krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Goldbesitz – Quo Vadis?

Geschrieben von krisenfrei - 01/11/2012

von Peter Ziemann

Ich möchte an den gestrigen Bericht über das Thema Euro-Rettung mit Enteignung der Immobilien-Besitzer anschließen. Dort habe ich den von mir hochgeschätzten Reichsbank-Präsidenten Hjalmar Schacht zitiert, der jeglicher Form einer Immobilien-gedeckten Währung eine Absage erteilt hat.

Schacht schloss messerscharf, dass dafür allein ein als internationales Ausgleichsobjekt und Valutenregulator geeignetes Instrument in Frage käme: Gold.

Denn Gold ist jederzeit liquide und als mobile Ware konvertibel und nicht von der Rechtssicherheit in dem jeweiligen Land anhängig. Und Rechtssicherheit von Vermögen in einer Demokratie ist genauso wie das Freiwasser-Schwimmen in einem Fluss von Piranhas – nämlich tödlich.

Das klingt auf den ersten Blick sehr positiv für die Goldbesitzer in unserem Land.

Aber es heißt auch, dass der demokratische Staatskrake sich irgendwann einmal der Realität der Thesen von Schacht annähern muss – um seinen eigenen Untergang vermeiden zu können.

Und da die Bundesbank ihr Gold unseren Flugverbotszonen-bombenden Freunden aus Frankreich, Großbritannien und den USA in Obhut gegeben hat, ist mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass dieses Gold (in Gänze) nicht mehr da ist. Denn diese Kernländer der Demokratie sind nicht nur die größten historischen Kriegs-Treiber, sondern auch die schlimmsten Kleptomanen und Betrüger.

Ich hatte vor vielen Monaten in meinen  Berichten schon auf die notwendige Sensorik verwiesen, die jeder intelligente Investor aus Selbstschutz haben sollte.

Und dieses eigentlich einfache Modell lautet: Sobald die Demokraten beginnen, großflächig Propaganda für die Masse (der Minderwertigen) im Volk zu verbreiten, dann steht eine – natürlich voll demokratisch legitimierte – Schweinerei unmittelbar bevor.

Wir sehen die letzten Wochen die zunehmende Medien-Propaganda gegen Gold – wegen der Bundesbank aber auch wegen eines möglichen Gold-Standards und des angeblichen Steuerbetrugs durch Goldtransfer-Geschäfte.

Außerdem treten zunehmend Stimmen in den Vordergrund, die mehr oder minder direkt Einblick in die Safe-Boxen der Bank-Schließfächer erzwingen wollen.

Die Gefahr ist hier weniger die Konfiszierung in Form eines Goldverbots. Sondern eher die staatliche Erfassung der Bestände für eine Vermögens-Steuer oder sogar –Abgabe.

Unsere Geliebte Führerin braucht eher früher als später die Kontrolle über das einzige internationale Ausgleichsobjekt – das Gold. Um den Euro zu retten.

Die derzeit laufende Phase der Medien-Präsenz konzentriert sich noch darauf aufzuzeigen, dass die Bundesbank Herr ihrer offiziell ausgewiesenen Gold-Bestände sei.

Da diese Position aber mit der Zeit immer unglaubwürdiger wird, braucht das Merkel-Regime einen Gold-Ersatz für das verlorene Bundesbank-Gold. Und das kann nur von den fleißig Gold sammelnden Bürgern stammen.

Das passt übrigens auch wie die Faust aufs Auge der über Jahrzehnte angezüchteten Neid-Gesellschaft – es gibt wenige, die viel (in diesem Fall Gold) besitzen und an der Krise verdienen. Das sind für die kranken Hirne der Demokraten die prädestinierten Schmarotzer.

Was für die National-Sozialisten die Juden in Ratten-Form waren, sind für die Demokraten nun die Gold-Besitzer.

Deshalb möchte ich auch die erste Warnung für diejenigen aussprechen, die ihr mühsam erspartes Gelbes im Bank-Tresor aufbewahren: Beobachtet genau die weitere Propaganda der Demokraten und seid vorbereitet, rechtszeitig euer Gold vom Bank-Schließfach in den unter eigener Kontrolle stehenden Tresor umzuschichten.

Ich denke zwar, dass für eine solche Maßnahme eine Gesetzes-Änderung notwendig werden würde, die über die Wege Bundestag, Bundesrat bis zum Bundesgesetz-Blatt wohl genug Reaktions-Zeit ermöglichen würde.

Aber es ist nicht auszuschließen, dass es aufgrund bestehender Gesetze Ermächtigungs-Grundlagen gibt, die es der Bundesregierung ohne die öffentlich nachvollziehbare Mitwirkung des Parlaments ermöglicht, Verordnungen in Kraft zu setzen. Diese finden sich dann zwar auch im Bundesgesetzblatt wider – aber wer ließt trotz Veröffentlichung im Internet jede einzelne Gesetzes-Änderung, die dort veröffentlicht wird, genau durch.

Der Gold-Besitzer ist ein scheues Reh – und dieses sollte sich langsam um eine Verwahrung ihrer Schätze unter eigener Kontrolle kümmern. Bislang waren auch für mich die Bank-Schließfächer sicher, da (bezüglich des Inhalts) anonym.

Am Ende werden immer diejenigen gewinnen, die von der demokratischen Wissenschaft als paranoid eingestuft werden. Vermeintliche Paranoia kann aber so zum Kriterium über Leben oder Tod werden. Und wer wünscht sich hier nicht insgeheim den schnellen Tod des Euros und den langsamen und grausamen Tod derjenigen, die ihn zum Nachteil der europäischen Völker eingeführt haben und immer noch verteidigen wollen.

Quelle: bullionaer

 

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2 Antworten zu “Goldbesitz – Quo Vadis?”

  1. Pleitegeier sagte

    “Die Gefahr ist hier weniger die Konfiszierung in Form eines Goldverbots. Sondern eher die staatliche Erfassung der Bestände für eine Vermögens-Steuer oder sogar –Abgabe.”

    Sehr geehrter Herr Ziemann,

    hmmm, das verstehe ich nicht ganz. Warum sollte der Staat eine Vermögenssteuer auf den Goldbesitz erheben, wenn durch ein Goldverbot viel mehr reinzuholen wäre? Wenn der Staat schon schröpft, dann halt ordentlich.
    Natürlich sollte man sein Gold nicht in Bankschließfächern lagern, aber was macht jemand, der z.B. Goldbestände von über 1 Mio. Euro besitzt? Ich besitze zwar lange nicht so viel, aber Lagerstätten in der Schweiz würde ich auch nicht trauen.

    • krisenfrei sagte

      Nun, ich meine, wenn jemand über 1 Mio. an Goldbeständen aufzuweisen hat, dann hat derjenige sicherlich auch noch ein paar Mio. mehr an Kapital und kann sich dann locker für ein paar tausend Euro irgendwo in seinem Haus einen diebstahlsicheren Safe einbauen lassen.

      Allerdings würde ich ein Goldverbot in D generell auch nicht ausschließen. Dieser Politmafia, egal welcher Couleur, würde ich alles zutrauen. Andererseits, wer besitzt denn größere Goldbestände? Doch nur die Superreichen. Und die lassen sich von ihren Marionetten sicherlich nicht die Butter vom Brot nehmen. Schließlich liefern sie ja reichlich Schmiermittel dafür! Bisher jedenfalls funktioniert dieses Schmierentheater im Sinne der Schmiermittelgeber ausgezeichnet.

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