krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Die Finanz-Verbrecher sollten wir in Formaldehyd konserviert der Nachwelt als Warnung aufbewahren

Posted by krisenfrei - 14/09/2012

Papiergeld-Selbstvernichter im Overdrive-Mode

von Peter Ziemann (mit Wut im Bauch?)

Geht doch. Nach mehreren FOMC-Meetings der Abstinenz – und der hinter einer angeblichen Enttäuschung begründeten Goldpreis-Drückung – kommt nun das lange erwartete QE3-Programm.

Und Gold stieg nach dieser Nachricht wirklich auf $1.770 zum COMEX-Schluss an.

Es ist schwierig, verlässliche Prognosen im Vorfeld treffen zu können. Denn das Politbüro der Zentralbanker entscheidet nach eigenem Gutdünken. Man kann im Vorfeld dieser Entscheidungen also nur anhand der Aktionen der Insider mit einem relativ niedrigen Fehler-Koeffizienten reagieren.

Dieses Insider-Wissen manifestierte sich in dem die letzten Tage stark steigenden Platin-Preis. Denn Platin ist nach Ansicht eines mehrere hundert Millionen Dollar verwaltenden (physischen) Edelmetall-Investors die Fluchtwährung aus dem US-Dollar. Einfach weil die US-Amerikaner Angst vor einem Goldverbot, wie damals zu den Zeiten von Franklin D. Roosevelt haben. Ist der US-Dollar also schwach, dann steigt Platin.

Dieser Investor hat Recht gehabt und ich vermute, dass er heute keine Hedging-Position gegen Gold aufgebaut hat, damit der resultierende Goldpreis-Anstieg voll sich und seinen anderen Investoren zugute kommt.

Denn beim Hedging wird nur eine physische Edelmetall-Position durch gleichzeitigen Kauf von Future-Puts in gleicher Größenordnung in der Währung US-Dollar abgesichert. Das heißt, falls Gold und damit die physische Edelmetall-Position in US-Dollar gemessen sinken sollte, dann kompensieren die (Papier-)Gewinne diesen Verlust.

Aus der Sicht dieses Investors ist das eigentlich die bevorzugte Variante. Denn er kann mit dem gewonnenen Geld aus den Futures neues (physisches) Gold aufkaufen. So erhöht sich die besessene Gold-Menge dieser Investoren rein durch die Gold-Drückungsaktionen der Notenbanken.

Im Prinzip brauchen wir viele solcher cleveren Investoren – denn sie nehmen immer mehr Gold der Notenbanken in ihr Portfolio, ohne dafür eine Leistung erbracht zu haben. Die sind also die wahren System-Zerstörer – also diejenigen, die immer mehr Wurzeln unserer total korrupten demokratischen Ordnung von dem Stamm abtrennen. Am Ende wird das ganze Gebilde absterben.

Aber jede Opportunity hat auch ihr Risiko. Denn steigt der Goldpreis so wie heute, dann erwirtschaften die Futures eine kräftige Negativ-Rendite. In US-Dollar bleibt der Wert des Gesamtportfolios vielleicht erhalten, aber man muss ggf Teile seines Goldes zwecks Deckung der Future-Verluste verkaufen.

Man sieht: Arbitrage-Geschäfte – also free lunch – gibt es in Wirklichkeit nur für die Banken. Alles andere ist mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden. Es sei denn, man kann die Entwicklung voraussehen.

Die dümmlichsten Elemente im Netz glauben natürlich weiter an ihre esoterischen Elliot-Wellen: Sie wollen einfach nicht sehen, dass der Preis des gelben Metalls von ganz anderen Kräften bewegt wird, als in einer idealen Welt von nicht manipulierten Märkten.

In dem globalen Wettkampf von Lug und Betrug sind diese Personen höchstens noch in der Krüppel-Olympiade startberechtigt. Jeder ernsthafte Investor, der am Ende sein Edelmetall-Portfolio doch in US-Dollar bewertet, würde diesen Kreisen keinen einzigen Dollar anvertrauen.

Aber es gibt – wie ich oben beschrieben habe – trotz eines 12-monatlichen Rückgangs von Gold um knapp vier Prozent in US-Dollar einen hohen zweiprozentigen Zuwachs des Gesamt-(Gold)Portfolios für die Cleveren.

Mir selbst ist das zu viel Arbeit. Denn ich verfüge nicht über Werte von zwei- oder dreistelligen Millionenbeträgen in dem gelben Edelmetall. Mir reicht es schon, wenn Gold auf Euro-Basis zulegt und ich nicht in der amtlichen Statistik der Vermögenswerte erscheine.

Denn das ist anscheinend der Geldpool, den Merkel, Schäuble und die anderen Euro-Verbrecher den Satanisten der Finanz-Oligopole als Tribut versprochen haben. Und da lautet die Alternative nur: Entweder deren oder meine Leiche.

Ich bevorzuge hier einen Barroso mit Genickschuss, eine Merkel an der Wand und unseren Rollstuhl-Fahrer am Galgen. Die Finanz-Verbrecher sollten wir in Formaldehyd konserviert der Nachwelt als Warnung aufbewahren.

Quelle: bullionaer

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Eine Antwort to “Die Finanz-Verbrecher sollten wir in Formaldehyd konserviert der Nachwelt als Warnung aufbewahren”

  1. …gute Idee, aber was ist mit den großen Fischen? Das würde zu teuer, und Formaldehyd ist auch für uns nicht so gesund…

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