krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Die Zentralbanken zerstören unser Finanzsystem

Posted by krisenfrei - 27/06/2012


Nachdem die Rating-Agentur Moody´s 28 Banken herabgestuft hatte, schrieb Robert Fitzwilson einen Beitrag für “King World News”. Fitzwilson ist Gründer der Portola Gruppe, einer führende Boutiquen-Kette in den USA.

Das Geldsystem ist eine Falle. Trotz verschiedener Hilfsmassnahmen und deutlicher Zinsensenkungen ist die Wirtschaft auf dem Weg nach unten. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass die Ökonomie in vielen Teilen derWelt im Sinkflug begriffen ist. Jetzt wird deutlich, dass die Hebel der Zentralbanken seit Ende 2008 nicht mehr so effektiv sind wie vorher.

Die erweiterte Nullzinspolitik (ZIRP) richtet verheerende Schäden an bei Rentnern, Sparern, Rentenfonds und den Zinsspannen der Banken. Große Unternehmen haben eine enorme Menge an Kapital, aber kleine Unternehmen müssen hart kämpfen, um sich Kredite zu besorgen. Doch gerade kleine Unternehmen und Unternehmer sind diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiteres Problem ist die hohe Volatilität für Risikoaktiva. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stockt. Das System implodiert und wenn nicht bald etwas getan wird, und auf globaler Ebene, werden wir in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale verfallen …

Wir glauben an gesundes Geld. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg zu einer Rückkehr dorthin. Im Moment haben wir genug damit zu tun, die Wirtschaft und die wirtschaftliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Doch mit ZIRP, gibt es keinen Anreiz zu sparen. Während Bernanke möchte, dass Kapital in die Aktienmärkte fließt, schreckt die gestiegene Volatilität, von ZIRP verursacht, den durchschnittlichen Anleger ab. Der Anreiz ist, Vermögenswerte aus Bargeld und Festverzinslichen umzuwandeln in reale Vermögenswerte, nicht aber die Immobilien, die auch auf der Wunschliste unseres Vorsitzenden und anderen Zentralbanken auf der ganzen Welt stehen.

Zu beachten ist auch, dass Pensionspläne 8 – 10% Rendite anstreben, um die versicherungsmathematischen Bedürfnisse für die Finanzierung der Verpflichtungen gegenüber den Rentnern zu erfüllen. Das ist mit dieser ZIRP Politik nicht möglich. Den Renten-Fonds bleiben aktuell nur noch die Aktienmärkten und alternative Anlagen wie Hedge Funds und Private Equity.

Die traditionellen Aktienmärkten erzeugen nicht die notwendigen Renditen trotz des Rückenwindes durch die Federal Reserve. Die alternativen Anlagen haben in den letzten Jahren zu kämpfen, und sie sind sicher nicht die sichere Möglichkeit, die die Renten-Fonds unbedingt brauchen und versprochen haben.

Versicherungen stehen vor ähnlichen Problemen, vor allem bei der Lebensversicherung. Diese Unternehmen sind Verpflichtungen eingegangen, als die Zinsen, Immobilien, Kapitalisierungszinssätze und Aktienrenditen viel höher bewertet waren. Je näher der Auszahlungszeitpunkt kommt, desto mehr geraten diese Firmen und damit die Inhaber der Policen in Schwierigkeiten.

Dies ist ein enormes und globales Problem. Rentenfonds müssen heute ihre gesamten Rücklagen einsetzen, sie können damit keine neuen aufbauen für die Rentner. Wie die öffentliche Hand plant, sind höhere Steuern, insbesondere Grundsteuern, in Sicht. Die Anhebung der Grundsteuer kann nur weiterhin den Immobilienpreise schaden und vertreibt Bürger mit höheren Einkommen in andere Länder, die auf Steuererhöhungen verzichten.

Unter dem Strich sind es die Federal Reserve und andere Zentralbanken, in den entwickelten Ländern, die mit ihren Versuchen, das System über Wasser zu halten, genau das Finanzsystem zerstören, das sie zu retten bestrebt sind. Die negativen und unbeabsichtigten Folgen von dem, was die Zentralbanker tun, wird eine Schneise der Zerstörung hinterlassen, die mit jedem Tag schlimmer wird.

Wenn die Fed und andere Zentralbanken mit dieser künstlich niedrigen Zinspolitik fortfahren, sollten sich die Anleger auf unvorstellbare Turbulenzen an den Märkten und im Finanzsystem einstellen. In der Zwischenzeit müssen sich die Investoren durch einen Korb aus Anlagen in Hard Assets und Schlüsselsektoren schützen. Meiner Meinung nach wird das Gold und Silber pushen.

Quelle: kingworldnews

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Robert Fitzwilson bestätigt das, was ich immer sage:

SCHAFFT ENDLICH DIE ZENTRALBANKEN AB !

 

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3 Antworten to “Die Zentralbanken zerstören unser Finanzsystem”

  1. las artes said

    “Es sei an der Zeit, die Regierung in Damaskus auszuwechseln. Die alte Regierung könne nichts für den Frieden in Syrien tun”. Clinton erinnerte daran: “dass derzeit in Washington die ‘Freunde Syriens’ tagen und neue Sanktionen gegen Syrien erörtern”.

  2. [...] Nachdem die Rating-Agentur Moody´s 28 Banken herabgestuft hatte, schrieb Robert Fitzwilson einen Beitrag für “King World News”. Fitzwilson ist Gründer der Portola Gruppe, einer führende Boutiquen-Kette in den USA. Gefunden bei Krisenfrei [...]

  3. Keine gute Idee – die ZB brauchen wir noch, wir müssen sie nur zwingen, für uns zu arbeiten, statt für die Geldsäcke.

    “Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stockt … und wenn nicht bald etwas getan wird, und auf globaler Ebene, werden wir in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale verfallen…”. – genau, und dagegen kann die ZB relativ leicht etwas tun – allerdings nicht global: Eine andere Umlaufsicherung als den Zins, der neuerdings als solche versagt, einführen!

    “Wir glauben an gesundes Geld. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg zu einer Rückkehr dorthin.” – Wissen ist Macht! Der Weg ist unglaub(!)lich leicht – fragen Sie Herrn Gesell, Mr. Fitzwilson…

    P.S.: Wenn Sie “Rückkehr” sagen, kennen Sie am End die Brakteaten, Wörgl, die Wära? Oder wünschen Sie sich doch eher ein Zinsgeld ohne Nebenwirkungen? Vergessen Sie’s…

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