krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Politik löst keine Probleme – Politik ist das Problem!

Posted by krisenfrei - 01/06/2012

Häufig aufgestellte Behauptungen bzw. gestellte Fragen an die Partei der Vernunft.

Aussage: Freie Märkte führen zu Monopolen.

Antwort: Monopole entstehen nur dann, wenn der Staat ein Unternehmen (z.B. Bahn oder Banken) privilegiert und Konkurrenten vom Markteintritt abhält. In freien Märkten kann kein Unternehmen auf Dauer ein Monopol aufrechterhalten. Früher oder später werden Konkurrenten durch die hohen Preise angelockt und sorgen für Wettbewerb.

Aussage: Große Konzerne zerstören im freien Markt die kleinen Unternehmen.

Antwort: Größe schützt ein Unternehmen nicht vor Konkurrenz. Oft können sich kleinere Unternehmen durch Innovationen oder besseren Kundenservice gegen die großen durchsetzen. Nur wenn Konzerne durch staatliche Eingriffe, Regulierungen oder durch Subventionen geschützt werden, haben sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den kleinen Unternehmen.

Aussage: Konzerne machen mit Ihrer Marktmacht kleine Unternehmen einfach platt.

Antwort: Quelle – ehemals Europas größtes Versandhaus ist pleite! Ein Konzern ist nur so lange auf dem Markt, wie Kunden dies wollen – es sei denn, der Staat greift zugunsten der Konzerne ein.

Frage: Was wollt Ihr gegen Arbeitslosigkeit machen?

Antwort: Arbeitslosigkeit ist das Resultat staatlicher Eingriffe und Fehlsteuerung. Wenn Steuern und Abgaben drastisch sinken und die Märkte unbeeinflusst sind von Regulierung, wird es keine ungewollte Arbeitslosigkeit geben. Mit dem ungekürzten Lohn der eigenen Arbeit kann man sich Bedürfnisse erfüllen, welche die produktive Arbeit eines Anderen voraussetzen.

Frage: Warum kein Mindestlohn?

Antwort: Mindestlöhne sind ein Eingriff in die Preisfindung am Arbeitsmarkt und führen zu Verzerrungen. Dies führt immer zu Problemen egal wie gut es gemeint sein mag. Es werden diejenigen Arbeitnehmer benachteiligt, die bereit sind für einen geringeren als den Mindestlohn zu arbeiten bzw. deren Produktivität unter dem Mindestlohn liegt.

Frage: Was ist mit Lobbyismus?

Antwort: Lobbyismus grassiert dort, wo der Staat Entscheidungen trifft, auf die eine Gruppe zu ihren Gunsten Einfluss nehmen möchte. Das einzige wirksame Mittel gegen Lobbyismus ist daher, die Einflussmöglichkeiten des Staates soweit es geht zu beschneiden.

Aussage: Viele Menschen sind nicht in der Lage für sich selbst Entscheidungen zu treffen.

Antwort: Menschen sind nicht zu dumm für sich selbst zu sorgen! Obdachlose und Waisen bekommen eine Absicherung, welche in die Zuständigkeit der Gemeinden fällt. Die Kosten betragen heute nur ca. 0,2 % des Bruttosozialprodukts. Jeder wird nach unserem Modell genug Geld zur Verfügung haben, um sich gegen Arbeitsunfähigkeit, Unfälle und Krankheit ausreichend zu versichern.

Frage: Sollen nicht Reiche einen höheren Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten?

Antwort: Dies ist weder gerecht noch notwendig. Jeder Zwangsbeitrag verletzt das Eigentumsrecht. Wenn unter Bürgern Diebstahl strafbar ist, können vom Staat auferlegte Zwangsbeiträge für eine sogenannte Solidargemeinschaft nicht rechtmäßig sein.

Aussage: Subventionen sind wichtig für aufstrebende Technologien.

Antwort: Subventionen verzerren den Markt. Technologien, die einen Nutzen für die ihre Kunden bringen, setzen sich ohne Subventionen durch. Warum kann der Staat anstelle der Kunden besser wissen, welche Technologie eine Zukunftschance verdient?

Aussage: Die Unternehmen haben doch die Macht.

Antwort: Unternehmen können weder den Kunden zwingen bei Ihm zu kaufen, noch bei Ihm zu arbeiten. Solange kein staatlich geschütztes Monopol besteht entscheiden die Kunden, wie lange ein Unternehmen am Markt ist. Nichts ist demokratischer als der Markt, auf dem jeder Einzelne von uns jeden Tag mit seinem Geld abstimmt.

Aussage: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ist etwas Gutes.

Antwort: Falsch! Um BGE zu zahlen, muss ich anderen Menschen Geld entwenden. Dies ist eine Verletzung des Eigentumsrechts. Es gibt kein Recht auf Kosten anderer bedingungslos versorgt zu werden.

Aussage: Zinsen sind böse.

Antwort: Zinsen sind das Entgelt für die Überlassung einer Geldsumme, die zu einem Zeitpunkt in der Zukunft zurückgezahlt werden muss. Der Kreditnehmer kann sich dadurch schon heute seine Konsumwünsche erfüllen oder Investitionen tätigen. Ohne Kredit müsste er seinen Konsum aufschieben oder könnte Investitionen gar nicht durchführen. Zinsen stellen also den Preis für die Überlassung von Kapital dar und sorgen dafür, dass das Geld der sinnvollsten Verwendung zugeführt wird. Ohne Zinsen würde den Marktteilnehmern diese Investitionsquelle fehlen.

Aussage: Deflation wäre ja furchtbar.

Antwort: In einem Währungssystem, in dem Geld nicht wie bisher beliebig auf Knopfdruck durch die Zentralbanken vermehrbar ist, steigt der Tauschwert der einzelnen Währungseinheit, wenn die Menge der produzierten Güter und Dienstleistungen steigt. Der Einzelne kann sich dann also für eine Währungseinheit mehr leisten. Was ist daran schlecht?

Aussage: Die Menschen beuten die Ressourcen der Erde rücksichtslos aus.

Antwort: Je knapper eine Ressource umso teurer ist sie. Verschwendung von Ressourcen ist das Ergebnis unzureichend ausgestalteter Eigentumsrechte und staatlicher Fehlsteuerung. Marktpreise sind der einzig zuverlässige Indikator dafür, welche Ressourcen wirklich knapp sind. Hohe Preise für eine Ressource sind ein immenser Anreiz für eine effizientere Verwendung dieser Ressource oder für Forschung nach einem Ersatz.

Aussage: Wir brauchen eine Finanzmarkttransaktionssteuer.

Antwort: Falsch! Mit dieser Steuer werden Markteilnehmer bestraft, die ihr Vermögen anlegen und verwalten, um zum Beispiel für ihr Alter vorzusorgen. Die Exzesse auf den Finanzmärkten werden nicht durch Spekulanten verursacht sondern durch das ungedeckte Papiergeld, das von den Banken aus dem Nichts geschaffen werden kann. Wie jeder Markt reagiert auch der Finanzmarkt auf staatliche Eingriffe und Fehlsteuerung.

Frage: Wer garantiert, das die PDV bzw. deren Politiker nicht Ihre Ideale verraten?

Antwort: Unser Programm ist im Gegensatz zu den Programmen anderer Parteien klar und logisch aufgebaut und hat die Freiheit des Einzelnen als oberstes Ziel. Wir werden nur das beschließen, was dem Bürger mehr Freiheit bringt. Da wir die Macht wieder in die Hände der Bürger vor Ort zurückgeben wollen, reduzieren wir nach und nach die Macht des Staates und der Parteien und damit auch unsere Macht. Am Ende einer solchen Entwicklung wird es Parteien im heutigen Sinn nicht mehr geben. Wir sind also die einzige Partei, die sich im Grunde genommen selbst abschaffen will. Die beste Politik ist wenig Politik. Wir haben über Jahrhunderte die Erfahrung gemacht, dass Politik keine Probleme löst sondern das Problem ist.

Aussage: Ihr versprecht alles und haltet nichts!

Antwort: Unsere Aussagen sind so eindeutig, dass wir immer, Tag für Tag, daran gemessen werden können.

Aussage: Das hat alles keinen Zweck, Ihr schafft es ja doch nicht!

Antwort: Wir sind gut aufgestellt und den aktuellen Themen voraus. Die Partei der Vernunft wächst stetig und vereinigt Menschen, die den Kopf nicht in den Sand stecken. Jeder, der uns unterstützt, bringt uns einen Schritt dem Ziel – einem freien Leben – näher.

Machen Sie mit! Auch im Interesse Ihrer Kinder und Enkel.

Partei der Vernunft
Wir lieben Freiheit!

Quelle: Partei der Vernunft

About these ads

4 Antworten to “Politik löst keine Probleme – Politik ist das Problem!”

  1. Roland said

    Tut mir leid, aber dieser Artikel ist einfach Unsinn. Wildwestkapitalismus funktioniert einfach nicht. Das geht mit einer unglaublichen Umweltzerstörung einher. Geh mal nach Thailand oder China und schau dir das an. Ich habe nichts gegen einen starken Staat, aber er muss transparent und unter demokratischer Kontrolle stehen.

  2. A. Brexler said

    Wie verblendet muss man sein, um diesen hanebüchenen Unsinn zu glauben? Dieser Beitrag erlaubt einen Einblick in den Geisteszustand der Betreiber der sogenannten Partei der Vernunft. Extremer kann das Dogma vom freien Markt wohl kaum vertreten werden. Am besten schaffen wir den Staat gleich ganz ab, dann kann jeder tun, was er für richtig hält.
    Und selbstverständlich müssen die Reichtümer der Superreichen vor den in die Verarmung getriebenen Menschen geschützt werden! Wer arm ist, ist selbst schuld! Wer nicht reich ist, ist dumm! Die Freiheit der Superreichen muss geschützt werden!

  3. Antiimperialistische Solidarität said

    Das ist eine Reißbrett-Programmatik, die mit der Realität kollidiert. Deshalb wird auch verschwiegen, wie ein solches Modell gegen die bestehenden Kapitalismen durchgesetzt werden soll. Die Macht der Banken-Kartelle zu brechen, würde harte Konsequenzen in der übrigen westlichen Welt nach sich ziehen. Im Falle eines Angriffs kannst du den Leuten nicht erzählen, dass die Firma sie schon verteidigen wird.

    Es braucht eine starke Schutzgemeinschaft, um so ein Modell gegen vorhandene Gegner zu verteidigen und protektionistische Maßnahmen, damit die Marktverzerrungen der anderen Staaten nicht den eigenen Wirtschaftsraum schädigen.

    Zu dem Argument, kein Unternehmen könne Kunden zum Kauf zwingen: Wenn es Menschen gibt, die ohne Trinkwasser oder Strom leben wollen, nun ja, dann vielleicht. Vor allem die Menschen, die keine Bedürfnisse haben – die kann man zu gar nichts zwingen. Aber sobald Menschen ihre “Grundbedürfnisse” decken wollen, wird es schwierig. Welcher Mensch hat am Tag außerdem genug Zeit, um für seine Bedürfnisse ständig den Markt zu prüfen? Und welcher Verbraucher kann die Qualität der Waren wirklich allseitig prüfen?

    Warum sollten neugeborene Menschen mit anderen Eigentumsmengen ausgestattet sein als andere, deren Eltern vielleicht nicht so erfolgreich waren? Das Anbeten des Eigentums verzerrt den Wettbewerb der Ideen. Wir müssen die endlichen Ressourcen des Planeten sozialisieren, wer sie nutzen will, muss andere, die sie in dem Moment nicht nutzen können, entschädigen. Denn es kann keiner für sich in Anspruch nehmen, der Schöpfer der Rohstoffe zu sein, aus denen er seine Produkte herstellt. Wir brauchen daher mehr Kooperation und den Markt der Ideen. Ein solches alteratives Modell lässt sich aber nur in einem definierten Wirtschaftsraum umsetzen, in einem auf eine Nation bezogenen Sozialismus.

  4. uhupardo said

    Gibt es noch eine antiquiertere und rückwärtsgewandtere Gruppierung als diese so falsch bezeichnete “Partei der Vernunft”? Ob die Eigentumshörigkeit oder die uneingeschränkte Marktgläubigkeit – man könnte glauben, alles in letzter Zeit Geschehen sei nie passiert oder diese Herrschaften hätten die letzten Jahre in einer schalldichten Tiefkühltruhe vergammelt.

    Es lohnt sich wirklich nicht, sich damit auch nur auseinanderzusetzen. Nur gut, dass die Welt längst drei Schritte weiter ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 450 Followern an

%d Bloggern gefällt das: