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Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archiv für die Kategorie ‘Demo’

Wer sind die Gegner der spanischen Bankangestellten

Geschrieben von krisenfrei - 22/01/2013

by oradmin

In Spanien haben sich in den letzten Wochen bereits Polizisten mit Demonstranten solidarisiert und sich für die brutalen Einsätze der Sicherheitskommandos gegen Protestierende bei der Bevölkerung entschuldigt. Warum? Weil diese Polizisten ihrem  Auftrag folgen, das Volk zu schützen und nicht schlagen und demütigen wollen. (Film siehe unten.)

Nun sind es die Angestellten der Banken, die sich ihrerseits fragen müssen, welchen Job sie eigentlich ausführen.

Einen Job, bei dem Sie tausendfach tagtäglich erleben müssen, wie Schuldner von Banken eiskalt fallen gelassen und gepfändet werden, wenn sie von ihrem Oberchef in der Bank nicht weiter mit Schuldzinsen gemolken werden können. Ein Job, in dem auch sie, die normalen Angestellten fallen gelassen werden, wenn der Reibach des “Sparprogramms” zur “Sanierung” in die Taschen der Superbanker und Finanzoligarchen umgeleitet wird. Regierungspolitik!

Auch in Spanien regiert diese eigenartige Stabilitäts- und Sparpolitik. Sparen für die Sanierung der privaten Geldmagnaten, den Vorständen von Deutscher Bank, Goldman&Sachs, Santander, J.P.Morgan, PnP,… und wie sie alle heißen. Selbst das Handelsblatt nimmt kein Blatt vor den Mund:”… In Krisenland Spanien wollen nun auch die Banker demonstrieren. Die Gewerkschaften kündigten für die nächsten Wochen Streiks und Großdemonstrationen an. Grund ist der geplante Stellen Kahlschlag bei den Instituten…”

Angestellte von Schulen sind genauso wie Angestellte von Banken, Bedienstete von Krankenhäusern genauso wie Bedienstete der Polizei betroffen.

Der Aufschrei der Banker hat eine Ähnlichkeit, ja Verwandheit mit der Manifestation der Entschuldigung der Polizisten. Geht es diesen Polizisten um die Wahrung des demokratischen Rechtes der Meinungsfreiheit des Volkes, dann geht es den Bankangestellten wohl darum, für ein Finanz-, Spar- und Kreditwesen einzutreten, das den Menschen dient, anstatt es bis auf den letzten Tropfen auszusaugen.

Eine dem internationalen Finanzsyndikat ergebene Politik zeigt die Grenzen seiner Fähigkeiten. Die gesalbten Reden der Kanzler und der ergebenen Politikkaste können die Brutalität dieser Finanzgesellschaft nicht mehr verdecken. Der Vorhang fällt!

Eine demokratische Mehrheit wird sowohl die Forderung nach Demokratie als auch die Vorstellung von einer gerechten und humanen Finanz-Wirtschaft auf ihre Fahnen schreiben.

Darin sind sich Griechen wie Deutsche, Franzosen wie Polen wohl einig. Und solche eine Gemeinsamkeit und Übereinstimmung könnte auch der Grundstein für ein Europa der Bürger und Bürgerinnen sein. Nicht dieses oktroyierte und von oben überstülpte Europa der Finanzkapitäne und ihrer verlogenen Politik-Darsteller, sondern ein Europa von UNTEN !

 

Quelle: tv-orange

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Polizisten erklären sich mit Demonstranten solidarisch. In Deutschland undenkbar!
Geht es nach dem Lissabon-Vertrag, leben Demonstranten gefährlich – sie können ggf. erschossen werden. Die EU-Diktatur mit ihrer Privatarmee EUROGENDFOR macht’s möglich.

 

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Soldaten gegen das aufsässige Volk?

Geschrieben von krisenfrei - 11/08/2012

Die Meldung ging schon verschiedentlich durch die unabhängigen Medien. Wir denken, sie ist einen gesonderten Beitrag wert, denn wir sehen sie im Zusammenhang mit der aufziehenden Euro-Diktatur. Wie wir schon einmal schrieben, dürfte der nächste Schritt der Machtergreifung der Euro-Putschisten nach dem ESM der Griff nach der militärischen Macht sein (siehe: Was kommt nach dem ESM? Der nächste Schritt zur Euro-Diktatur).  Und wir sehen die Meldung als Bestätigung unserer Vermutung: Das Militär wird organisatorisch, personell und psychologisch in Form gebracht, um gegen die eigenen Bürger eingesetzt werden zu können.

Man beachte dabei, dass wir hier nicht über Kleinigkeiten sprechen. Die Bundeswehr unterliegt massiven Sparauflagen. Die Bundeswehr hat eigentlich mit ihren diversen Auslandseinsätzen genug zu tun. Trotzdem werden mit großem Aufwand Kampfverbände zur Aufstandsbekämpfung aufgestellt. Das kostet viel Geld. Das kostet viel organisatorischen und politischen Willen. Da schafft man, wie man so schön sagt, “Strukturen für immer”. Angesichts von Sparzwängen und internationalen Aufgaben macht man so etwas nur, wenn man wirklich muss bzw. will.

Und man lasse sich weiter nicht vom Umfang des Aufbaus täuschen: Mit 2.700 Mann ist die Struktur geschaffen, die innerhalb kürzester Zeit auf 10.000 oder 50.000 Mann aufgebaut werden kann.

Und wie gesagt: Es geht explizit um den Einsatz im Innern, explizit auch gegen “Aufständische” und bei ”zivilem Ungehorsam”.

Welcher Gegner könnte einen solch massiven Gewaltaufbau verlangen? Es kann unseres Erachtens nur um den Einsatz gegen die Bürger gehen.

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“Solange “ich das Individuum” nicht bereit bin …

Geschrieben von krisenfrei - 02/08/2012

… aufzustehen und für mich einzutreten und für mich selbst zu sprechen, wird es auch kein ´wir das Volk` geben” (s. Kommentar unten). 

Ja, so ist es in der Tat. In der DDR waren 1989 Hunderttausende unzufrieden mit dem System und gingen regelmäßig auf die Strasse. Heute, im vereinigten Deutschland,  sind sicherlich weit mehr Menschen unzufrieden, wie sie von den Politclowns behandelt und ausgeplündert werden. Die Strassen aber bleiben leer.
Muss es erst noch viel, viel schlimmer kommen, damit die Menschen wieder auf die Strasse gehen und demonstrieren – wie in Griechenland und Spanien? In diesen Ländern wurden extrem harte soziale Einschnitte vorgenommen. Die Perspektive, besonders für die Jugend (über 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit) in diesen Ländern sieht düster aus. Positive Veränderungen sind weit und breit nicht in Sicht.
EU-Abgeordnete, Bankster, Manager, Politiker … füllen sich auf Kosten aller EU-Bürger die Taschen. Wie lange wollen die Menschen diesem bürgerfeindlichen Treiben (Umverteilung von unten nach oben) noch zusehen? Muss es wirklich erst soweit kommen, bis nicht mehr genügend Einkommen zum Leben zur Verfügung steht?
Eins ist Gewiss, Griechenland und Spanien sind keine Einzelfälle in Europa und weltweit. Das dicke Ende kommt erst noch, vermutlich schon bald. So lange noch 493 Volksverräter in Berlin ihr Unwesen treiben, wird sich auch nichts ändern.

Dazu ein Kommentar von Gerald Celente:

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Politische Freak-Show: Westliche Regierungen in der Hand von Irren

Gerald Celente, Trends Journal, 02.08.2012

In der aktuellen Sommerausgabe des Trends Journal führt Gerald Celente aus, dass die Versprechungen von Obama oder irgendwem sonst, der beteuert, dass ein Wandel eintreten würde, nicht in Erfüllung gehen werden, solange man sich nicht selbst ändert. All jene, die darauf warten, dass ein Führer auftaucht, der das Richtige tun wird, warten vergebens.

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Zivile Koalition demonstrierte in Berlin

Geschrieben von krisenfrei - 10/06/2012

Viele hundert Bürger – junge und alte – haben am 8. Juni in Berlin gegen die »von oben« gewollte EU-Schulden- und Transferunion protestiert. Die Bundesregierung will sie durchpauken, und die (noch) meisten Bundestagsabgeordneten wollen ihr zustimmen. Über tausend Demonstranten sind es eine Woche zuvor schon in München auf dem Stachus gewesen. Jetzt in Berlin waren sie vor dem Reichstagsgebäude zusammengekommen – mit Blickkontakt zum Bundeskanzleramt.

Die Bürgerbewegung Zivile Koalition und andere Gruppierungen riefen die Deutschen dazu auf, gegen den ruinösen »EU-Rettungsschirm« Widerstand zu leisten.

Konkret richtete sich der Protest gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), den der Bundestag demnächst verabschieden soll. Die zahlreich mitgebrachten Demo-Schilder und Transparente machten plakativ deutlich, um was es geht: »Hier regieren Politiker gegen das eigene Volk!« »Stoppt EU-Schulden & Inflationsunion«, »Puh, es stinkt nach ESM! Musst Du mal austreten, Griechenland, Spanien …?« »Mit der EM abgelenkt, mit dem ESM abgelinkt!«, »Merkel, wer soll das bezahlen?«, »Demokratie ade – EU-Diktatur kommt« Eine Karikatur von Bundesfinanzminister Schäuble zeigte ihn mit der Sprechblase »Ich leide momentan unter Euro-Wahn, da müsst ihr um jedem Preis mit mir durch! FM-Schäuble – größter TOTEN-Gräber der Nation.

« Auf einem symbolisch als Fallbeil stilisierten Schild stand nur das  einzige Wort: »Hochverrat« – einst (und woanders immer noch) mit der Todesstrafe geahndet. Mit »Stoppt-ESM-Parolen« hatten Demonstranten auch aufgespannte Regenschirme bemalt.

Die Sprecherin der Zivilen Koalition, die Juristin Beatrix von Storch, forderte die Bundestagsabgeordneten auf, dem ESM-Vertrag nicht zuzustimmen und sich gegen die EU-Schuldenunion auszusprechen. Was dort betrieben werde – sie zeigte wie noch mehrmals in ihrer kämpferischen Rede auf das Bundeskanzleramt vor ihr  – solle dort – sie zeigte auf das Reichstagsgebäude hinter ihr – abgenickt werden. »Unsere Steuergelder sollen für die Schuldenpolitik anderer Länder geradestehen.« Die Rettungsmilliarden flössen an den Bevölkerungen der Krisenländer vorbei direkt an die kreditgebenden Banken, um deren Spekulationsverluste zu reduzieren. Mit dem ESM entstehe eine demokratisch vollkommen unkontrollierbare neue EU-Superbehörde, die zeitlich und der Höhe nach den unbegrenzten Zugriff auf den deutschen Staatshaushalt erhalte. Alle Beteiligten genössen volle Immunität, könnten für ihr Tun nicht belangt werden. Der ESM dürfe über die EZB faktisch Geld drucken. Damit  öffnet er Tor und Tür für eine massive Inflation. »Wir werden jeden Tag ärmer in Deutschland.« Auch löse der ESM die Schwierigkeiten als Folge der staatlichen Überschuldungspolitik nicht, sondern verschärfe sie noch, denn auf ohnehin schon riesige Schuldenberge würden weitere einfach draufgesetzt. Die vorgebliche »Euro-Rettung« spalte Europa und bedrohe die Freundschaft unter den Euro-Ländern. Aus friedlichen Nachbarn würden Schuldner und Gläubiger gemacht. Der ESM gefährde Rechtsstaat, Demokratie und Wohlstand in Europa. »Dieser EU-Putsch muss verhindert werden. Ja zum Grundgesetz heißt Nein zum ESM. Ja zu Republik und souveränen Staaten in Europa. Nein zur Finanzdiktatur.«

Weitere Redner waren der Gründer von Radio Utopie und Blogger Daniel Neun, der Bürgerrechtler und Verfassungskläger Volker Reusing, die frühere FDP-Politikerin Lony Ackermann von Attac Berlin, die sich auch als Diplom-Ingenieurin für Maschinenbau und Expertin für internationalen Brandschutz vorstellte, und der Unternehmer Hansjörg Schrade vom  Aktionsbündnis Direkte Demokratie. Auch sie verstehen sich als parteiunabhängig und wollen durchsetzen, dass die politische Führung sich nicht über die Köpfe der Bürger hinwegsetzt und eine Politik gegen sie macht. Zusammen mit der Zivilen Koalition und trotz etlicher Unterschiede in den politischen Vorstellungen vereint sie aber der gemeinsame Widerstand  gegen das Ungeheuer ESM.

Quelle: freiewelt

 

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Über 1.000 Anti-ESM-Demonstranten in München

Geschrieben von krisenfrei - 03/06/2012

Über 1.000 Bürger haben am 2. Juni bei schönem Wetter in München gegen den ESM demonstriert. Bei der von den Freien Wählern, der Zivilen Koalition, dem Bündnis Bürgerwille und dem Bayerischen Bund der Steuerzahler getragenen Veranstaltung stellten sie sich eindeutig hinter die Forderung, den ESM zu stoppen und die Demokratie zu schützen. Beatrix von Storch kündigte an, den von der Zivilen Koalition seit April 2010 geführten Kampf gegen die „Eurorettungspolitik“ in einer breiten bürgerlichen Koalition weiter fortzusetzen.

Die Freien Wähler unter ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger hatten die Demonstration unter dem Motto „Gegen ESM und Extremismus”  organisiert.

Moderator Michael Piazolo wies die versammelten Bürger auf die von ihm beim Deutschen Bundestag eingereichte Petition gegen den ESM hin. Die Freien Wähler sind die erste Partei, die sich konsequent gegen die Eurorettungspolitik der Bundesregierung positioniert. Mit diesem Kurs konnten sie u.a. die Unterstützung des Konrad-Adenauer-Enkel Stephan Werhahn gewinnen, der sich auf der Demo als Neumitglied der Freien Wähler präsentierte.

Neben Beatrix von Storch sprachen auch Rolf Baron von Hohenhau vom bayerischen Bund der Steuerzahler und Roman Huber von Mehr Demokratie e.V. auf der Demonstration. Von Hohenhau kritisierte neben dem ESM  auch die enormen Risiken, die sich aus dem Target2-Forderungen der Bundesbank an die EZB ergeben.

Sehen Sie hier eine Bildergalerie von der Demonstration in München

Sehen Sie hier eine Videoaufnahme der Rede von Beatrix von Storch 

Quelle: freiwelt

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Man kann nur hoffen, dass es bald Hunderttausende und mehr werden, die sich gegen die Versklavung der Eurokratten aus Brüssel zur Wehr setzen. Kämpft für eure Rechte – bald werdet ihr keine mehr haben!

 

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ESM stoppen: Schluss mit der Euro-Rettung und immer neuen Schulden!

Geschrieben von krisenfrei - 03/05/2012

Mit dieser Seite wollen wir auf die wichtigsten Initiativen aufmerksam machen, die sich gegen den ESM wehren. Wir unterstützen sie alle.

Diese Aktionen haben sicherlich schon ein Umdenken in den Köpfen mancher Abgeordneter bewirkt, aber um ganz ehrlich zu Ihnen zu sein: Wir glauben nicht, dass dem Denken auch Taten folgen werden.

Erst wenn die etablierten Parteien durch eine parlamentarische Alternative bedroht werden, dürften auch Taten folgen. Denn erst wenn es um Sitze im Parlament geht, geht es den Abgeordneten an den Geldbeutel. So lange die Bürger nur demonstrieren und als Nichtwähler zu Hause bleiben ist das jedem Kleptokraten nur recht.

Die Partei der Vernunft lehnt die Eurorettungsmaßnahmen ab. Das machen auch Parteien an den extremen Rändern. Aber sie alle wollen noch mehr Staat, noch mehr Bevormundung und schüren teilweise Fremdenfeindlichkeit. Das ergibt keinerlei Sinn. Wir wollen die Macht dezentralisieren und wieder in die Hände aller Bürger legen. Die freie Wahl des Geldes spielt dabei die wichtigste Rolle und das hat keine andere Partei im Programm.

Dieser Ansatz von Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek, einem prominenten Vertreter der österreichischen Schule der Ökonomie, die diese Krise vorausgesagt hat, ist die einzige Möglichkeit zu stabilem Geld zurückzukehren.

Das können wir auf Plakaten schlecht vermitteln, aber die Ablehnung der Eurorettungspakete kombiniert mit mehr Bürgerbeteiligung könnte uns in die Parlamente bringen. Erst dann gibt es eine realistische Chance den Euro-Rettungswahnsinn erst einmal zu stoppen und dann offen über ein neues, stabiles Geldsystem debattieren zu können.

Daher unser Aufruf: Unterstützen Sie diese Initiativen, aber helfen Sie bitte auch uns. Sie müssen kein Mitglied werden. Jede Spende gibt uns die Möglichkeit per Werbung in den Medien auf das Euro-Thema UND auf uns aufmerksam zu machen. Das ist eine klassische Win-Win Situation, weil wir immer inhaltliche Botschaften transportieren und nicht irgendeine Person in den Mittelpunkt stellen, die im Grünen sitzt und Kinder tätschelt. So profitieren alle Gegner des undemokratischen ESM und eine parlamentarische Alternative wird sichtbar.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Oliver Janich
Bundesvorsitzender

Quelle: pdv

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Die Eurokrise ist eine …

Geschrieben von krisenfrei - 19/04/2012

… fundamentale Demokratie- und Ideologiekrise.

Viel wurde schon über die Eurokrise geschrieben: Sie sei eine Bankenkrise, eine Griechenlandkrise, eine Irlandkrise, eine Staatsschuldenkrise, eine Zahlungsbilanzkrise und noch manch anderes mehr.

Tatsächlich ist die Eurokrise unserer Meinung nach Zeichen einer fundamentalen Demokratie- und Staatskrise. Die diversen Krisenerscheinungen sind auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen: Das Scheitern einer Ideologie an der Wirklichkeit.

Wie kommen wir zu dieser Aussage?

1. Alle oben genannten Krisenerscheinungen sind von Menschen gemachte Krisen. Sie haben keine natürliche Ursache wie ein Erdbeben oder einen Kometeneinschlag. Sie sind direkte Folge der sozialen Gestaltung der Gesellschaft. Die Krise war keine Notwendigkeit, sondern Ergebnis der von Menschen gemachten Entscheidungen der Vergangenheit. Wenn die Banken anders reguliert gewesen wären, wenn es keinen Euro gegeben hätte usw. dann gäbe es die heutige große Krise nicht. Vielleicht gäbe es andere Krisen, aber es gäbe jedenfalls nicht diese große Krise.

2. Wenn die Ursache der Krise die von Menschen gemachten Entscheidungen sind, so muss man fragen, was diese ausmacht, wodurch sie sich kennzeichnen. Hier nun sehen wir, dass alle Entscheidungen im deutschen, europäischen und westlichen System der Staatsorganisation NICHT direkt vom Volk getroffen werden. Die Abkoppelung vom unmittelbaren Willen des Volkes ist gemeinsames Merkmal aller westlichen Staaten. Diese Abkoppelung vom unmittelbaren Willen des Volkes ist in verschiedenen Staaten unterschiedlich stark ausgeprägt. In Deutschland ist sie zum Beispiel besonders stark, da weder Kanzler, noch Minister, noch Bundespräsident, noch Bundestagspräsident, noch Verfassungsrichter direkt vom Volk gewählt , gescheige denn wichtige Gesetze oder selbst das Grundgesetz vom Volk selbst beschlossen werden. Noch stärker gilt dies auf Ebene der EU und der Eurozone, die notwendig gar keine echten Demokratien sein können, die sich zum Teil sogar explizit zur Gänze über Recht und Gesetz stellen.

3. Letztlich basiert das westliche Modell auf Expertenentscheidungen. Der unmittelbare Wille des Volkes ist nur eine Randbedingung, die nicht ganz verloren gehen darf. Entscheidend im realen Geschäft ist aber der Diskurs unter “Experten”, seien es Minister in Brüssel, Parlamentarier in Berlin, Banker und Lobbyisten überall, Fachgremien hier und da. Die Expertengremien entscheiden über die Menschen. Und zwar ohne dass diese selbst die Entscheidung in die Hand nehmen könnten, ohne Möglichkeit, einen unmittelbaren Entscheid der Bürger zu erzwingen.

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ELA – Ein Monster der EZB “revisited”…

Geschrieben von krisenfrei - 04/04/2012

Letztes Jahr hatten wir einen der monsterhaften Mechanismen der EZB erklärt: ELA – Emergency Liquidity Assistance (Link hier). Wir wollen hier nun nicht die Technik dieses Monsters noch einmal beschreiben, sondern einfach nur ein kurzes Update geben. Damals hatten wir geschrieben:

“Da Griechenland faktisch und real und unabänderlich Pleite ist, wird sich Griechenland bis auf weiteres durch “Gelddrucken” unter dem Kürzel ELA finanzieren. Milliarden über Milliarden bis zum Sankt Nimmerleins Tag. Kaufkraft, die widerrechtlich direkt aus unseren Vermögen abgesogen wird. Ohne demokratische Legitimation. Ohne demokratische Kontrolle. Ohne dass je ein Volk diesem ganzen Wahnsinn je zugestimmt hätte.”

Heute nun, Dank wieder einmal an Querschuesse, lesen wir bei Querschuesse dieses:

“Man (Griechenland, ADD) bemüht nicht mehr die offiziellen Refinanzierungsgeschäfte für die Banken im Eurosystem, sondern benutzt nun offen die eigene Druckerpresse per Emergency Liquidity Assistance (ELAs), spezielle Notfallfazilitäten, um den Liquiditätsbedarf des maroden griechischen Bankensystems zu decken. Die Explosion der ELA-Position der Bank of Greece dokumentiert die griechische Geldschöpfung außerhalb des Eurosystems. Im Februar 2012 stieg auf der Aktiva-Seite der Bilanz die ELA-Position unter Remaining- (Sundry) Assets verbucht, um +51,795 Mrd. Euro, auf 109,915 Mrd. Euro. Das finale Gefecht aus der griechischen Druckerpresse ist damit endgültig eröffnet.”

Und die passende Grafik dazu:

Die Entwicklung der Remaining Assets der Bank of Greece und damit der Notfallfazilitäten (ELAs) im Chart. Der furiose Anstieg auf 109,915 Mrd. Euro im Februar 2012. Quelle: Querschuesse

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Demoaufruf – Der ESM: Das Ende unserer Demokratie …

Geschrieben von krisenfrei - 24/03/2012

In den nächsten Monaten wird der Deutsche Bundestag über den ESM-Vertrag entscheiden. Mit diesem Beschluss:

- Wird das Haushaltsrecht des Bundestages faktisch aufgehoben, denn der ESM-Rat kann eigenmächtig unbegrenzt Gelder von Völkern Europas einfordern.

- Wird die Gewaltenteilung faktisch aufgehoben, denn der ESM-Rat vereint exekutive, legislative und judikative Macht.

- Werden die Bürger faktisch in die Schuldsklaverei verkauft, denn der ESM und EFSF beinhalten unmittelbar Haftungsvolumina von rund 1 Billion Euro (1 Million mal 1 Million!).

- Werden die Bürger einer ernannten, nicht demokratisch gewählten, über dem Recht stehenden Junta unterstellt.

Der ESM bedeutet das Ende der Bundesrepublik als freiheitlicher demokratischer Rechtsstaat.

Diesen Marsch in den finanziellen und politischen Ruin des Landes und das Ende seiner Selbstbestimmung wollen wir – das Aktionsbündnis direkte Demokratie und andere demokratische Gruppierungen – nicht mitmachen.

Wir beschuldigen die Politik des Putsches gegen die eigene Verfassung.

Wir beschuldigen die Politik, sich selbst über die Verfassung zu stellen.

Wir beschuldigen die Politik, sich selbst nach eigenen Interessen und zum Schaden der Bürger unlegitimiert eine neue Euro-Staatswirklichkeit zu erschaffen, das Vermögen der Bürger zu missbrauchen und den Staat als Beute unter sich zu verteilen.

Wir fordern demgegenüber, dass Entscheidungen dieser Tragweite nur durch die Bürger selbst in direkter und unmittelbarer Entscheidung getroffen werden können.

Wir fordern, dass Politiker sich an das Recht halten und nur unter einer Verfassung Entscheidungen treffen können und die Bürger selbst direkt und unmittelbar über die Verfassung entscheiden.

Wir fordern ein sofortiges Ende des Euro-Rettungswahnsinns, des Ausverkaufs der Demokratie, des Vermögens der Bürger und ihrer Zukunft.

Und wir fordern vor allem das Bundesverfassungsgericht dazu auf, die Bürger vor dem Verlust der Demokratie und ihres Vermögens und ihrer Zukunft zu schützen und sich nicht wie in allen seinen EU-Entscheidungen der Vergangenheit selbst zum Mittäter am Bruch der natürlichen und unveräußerlichen Rechte der Menschen zu machen.

Wir fordern das Bundesverfassungsgericht dazu auf, seine Aufgabe wahrzunehmen: Die freiheitlich demokratische Grundordnung dieses Landes zu erhalten!

Deshalb rufen wir auf zur:

Demonstration für Bürgerrecht und direkte Demokratie – Gegen den Euro-Rettungswahnsinn

Wann: Samstag,31.3.2012,11.55h

Wo: Karlsruhe, Friedrichsplatz

Mit anschließendem Demonstrationszug in die Nähe des Bundesverfassungsgerichts.

Verteilt den Aufruf wie einen Virus, damit alle Bürgereinnen und Bürger davon erfahren.

Kämpfen wir um unsere Würde als Bürger und Menschen! Kämpfen wir darum, dass wir Bürger bleiben und nicht zu unmündigen Sklaven der Euro-Junta werden!

Flyer-Download als pdf hier
Werbemittel-Download hier (flyer, plakate, infomaterial, banner etc)

Quelle: http://eurodemostuttgart.wordpress.com/demonstrationsaufruf/

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Atomenergie: Arto Lauri, 2. Interview

Geschrieben von krisenfrei - 21/02/2012

Dieses Interview mit Arto Lauri wurde am 14.08.2011 in Olkiluoto, Finnland, aufgenommen.

Interviewer: Wir befinden uns hier auf der Insel Olkiluoto. Sie können das Atomkraftwerk sehen, dort ist Reaktor 1 und dort Nummer 2. Wir machen ein Interview mit dem Anti-Atom-Aktivisten Arto Lauri. Sie haben früher für die Nuklearindustrie gearbeitet, würden Sie uns von Ihrem Werdegang dort erzählen?

Arto Lauri: Gern, ich habe über 30 Jahre dort gearbeitet, habe 1977 angefangen. Zu dieser Zeit waren diese Reaktoren noch in Bau. Ich begann als Techniker. Sie begannen damit, uns über Nuklearenergie zu unterrichten. Die Schulungen dauerten über ein Jahr. Die TVO (Finnischer Nuklearkonzern) unterwies uns in die Elektroniksysteme des Kraftwerks. Ich beherrschte all die hunderte von Schalt- und Sicherheitssystemen beider Reaktoren. Ich arbeitete ungefähr 10 Jahre in dieser Position. Ich wechselte dann in das Zugangskontrollsystem. Von 1000 Mitarbeitern wurden 3 dafür ausgewählt.

Interviewer: Wie sind Sie ein Anti-Atom-Aktivist geworden?

Arto Lauri: Ich kannte da diesen 35 Jahre alten Typen, der einmal ein großer Befürworter der Atomenergie war. Eines Tages kam er zu mir und sagte: “Das wird das letzte Mal sein, dass wir uns treffen”. Er erzählte mir, dass er während des vergangenen Jahres dreimal Blutkrebs gehabt habe, und seine Zeit jetzt wohl abgelaufen sei. Ich habe -zig Arbeitskollegen verloren, die alle vor der Rente an verschiedensten Krebsarten gestorben sind. Das hat mir die Augen über das System geöffnet.

Interviewer: Gehört die Atomenergie der Vergangenheit an? Was sind die Risiken der Atomenergie?

Arto Lauri: Sie gehört definitiv der Vergangenheit an, das ist Kriegstechnologie der 1940er Jahre. Es gibt keinerlei Positives daran. ABB Atom hat uns gelehrt, dass die Nukleartechnik eine Industrie ist, bei der die Gewinn- und Verlustrechnung bzgl. Energie niemals positiv war. Ab 2008 war sie 5x negativ in bezug auf die Energiebilanz. Was das Risiko betrifft, würde ich den Atommüll nennen. Jede produzierte Kilowattstunde häuft sich in unserer Biosphäre an und lenkt unsere Umwelt in Richtung kritische Masse. Die Nukleartechnik wird ihre Anwender töten, wie Einstein es unmissverständlich aussprach.

Interviewer: Sind Sie auf Ihrem Weg als Aktivist mit Zensur konfrontiert worden? Wie gehen Sie mit Kritik an der Anti-Atom-Bewegung hier in Finnland um?

Arto Lauri [lacht gequält]: Es gibt nichts als Zensur auf diesem Gebiet. Als ich anfing, überreichte mir das Innenministerium eine telefonbuchgroße Notiz, die besagte, dass ich keinerlei vertrauliche Informationen veröffentlichen dürfe. Das Innenministerium untersteht übrigens direkt dem finnischen Geheimdienst.

Interviewer: Hätten Sie weitere Beispiele für Zensur?

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