krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Feinde unserer Nation sind unsere eigenen Politiker und Wirtschaftsvertreter

Posted by krisenfrei - 11/10/2012

IWF-Treffen bestimmt Goldpreis

von Peter Ziemann

Wieder einmal stehen wichtige Treffen der Finanz-Elite des Papiergeld-Systems im Vordergrund der derzeitigen Goldpreis-Entwicklung. Diesmal war es das IWF-Treffen in Japan, bei dem (wieder einmal) Druck auf Deutschland ausgeübt werden solle.

Im Prinzip geht es dabei immer um die gleiche Fragestellung: Das System verkraftet noch nicht einmal ein Crash eines Landes wie Griechenland. Deshalb muss ein Ersatz-Staat gefunden werden, der an den Märkten (mangels anderer Alternativen) noch so viel Vertrauen genießt, dass man ihm die Lasten jenes in Problemen befindlichen Landes auferlegen kann.

So bürgt der deutsche Steuerzahler nicht nur für seine eigenen Gelder, die über Lebensversicherungen, Riester-Renten und sonstige Schuldtitel über das Banken- und Versicherungssystem in die völlig bankrotte Südzone des Euros geflossen sind. Sondern er muss darüber hinaus die sogenannten sozialen Errungenschaften von Griechenland & Co durch immer mehr Kunst-Geld finanzieren.

Derzeit kann Deutschland an den internationalen Finanzmärkten immer noch anschreiben, so dass die dreistellige Milliarden-Beträge umfassenden Leistungen für die demokratischen Bruderstaaten noch nicht zu Lasten des dortigen Steuerzahlers gehen. Kippt diese Entwicklung jedoch, dann geht es mit dem Lande mindestens genauso schnell abwärts wie in Griechenland & Co. Denn es ist völlig unrealistisch, solche Beträge auch nur annährend durch Steuern erlösen zu wollen.

Zurück bleiben dann Jahrhunderte an Verpflichtungen – wie erinnern uns an die gestaffelten Zahlungspläne des ersten Versailler Diktats, für die Deutschland mehrere Jahrzehnte lang noch zahlen hätte müssen.

Heute würde wahrscheinlich noch nicht einmal ein Jahrhundert ausreichen. Da gerade die beiden Haupt-Kriegsfeinde der Westmächte – Japan und Deutschland – die höchste Überalterung der Gesellschaft zu verzeichnen haben, kann man sich vorstellen, dass diese Entwicklung zu einer völligen Verarmung der Nation(en) führen wird.

Dann wird die Forderung von Theodore N. Kaufman in seinem 1941 veröffentlichten Buch Germany Must Perish doch noch Realität werden.

Hinzu kommt die Rettung der französischen und angloamerikanischen Banken, die mit dreistelligen Milliarden-Beträgen in der Südperipherie gefangen sind.

Das wird nicht nur ein verlorener Krieg für Deutschland werden, der einige Jahrzehnte zum Wiederaufbau benötigen wird. Nein, hier wird diese Nation der Fleißigen um die Arbeitsleistung mehrerer Jahrhunderte betrogen werden.

Ich habe schon seit vielen Monaten aufgegeben, an einen positiven Ausgang dieser Schlacht glauben zu wollen. Denn unserer Eliten sind fremdgesteuert – die wirklichen Feinde unserer Nation sind unsere eigenen Politiker und Wirtschaftsvertreter.

Deshalb kann nur noch nach dem Motto – rette sich, wer kann – gehandelt werden. Und dabei sollte man auch alle Hemmungen fallen lassen. Denn eine Elite, die permanent gegen ihr Volk arbeitet, hat es verdient, dass das Volk nur noch an sich selbst denkt – und danach handelt.

Das ist die einzige erfolgreiche Überlegens-Strategie.

Diejenigen, die das als permanente Untergangs-Fantasien sehen, sollten sich vor Augen führen, welche Probleme man in den letzten Jahren real gelöst hat – nämlich keine. Jedes Problem wurde mit noch größeren Mitteln, die das ursprüngliche Problem hervorgerufen haben, bekämpft. Das ohne irgendwelche nachhaltigen Erfolge – bis auf einen Zeitgewinn.

Auch die Aussage, dass wir am Ende sowieso alle tot sein werden, lasse ich nicht gelten. Damit hat einer der Hauptverbrecher dieser Misere, der Engländer Milton Keynes schon vor vielen Jahrzehnten sein Wunderwerk einer mit Falschgeld dauernd befeuerten prosperierenden Plan-Wirtschaft begründet.

Wer noch an das Gute des derzeitigen Systems glaubt, dem ergeht eher wie dem Fallschirmspringer, der optimistisch ohne Fallschirm in sein Verderben springt. Erst einmal geht doch alles gut. Und wenn man am Ende wirklich hart aufschlagen sollte, dann ist das doch auch nichts anderes als das Ende des sowieso begrenzten Lebens.

Quelle: bullionaer

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