieser Passage lieferten: Israel von der Landkarte radieren (AFP), Israel von der Landkarte tilgen (AP, Reuters), Israel ausrotten (DPA). Ahmadinedschad sagte jedoch wörtlich: “in rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad.”

Das bedeutet: “Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden.” Oder, weniger blumig ausgedrückt: “Das Besatzerregime muss Geschichte werden.” Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, sondern die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden.
Unter den Tisch gefallen ist auch der Kontext, in dem Ahmadinedschad gesprochen hat. Seine Äußerung war nämlich ein Zitat Chomeinis, und Ahmadinedschad fügte hinzu, dass das israelische Besatzungsregime verschwinden müsse, so wie das Regime des Schah verschwunden sei, wie dies Chomeini einst prophezeit habe. Auch dieser Zusatz macht deutlich, dass Ahmadinedschad nicht die Auslöschung Israels forderte oder die Vernichtung des jüdischen Volkes, sondern einen Regimewechsel.

Die Reaktion auf Ahmadinedschads angebliche “wipe off the map”-Äußerung fiel deutlich aus: Der israelische Premierminister Ehud Olmert entwickelte das falsche Zitat zu der Behauptung weiter, der iranische Präsident spreche “von der völligen Zerstörung und Vernichtung des jüdischen Volkes” und schlug den Bogen zur atomaren Bedrohung Israels durch Iran. Die unterstellte atomare Bedrohung ebenso wie die mutmaßliche verbale Drohung können so jederzeit einen Angriff auf Iran rechtfertigen.

Englischsprachige Medien haben übrigens auf die falsche Übersetzung hingewiesen. So schrieb Jonathan Steele bereits am 2. Juni 2006 im Guardian: “Er sprach keine militärische Drohung aus. Er forderte ein Ende der Besatzung Jerusalems, irgendwann in der Zukunft.”
2008 hatten dann viele Mainstream-Medien eingestehen müssen, dass nur falsch übersetzt wurde – so auch das ZDF. Intendant Markus Schächter musste sogar ein Entschuldigungsmail verfassen, in dem er eingestand, dass die ständige Behauptung über Ahmadinedschad falsch sei:

Zweites Deutsches Fernsehen
Anstalt des öffentlichen Rechts
55100 Mainz
Markus Schächter
Intendant

Mainz, 05. Juni 2008

Sehr geehrte Frau Fikentscher, sehr geehrter Herr Neumann,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, das der Fernsehrats-Vorsitzende Ruprecht Polenz an mich weitergeleitet hat.

Sie kritisieren in diesem Brief, dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.

Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.

Ich bedanke mich noch mal herzlich für Ihren Hinweis und würde mich freuen, wenn Sie auch zukünftig unser Programm einschalten.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Schächter

Der ZDF-Moderatorin Susanne Conrad scheint das alles völlig egal zu sein. Im ZDF-Mittagsmagazin am 19. März 2012 wiederholte sie die Lüge (Video) und rundete ihre Diffamierung ab mit der durch nichts belegten Behauptung, der iranische Staat gewähre der IAEA keinen Zugang zu seinen Nuklearanlagen:

[Ahmadinedschad] ist sicher eine der schillerndsten und unberechenbarsten Figuren der internationalen Politik. Öffentliche Reden münden bei ihm in der Regel in Ausfälligkeiten und entsprechenden Eklats. So hat Irans Präsident Mahmud Ahmadineschad den Holocaust vielfach geleugnet und die Absicht bekundet, Israel auszulöschen. Da beunruhigt es nicht nur die Menschen dort, dass Iran keine Kontrolleure der Atomaufsicht mehr in die Nähe seiner Nuklearanlagen lässt, die es [sic] gleichzeitig immer tiefer unter die Erde verlegt. Ist er der Irre, als den viele ihn sehen, ist er für vernünftige Argumente und diplomatische Bemühungen überhaupt empfänglich, oder steuert er uneinsichtig also eben doch auf eine Eskalation, einen Krieg zu? …

Somit wird deutlich, dass es sich niemals nur um einen Übersetzungsfehler handelte. Die Medien lügen bewusst, um die westliche Welt in einen Krieg gegen den Iran zu hetzen. Selbst wenn die Lügen schon lange aufgedeckt wurden, bleiben sie stur bei ihren Diffamierungen. Es ist ihnen nicht wichtig, dass manche wissen, dass sie lügen. Wichtig ist ihnen nur, die uninformierte Masse mit ihren Lügen zu beeinflussen.

Quellen:

steinbergrecherche.com
sueddeutsche.de
guardian.co.uk

Hier gefunden: http://medien-luegen.blogspot.de/2012/03/ahmadinedschad-zdf-lugt-uns-weiterhin.html

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Ron Paul for President (Rede)

Geschrieben von krisenfrei - 19/03/2012

Ron Paul spricht vor 5000 Menschen in Illinois

 


 

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