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Archiv für 1. November 2012

Der Iran gegen das Reich: Kampf gegen die Dollarisierung

Geschrieben von krisenfrei - 01/11/2012

Der Iran gegen das Reich: Kampf gegen die Dollarisierung

Eric Walberg

 Die Versuche des Westens, die iranische Wirtschaft durch gesteigerte Sanktionen zu zerstören – betreffend die meisten Importe, Ölexporte und die Bankabwicklung von Handelsgeschäften – wirken sich aus. Laut Professor Steve Hanke von der John Hopkins Universität steht der Iran vor einer Hyperinflation mit einer monatlichen Inflationsrate von etwa 70%, und seine nationale Währung, der Rial, sinkt im Wert gegenüber den westlichen Währungen. Der Iran ist das letzte Opfer, das auf den Hanke-Krus-Hyperinflationsindex gesetzt werden müsste, auf dem unter anderem Frankreich (1795), Deutschland (1922), Chile (1973), Nicaragua (1986), Argentinien (1990), Russland (1992), Ecuador (1999) und Zimbabwe (2007) zu finden sind, alles Länder, die Preissteigerungen von mindestens 50% im Monat mitgemacht haben.

Hanke, der seine Rolle als der Weltexperte für dieses beklemmende Phänomen genießt, hat „eine bedeutende Rolle gespielt bei der Vermeidung von mehr Hyperinflationen als jeder andere lebende Wirtschaftswissenschafter, darunter in 10 von den 57 Fällen“ auf seinem Index. Er schreibt, dass der Iran drei Optionen hat: spontane Dollarisierung (die Menschen tauschen ihre Rial auf dem Schwarzmarkt gegen Dollars, wie es in Zimbabwe der Fall war), offizielle Dollarisierung (die Regierung zieht die Währung zugunsten des Dollars zurück, wie in Ecuador geschehen), oder ein Währungsgremium gibt eine neue heimische Währung heraus, die zu 100% durch – man ahnt es – Dollars gestützt ist. Hanke behauptet, dass die ausländische Währung nicht US Dollars sein müssen. Die Insel Pitcairn zum Beispiel benützt neuseeländische Dollars.

Der Inflationsdoktor gibt vage zu, dass „ausländische Faktoren“ im Spiel sind, ohne eine Spur von Kritik nicht nur an den Sanktionen, sondern auch an der aktiven Unterminierung des Iran von der Unterstützung iranischer Terroristen, Ermordung führender Wissenschafter bis zum Krieg (die Vereinigten Staaten von Amerika ermutigten den Irak zu seiner Invasion des Iran 1980). Er hebt „das komplexe System von Subventionen, Kapitalkontrollen und mehrfacher Währungskurse des Iran“ hervor, am meisten von allem aber „den massiven Druck von zuviel Geld,“ obwohl er beklagt, dass „die Zentralbank der Islamischen Republik Iran seit einiger Zeit keine diesbezüglichen Statistiken veröffentlicht hat.“ Als ob ein Land, dass sich in einem Zustand des Notstands befindet, solche sensitiven Informationen preisgeben würde.

Cool tut er die Beeinflussung der Preise durch Erwartungen der Verbraucher ab, da „Angst, welche militärische Spannungen umgibt, für Iraner nichts neues ist.“ In Wirklichkeit haben die Vereinigten Staaten von Amerika den Iran für die Zerstörung vorgesehen, seit er 1979 seine kolonialen Ketten abgeworfen hat – ein gefährliches Beispiel für andere, besonders muslimische Länder. Es ist praktisch ein Wunder, dass es dem Iran wirtschaftlich seit der Revolution so gut gegangen ist, geht man von den unablässigen Schikanen aus, denen er ausgesetzt war. Man kann nur den hartnäckigen Mut bewundern, den er gezeigt hat beim Aufbau einer islamischen Gesellschaft angesichts der Opposition des Weltreichs und sogar von Seiten anderer muslimischer Länder, die mit dem Weltreich verbündet sind.

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Supermacht sucht Superman

Geschrieben von krisenfrei - 01/11/2012

Supermacht sucht Superman

Wenn die US-BürgerInnen am Dienstag ihren Präsidenten wählen, bestimmen sie auch ihren militärischen Oberbefehlshaber. Und der entscheidet immer öfter im Alleingang über die Aussen- und Sicherheitspolitik.

Von Lotta Suter
Vor vier Jahren versprach der Präsidentschaftskandidat Barack Obama einen Richtungswechsel in den internationalen Beziehungen der USA. Hat er als Regierungschef Wort gehalten? Betreibt der Demokrat Obama eine andere Aussenpolitik als sein republikanischer Vorgänger ­George Bush? Unterscheidet er sich von seinem aussenpolitisch eher unbedarften Konkurrenten Mitt Romney, der sich vorzugsweise mit politischen Falken aus der Ära von Bush und dessen Vize Dick Cheney umgibt?

Die kurze Antwort lautet: So genau wissen wir das nicht. Denn nach den Attentaten von 9/11, dem 11. September 2001, hat sich die Exekutive der USA immer mehr Macht angeeignet, vor allem mehr Entscheidungskompetenzen im sicherheitspolitischen Bereich. Die Regierung Obama setzte diesen Trend fort. Oft erfahren Parlament und Bevölkerung erst im Nachhin­ein, wo überall US-Spezialkräfte oder die CIA Kriegseinsätze getätigt haben. So wie im Jemen oder in Somalia. Ohne hartnäckig recherchierende alternative Medien und die Enthüllungen von Wikileaks wäre die sicherheitspolitische Informationslage noch karger. Trotzdem bleibt bis auf weiteres geheim, wie Präsident Obama die Listen für seine «gezielten Tötungen» zusammenstellt. Klar ist jedenfalls, dass Drohneneinsätze ausserhalb von Konfliktzonen gegen das Völkerrecht verstossen.

Bösartige «Olympic Games»

Der vermehrte Einsatz neuer Technologien wird es der US-Regierung in Zukunft noch leichter machen, grosse Teile der Sicherheitspolitik dem demokratischen Entscheidungsprozess zu entziehen. Erst letzten Sommer berichtete etwa die «New York Times» über den virtuellen Krieg, den die USA in Zusammenarbeit mit Israel bereits ab 2007 gegen den Iran führten. Das Weisse Haus hatte, damals noch unter dem Einfluss der neokonservativen Falken, mit der bösartigen Software «Olympic Games» den ersten zwischenstaatlichen Cyberkrieg lanciert. Unter dem Blowback, den Gegenreaktionen auf diese wie auch andere Kriegshandlungen der Regierung, werden alle US-AmerikanerInnen zu leiden haben.

Nicht zuletzt deswegen gibt die US-Verfassung dem Kongress und nicht dem Präsidenten das Recht, einen Krieg zu erklären. In den heutigen Militärstrategien mit ihren unklaren Fronten und verdeckten Operationen haben solche Formalitäten allerdings immer weniger Gewicht. Trotzdem kämpfen die gewählten Abgeordneten im US-Parlament weiterhin um mehr Mitsprache oder wenigs­tens eine bessere Kommunikation, wenn es um die nationale Sicherheit der USA geht. Die wird 2013 immerhin eine Billion US-Dollar verschlingen, rund ein Drittel jener Staatsausgaben, zu denen die Regierung nicht von Gesetzes wegen verpflichtet ist.

Das sind die historischen Vor­aussetzungen, unter denen der zukünftige Präsident und Militärchef der Vereinigten Staaten von Amerika im Januar 2013 sein Amt antritt. Angesichts der Machtanhäufung ist es bei allen strukturellen Bestimmungsgrössen enorm wichtig, ob der frühere Communityaktivist Oba­ma oder der Privatunternehmer Romney die militarisierte Supermacht anführen wird.

Die vergangenen vier Jahre Aussen- und Sicherheitspolitik ergeben eine gemischte Bilanz. Die loyalen Obama-AnhängerInnen betonen: Natürlich sind die Altlasten der militärischen Invasionen der vorangegangenen neokonservativen Regierung und der ­zwielichtigen finanziellen Machenschaften von Wall Street in aller Welt noch nicht ­abgetragen. Aber immerhin beendete der amtierende Präsident den Kriegseinsatz im Irak. Er plant den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan auf Ende 2014 (vgl. «Das ‹Ende des Kriegs, wie wir ihn kennen›»). Er trieb die nukleare Abrüstung mit Russland voran, verzichtete auf eine Erhöhung des Militärbudgets und verbot die Folter. Und er stellte sich in Tunesien, Ägypten und Libyen auf die «richtige Seite der Geschichte». Ausserdem verkündete Barack Obama bei seinen grossen internationalen Auftritten, dass die USA nicht den «manchmal arroganten» Alleingang des Vorgängers fortsetzen wollten – und suchte für humanitäre Interventionen (wie im Fall Libyen) KoalitionspartnerInnen und die Zustimmung der internationalen Gemeinschaft. Den Rest des Beitrags lesen »

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Goldbesitz – Quo Vadis?

Geschrieben von krisenfrei - 01/11/2012

von Peter Ziemann

Ich möchte an den gestrigen Bericht über das Thema Euro-Rettung mit Enteignung der Immobilien-Besitzer anschließen. Dort habe ich den von mir hochgeschätzten Reichsbank-Präsidenten Hjalmar Schacht zitiert, der jeglicher Form einer Immobilien-gedeckten Währung eine Absage erteilt hat.

Schacht schloss messerscharf, dass dafür allein ein als internationales Ausgleichsobjekt und Valutenregulator geeignetes Instrument in Frage käme: Gold.

Denn Gold ist jederzeit liquide und als mobile Ware konvertibel und nicht von der Rechtssicherheit in dem jeweiligen Land anhängig. Und Rechtssicherheit von Vermögen in einer Demokratie ist genauso wie das Freiwasser-Schwimmen in einem Fluss von Piranhas – nämlich tödlich.

Das klingt auf den ersten Blick sehr positiv für die Goldbesitzer in unserem Land.

Aber es heißt auch, dass der demokratische Staatskrake sich irgendwann einmal der Realität der Thesen von Schacht annähern muss – um seinen eigenen Untergang vermeiden zu können.

Und da die Bundesbank ihr Gold unseren Flugverbotszonen-bombenden Freunden aus Frankreich, Großbritannien und den USA in Obhut gegeben hat, ist mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass dieses Gold (in Gänze) nicht mehr da ist. Denn diese Kernländer der Demokratie sind nicht nur die größten historischen Kriegs-Treiber, sondern auch die schlimmsten Kleptomanen und Betrüger.

Ich hatte vor vielen Monaten in meinen  Berichten schon auf die notwendige Sensorik verwiesen, die jeder intelligente Investor aus Selbstschutz haben sollte.

Und dieses eigentlich einfache Modell lautet: Sobald die Demokraten beginnen, großflächig Propaganda für die Masse (der Minderwertigen) im Volk zu verbreiten, dann steht eine – natürlich voll demokratisch legitimierte – Schweinerei unmittelbar bevor.

Wir sehen die letzten Wochen die zunehmende Medien-Propaganda gegen Gold – wegen der Bundesbank aber auch wegen eines möglichen Gold-Standards und des angeblichen Steuerbetrugs durch Goldtransfer-Geschäfte.

Außerdem treten zunehmend Stimmen in den Vordergrund, die mehr oder minder direkt Einblick in die Safe-Boxen der Bank-Schließfächer erzwingen wollen.

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Das Imperium Goldman Sachs …

Geschrieben von krisenfrei - 01/11/2012

… oder:

Goldman Sachs regiert mit reichlich Schmiermittel die USA und die Welt. Goldman Sachs ist die Wallstreet und die City of London. Goldman Sachs ist Mitinhaber der Privatbank FED. Goldman Sachs ruiniert Europa, die USA und die Welt – und fast alle westlichen Politiker arbeiten für dieses zerstörerische Monster.

Wir werden ALLE von diesem Monster und seinen Polit-Marionetten abgezockt – bis auf’s letzte Hemd!

 

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