krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archiv für Mai 2011

Gold und Silber ? – Was denn sonst !

Geschrieben von krisenfrei - 30/05/2011

In den letzten Jahren sind die Gold- und Silberpreise kräftig gestiegen. Wie oft hört und liest man in den Medien, dass der Gold- und Silberpreis gestiegen sei. Was bedeutet es eigentlich, wenn die Preise von Gold und Silber steigen? In einer freien Marktwirtschaft bestimmen das Angebot und die Nachfrage die Preise. Ist das Angebot gering und/oder die Nachfrage hoch, steigt der Preis. Bei Gold und Silber scheint das Gesetz von Angebot und Nachfrage jedoch nicht zu gelten. Das könnte daran liegen, dass Edelmetalle keine Ware wie jede andere ist. Edelmetalle waren jahrtausendelang Zahlungs- bzw. Tauschmittel. Das hat sich zwar glücklicherweise geändert, die Folgen wirken jedoch bis heute nach, vor allem, weil das heutige Papiergeld von manchen für alle derzeitigen Krisenerscheinungen auf der Welt verantwortlich gemacht wird. Stimmt das wirklich, oder liegt es vielmehr an dem Zins und Zinseszins?

Weiter unten wird in einem Video sehr gut erklärt, warum und wie der Gold- und Silberpreis kontrolliert und manipuliert wird und nicht aufgrund von Angebot und Nachfrage steigt.

Sinkt die  Kaufkraft einer Währung, steigt gegenüber dieser Währung logischerweise unter anderem auch der Goldpreis – es sei denn, jemand möchte genau das verhindern. Der Goldpreis z.B. steigt tatsächlich nicht einfach nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage, sondern wird gegenüber den Währungen “gefixt”, d.h., offensichtlich versucht jemand damit zu verstecken, dass die Kaufkraft der Währung sinkt. Doch liegt Letzteres am Papier?

Wenn zwei Erscheinungen gleichzeitig auftreten, wie in diesem Fall das Geld aus Papier und das Sinken der Kaufkraft dieses Papiergeldes, heißt das noch lange nicht, dass beide ursächlich verknüpft sind. Doch wenn nicht das Papier, wer verhindert dann eine stabile Kaufkraft unserer Währung?

Es ist tatsächlich der Zinseszins, der den Staat quasi dazu zwingt, weitere Kredite aufzu-nehmen, um wenigstens die Zinsen zu bedienen. An einer Tilgung der Staatsschulden ist gar nicht zu denken.

Geldvermögen und Staatsschulden

Die meisten Staaten dieser Welt haben inzwischen gewaltige Schuldenberge angehäuft. Das trifft auch für Unternehmen und Privathaushalte zu. Schulden auf der einen Seite bedeutet gleichzeitig aber auch Guthaben auf der anderen Seite. Und wer befindet sich auf der Guthabenseite? Natürlich die Superreichen, die durch die Zinszahlungen auf ihr Guthaben bei den Banken leistungsloses Einkommen erzielen. Bei den ganzen Rettungsschirmen der maroden EU-Staaten handelt es sich nicht um die Rettung der Staaten oder der Banken, die deren Staatsanleihen im Depot haben, sondern um die Rettung der Zinsen der Superreichen. Darum geht es letztendlich und um nichts anderes.

Und wenn die Banken keine Schuldner finden, um die Zinsen der Reichen zu bedienen, dann muss der Staat die Schulden bei den Banken aufnehmen, um unser Zinsgeldsystem aufrecht zu erhalten, damit die Superreichen ihr Geld nicht von den Banken abziehen und privat horten. Dann nämlich würde unser Betrugsgeldsystem wie ein Kartenhaus zusammen fallen. Das Ganze klingt wie Erpressung? Natürlich wird der Staat von den Superreichen erpresst. Was dachten Sie denn?

Den kompletten Artikel finden Sie unter: http://krisenfrei.de/Sordon_GoldundSilber.pdf

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Ehec – eine Waffe im Finanz-Welt-Krieg ?

Geschrieben von krisenfrei - 28/05/2011

Wurde die Massenvernichtungsbombe Ehec als Waffe im Finanz-Welt-Krieg über der BRD gezündet?

»Der Virologe Alexander Kekule von der Universität Halle sagte, der “Worst Case” dürfe nicht ausgeschlossen werden, “dass die Bakterien absichtlich ausgebracht wurden”. Er nannte den aktuellen Ausbruch im “Tagesspiegel” “ungewöhnlich und beunruhigend”. Das HU-Syndrom sei selbst bei betroffenen Kindern und bei gesunden Erwachsenen eher selten. Auch müsse das gleichzeitige Auftreten von mehr als 400 Erkrankungen und Verdachtsfällen eigentlich schnell zur Identifizierung der Quelle führen.« (focus.de, 25.05.2011) 

Es stehen für das Welt-Bankster-Kartell große Entscheidungen an, was die sklavische Unterwerfung der Welt unter ihre Finanzherrschaft betrifft. Insbesondere soll die BRD weitere Garantien für die Wall-Street-Institute abgeben. Merkel und Westerwelle zeigten sich in den vergangenen Monaten etwas zu widerspenstig, wie die Abstimmung am 18. Februar 2011 bei den Vereinten Nationen (gegen Israel) sowie die Nichtteilnahme am Krieg gegen Libyen zeigen. Soll mit dem Einsatz einer biologischen Ehec-Bombe aus dem ABC-Waffenarsenal der “Weltbeglücker” die BRD erneut auf Linie gebracht werden? Mit Hilfe von Monsanto vielleicht, wie Verschwörungsexperten vermuten? Monsanto tobt sich übrigens in Spanien und Portugal besonders wild aus. Aber nicht außer acht lassen darf man die Möglichkeit, dass ABC-Angriffe über die Chemtrails in die entsprechenden Länder getragen werden könnten.

Ein ABC-Warnangriff könnte überdies auch den südlichen EU-Ländern gelten, die, anders als die naiven Deutschen, aufgewacht sind und die sogenannten Schulden ihrer Länder als Betrug begreifen. Die andauernden Proteste in Spanien stehen zum Beispiel unter dem Motto: “Keine Krise, sondern Betrug”. In Griechenland formiert sich eine Bewegung hin zur Machtübernahme mit dem schönen Namen: “Ich zahle nicht”. Die Betrugsschulden, die sozusagen nur aus Wetten bestehen, sollen nicht anerkannt werden. Somit könnte der Ehec-Angriff diesen Ländern signalisieren, “das kann euch auch passieren, wenn ihr nicht weiterschlaft und bedingungslos Tribut abliefert”. Und die Deutschen sollen vielleicht gemahnt werden, sich von den südlichen Protesten “nicht wecken zu lassen”. Noch wichtiger: USrael muss den Euro zerstören, um die Weltherrschaft mit dem Dollar behalten zu können. Mit “Gurkenlügen” werden die Deutschen gegen Spanien aufgehetzt. Gerade bei einem derart phobischen Volk wie den Deutschen, man denke an die Fukushima-Hysterie, könnte  der spanische Export nach Deutschland zum zusammenbrechen gebracht werden. Auch der Tourismus nach Spanien könnte “sterben”. Die letzten Einnahmequellen brächen so für das angeschlagene EU-Land weg, die Staatsschulden können nicht mehr bedient werden, die EU bricht auseinander. Der Euro zerplatzt, der Dollar überlebt vorübergehend. Gurken sollen vom Laster auf die Straße gefallen und dort mit dem Erreger aus den Labors der ABC-Waffen-Hersteller kontaminiert worden sein. Wie blöd muss ein Volk sein, solch einen Mist zu glauben.

Das Lobby-Weltsystem steht durch die aufkommenden Mächte wie China und Indien ohnehin auf der Kippe. Besonders deshalb, weil sich andere wichtige Nationen bereits deutlich ab- und diesen kommenden Weltmächten zuwenden. Deshalb vielleicht auch der HAARP-Angriff auf Japan (Fukushima), das sich bislang hartnäckig weigerte, sein Finanzsystem der Wall-Street komplett zu übereignen. Soll die revoltierende Welt zur Räson gebracht und gleichzeitig die Überbevölkerung reduziert, sowie die nicht mehr aktiven “Fresser”, wie Rentner und “Unbrauchbare”, biologisch aus dem Finanzleistungssystem “ausgegliedert” werden?

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Griechenland-Pleite

Geschrieben von krisenfrei - 27/05/2011

Von Andreas Popp, Mai 2011

Kurze Stellungnahme zum Thema Griechenland

Die treuen Freunde unseres unabhängigen Instituts kennen das „Dilemma“ der politischen Korrektheit, wenn es um systemkritische mediale Veröffentlichungen geht. Man „darf“ bestimmte Dinge einfach nicht so sagen, wie man sie wirklich meint, sondern muss einen bestimmten Kodex (sprich die „political correctness) einhalten. Nun ist es außerdem nicht möglich, in ein paar Minuten Interview überhaupt tiefgreifende Zusammenhänge rüber zu bringen.

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich es als sehr positiv empfinde, dass konstruktive Kritiker (wie wir) trotzdem immer wieder von Sendern wie n-tv eingeladen werden und auch recht weit gefasst sprechen können.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie wissen natürlich, dass ich zur Griechenlandmisere viel mehr zu sagen hätte, zumal dieses Thema nur ein „Symptom“ der verfehlten Eurokonstruktion im Rahmen der Dollarleitwährung beschreibt.

Insider, die sich mit unseren Forschungen lang beschäftigen, erkennen bei der Griechenlanddebatte längst die eigentliche Ursache der gesamten Verwerfungen: Das verzinste Geldsystem und bestimmte „Aggregate“.

Mir ist wichtig, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass auch die „geliebte Deutsche Mark“ grundsätzlich ein ähnliches Schicksal erfahren würde, wenn auch mit stark verzögertem Verlauf der Verelendung und natürlich auf nationaler Ebene.

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns nicht nur mit den Problemen dieses globalen Wahnsinns, den man uns als „alternativlos“ verkaufen will, nein wir haben konkrete Lösungsansätze der Verwerfungsursachen längst entwickelt. Dazu muss aber die Volkswirtschaftslehre und das Finanzwesen komplett neu definiert werden, was bedeutet, dass die derzeitige sogenannte Wissenschaft erst einmal grundsätzlich in Frage gestellt werden muss. Es liegt auf der Hand, dass bestimmte Lobbyisten, die dieses System seit Generationen für sich nutzen und gigantische leistungslose Einnahmen generieren, hier eher allergisch reagieren. Leider beeinflussen diese Personen natürlich auch die Bildungseinrichtungen und somit ebenfalls die Hochschullehrer, die einen bestimmten Lehrstoff durchzupauken haben. Als gewünschtes Ergebnis erhält man dann oft System-Aktivisten, denen man durch dogmatische Maßnahmen ein freies Denken abgewöhnt hat.

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Unterschriftensammlung “Good bye Atomkraft”

Geschrieben von krisenfrei - 24/05/2011

An alle AKW-Gegner!

Fukushima ist überall!

Bitte unterstützen Sie folgende Aktion mit Ihrer Unterschrift.

Sehr geehrter Premierminister Naoto Kan,

Nach der Katastrophe im AKW „Fukushima Daiichi“ fordern wir Sie zu
verantwortungsvollem Handeln auf, führen Sie eine sofortige Entscheidung für erneuerbare Energien herbei!

[1] Japan muss sich von der Atomenergie endgültig verabschieden, indem alle AKWs abgeschaltet werden!

1. Nach der Katastrophe im AKW Fukushima müssen alle anderen AKWs in der Reihenfolge der Höhe der Wahrscheinlichkeit von Erdbeben und Tsunamis stillgelegt werden, wodurch letztendlich die Abschaffung der Atomenergie erreicht wird.

2. Alle Pläne für den Bau von neuen sowie für die Erweiterung von bestehenden AKWs müssen widerrufen werden.

3. Die Wiederaufarbeitungsanlage in Rokkasho-mura und der Schnelle Brüter in Tsuruga müssen geschlossen werden. Die Aufarbeitung von MOX-Brennstäben muss beendet werden.

[2] TEPCO und die Regierung müssen Verantwortung für die Katastrophe übernehmen!

1. Informationen über die Katastrophe, die nachfolgende Verseuchung der Umwelt und die Strahlenbelastung der Menschen müssen an die Öffentlichkeit gebracht werden.

2. Die Evakuierungszone muss erweitert werden. Insbesondere müssen die Bewohner im hochverstrahlten Gebiet sowie Schwangere, Säuglinge, Kinder und SchülerInnen sofort evakuiert werden.

3. Die Erhöhung der zulässigen Strahlenbelastung auf 20mSv pro Jahr fuer Nicht-AKW-Arbeiter muss widerrufen werden. Die provisorischen Grenzwerte bei Lebensmitteln müssen ebenfalls heruntergesetzt werden. Eine Gesamt-Strahlenbelastung von 1mSv pro Jahr (incl. Innerer Strahlung) muss eingehalten werden.

4. Jegliche Strahlenbelastung der betroffenen Bewohner (von aussen und durch Innere Strahlung, aus der Luft, von Wasser und Lebensmitteln u.s.w.) muss dabei berücksichtigt werden. Die Gesundheit der Bewohner muss langfristig ärztlich kontrolliert werden. Für evtl. Strahlenschäden muss Entschädigung geleistet werden.

5. Die Erhöhung der Strahlengrenze auf 250mSv pro Jahr für AKW-Arbeiter muss widerrufen werden. Die Gesundheitskontrolle der hoher radioaktiver Strahlenbelastung ausgesetzten AKW-Arbeiter und die Sicherheitskontrolle ihrer Arbeitsbedingungen müssen gründlich durchgeführt werden. Für evtl. Strahlenschäden müssen ebenfalls Entschädigungen geleistet werden.

6. Das Einleiten von Radioaktivität ins Meer muss aufhören.

7. Für die materiellen Schäden der Bewohner, Angestellten, Arbeiter, Bauern und Fischer im betroffenen Gebiet müssen ebenfalls Entschädigungen geleistet werden.

8. Aller Schadenersatz für die Katastrophe im AKW Fukushima muss vorzugsweise vom Betreiber TEPCO geleistet werden.

Hier der entsprechende Link: http://www.jca.apc.org/mihama/fukushima/goodbyeatomkraft.pdf

Unterschreiben Sie bitte, scannen Sie die Unterschriftenliste und senden Sie mir bitte die Scan-Datei zu.
Sie können aber auch die Unterschriftenliste direkt an silber-engel@bank-einbruch.de senden.
Von dort aus wird dann das komplette Unterschriftenpaket an den japanischen Anti-AKW-Verein versandt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Als kleines “Danke schön” hier ein Bildschirmschoner zur Anti-AKW-Bewegung.

http://www.bank-einbruch.de/bankeinbruch_014.htm

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
krisenfrei

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Eurobetrug

Geschrieben von krisenfrei - 22/05/2011

Wer hat die besseren Argumente?

Frank Steffel (CDU), da hört man einen echten Lügen-Politiker, garantiert nicht.
Hans-Olaf Henkel und Prof. Hankel sprechen überdeutlich die Missstände des Euro und die Fehler der ganzen Rettungspakete an.

Ärgerlich nur, dass Frau Maischberger diese beiden Herren nur selten aussprechen ließ.

Folgendes Zitat passt m.E. sehr gut zu dem Thema:

“Mir ist kein Beispiel aus der Geschichte bekannt, wo ein Staat ausgeplündert wurde, um das Vermögen einer Gesellschaft ziellos zu vernichten” 

Stoppt den Irrsinn!

Zu: “Deutsche fürchten Sozialkürzungen” vom 7. 4. 2011

Und die Menschen haben recht. Mir ist kein Beispiel aus der Geschichte bekannt, wo ein Staat ausgeplündert wurde, um das Vermögen einer Gesellschaft ziellos zu vernichten.

Da ist die unselige Frau Angela Merkel unterwegs, um mit dubiosen Rettungsschirmen mediterrane und andere Verschwender vor den Folgen ihrer eigenen Disziplinlosigkeit zu bewahren.

Nun sind auch noch die Grünen in dieser Mission unterwegs. So forderte jüngst Frau Künast, das Lager in Friedland für (Nord-) Afrikaner zu reaktivieren. Um die Nachfrage nach deutschen Sozialleistungen zu erhöhen, haben die Grünen im Bundestag nun sogar einen Antrag zur Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes eingebracht. Dabei hätte die Abschaffung des Gesetzes zur Folge, dass für (Wirtschafts-) Asylanten die Kürzung der Sozialleistung in den ersten drei Jahren um 30 Prozent entfallen würde. So hofft man, die Zahl der “Bedürftigen” im Inland zu erhöhen.

Das Ziel ist klar: Hat man erst die Staatsfinanzen ruiniert, kann man die Bürger noch mehr schröpfen. Wann hört dieser Irrsinn endlich auf?

Helmut Ries, Ludwigsau Quelle: http://globalfire.tv/nj/11de/wortmeldung/nr02.htm

Hier nun die Videos:

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Mit Liquidität auf die Lauer legen

Geschrieben von krisenfrei - 20/05/2011

Von Manfred Gburek, 20. Mai 2011

Mit Liquidität auf die Lauer legen

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, den heutigen Beitrag ganz dem Thema Anlagestrategie zu widmen, die für uns alle selbstverständlich sein sollte, aber oft nur unzureichend realisiert wird. Doch wegen der Affäre um den zurückgetretenen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muss ich Sie vorher unbedingt auf einen Punkt hinweisen, der in der ganzen Diskussion um Schuld oder Unschuld des Angeklagten unter den Tisch fällt: Er hat gewagt, den durch eine Sperrminorität der der USA von den Amerikanern abhängigen Internationalen Währungsfonds mit dem Ziel stärkerer Regulierung zu reformieren. Das kann man je nach Interessenlage als Schritt in die richtige Richtung oder aber als Affront gegen die USA interpretieren.

Mehr Regulierung bedeutet in diesem Fall unter anderem: Eingriff in den internationalen Kapitalverkehr. Außerdem: „Beschäftigung und Gleichstellung als Basis für wirtschaftliche und politische Stabilität, Wohlstand und Frieden“. (Zitat aus einer Rede von Strauss-Kahn, die er vor kurzem auf dem Höhepunkt seiner Karriere hielt) Er wagte sogar, dieses Credo als IWF-Auftrag und als Kern politischer Aufgaben darzustellen. So schafft man sich Feinde. Und wäre Strauss-Kahn nicht über die jetzige Affäre gestolpert, hätte es ihn früher oder später anderweitig erwischt. Das Thema Regulierung ist auf jeden Fall erst einmal vom Tisch. Das bedeutet für den IWF: zurück auf Los. Und für den internationalen Kapitalverkehr: Es darf weiter gespielt werden – mit Währungen, Anleihen, Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen usw.

Womit wir bei Gold und Silber angekommen wären. Die jüngsten Zuckungen der Preise beider Edelmetalle bestätigen, dass die Auffanglinien nach unten, wie hier vor zwei Wochen prognostiziert, beim Gold zwischen 1500 und 1450 Dollar, beim Silber zwischen 35 und 30 Dollar halten dürften. Die Preise werden, wie zuletzt am Freitag geschehen, zwischendurch nach oben auszubrechen versuchen, dann aber wieder gestoppt. Die Kursschwankungen der Edelmetallaktien untermauern diese These.

Anlagestrategisch bedeutet das: Physische Bestände an Gold und Silber auf jeden Fall halten, Edelmetallaktien auspendeln lassen und vor 2009 gekaufte wegen der in diesem Fall nicht zu zahlenden Abgeltungsteuer im Zweifel lieber länger halten als die seit 2009 gekauften. Ich werde ab und zu von meinen Freunden gefragt, wie ich es mit der Liquidität halte. Antwort: Ich liebe sie. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wer in Börsenzeiten wie jetzt – Zinswende hinter uns, relativ hohe Kurse der gängigen Industrieaktien, Zockermentalität wie im Fall des LinkedIn-Börsengangs – über ein ordentliches Liquiditätspolster verfügt, sollte sich damit auf die Lauer legen und auf Kurschancen warten. Derweil verzinst sich das auf dem Konto liegende Tagesgeld mit steigendem Zinstrend immer höher.

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Die große Umverteilung kommt

Geschrieben von krisenfrei - 13/05/2011

Von Manfred Gburek, 13. Mai 2011

Die große Umverteilung kommt

Der Countdown läuft: Die offizielle Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2010 endet am 31. Mai. Grund genug, Sie jenseits der gängigen Tipps auf Zusammenhänge hinzuweisen, die Ihnen womöglich noch nicht bekannt sind und die Ihnen helfen, Steuern zu sparen. Zum Beispiel: Wenn Sie vermeiden wollen, von der Reform des sog. Spekulationsparagrafen 23 Einkommensteuergesetz (EStG) nach der nächsten Bundestagswahl kalt erwischt zu werden, sollten Sie schon jetzt eine Gegenstrategie entwickeln.

Vorab eine Warnung vor den von amtlichen Steuerschätzern veröffentlichten phantastischen Zahlen, die zuletzt durch die Medien gegangen sind: Nach einem jeweils dicken erwarteten Einnahmeplus für Bund, Länder und Kommunen in den Jahren 2011 bis 2014 wird für 2015 ein neuer Einnahmerekord in Höhe von 652 Milliarden Euro erwartet. Wahrscheinlich ist es einfacher, den Stand von Dax und Dow Jones bis 2015 zu prognostizieren als die Steuereinnahmen. Dennoch setzt sich die schlechte Tradition der äußerst spekulativen Steuerprognosen Jahr für Jahr fort. Erweisen die sich später als zu optimistisch, drohen Steuererhöhungen und/oder noch mehr Staatsschulden.

Bis zur Bundestagswahl 2013 (falls es keine vorgezogene Wahl gibt) dürfte sich an der Einkommensteuer nichts Gravierendes ändern. Halten Sie sich trotzdem auf dem Laufenden, indem Sie mindestens die BMF-Schreiben verfolgen (www.bundesfinanzministerium.de). Doch egal, welche Farben danach die Bundesregierung bilden werden (von Schwarz/Gelb über Schwarz/Rot und Rot/Grün bis zu Grün/Rot/Rot), es wird ernst. Denn wie die Geschichte der Bundesrepublik lehrt, zieht jede Regierung unpopuläre Maßnahmen wie Steuererhöhungen jeweils in die erste Hälfte einer Legislaturperiode vor. Nach der Wahl 2013 wird es neben einkommensstarken Schichten vor allem Hauseigentümer, Erben, Wertpapierbesitzer und generell Eigentümer großer Vermögen erwischen.

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Kaufe jetzt, zahle später!

Geschrieben von krisenfrei - 10/05/2011

Von Michael Winkler

Kaufe jetzt, zahle später! (11.5.2011)

Im folgenden Artikel geht es um Griechenland, um andere europäische Länder, um Gier, Schulden und Bankrott, um menschliche Größe und bürokratische Kleinlichkeit. Wirtschaft und Mißwirtschaft werden angesprochen, die Demokratie und sogar die Zukunft.

Stellen Sie sich vor, Sie werden volljährig und beziehen ein eigenes Einkommen. Das passiert tagtäglich und die Folgen sind durchaus nicht spektakulär: Sie werden kreditwürdig. Jetzt lasse ich Sie auch noch heiraten und einen Hausstand gründen. Da fallen mir uralte Begriffe ein: Aussteuer und Mitgift. Die eigenen Ersparnisse, Hochzeitsgeschenke, Gaben der Eltern und Schwiegereltern, sowie die ominöse Aussteuer haben es früher erlaubt, einen eigenen Hausstand zu gründen. Wobei ich mit “früher” ausnahmsweise nicht das ausgehende Mittelalter meine, sondern fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Die Familie zog in eine Neubauwohnung – damals wurde sehr viel gebaut – und richtete sich ein, so gut die Mittel es erlaubten. Die Wohnung wirkte zunächst spartanisch, nach und nach wurde hinzugekauft, der billige Kompromiß aus der Gründerzeit landete schließlich auf dem Sperrmüll. Nach zehn bis zwanzig Jahren war die Wohnung fertig eingerichtet.

Neben diesem konservativen Modell gab es das Modell des “Abstotterns”, der Ratenzahlung. Kaufe jetzt, zahle später – der vorgezogene Konsum. Ein Modell, das wunderbar funktioniert hat, in dieser Zeit. Die Wohnung war in kurzer Zeit komplett eingerichtet, durch das Wirtschaftswunder wuchs das Einkommen erfreulich an und hielt die Raten im erträglichen Rahmen.

Und dann kam die Zeit, in der dieses Modell weniger gut funktionierte, die Zeit nach 1990, die Gegenwart. Im Vertrauen darauf, daß sie die Kredite zurückzahlen könnten, wie es ihre Eltern getan haben, mit steigenden Einkommen, haben sich die Leute verschuldet. Nicht nur für eine Wohnungseinrichtung, sondern auch für ein schönes Auto und eine Urlaubsreise. Deficit spending, Geld ausgeben, das man nicht hat, das man aber in guten Zeiten wieder hereinwirtschaftet.

Beleuchten wir noch kurz, wozu das gepumpte Geld ausgegeben wurde: Es gibt da durchaus einen Bereich “Investitionen”: Ein Herd, um Essen zuzubereiten, spart Geld für Restaurants. Ein Kühlschrank erlaubt, Lebensmittel zu lagern und Sonderangebote zu nutzen. Beim Auto könnte man streiten, ob da nicht ein Fahrrad genüge. Allerdings erwarten viele Arbeitgeber “Mobilität”, also sind wir großzügig und rechnen es zum Investitionsbereich, zumindest mit dem Anteil, den “ein kleiner Gebrauchter” kosten würde. Die zweite Kategorie dient dem Komfort, nennen wir sie “Kultur”: dazu zählen die Möbel und der Anteil des Familienautos, der zur Repräsentation draufgelegt wurde. Ja, man kann auf der Luftmatratze schlafen, die Kleider im Umzugskarton lagern und die ausgemusterte Campingausstattung der Schwiegereltern als Eßecke benutzen. Eine Massivholz-Schrankwand, eine Leder-Sitzgarnitur und ein Designer-Schlafzimmer sehen natürlich viel besser aus, eben kultivierter. Bleibt noch die Urlaubsreise, die unter “Verschwendung” eingeordnet werden müßte. Der freundliche Ausdruck dafür ist “Konsum”.

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Negativ-Zinsen oder unendliche Staatsverschuldung ?

Geschrieben von krisenfrei - 10/05/2011

Ich kann nicht umher, das Thema Negativ-Zins erneut aufzugreifen. Selbst ein Computer, der vor etwa 2 Jahren in den USA mit Daten zu Inflation und Wirtschaftslage gefüttert wurde, errechnete tatsächlich Minuszinsen! Die Forscher waren überrascht, denn Negativ-Zinsen gelten als undenkbar.

Willem Buiter, Professor an der London School of Economics, ist da allerdings anderer Meinung: „Es gibt keinen theoretischen oder praktischen Grund dafür, dass die Federal Funds Rate, der wichtigste US-Leitzins, nicht bei minus fünf Prozent oder wo auch immer liegen könnte“.

Sein Harvard-Kollege Greg Mankiw argumentiert ähnlich und vergleicht die Einführung negativer Leitzinsen mit der Erfindung negativer Zahlen: „Frühe Mathematiker haben die Idee negativer Zahlen für absurd gehalten“.

Leider wurde nicht näher darauf eingegangen, welche Fakten dem Computer eingeimpft wurden, um das Ergebnis von Negativ-Zinsen auszuspucken. Minuszinsen, so die einhellige Meinung, könnte dazu führen, dass die Sparer ihr Geld von den Banken abziehen und privat aufbewahren und somit das Geld dem Wirtschaftskreislauf fehlen würde.

Buiter und Mankiw sind überzeugt, dass sich dieses Problem lösen ließe, indem die Regierung z.B. einmal pro Jahr jeden zehnten Geldschein für ungültig erklären würde. Um die Menschen davon abzuhalten, Bargeld zu horten, schlägt Buiter folgendes vor: Bargeld müsse weniger wert sein als Geld auf dem Konto oder dem Sparbuch. „So entstünde eine Art Wechselkurs zwischen Münzen und Scheinen auf der einen und Kontoeinlagen auf der anderen Seite.“ Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang eine Bargeld-Steuer.

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Energiewahn in der Wachstumswirtschaft

Geschrieben von krisenfrei - 08/05/2011

An alle machtgeilen Politiker, geldgierbesessenen Energiekonzernen, sowie AKW-Befürwortern!

Lesen Sie bitte folgenden Artikel und hören Sie endlich auf, Atomenergie für sicher und das Volk für blöd zu erklären. Es ist eine dreiste Lüge, Atomstrom gegenüber anderen Energiequellen für preiswert darzustellen. Beim Atomstrom geht es nicht nur um die Gewinnung und Herstellung von Energie, sondern hauptsächlich um die Endlagerung des Abfalls dieser höchst gefährlichen Energiegewinnung. Die Folgekosten der Endlagerung des Atommülls sind heute kaum abzuschätzen und werden möglicherweise um ein vielfaches höher sein als die Kosten, die zur Gewinnung regenerativen Energien anstehen.

Mal ganz abgesehen von den Kosten zur Entwicklung neuer Energiequellen:
Wie viel Menschen sind bereits durch Plutonium … etc. verstrahlt und getötet worden? Und die Erbfolgen, die Tschernobyl hervor brachten und jetzt Fukushima? Ist ein Menschenleben nichts mehr wert? Zählen nur noch Profite? Aber wen interessieren schon Menschenleben! Hauptsache die Aktionäre werden mit fetten Dividenden und einer guten Rendite bei der Stange gehalten – nicht wahr!

Das gleiche gilt selbstverständlich auch für (Ex) Politiker, die für Pro-Atomenergie-Vorträge oder Wahlk(r)ampf-Lügen satte Honorare erhalten. Wohlgesonnene Atomlobby-Befürworter sollen schließlich für ihre Bemühungen, Atomenergie für sicher zu erklären,  nicht leer ausgehen. Derartige Lügen zu verbreiten, müssen halt schon ordentlich bezahlt werden.

Hier nun der hervorragende Artikel von Rico Albrecht (wissensmanufaktur)

Energiewahn in der Wachstumswirtschaft

Die Lüge vom Atomausstieg – und wie er wirklich geht

von Rico Albrecht

„Wir brauchen keine Atomkraft, denn der Strom kommt aus der Steckdose…“ ist ein gern gebrauchtes Schlagwort, wenn man sich über Atomkraftgegner lustig machen will. Und dann fragt man sie, wo der ganze Strom denn herkommen soll. Viel intelligenter wäre jedoch die Frage, wo er eigentlich hingeht…

Ewiges Wirtschaftswachstum ist der heilige Gral, den alle Systempolitiker suchen, denn „Wachstum schafft Arbeit“ und „Sozial ist, was Arbeit schafft…“ Egal, wie unsinnig oder gar schädlich die jeweilige Arbeit auch sein mag – jeder beschwert sich, wenn man ihm seine Arbeit abnehmen will. Hinterfragt man diesen Umstand aber genauer, dann geht es den Menschen jedoch nicht um Arbeit sondern um Einkommen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gilt als Indikator für unseren Wohlstand. Wächst das BIP, dann geht es uns angeblich gut, bleibt es einmal „nur“ gleich, dann soll dies eine große Krise sein. Dabei gibt das BIP jedoch nur den Wert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres verbraucht werden. Neben den notwendigen Dingen, die den Menschen dienen, wird das BIP also auch dadurch erhöht, dass z.B. Waffen und Munition verbraucht werden, immer mehr kranke Menschen Medizin verbrauchen, sich immer mehr Menschen gegenseitig betrügen und dann verklagen, gigantische Propaganda- und Verwaltungsapparate die Menschen drangsalieren, immer mehr Ressourcen zu Müll verarbeitet werden und bei alldem immer mehr Energie verbraucht wird. All das schafft zwar jede Menge Arbeit, aber ist das etwa sozial?

Theoretisch gibt es auch Möglichkeiten, Einkommen zu generieren, das vom Wirtschaftswachstum und dem damit verbundenen Arbeitseinsatz und Energieverbrauch unabhängig ist. Man findet solche Lösungen jedoch leider nur jenseits des Tellerrandes unserer herrschenden Finanz- und Wirtschaftssysteme, weshalb sie bisher in Medien, Bildungswesen und Politik kaum diskutiert werden. Der Ausweg aus der Energieproblematik liegt in der Umstellung des Wirtschaftssystems, das auf ewiges Wachstum ausgelegt ist, auf eine Neuordnung, die einer ethisch einwandfreien Bedürfnisbefriedigung dient und Wohlstand auch ohne Wachstum ermöglicht. Solche Systeme gibt es in der Theorie schon lange – und sie würden auch praktisch funktionieren, wenn man sie nur zuließe.

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