krisenfrei

Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Archiv für Februar 2011

Zu den Doktorarbeiten von CDU/CSU-Politikern

Geschrieben von krisenfrei - 27/02/2011

Ich bin kein Physiker und habe von der „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden” null Ahnung.

Jetzt fragen Sie sich, was das fettmarkierte überhaupt bedeutet. Ganz einfach: Dies ist das Thema der Dissertation unserer Kanzlerin Angela Merkel. Und was hat das jetzt mit Physik zu tun, habe ich mich gefragt! Ich weiß es nicht, aber „einer der drei Menschen, denen Merkel am Ende ihrer Dissertation dankt, ist Dr.J.Sauer, Joachim Sauer, heute Chemieprofessor und seit 1998 Merkels Ehemann.“ Laut Wolfgang Domcke, Professor für Theoretische Chemie an der TU München, enthält die Dissertation “keine wissenschaftliche Revolution”, sei aber außerordentlich “substanziell, sorgfältig bearbeitet und fehlerfrei”. Aus seiner Sicht eine “glatte Eins” (http://www.sueddeutsche.de/wissen/dissertation-brandheiss-im-detail-1.832165).

Laut wikipedia gilt Merkels Arbeit als verschollen.

DER SPIEGEL hat dazu folgendes geschrieben:

„Angela Merkel , 55, Bundeskanzlerin mit DDR-Vergangenheit, ist um ein Geheimnis ärmer: Die Noten aus ihrem Promotionsverfahren sind jetzt öffentlich. Die Kanzlerin hat Einblicke in die Promotionsakte bisher verwehrt. Manche Wegbegleiter aus DDR-Zeiten halten ihr Nähe zum SED-Regime vor – was zumindest die nun vorliegenden Unterlagen aber nicht bestätigen. Die Papiere befinden sich heute im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Erst aufgrund einer Klage des SPIEGEL auf Aktenauskunft vor dem Verwaltungsgericht Berlin hat die Akademie die entsprechenden Informationen nun herausgegeben. Danach war die Physikerin eine hervorragende Naturwissenschaftlerin, reüssierte aber nur mäßig im Fach “Marxismus-Leninismus” (ML). Ideologie-Professor Joachim Rittershaus gab ihr 1983 nach dreijähriger “Marxistisch-Leninistischer Weiterbildung” nur ein “Genügend” (rite). Die damals 29-Jährige Merkel forschte an der Akademie der Wissenschaften der DDR, und alle Doktoranden, auch die Naturwissenschaftler, mussten sich ideologisch schulen lassen. So wollte Rittershaus von den Studenten wissen, was Karl Marx von der Klassenfrage hielt und wie das mit den Produktivkräften in der DDR sei. Man habe das damals, sagt Rittershaus, “nicht so ernst genommen”. An Merkel kann er sich nach eigener Aussage nicht erinnern. Auch später wurden Merkels ideologische Leistungen offenbar nicht besser. 1986 legte sie ihre Abschlussarbeit in ML vor, die heute verschollen ist. Immerhin ist jetzt ihre Abschlussnote für dieses Fach bekannt: “Genügend”. Für ihre physikalischen Forschungen aber erhielt Merkel ein “Sehr gut”. Fortan durfte sie sich Frau Doktor nennen.“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68885138.html

Die Doktorarbeit von Helmut Kohl war angeblich auch nicht mehr auffindbar. Falsch, sie war ihm eher peinlich. Alles weitere dazu können Sie hier nachlesen.

Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein Shootingstar der CSU. Trotz der Aberkennung seines Doktortitels wegen Betrugs hält die Kanzlerin Frau Merkel und die gesamte CDU/CSU-Riege an ihm fest und verteidigt ihn vehement. Die BLÖD-Zeitung versucht alles, diesen Betrug herunterzuspielen. Für wie blöd hält die BLÖD-Zeitung das Volk eigentlich?

Ein Herr Andreas Kasper war auch einmal ein Shootingstar der CDU in Lippe, Nordrhein Westfalen. Auch er hat bei seiner Doktorarbeit getäuscht. Diese Täuschung wurde ihm aber, im Gegensatz zu unserem derzeitigen Kriegsminister, zum Verhängnis. Für ihn galten noch andere Maßstäbe. Er war im Landesverband Lippe im Amt des Landesvorstehers nicht länger tragbar. Um das Verfahren wegen Urheberrechtsverletzung einzustellen, musste dieser 9.000 Euro zahlen. Er war halt kein Shootingstar als Bundesminister!

Schauen Sie sich nur mal an, wie peinlich Volker Kauder (CDU) den Karl Theodor verteidigt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/368#/beitrag/video/1271818/Kauder:-%22Es-wird-nichts-verharmlost%22

Man, man, man, was muss die CDU doch eine Angst vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg haben! Ich frage mich nur, wer auf so ein dummes Geschwätz noch hereinfällt.

Die Parteien CDU/CSU müssten sich eigentlich in LPD (Lügen Partei Deutschland) umbenennen. Das „C“, sowie das „D“ und „S“ wird in diesen Parteien schon lange nicht mehr umgesetzt.

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Hyperinflation – Staatsbankrott – Krieg

Geschrieben von krisenfrei - 26/02/2011

Prof. Dr. Hans Bocker erklärt in Video 1, wie ein Zusammenbruch des Währungs- und Wirtschaftssystems durch Hyperinflation, Staatsbankrott und Krieg herbeigeführt wird.

Marc Faber (Video 2) bezeichnet die Notenbanken als Drogenhändler, womit er auch Recht hat.

In Video 3 redet Volker Pispers wie immer Klartext. Man beachte bitte die Pointe über Westerwelle (Freiheitssstatue) am Schluss.

Viel Spaß.

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Die nicht mehr vermeidbare Inflation

Geschrieben von krisenfrei - 25/02/2011

Von Manfred Gburek, 25. Februar 2011

Die nicht mehr vermeidbare Inflation

Wenn Uto Baader seine Stimme erhebt, mag das jenseits von München, wo er die nach ihm benannte Bank führt, keine große Aufmerksamkeit erregen. Wenn er sich, wie vor Wochenfrist geschehen, im Interview mit der renommierten Börsen-Zeitung auf einer ganzen Seite auslassen darf, beginnt man zu stutzen. Und wenn er behauptet, auf längere Sicht seien „Inflationsraten von rund 5 Prozent“ möglich, reizt das Interview zum Weiterlesen.

Baader ist keiner der üblichen gelackten Banker, sondern praktizierender Börsianer mit jahrzehntelanger Erfahrung an der Handelsfront. Dementsprechend redet er nicht lange um den heißen Brei, sondern kommt sofort zur Sache: „Die Federal Reserve ist heute der größte Hedgefonds der Welt und die EZB der zweitgrößte.“ Fed und EZB sind immerhin für die Geldwertstabilität in den USA bzw. im Euro-Raum verantwortlich, die EZB nach ihren Statuten mehr als die Fed. Und Hedgefonds sind unkontrollierbare Finanzkonstrukte, deren Manager so ziemlich alles dürfen, was Geld bringt – und was Geld vernichtet.

Fasst man die Aussagen von Baader zusammen, lautet das Ergebnis: Die beiden größten Hedgefonds der Welt müssen in Zukunft mit 5 Prozent Inflation zurechtkommen. Aber wie? Die Fed hat, anders als die EZB, auch die Aufgabe, die Konjunktur in Schwung zu halten. Folglich widmet sie sich ihr gerade jetzt mit aller Kraft, weil der rechte Schwung einfach nicht kommen will. Um die Inflation kümmert sie sich zurzeit eher am Rande, denn sie ist bestrebt, um fast jeden Preis der Welt die Deflation zu verhindern. Im Euro-Raum gelten 2 Prozent Inflation als angemessen. Aber was heißt das schon? Müssen Griechenland, Irland & Co. ein weiteres Mal gerettet werden, wird die EZB nicht gerade auf die Geldbremse treten, um eine höhere Inflation zu verhindern.

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Welt – Macht – Geld

Geschrieben von krisenfrei - 24/02/2011

Vor einiger Zeit hat mir ein Leser eine sehr interessante Seite empfohlen. Zu der Zeit muss ich wohl sehr beschäftigt (bin ich eigentlich immer) gewesen sein und habe der Seite wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Beim Löschen vieler alter Mails bin ich zum Glück erneut auf diese Seite gestoßen und stellte fest, dass mich der Inhalt mehr und mehr fesselte.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier nun einige Auszüge aus dieser Seite. Vorab noch dieses Zitat:

„Eine brillante und vor allem investigative Tour de raison zur Finanz- und Geldtheorie. Wer Fakten will, um den Phantomen der Weltwirtschaft und ihrer Krise auf die Spur zu kommen, wird hier die Antworten finden, die er schon lange gesucht hat.“ (Peter Weibel)

Wie die Welt auf den Dollar gekommen ist (1944)

Heute stellt der US-Dollar mit großem Abstand die wichtigste Währung der Welt dar. Er dominiert den internationalen Handel mit Öl, Metallen, Rohstoffen, Nahrungsmitteln etc. ebenso wie die weltweiten Zentralbankreserven, die zu rund 65 Prozent in US-Dollar gehalten werden.

Die Entwicklung des US-Dollars zur Weltleitwährung festigte die Position der USA als Supermacht und hat die Welt in einer Weise geprägt, wie es nur wenige historische Ereignisse vermögen; Marshallplan, Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, Wirtschaftswunder, Mondfahrtprogramm, Kalter Krieg, Vietnamkrieg, Ölkrise, Irakkrieg, Globalisierung und vieles andere mehr – etwa der Klimawandel – wären ohne den US-Dollar als Weltleitwährung anders verlaufen.

Seine Sonderrolle erhielt der US-Dollar im Jahr 1944 durch die Konferenz von Bretton Woods, einem Kurort im US-Bundesstaat New Hampshire. Allerdings gestaltete sich diese Konferenz nicht etwa so, wie häufig angenommen: Denn keineswegs hatten sich die dort vertretenen 44 Nationen nach langen Debatten rational begründet auf den US-Dollar als Weltleitwährung geeinigt. Vielmehr wurde dieser dazu gekürt, ohne dass die Konferenzteilnehmer dies bemerkt oder auch nur besprochen hätten. Denn dieses Ergebnis wurde erst Monate später bekannt und führte unter anderem zu Protesten der britischen Regierung.

Im Vorfeld dieser Konferenz spielten die imperialistischen Währungspläne Nazi-Deutschlands eine wesentliche Rolle; ebenso die im Auftrag der britischen Regierung von Sir John Maynard Keynes entwickelten Vorstellungen einer supranationalen Wirtschaftsordnung.

http://weltmachtgeld.tnparty.eu/index.php/Wie_die_Welt_auf_den_Dollar_gekommen_ist_%281944%29

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Der Kriegs- und Lügenminister …

Geschrieben von krisenfrei - 23/02/2011

… ist für Frau Merkel „alternativlos“.

Was für ein Schmierentheater ziehen die da oben ab? Dreister kann die CDU/CSU in der Öffentlichkeit nun wirklich nicht mehr lügen. Ich habe mich gebogen vor Lachen als ich mir die folgenden Videos angeschaut habe. Der Michael Glos war einfach nur köstlich. Ein ganz heller Kopf. Besser als jedes Kabarett. Der mit Abstand unfähigste Wirtschaftsminister, den Deutschland je hatte.

Nach diesen Plagiatsvorwürfen: Die Pro-Guttenberg-Welle bei Facebook

„Im Netz gewinnt jetzt die Pro-Guttenberg-Welle an Fahrt: Bis zum Wochenende dominierte in Sachen Verteidigungsminister, Plagiatalarm und Internet nur das Guttenplag-Wiki die Berichterstattung. Das ganze Web, so schien es, war mit der Suche nach fehlenden Fußnoten in der Doktorarbeit beschäftigt. Doch inzwischen formiert sich online eine kräftige Gegenstimme. Via Facebook sammelte ein Medienunternehmer schon über hunderttausend Unterstützer auf der Site “Gegen die Jagd auf Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg”.“
http://meedia.de/details-topstory/article/die-pro-guttenberg-welle-bei-facebook_100033339.html?tx_ttnews[backPid]=23&cHash=a645b05602b67fe47f7a98c81b649fd0

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Wie kritisch ist die Lage auf dem Silbermarkt?

Geschrieben von krisenfrei - 22/02/2011

Der aktuelle Newsletter von Thorsten Schulte (http://www.silberjunge.de/index.html)

Wie kritisch ist die Lage auf dem Silbermarkt?

Sehr geehrte Damen und Herren!

Das ganze Jahr 2010 bis zum heutigen Tage hielt ich mich selbst an die Empfehlung, die ich in meinem Investmentkompass gab:

„Wir empfehlen derzeit, möglichst mehr als 65 Prozent der verfügbaren Anlagemittel in Gold und Silber sowie 15 Prozent der liquiden Vermögenswerte in Minenwerten zu investieren. Darüber hinaus können rund 5 % (bis höchstens 10 Prozent) in Hebelprodukten auf Gold und Silber gehalten werden. Die Barquote empfehlen wir, auf 15 % zu reduzieren. Stellen Sie allerdings sicher, dass Sie den Schuldendienst für etwaige Verbindlichkeiten in den  kommenden 2 bis 3 Jahren in jedem Szenario gewährleisten können. Halten Sie einen Großteil der Edelmetallinvestments in wirklich physischen Edelmetallen. 30 bis 50 Prozent der physischen Edelmetallinvestitionssumme können in ETFs der Zürcher Kantonalbank (wir gehen darauf noch in einer der nächsten Ausgaben ein) oder von Julius Bär gehalten werden. Denn mit diesen Positionen können Sie nach starken Preisexplosionen Kasse machen.“

Nun werde ich die starken Anstiege im Silber zum allmählichen Abbau meiner riskanten Hebelprodukte nutzen. Selbstverständlich werde ich keine Unze Silber meiner physischen Bestände abgeben, aber in dem aktuellen Marktgeschehen „prozyklisch“ noch Investments in hochriskanten Hebelprodukten, schlimmstenfalls sogar Knock-out-Zertifikaten (die bei Berühren einer festgelegten Schwelle wertlos werden) zu erwerben, halte ich für falsch. Im Januar 2011 haben wir exakt zur richtigen Zeit unsere Investitionsquote in diesen Produkten antizyklisch bei unter 27 Dollar angehoben. In der laufenden Übertreibung werden wir diese allmählich abbauen.

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Merkel: Der Anfang vom Ende

Geschrieben von krisenfrei - 21/02/2011

Von Hartmut Bachmann (21.02.2011)

Merkel: Der Anfang vom Ende

Guten Tag, verehrte Leserschaft. Kennen sie das merkwürdige Gefühl, das einen von Zeit zu Zeit beschleicht, wenn man meint, der 6. Sinn hätte sich mal wieder gerührt? Ein Signal, welches einem vermittelt: Gleich oder in Kürze passiert etwas? Etwas, was man noch nicht interpretieren, was aber von bedeutender Effektivität sein kann. Solche beunruhigenden Botschaften kenne ich seit den Kriegsjahren. Damals war der unbekannte Produzent solcher Botschaften häufig aktiv. Warnt er dieses mal wieder rechtzeitig?

Dieses mir bekannte Gefühl beschlich mich am 18.02.2011 um 08:15 Uhr, unmittelbar nach dem Frühstück, bei Inhalation der täglichen Nachrichten, die mir immer als Erstes via Handelsblatt geliefert werden. Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Insofern ist die Kommunikation mit den Chefetagen der Großindustrie in beide Richtungen gewährleistet.

Besonders beeindruckend war die jahrelange verbale Propagierung für 100.000e (versprochener aber sich nie ereignender) neuer Arbeitsplätze der politisch (political correctness) notwendigen „Alternativen Energien“ durch das „Handelsblatt“. Sonnenflecken und Windeier wurden daraus, und dies mittels staatlich angeordneter Gesetze für Subventionen und neuer Abgabeverpflichtungen für den sprachlosen Bürger, als auch für gigantische Geschäfte der Großindustrie.

Der eine gab, der andere nahm, bzw. nimmt noch immer, trotz Mangels an positivem „return on investment“. Ergo ist das gesamte EEG bei korrekter Rechnungserstellung ein gigantisches Verlustgeschäft an Geld der Bürgerschaft, an Rohstoffen, an nutzlos produziertem Gerät, an Arbeitsaufwand. Zu Ihrer Frage nach den definitiven Kosten für Lieschen und Otto erlaube ich mir Ihnen vorab eine Antwort zu geben: Die letzte aktuelle Strompreisprognose, die ich erst vorgestern hörte, ergab 50 Cent pro Kilowattstunde in 2020; wenn alles so umgesetzt werden sollte, wie die Rot-Grünen es in ihrem großen Wurf erdachten und so in die Wege leiteten, dass kein Querpass dies stört. Den Rest des Beitrags lesen »

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Großes hoffen gibt große Ruh’

Geschrieben von krisenfrei - 20/02/2011

Ein, wie ich finde, guter Artikel von Stefan Reintjes.
Ja, unser Schuldgeldsystem (Zins) ist am Ende und das gibt der Autor hier klar zu verstehen.

Einen Satz aus diesem Artikel möchte ich ganz besonders hervorheben:

„Bisher wurde alles andere versucht, lokale Kriege, Ausbeutung der dritten Welt, weitgehende Zerstörung der Umwelt, Abholzen der Wälder, um mit dem Erlös die Zinsen zu bezahlen.“

So lange unser betrügerisches Zinsgeldsystem existiert, wird sich daran auch nichts ändern. Leider!

Hier nun der Artikel:

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Großes hoffen gibt große Ruh’

Silvio Gesell (1862-1930) verwendete einmal diesen Ausdruck und das zeigt, daß er die Hoffnung nicht aufgegeben hatte, daß seine Reformen der Welt den Frieden bringen würden. 80 Jahre nach seinem Tod sind wir aber vom Weltfrieden noch genau so weit entfernt, wie zu seiner Zeit. Er hatte am Ende des ersten Weltkrieges einen zweiten innerhalb von 25 Jahren vorausgesagt, wenn das heutige Geld nicht verändert würde. Es wurde nicht verändert und was er vorausgesagt hatte, traf ein. Nach dem zweiten Weltkrieg wäre genau dasselbe wieder eingetreten, aber diesmal wurde durch Abgang vom Goldstandard eine Verlängerung der Inflationsphase ermöglicht und deshalb ein großer dritter Krieg bisher vermieden.

Nun ist aber diese Methode ausgereizt und trotz Ausfall des einzigen ernstlichen Gegners wird krampfhaft nach welchen gesucht, damit man mit Hilfe eines Krieges die Wirtschaft wieder ankurbeln und ein Abrutschen in eine Deflationskrise verhindern kann. Die Schulden und die ihnen gegenüber stehenden Guthaben haben ein Ausmaß erreicht, bei dem die Schuldner zahlungsunfähig geworden sind und die Gläubiger Gefahr laufen, daß ihr Leben in Gefahr ist, wenn sie auf Bezahlung der Schulden drängen. Alles wird versucht, um den unausbleiblichen Zusammenbruch des Systems hinaus zu schieben.

Nur eines wird nicht versucht: Einen anderen Weg zu finden, wie man ohne Krieg die Wirtschaftskonjunktur erhalten kann. Der Grund dafür scheint der zu sein, daß die einzig bekannte Methode dafür, das arbeitslose Einkommen (den Zins) gefährden würde. Das passt mächtigen Kreisen nicht in den Kram und wenn das auch nur wenige Leute sind, ist es ihnen doch gelungen, das Wissen über diese Methoden zu unterdrücken.

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Staatsanleihen – raus, raus, raus !

Geschrieben von krisenfrei - 20/02/2011

Das muss man sich mal vorstellen, eine Privatbank (Federal Reserve System) ist der größte Gläubiger der USA.

Die FED besitzt US-Staatsanleihen von knapp 1.200 Mrd. US-Dollar. Als nächstes folgen China und Japan mit knapp 900 Mrd. USD.

Die folgende Grafik zeigt die 15 größten Gläubiger von US-Staatsanleihen:


Quelle: http://www.querschuesse.de/fed-baut-seinen-vorsprung-als-groster-glaubiger-aus/

Der Begriff „Federal Reserve System“ ist eigentlich irreführend. „Der Name soll wohl verschleiern, dass die FED weder staatlich ist (Federal) noch ein “staatliches Reservevermögen” besitzt (Reserve) noch irgendein System darstellt – sondern schlicht ein Bankenkartell. Jeder Staat mit einer Zentralbank hat zwangsläufig einen Schuldenberg bei seiner Zentralbank.“ (Quelle)

Bei einem Zinssatz von nur 2 Prozent für US-Staatsanleihen darf der US-Steuerzahler jährlich rund 24 Mrd. USD an die FED berappen. Und das gilt nur für die FED – die anderen Gläubiger kommen noch hinzu. Für die 15 größten Gläubiger (s. Grafik oben) sind es jährlich ca. 100 Mrd. USD.

Die offizielle Gesamtverschuldung der USA beträgt inzwischen 14.000 Mrd. USD. Das BIP in 2010 der USA liegt bei etwa 14.660 Mrd. USD. Die inoffizielle Verschuldung der USA soll bei rund 55.000 Mrd. USD liegen.

Nicht umsonst hat Pimco im großen Stil US-Staatsanleihen verkauft – und binnen zwei Monaten seine Anteile von 30 auf 12 Prozent reduziert. Größter Anleiheninvestor flüchtet aus US-Staatsanleihen. Dazu noch das hier: Bill Gross begegnet US-Staatsanleihen mit Exorzismus

Nicht nur in den USA, sondern in fast allen Ländern ist die Staatsschuldenkrise nicht mehr aufzuhalten. Daher gilt die Devise: Raus aus Staatsanleihen! Raus, raus, raus!

In diesem Zusammenhang möchte noch auf den Artikel bei Propagandafront hinweisen:

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Gold, Silber & Co.: Die Bullen sind los

Geschrieben von krisenfrei - 18/02/2011

von Manfred Gburek, 18. Februar 2011

Gold, Silber & Co.: Die Bullen sind los

Ist die Überschrift eine Übertreibung – zumal der Goldpreis trotz des Zwischenspurts am vergangenen Freitag noch nicht wieder sein altes Hoch erreicht hat? Nein. Lassen Sie mich das an einigen Indikatoren festmachen. Vorab ein Rat: Beobachten Sie in den kommenden Wochen mehr als bisher die Preisausschläge der Edelmetalle und ihrer Aktien. Denn hier bahnt sich eine spannende Entwicklung an, die Sie zum Handeln veranlassen könnte.

Wenn Sie im Internet neben goldseiten.de auch kitco.com laufend verfolgen, dürfte Ihnen am Freitag aufgefallen sein, dass eine Zeit lang die Aktien von zwei ganz und gar unterschiedlichen Konzernen auf der Gewinnerliste oben standen: Silver Wheaton und Gold Fields. Das war natürlich kein Zufall, sondern der Tatsache zuzuschreiben, dass Silver Wheaton wegen des erfolgreichen Geschäftsmodells überproportional vom steigenden Silberpreis profitiert, der am Freitag in die Höhe geschossen ist, und dass die Anleger bei Gold Fields die im Vergleich zum Dollar zwischenzeitlich stark rückläufige südafrikanische Währung Rand zum Anlass nehmen, auf einen kräftigen Gewinnanstieg von Gold Fields zu spekulieren. Im Tagesverlauf haben dann andere Aktien die Südafrikaner vom zweiten Platz verdrängt.

Beide Beispiele belegen, dass die Anleger zu differenzieren wissen: Zwischen den Sondersituationen wie im Fall der beiden Konzerne einerseits und den üblichen Fondsfavoriten wie Newcrest, Fresnillo, Kinross, Newmont usw. andererseits, deren Kursentwicklung zurzeit vergleichsweise gemächlich verläuft. Eine solche Differenzierung ist typisch für eine reife Hausse, aber noch nicht für deren Ende. Dieses ist erst dann zu erwarten, wenn so gut wie alle Aktien eines Landes oder einer Branche – in diesem Fall Edelmetallaktien – steil in die Höhe schießen. Die Bullen sind los, doch die Stampede steht uns noch bevor.

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