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Peter Ziemann: Roland Koch eine atlantische Systemhure

Posted by krisenfrei - 18/08/2012

Finnland: Vorreiter beim Euro-Ausstieg?

Kein Land will mit einem mehr oder weniger freiwilligen Austritt die Euro-Zone sprengen.

Die Länder der Südschiene haben jahrzehntelang vom Euro durch anfangs historisch niedrige Zinsen profitiert – durch massive Immobilienblasen haben sie sich einen Scheinwohlstand geschaffen, der die Real-Löhne und –Gehälter in diesen Ländern hat explodieren lassen. Nun stehen diese Länder vor einem Scherbenhaufen. Die Arbeitslosen-Zahlen steigen ins Unermessliche, die Staatshaushalte sind bankrott, die Real-Wirtschaft wurde seit der Einführung des Euros zu Gunsten der Blasen-Wirtschaft geopfert, die praktisch keine Real-Werte schafft.

Im Prinzip müssten diese Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien aber auch Italien offiziell bankrott anmelden und im Rahmen einer Währungsreform den Neuanfang wagen. Das ginge natürlich nur mittels der Rückführung des Lebensstandards weit vor die Euro-Zeit.

Das würde diese Länder aber endgültig in eine Depression treiben, da selbst die neu zu schaffenden Industrie-Betriebe nun mit den Billig-Ländern insbesondere in Asien konkurrieren müssten.

Außerdem würde es wohl zu erheblichen politischen Verwerfungen bis hin zu einem Militär-Putsch kommen, würden die dortigen demokratischen Parteien ein solches Vorhaben in Gang setzen. Demokratie ist nämlich nur eine Schönwetter-Regierungsform.

So können wir nicht erwarten, dass Griechenland & Co freiwillig die Euro-Zone verlassen werden.

Aber auch Deutschland darf die Euro-Zone nicht verlassen – darüber wacht die letzte verbliebene Supermacht höchstpersönlich. Jedes Mal, wenn Deutschland entsprechend vorsichtige Vorstöße unternimmt, stehen Spanier, Italiener, Franzosen und natürlich unsere EU-Kommissions-Diktatoren bei Obama höchstpersönlich auf der Matte.

Da wird dann direkt über Tim Geithner interveniert wie erst neulich. Oder man instruiert den Führungs-Offizier unserer Geliebten Führerin, die entsprechenden Befehle auszugeben.

So quält man das deutsche Volk immer weiter mit Bürgschaften, damit der Versailles 2.0 Transfer deutscher Real-Güter an die Staaten der Euro-Südschiene unvermindert weitergehen kann.

Die Frechheit der eigenen politischen Klasse geht sogar soweit, dass man nun noch mit dem Gedanken spielt, den deutschen Mittelstand mit Vermögensabgaben an der Rettung von Spanien & Co zu beteiligen.

Nachdem die Einen nicht wollen und der Andere nicht darf, muss sich wie in solchen Fällen immer üblich, ein anderer Netto-Zahler finden, der die Auflösung der Euro-Zone vorantreibt.

Hier reicht ein Zündfunke, um das explosive Gemisch des Euro-Raums zur Detonation zu bringen. Finnland wagt es wohl jetzt, diese Rolle anstelle von Deutschland einzunehmen.

Die WELT berichtet unter dem Titel Finnland bereitet sich auf Ende der Euro-Zone vor: Während sich viele Politiker verzweifelt um die Rettung der Euro-Zone bemühen, wird Finnland immer skeptischer: Man müsse auf ein Ende der Währungsunion vorbereitet sein, warnt der Außenminister.

Noch einmal: Es geht in dieser explosiven Atmosphäre gar nicht darum, dass Finnland selbst aktiv den Euro-Raum verlässt. Sondern man muss mit Verweis auf das praktisch nicht mehr verhinderbare Scheitern des Euros nur die Initialzündung für ein Auseinanderbrechen des Euros legen.

Besonders beschämend sind die Äußerungen des ehemaligen hessischen Minister-Präsidenten Roland Koch, der in der Vergangenheit eigentlich eher als deutscher Patriot anstatt als Vaterlands-Verräter aufgefallen ist.

Die WELT: Hessens ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch (CDU) rief dagegen zum Erhalt des Euro auf. Sollte die gemeinsame europäische Währung zerstört werden, stünde das Zusammenwachsen Europas auf Null, sagte der Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger-Berger der “Süddeutschen Zeitung”. “Null ist aber nicht 1990. Null ist 1945″, fügte er hinzu. Deshalb solle niemand auch nur einen Euro-Austritt Griechenlands anstreben.

Man sieht: In der Euro-Krise fallen nun die letzten Masken. Roland Koch, die Lichtgestalt und der Hoffnungsträger der deutschen Konservativen – eine atlantische Systemhure.

Die gesamte politische Klasse in Deutschland ist bis in die tiefsten Wurzeln korrupt und vom Ausland fremdgesteuert. Sie muss – wenn das deutsche Volk die Knechtschaft des Euros abgeschüttelt hat – ausnahmslos ausgetauscht werden.

Quelle: bullionaer

 

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Eine Antwort to “Peter Ziemann: Roland Koch eine atlantische Systemhure”

  1. Es ist ganz offensichtlich, dass man das Volk der BRD nie gefragt hat, ob es den Teuro, die schnelle EU-Ost-Erweiterung etc. will.-
    Umso verdächtiger, wenn jetzt die Polit-Bande etwas von Volksabstimmung faselt.
    Genauso könnte man das Volk jetzt abstimmen lassen, ob man in Zukunft Banküberfälle und ähnliche Delikte straffrei stellen sollte.
    Denn die EU-Verträge waren ja von Anfang an so gestrickt, dass kein Land das andere freikaufen sollte, jeder sollte seine Hausaufgaben selber machen- — Griechenland konnte, genauso wie Italien , nur durch Zahlenmanipulation eine Schein-Stabilität vortäuschen.
    Und gewisse Banken halfen fleissig dabei, die Zahlen zu manipulieren, kannten die wahren Verhältnisse und verdienten sich durch Teuro-Spekulationen eine goldene Nase zu Lasten der EU-Staaten und deren Bürger.
    Und unsere Spitzen-Politiker wussten das natürlich, allen voran Henoch Cohn alias Helmut Kohl, gefolgt von seinem Mädchen, dem reisenden Hosenanzug.

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