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2012: Das Jahr der Bankenpleiten ?

Geschrieben von krisenfrei - 18/10/2011

GEAB N°58 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – Erstes Halbjahr 2012: Dezimierung der Banken in den westlichen Staaten

- Pressemitteilung des GEAB vom 17. Oktober 2011 -

Wie LEAP/E2020 es für das zweite Halbjahr 2011 vorhergesehen hat, versinkt die Welt tiefer und tiefer in der Krise. Die Welt- und öffentliche Ordnung zerfällt im gleichzeitigen Ansturm der Währungs-, Finanz-, Wirtschafts-, Sozial und Politikkrisen. 2010 und auch noch zu Jahresanfang 2011 dominierte die Legende von einem Aufschwung und dem Ende der Krise in Wirtschaft, Politik, Medien und der öffentlichen Meinung. Daran glaubt so gut wie niemand mehr. Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen treffen heute ihre Entscheidungen in dem Bewusstsein vom prekären Zustand dieser Welt. Dies erzeugt ein latentes Gefühl der Panik, das sich in den kommenden Jahre noch verstärken wird. Angesichts der allgemeinen Lage ist dies auch sehr verständlich: Soziale Spannungen wachsen, Unruhen brechen aus, die Politik ist ohnmächtig, Regierungen stehen vor dem Zusammenbrechen, die Weltwirtschaft versinkt in der Rezession, die Kapitalausstattung der Banken lässt für viele von ihnen einen Bankrott befürchten, die Staaten liefern sich Währungskriege, tausende Milliarden US-Dollar an Scheinvermögen haben sich in den letzten drei Monaten in Luft aufgelöst, die Arbeitslosigkeit steigt…

Der katastrophale Zustand des Weltfinanz- und Wirtschaftssystems wird im ersten Halbjahrs 2012 eine « Dezimierung (1) der Banken in den westlichen Staaten» provozieren. Ihre Erträge brechen ein, ihre Bilanzen stecken voller Scheinwerte, ihre Geschäftspraktiken wollen die Staaten einer schärferen staatlichen Kontrolle unterwerfen (2), einigen Banken droht sogar die Verstaatlichung, und ihr Erscheinungsbild in den öffentlichen Meinungen ist auf dem denkmöglichen Tiefpunkt. Das Schafott ist nunmehr errichtet und mindestens jede zehnte Bank in den westlichen Staaten (3) wird in den nächsten Quartalen die Stufen zu ihm hinaufsteigen.Dennoch lassen sich in diesem so chaotisch wirkenden Umfeld immer deutlicher die die Zukunft bestimmenden Trends identifizieren, tauchen vereinzelt auch positive Perspektiven auf. Überhaupt ist die Zukunft für den, der in der Lage ist, die globale Entwicklung mit der Sichtweise der Welt nach der Krise zu analysieren, anstatt sie immer noch anhand von Kriterien zu messen, die für die Welt vor der Krise richtig waren, bei Weitem nicht so unsicher, wie sie erscheinen mag.


In dieser 58. Ausgabe des GEAB stellen wir weiterhin unsere Vorhersagen für die zu erwartende Entwicklung von 40 Staaten in den Jahren 2012 bis 2016 vor. Wir wollen und werden zeigen, dass es auch im herrschenden Chaos möglich ist, den allgemeinen Zustand der Welt zu beschreiben und die großen Trends herauszuarbeiten (4). In diesen Zeiten ist dies ein unschätzbar wichtiges Hilfsmittel für Investoren, Unternehmer und Politiker. Darüber hinaus stellen wir den neuen GEAB-$-Index und unsere Empfehlungen zu Gold, Devisen und Immobilien vor. Natürlich geben wir auch Ratschläge, wie man sich gegen die Folgen der bevorstehenden Dezimierung der Banken in den westlichen Staaten schützen kann.Die Dezimierung (5), von der wir hier sprechen, ist bei genauer Betrachtung eine dreifache, deren schwerwiegendste Folge darin bestehen wird, dass – nach unserer Einschätzung – zwischen 10% und 20% der Banken vom Markt verschwinden werden. Dreifach ist sie, weil
- die Zahl der Mitarbeiter dezimiert wird;
- die Profite dezimiert werden;
- und schließlich auch, wie bereits erwähnt, die absolute Zahl der Banken dezimiert wird.

Das bedeutet, dass Bedeutung und Einfluss des westlichen Finanzsektors in der Weltwirtschaft massiv zurückgehen werden. Das wird natürlich auch in anderen Teilen der Welt Auswirkungen auf Banken und andere Finanzinstitute und – Akteure wie Versicherungen, Pensionsfonds und Ähnliche zeitigen.

Ein Beispiel für Bankenwerbung in Zeiten der umfassenden weltweiten Krise Intesa SanPaolo vergleicht seine Stresstestergebnisse mit denen seiner europäischen Konkurrenten  (und insbesondere mit dem ersten Opfer der Bankenkrise Dexia)  (6)

Ein Beispiel für Bankenwerbung in Zeiten der umfassenden weltweiten Krise Intesa SanPaolo vergleicht seine Stresstestergebnisse mit denen seiner europäischen Konkurrenten (und insbesondere mit dem ersten Opfer der Bankenkrise Dexia) (6)
und seiner Minister (7), der Experten in Washington und an der Wall Street sowie überhaupt aller großen Medien (8) begeben, die in den letzten Monaten alle Entwicklungen und Fassetten der umfassenden weltweiten Krise in einer Schuldzuweisung an Griechenland und den Euro resümierten. Dann könnte dieser Teil der monatlichen Ausgabe des GEAB deutlich kürzer ausfallen. Allerdings wäre es ein Verrat an den Ansprüchen, die wir an unsere Arbeit stellen. Schließlich sind wir der einzige Think tank, der nicht nur den Ausbruch, sondern auch den präzisen Ablauf der Krise in all ihren Phasen korrekt vorhergesagt hat. Wir werden nicht unsere Methode der Antizipation gegen Vorurteile eintauschen, die uns jeder Fähigkeit zur Weitsicht berauben würden. Wir erinnern in diesem Zusammenhang auch noch einmal daran, dass trotz aller Schwanengesänge auf den Euro die Gemeinschaftswährung immer noch stark ist (9); Euroland hat in nur sechs Wochen die beindruckende Leistung vollbracht, dass 17 nationale Parlamente die Ausweitung des europäischen Stabilisierungsfonds gebilligt haben (10). Wir werden auch weiterhin den Verlockungen vorgefertigter Meinungen entsagen und uns die Arbeit machen, die wahren Entwicklungen hinter den dem Chaos, den Manipulationen und Verzerrungen sichtbar zu machen. Denn nur so wird die Lage verständlich und die weitere Entwicklung vorhersehbar (11).Wenn von « Banken“ die Rede ist, denkt man schon seit fast ewigen Zeiten vor allem an die Londoner City und an Wall Street (12). Und das ist auch richtig, denn London (seit mehr als 200 Jahren) und New York (seit beinahe 100 Jahren) sind die Zentren des internationalen Finanzsystems; dort sitzen die großen Banker der Welt. Jede globale Bankenkrise wie überhaupt jede große Entwicklung im Bankensektor nimmt ihren Ausgang in diesen beiden Städten. Und sie münden auch dort. Denn das moderne globale Finanzsystem ist ein riesiger Prozess eines immerwährenden Kreislaufs der in diesen beiden Städten und für diese beiden Städte erzeugten reellen oder virtuellen Reichtümer (13).

Die historisch bedeutsame Dezimierung der Banken in den westlichen Staaten, die bald einsetzen und sich über einige Quartale hinziehen wird, kann daher nur verstanden und beurteilt werden, wenn die Rolle der Londoner City und der Wall Street in die Analyse dieses finanziellen Debakels einbezogen wird. Zweifelsohne spielen auch Griechenland und der Euro dabei eine Rolle, wie wir in vorhergehenden Ausgaben des GEAB geschrieben haben; aber sie sind Auslöser, nicht Verursacher. Die Schulden Griechenlands von heute sind die unethischen Geschäftspraktiken der Banken von gestern, die in der aktuellen Krise für alle sichtbar werden; der Euro ist die Nadel, der den Luftballon der gegenwärtigen Finanzindustrie zum Platzen bringt. Es sind die beiden Finger, die auf das Problem deuten; sie sind aber nicht das Problem. Nach dem chinesischen Sprichwort sieht aber der Idiot immer nur den Finger des Weisen und nicht das, auf das er deutet (14).

Wenn man die Zukunft der Banken der westlichen Staaten vorhersagen möchte, muss man nach London und der Wall Street schauen. Denn dort sammeln sich die Herden der Banker, um jeden Abend ihren Liquiditätsbedarf an der Dollarquelle zu stillen. Und der Zustand des westlichen Bankensystems lässt sich an der Entwicklung der dortigen Mitarbeiterzahlen der Banken und ihrer Ertragslage ablesen. Anhand dieser beiden Faktoren kann man ablesen, ob sie überleben oder verschwinden werden.

Die Dezimierung der Bankmitarbeiter

Für die Mitarbeiter der Banken sieht das Bild recht düster aus. Nicht einmal die „Stars“ unter den Bankers können sich ihres Arbeitsplatzes noch so sicher sein. Seit Mitte 2011 folgt an Wall Street und in der City eine Massenentlassungen der vorhergehenden auf dem Fuß; auch die zweitrangigen Finanzplätze wie die Schweiz und europäische und japanische Banken bleiben davon nicht verschont. Insgesamt sind in zwei riesigen Entlassungswellen mehrere Hunderttausend Arbeitsplätze in der Finanzindustrie verschwunden: Die erste überspülte 2008-2009 den Bankensektor, die zweite vor dem Sommer 2011. Die Katastrophe ist aber noch nicht überstanden; das Wasser steigt Monat für Monat höher. Die Vorstände der großen Banken der westlichen Staaten haben aber keine andere Wahl: Sie müssen Kosten senken. In der gegenwärtigen weltweiten Rezession, wegen der – als Folge der aktuellen geopolitischen Umbrüche und der Gewichtsverschiebung in der Weltwirtschaft (15) – geringeren Kapitalzuflüsse in die USA und nach Großbritannien sowie der einsetzenden Regulierung der Finanzindustrie (die mehr und mehr den Banken die gerade in den letzten zehn Jahren so besonders rentablen Geschäftsfelder entzieht und lukrativen Finanzpraktiken verbietet) steht den Banken das Wasser bis zum Hals. Die einfachste Lösung ist da natürlich, abertausende Mitarbeiter auf die Straße zu setzen. Aber noch nicht einmal dabei beweisen die Banker Weitsicht und machen entsprechend ihrer Geschäftslage einen harten, aber einmaligen Schnitt. Vielmehr stellen sie ungefähr alle sechs Monate fest, dass sie das Ausmaß des Problems zu gering eingeschätzt haben und sie eine weitere Entlassungswelle entfesseln müssen. Da sich für November und Dezember 2011 in den USA ein perfekter Sturm in Politik und Finanzindustrie ankündigt (16), gehen wir davon aus, dass zu Beginn 2012 mit einer neuen Entlassungswelle zu rechnen sein wird. Wenn man weiß, dass bei Goldman Sachs inzwischen aus Kostengründen (17) die Zahl der Grünpflanzen in den Büros begrenzt ist, kann man sich ausrechnen, dass die Kostenjäger der Banken in den nächsten Quartalen viel zu tun haben werden. Wenn sogar die Grünpflanzen in den Büros abgezählt werden, weiß man, dass bald die pink slips (18) zahlreich in die Büros flattern.

Die Dezimierung der Bankenzahl

Das Bankensystem der westlichen Staaten ähnelt immer mehr ihrer Stahlindustrie in den siebziger Jahren. Die Stahlkönige hatten geglaubt, die Herren der Welt zu sein (sie mischten sich sogar in Weltpolitik ein, als sie sich aktiv am Ausbruch der Weltkriege beteiligten); als die Banker in die Rolle der „Herren des Universums“ schlüpften, glaubten sie sogar an ihren göttlichen Auftrag, wie der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs in einem Interview zum Besten gab. Die Stahlindustrie war damals und durch Jahrzehnte hindurch die „Speerspitze“ wirtschaftlicher Macht, Ausdruck der wirtschaftlichen Potenz eines Staates. Macht wurde in Millionen Tonnen Stahl ausgedrückt, wie später in Milliardengewinnen für Banken und Millionen–Boni für Banker und Händler. Und dann veränderten sich die Bedingungen. Bei der Stahlindustrie vollzog sich der Wandel in zwei Jahrzehnten (bei den Banken in lediglich zwei bis drei Jahren (19)): Verschärfter Wettbewerb, einbrechende Erträge, Massenentlassungen, Verlust des politischen Einflusses, Ende der Riesensubventionen und schließlich Verstaatlichung und/oder Restrukturierung, an deren Ende die Stahlindustrie auf ein Maß geschrumpft war, das im Vergleich zu seiner Hochphase winzig war (20). Die Banken stehen erst am Beginn der Verstaatlichung-/Restrukturierungsphase, aber sie können bei einem Blick zurück auf die Stahlindustrie schon sehen, wohin ihre Reise bis 2013 geht.
Entwicklung der Aktienkurse (und damit der Verluste der Steuerzahler) seit dem Kauf großer Teile von RBS und Lloyds durch den britischen Staat - Quelle: Guardian, 10/2011

Entwicklung der Aktienkurse (und damit der Verluste der Steuerzahler) seit dem Kauf großer Teile von RBS und Lloyds durch den britischen Staat – Quelle: Guardian, 10/2011
An der Wall Street mussten sich Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan schon von heute auf morgen in normale Geschäftsbanken wandeln, um 2008 vom Staat gerettet werden zu können. In Großbritannien musste der Staat ganze Teile des Bankensystems verstaatlichen; bis heute zahlt der britische Steuerzahler dafür einen hohen Preis. Denn die Kurse der Banken sind 2011 erneut in den Keller gerutscht (21). Das gilt überhaupt für den gesamten Bankensektor in den westlichen Staaten: Die meisten privaten oder börsennotierten Finanzinstitute sind heute fast wertlos. Ihr Börsenwert hat sich geradewegs in Luft aufgelöst. Ab 2012 steht damit den Staaten die Möglichkeit offen, sie relativ preiswert verstaatlichen zu können. Wir gehen davon aus, dass die Regierungen der USA und Japans sowie in Europa im nächsten Jahr diesen Schritt gehen müssen. In den USA könnte es Bank of America (22), CitiGroup oder auch Morgan Stanley (23) treffen, in Großbritannien (24) RBS (25) oder Lloyds, in Frankreich die Société Générale, in Deutschland die Deutsche Bank (26) und in der Schweiz (27) UBS (28). Es wird auch einige sehr große Banken geben, von denen man momentan noch glaubt, dass sie „too big to fail“ wären, die fallen werden. In ihrem Fall werden sie eine ganze Reihe von kleineren und mittleren Banken mitreißen, wie z.B. die Max Bank in Dänemark, die gerade Bankrott gegangen ist (29).Angesichts dieses Blutbads unter den Banken werden sich die Staaten insbesondere in diesen Zeiten der knappen Staatsfinanzen und Sparpolitik, magerer Steuereinnahmen und wachsendem öffentlichen Unmut über Bankenrettung außer Stande sehen, alle Banken zu retten (30). Die Regierungen werden sich auf eine Wahrung der Interessen der Sparer (31) und der Angestellten konzentrieren müssen. Da ist auch der maximale Gegenwert an Wählergunst zu holen. Hingegen wäre eine Konzentration auf die Interessen der Bankvorstände und der Aktionäre nicht nur wirtschaftlich ineffizient, wie der Präzedenzfall 2008 gezeigt hat (32), sondern würde sich auch in der Wählergunst sehr negativ niederschlagen. Finanzaktien werden in dieser allgemeinen Lage massiv an Wert verlieren (Versicherungen inbegriffen, die von der öffentlichen Meinung mit Banken über einen Leisten geschlagen werden). Das wiederum verschlimmert die finanzielle Schieflage der Hedge funds, Pensionsfonds (33) und andere Finanzoperateure, die traditionell eng mit dem Finanzsektor der westlichen Staaten verflochten sind. Dadurch wird der Kreditmarkt noch weiter schrumpfen, was wiederum die Rezession verschärfen wird (34).

Entwicklung der Schulden der öffentlichen Hand weltweit (1990-2010)   (in Prozent des BIP, nach 2010- Wechselkursen berechnet) - Quellen: BRI / McKinsey, 08/2011

Entwicklung der Schulden der öffentlichen Hand weltweit (1990-2010) (in Prozent des BIP, nach 2010- Wechselkursen berechnet) – Quellen: BRI / McKinsey, 08/2011

Da der Finanzmarkt in den westlichen Staaten deutlich schrumpfen wird, werden auf ihm auch entsprechend weniger Banken Platz finden. In einigen Ländern, insbesondere in denen, in denen die großen Banken unter sich mehr als 70% des Gesamtmarkts ausmachen, wird dies unweigerlich dazu führen, dass auch große Banken untergehen. Da können deren Vorstände, Stresstestorganisatoren oder auch Rating Agenturen anderes behaupten so lange und so laut sie wollen (35). Als Aktionär (36) oder Kunde einer Bank, die im ersten Halbjahr 2012 verschwinden könnte, sollte man natürlich Vorkehrungen treffen. Wir werden in dieser Ausgabe entsprechende Empfehlungen vorlegen. Wenn man Vorstand oder Angestellter einer solchen Bank ist, sieht die Lage schwieriger aus. Denn inzwischen ist nach unserer Auffassung die Krise soweit fortgeschritten, dass zahlreiche Insolvenzen nicht mehr vermieden werden können. Aufgrund der vorhergegangen Massenentlassungen wird es nicht leicht sein, im Bankensektor wieder Fuß zu fassen. Wer aber Angestellter einer Bank ist, dem man ein interessantes Angebot für einen freiwilligen Abschied vorlegt, dem raten wir, es anzunehmen. Denn in einigen Monaten sind Abschiede nicht mehr freiwillig und sie werden auch nicht mehr von Abfindungszahlungen begleitet.

Quelle: http://www.leap2020.eu/GEAB-N-58-ist-angekommen-Umfassende-weltweite-Krise-Erstes-Halbjahr-2012-Dezimierung-der-Banken-in-den-westlichen_a7914.html

2 Antworten zu “2012: Das Jahr der Bankenpleiten ?”

  1. Tommy Rasmussen sagte

    Es geht ja gar nicht um Geld:

    (Luft-) Geld dient der Hochfinanz nur der Machtausübung, und wird über Wohlstandsextrahierung aus den Massen wieder eingesammelt. Dazu dienen das Spielkasino der Börsen und das Steuersystem des Gesetzgebers.

    Es ist nie genug Geld da, um ausstehende Schulden zu begleichen, weil alles Geld in Form von Krediten (aus NICHT !!!) durch die Geschäftsbanken geschöpft wird, und diese nur die Kreditsumme schöpfen, aber nie die bis zur Rückzahlung des Kredits fälligen Zinsen.

    Der Staat kommt deshalb – wie alle – immer mit mehr Geld aus, aber nie mit weniger. Jeder Schuldner benötigt immer mehr Geld, das er jemand anderem abjagen muss, um die nicht mitkreierten Zinsen aufzubringen. Zinsen erfordern deshalb immer neue und weitere Kredite.
    (MaxNews)

    06.09.2011 – Nicht die Politik, nicht die Menschen bestimmen das Geschehen, sondern die (PRIVATE) Geldordnung – Wenn die EZB Ramschanleihen kauft, dann zahlen die Schweizer künftig indirekt mit, weil auch ihre Währung verwässert wird – bis zum Untergang. Das einzige, was bleibt, ist Gold. Der Aufstieg des Goldes wird daher in Zukunft noch ganz andere Dimensionen annehmen –
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8489-schweiz-bedingungslose-kapitulation

    “Die Drohung mit Arbeitsplatzverlusten, aber auch die Finanzkraft, ganze Staaten in den Abgrund zu spekulieren, verleihen dem Kapital eine politische Macht……….”

    ABER:

    “Bedrohlich ist nur die Unwissenheit der breiten Masse. Wenn die Menschen das Geldsystem (Geld aus NICHT) verstehen würden, wäre die Macht der “Finanzelite” schon längst gebrochen.”

    “Wenn Geld, und damit der Materialismus in uns die treibende Kraft ist – und Geld nur aus Papierschnipsel besteht, wieso reden dann alle vom Crash?”

  2. hier ein paar Anregungen, wie es weitergehen kann, nachdem die Banken, die Staaten auf den Boden der Tatsachen geworfen haben:

    ein möglicher Weg
    http://www.onlinetechniker.de/?q=node/302

    eine Vision: http://www.onlinetechniker.de/?q=node/61

    hier ein neues Gesellschaftskonzept
    http://www.onlinetechniker.de/?q=node/28

    und hier das neue Bildungskonzept um diese Gesellschaft zu realisieren
    http://www.onlinetechniker.de/?q=node/23

    und die für die Realisierung notwendige Entscheidungsplattform
    http://www.onlinetechniker.de/?q=node/13

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